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Konzerte | Musik

Die lange Nacht der Musik von Zuhause

Oper Stuttgart

Wie klingt Musik von Zuhause? Anknüpfend an die Uraufführung von Sara Glojnarićs Oper Station Paradiso gehen die Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart dieser Frage bei der Langen Nacht in Kooperation mit dem Landesmuseum Württemberg, dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg und dem Württembergischen Kunstverein Stuttgart auf vielfältige Weise nach. Mit unterschiedlichen Ensembles erklingen in den Ausstellungen der Museen Werke von u. a. Caroline Shaw, Bohuslav Martinů und Leonard Bernstein. Musik aus Rumänien und Gesänge aus Georgien treffen auf Klänge aus Lateinamerika und den USA. Bei einer interaktiven Uraufführung von Mert Moralı, ehemaliger Stipendiat der Akademie Schloss Solitude, werden die Bewegungen des Publikums zu Musik. Zum Abschluss dieser Reise durch die verschiedenen musikalischen Welten legt DJ AfroPunk chillige Beats im Württembergischen Kunstverein auf. PROGRAMM 17.45 Uhr: Aus der Ferne, Landesmuseum Württemberg 20 Uhr: Wurzeln, Haus der Geschichte Baden-Württemberg 21 Uhr: Snackpause 22 Uhr: Bewegt!, Württembergischer Kunstverein Stuttgart Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart
Konzerte | Konzert

Solokonzert Michael Spyres

Wiener Staatsoper

Sänger: Michael Spyres Pianist: Mathieu Pordoy Ein Konzert mit den großen Komponisten des Belcanto und der Romantik, u.a. Beethoven, Schubert, Liszt, Strauss und Rossini, Bellini, Donizetti und Verdi. Bei den mitt­ler­wei­le tra­di­tio­nel­len So­lo­kon­zer­ten er­le­ben Sie welt­weit be­deu­ten­de Sän­ge­rin­nen und Sän­ger nicht wie üb­lich in Opern­pro­duk­tio­nen, son­dern mit ei­nens zu­sam­men­ge­stell­ten Lied- und Arien­pro­gram­men.
Konzerte | Kammerkonzert

Ensemble­matinee im Mahler-Saal

Wiener Staatsoper

Pianist: Alexander Soloway Solist 1: Alma Neuhaus Solist 2: Matheus França
Konzerte | Kammerkonzert

Kammer­musik der Wiener Philharmoniker

Wiener Staatsoper

Violine: Pavel Kuzmichev, Adela Frasineanu-Morrison Viola: Christoph Hammer Violoncello: Stefan Gartmayer »Kammermusik der Wiener Philharmoniker« ist eine Reihe an Kammermusikkonzerten, die über die gesamte Saison verteilt sind. Im Mahler-Saal werden Sie von Musiker*innen der Wiener Philharmoniker bei jedem Termin mit einer Auswahl an verschiedensten Werken unterschiedlicher Komponist*innen überrascht.
Konzerte | Kammerkonzert

Kammer­musik der Wiener Philharmoniker

Wiener Staatsoper

Violine: Martin Zalodek, Katharina Engelbrecht Viola: Sebastian Führlinger Violoncello: Stefan Gartmayer Klavier: Luca Monti Violoncello: Edison Pashko »Kammermusik der Wiener Philharmoniker« ist eine Reihe an Kammermusikkonzerten, die über die gesamte Saison verteilt sind. Im Mahler-Saal werden Sie von Musiker*innen der Wiener Philharmoniker bei jedem Termin mit einer Auswahl an verschiedensten Werken unterschiedlicher Komponist*innen überrascht.
Konzerte | Kammerkonzert

Studiokonzert

Wiener Staatsoper

Mezzosopran: Teresa Sales Rebordão Bass: Dohoon Lee
Konzerte | Kammerkonzert

Schoneberg Konzert: Gautier Capuçon (Cello)

Theater Münster

Ein Kammermusikabend der Extraklasse: Starcellist Gautier Capuçon trifft auf einen kongenialen Partner am Klavier – Nikolai Lugansky. Gautier Capuçon zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Cellisten unserer Zeit und sticht besonders durch seinen kraftvollen und voluminösen Ton hervor. Seinem 320 Jahre alten Cello entlockt der französische Musiker eine grenzenlose Variation an Klängen. Der russische Pianist Lugansky wird in allen Musik-Metropolen gefeiert - nicht als Tastentitan, sondern als Meister der Differenzierung, bei dem noch die nebensächlichste Nebenstimme zum Ereignis wird. Gemeinsam präsentieren die beiden (u.a.) einen der großen Meilensteine der spätromantischen Musik. Programm: Debussy Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll | Brahms Sonate für Violoncello und Klavier e-Moll op. 38 | Rachmaninow Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op. 19
Konzerte | Konzert

Konzert des Jahres

Theater Münster

Live auf der Bühne des Großen Hauses des Theaters Münster präsentieren mehr als 300 Schülerinnen und Schüler - Kinder, Jugendliche und Erwachsene - einen repräsentativen Querschnitt aus dem Musikschulleben und zeigen, was Musikschularbeit bewirken kann. Freuen Sie sich besonders auf das Jugendsinfonieorchester, die Big Band der Westfälischen Schule für Musik, ein JeKits-Orchester sowie ausgesuchte Solobeiträge und besondere Kammermusik-Ensembles. „Dabei sein!“ heißt es, wenn hochmotivierte Nachwuchskünstler*innen dem Publikum ihre herausragenden musikalischen Leistungen in breit gefächerter, stilistischer Vielfalt und mitreißender Musikalität präsentieren.
Konzerte | Konzert

Schoneberg Konzert: Grandbrothers

Theater Münster

Der einzigartige Sound des Düsseldorfer Duos Grandbrothers sorgt bereits seit seinen allerersten Tracks für Aufsehen. Jeder Ton, jedes Geräusch wird durch ein einziges Instrument erzeugt - einen klassischen Konzertflügel, dessen Grenzen der klanglichen Ausdrucksmöglichkeiten verschoben und bis zum Ende ausgereizt werden. Dabei bewegt sich die Musik zwischen Electro und Minimal Music, Techno-Beats, Pop und Neo-Klassik. Das Klavier wird nicht einfach nur konventionell und analog-akustisch bespielt, es wird parallel um digital-technische Features erweitert, so dass die klassischen Klänge mit den modernen Sounds auf wundersame, atemberaubende Weise verschmelzen. Mit ihrem neuen Programm "Elsewhere" integriert das Duo weitere Klangquellen wie analoge Synthesizer, Drum Machines und eine neue physische Direktheit in ihren Auftritt. Vielschichtige Sounds, komplexe Rhythmen und ein Wechselspiel aus Intimität und Energie sind die prägenden Elemente der Show. Eine Einladung zum Sehen, Hören und Staunen!
Konzerte | Konzert

Festival Strings Lucerne | Daniel Dodds

Lucerne Festival

Festival Strings Lucerne Daniel Dodds Violine und Musikalische Leitung «Lullaby und Square Dance: Gershwin, Copland, Bernstein» Klassik im Kurzformat, bei freiem Eintritt und ganz casual. Mit Musik und im Gespräch stellen wir Ihnen am frühen Abend ausgewählte Künstler*innen und Werke vor: junge Talente und gefeierte Stars, Klassiker der Klassik und aufregende Hörabenteuer. Information Der Zutritt zu den Konzerten der Reihe 40min ist nur mit einem gültigen Ticket möglich. Fünf Tage vor der Veranstaltung, ab Samstag, 29.08. | 10.00 Uhr, können Sie über lucernefestival.ch kostenlose, nicht nummerierte Tickets beziehen. Die Anzahl der Tickets ist auf zwei pro Bestellung limitiert. Am Tag der Veranstaltung können vor Ort allfällige Rest­tickets bezogen werden.
Konzerte | Konzert

The Met Orchestra | Yannick Nézet-Séguin | Joyce DiDonato

Lucerne Festival

The Met Orchestra Yannick Nézet-Séguin, Dirigent Joyce DiDonato, Mezzosopran Missy Mazzoli (*1980): Sinfonia (for Orbiting Spheres) für Orchester Gustav Mahler (1860–1911): Rückert-Lieder, Sinfonie Nr. 4 G-Dur Seit 15 Jahren ist der charismatische Kanadier Yannick Nézet-Séguin Stammgast bei Lucerne Festival — und einer der grossen Publikumslieblinge. Mit den Wiener Philharmonikern trat er hier auf, mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, mit dem Philadelphia Orchestra und immer wieder mit dem Lucerne Festival Orchestra: Es waren Sternstunden. Jetzt, im Sommer der «American Dreams», gastiert er erstmals mit seinem Met Orchestra aus New York am Vierwaldstättersee und widmet sich dabei einem seiner Lieblingskomponisten: Gustav Mahler. Die Vierte Sinfonie hat sich Nézet-Séguin dafür ausgesucht, ein Werk «von einzigartiger Reinheit», wie er glaubt. Aber gerade diese Sinfonie, die eine Reise ins Paradies unternimmt, ist auch abgründig und schwer zu deuten. Als «Reiseführerin» im Finale, die uns die Sehenswürdigkeiten im Garten Eden präsentiert, ist die grosse Joyce DiDonato zu erleben: eine kluge Gestalterin, die ihren wunderschönen Mezzosopran höchst kultiviert zu führen versteht. Sie trägt auch Mahlers Rückert-Lieder vor, mit dem berühmten Ich bin der Welt abhanden gekommen. Wenn sie dieses Lied singe, gesteht DiDonato, fühle sie sich, als würde sie ein anderes Universum betreten. Pause um ca. 19.10 Uhr Konzertende gegen 20.40 Uhr 17.30 Uhr Konzerteinführung mit Malte Lohmann (Auditorium KKL Luzern)
Konzerte | Konzert

Jörg Widmann | Frank Reinecke | SWR Experimentalstudio

Lucerne Festival

Jörg Widmann, Komponist Frank Reinecke, Kontrabass SWR Experimentalstudio: Michael Acker | Joachim Haas | Daniel Miska Mark Andre (*1964): … selig sind … für Klarinette und Elektronik iv 18 («Sie fürchteten sich nämlich») für Kontrabass solo Wie ein Forscher erkundet composer-in-residence Mark Andre die Möglichkeiten eines Instruments. Über mehrere Jahre hat er eng mit dem Bassisten Frank Reinecke zusammengearbeitet. Das Ergebnis: ein knapp dreiviertelstündiges Solo, das dem Kontrabass eine ganze Welt an neuen, ungewöhnlichen Klängen entlockt und die Aufmerksamkeit dabei auf Flüchtiges, Instabiles, Zerbrechliches lenkt. Das geht bis an die Grenze des Hörbaren — etwa wenn die tiefste Saite des Kontrabasses noch tiefer gestimmt wird, bis zum Subkontra-E — und will gerade dadurch Transzendentes, Metaphysisches aufscheinen lassen. Für  . . . selig sind . . .  , eine als Raummusik angelegte musikalische Meditation über die Bergpredigt Jesu, griff Andre auf Klangerfahrungen zurück, die er in ausgiebigen Sessions mit Jörg Widmann machen konnte. «Wir haben auf der Klarinette gemeinsam Klänge entwickelt, die auch ich vorher nicht kannte, weil es sie vorher nicht gab», berichtet Widmann. «Wir haben wie Kinder gestaunt.» Pause um ca. 11.45 Uhr Konzertende gegen 12.55 Uhr 11.00 Uhr Einführung im Konzert: Jörg Widmann und Frank Reinecke im Gespräch mit Mark Sattler
Konzerte | Konzertante Aufführung

Opernensemble des Luzerner Theaters | Luzerner Sinfonieorchester | Maria Radzikhovskiy | Marie Lambert-Le Bihan

Lucerne Festival

Opernensemble des Luzerner Theaters Luzerner Sinfonieorchester Maria Radzikhovskiy, Dirigentin Marie Lambert-Le Bihan, Regie und Licht Ilaria Ariemme, Kostüme Pia-Rabea Vornholt, Dramaturgie Peter Maxwell Davies (1934–2016): Eight Songs for a Mad King. Musiktheater für Männerstimme und Ensemble. Libretto von Randolph Stow mit Texten von George III. (In englischer Sprache) Bushra El-Turk (*1982): Medeas Monolog. Libretto von Ariane Koch (Uraufführung / Auftragswerk des Luzerner Theaters) Ist Wahnsinn ein Mittel, um der Realität zu entkommen? Oder — im Gegenteil — ein Instrument, um ihr zu begegnen? Mit seinem Monodram Eight Songs for a Mad King schuf Peter Maxwell Davies 1968 eine raffinierte Charakterstudie des verrückten britischen Königs George III., der ab 1760 regierte, und ging dabei von Originaltexten des Monarchen aus. Betörende Kantilenen stehen in diesem Klassiker des modernen Musiktheaters neben Kakofonien. So entsteht das Bild emotionaler und geistiger Zerrüttung. Es provoziert und offenbart zugleich eine erstaunliche Hellsichtigkeit. Die Uraufführung der Britin Bushra El-Turk setzt dieser historischen Figur eine der widersprüchlichsten mythologischen Frauengestalten entgegen und verleiht Medea eine neue, eigene Stimme. Im Spannungsfeld von Selbstermächtigung und Wahnsinn, Macht und Willkür, Liebe und Hass lässt uns dieser Operndoppelabend eine Welt in Brüchen erleben. Er mag auch Wahrheiten hervorbringen, die uns tief berühren. insgesamt 90 min (inkl. Pause) Kooperation des Luzerner Theaters mit Lucerne Festival
Konzerte | Klavierkonzert

Bridget Yee

Lucerne Festival

Bridget Yee, Klavier Richard Wagner (1813–1883): Isoldens Liebestod aus Tristan und Isolde. Fassung für Klavier von Franz Liszt S 477 Samuel Barber (1910–1981): Movement I aus Excursions op. 20 George Gershwin (1898–1937): Embraceable You aus Seven Virtuoso Etudes on Gershwin Songs for Piano, bearbeitet von Earl Wild Joseph Haydn (1732–1809): Fantasie (Capriccio) C-Dur Hob. XVII:4 Samuel Barber (1910–1981): Movement III aus Excursions op. 20 Laila Arafah (*2004): shadow undulations of a bellflower (Schweizer Erstaufführung) Franz Liszt (1811–1886): Klaviersonate h-Moll S 178 Diese Pianistin passt in kein Schema. Bridget Yee wurde 2004 in Malaysia geboren, kam als 11-Jährige zum Studium nach London und gewann u. a. die Windsor International Piano Competition. Aber sie brilliert nicht nur auf dem Klavier, sondern hat sich auch als Cellistin und Kontrabassistin ausbilden lassen und bei Orchesterkonzerten unter Jac van Steen und Benjamin Zander musiziert. Das habe ihren Horizont erweitert, findet sie, auch zum Nutzen ihres Tastenspiels. Als Interpretin sucht Bridget Yee unermüdlich nach Inspirationen ausserhalb der Musik: Man müsse sich nur umschauen, lautet die Devise. Ihre Rezitale moderiert sie meist — sehr zum Vergnügen des Publikums. Und dann hat Yee auch noch ein Faible für ungewöhnliche und originelle Programme. Werke von Haydn bis zur Gegenwart hat sie für ihr Debut bei Lucerne Festival ausgewählt. Zwei berühmte Transkriptionen, wie sie verschiedener nicht sein könnten, sind dabei: Wagners Isoldens Liebestod und Gershwins Embraceable You . Mit Samuel Barber ehrt sie einen amerikanischen Klassiker. Und bei Liszts grosser h-Moll-Sonate ist sie als Virtuosin wie kluge Gestalterin gleichermassen gefragt. Dieses Konzert hat keine Pause und endet gegen 13.30 Uhr. Musik & Mittagessen Geniessen Sie nach dem Konzert ein feines Menü. Mehr unter lucernefestival.ch/lunchkonzerte
Konzerte | Konzert

Lucerne Festival Orchestra | Anne-Sophie Mutter

Lucerne Festival

Lucerne Festival Orchestra Anne-Sophie Mutter, Violine und musikalische Leitung Knut Johannessen, Cembalo Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791): Divertimento F-Dur KV 138 (125c) André Previn (1929–2019): Violinkonzert Nr. 2 für Violine und Streichorchester mit zwei Cembalo-Zwischenspielen Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791): Violinkonzert B-Dur KV 207 Aftab Darvishi (*1987): Likoo für Violine Solo (Schweizer Erstaufführung) Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791): Violinkonzert A-Dur KV 219 Die Jubilarin lässt die Korken knallen: Zum 50. Jahrestag ihres Luzerner Bühneneinstands spielt Anne-Sophie Mutter gleich drei Violinkonzerte und ein Solostück an einem einzigen Abend! Und dabei übernimmt sie auch noch selbst die Musikalische Leitung des Lucerne Festival Orchestra — alles andere als ein Schonprogramm. Die Werke, die Anne-Sophie Mutter ausgewählt hat, sind für sie allesamt «Herzensprojekte». Mit einem Mozart-Konzert stellte sie sich schon als Neunjährige bei ihrem allerersten öffentlichen Auftritt mit Orchester vor, und Mozart widmete sie auch ihre erste Platteneinspielung, die 1978 mit den Berliner Philharmonikern unter Herbert von Karajan herauskam. André Previn, der für sie mehr als nur ein künstlerischer Partner war, schrieb für sie zahlreiche neue Werke, darunter auch sein Violinkonzert Nr. 2. Es ist eine von 34 Partituren, die sie bislang zur Uraufführung gebracht hat. Zu den jüngsten Novitäten, die sie aus der Taufe hob, gehört das Solostück Likoo der Iranerin Aftab Darvishi. Es spürt Sehnsüchten nach: den Gefühlen von Frauen, die ihre Liebsten oder ihre Heimat verloren haben oder um ihre Rechte kämpfen müssen. «Es ist mir wichtig, ihnen mit dieser Musik eine Stimme zu geben», bekennt Anne-Sophie Mutter, die wach an allem teilhat, was sich in der Welt tut. Pause um ca. 20.40 Uhr Konzertende gegen 21.45 Uhr 18.30 Uhr Konzerteinführung mit Susanne Stähr (KKL Luzern, Auditorium)
Konzerte | Konzert

Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Baldur Brönnimann | Miah Persson

Lucerne Festival

Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) Baldur Brönnimann, Dirigent Miah Persson, Sopran Mark Andre (*1964): Im Entschwinden für Orchester Im Entfalten (Dem Andenken an Pierre Boulez) für Orchester Im Entsiegeln 1 für Sopran und Orchester (Uraufführung / Auftragswerk von Lucerne Festival und dem NOW!-Festival der Philharmonie Essen) Seine «Obsession» seien «kompositorische Zwischenräume», bekennt Mark Andre. «Das sind die Räume, die ganz schnell vergehen, die aber vielleicht die höchste Stufe der Intensität entfalten.» In seinem 2021/22 entstandenen Orchesterstück Im Entschwinden nimmt der diesjährige composer-in-residence jenen flüchtigen Moment in den Fokus, in dem der Klang in die Stille mündet: Seine unendlich feine, mit Lufttönen der Bläser, kratzenden Streicherbögen, Heulschläuchen und Donnerblech geräuschhaft gebrochene Musik beobachte «die allerletzten, zerbrechlichsten, zartesten, instabilsten Klangsignaturen». Der Werktitel hat für den tiefgläubigen Andre aber auch eine theologische Dimension, bezieht er sich doch auf den auferstehenden, dem Irdischen entschwindenden Christus. 2025 folgte als Hommage an Pierre Boulez Im Entfalten, «ein ‹inwendiger› Trauermarsch mit Fürbitten von Boulez’ Lieblingsinstrumenten Harfe, Glocken, Klavier, Flöte», so die Frankfurter Allgemeine Zeitung. In Luzern erklingen beide Werke erstmals im Zusammenhang und runden sich mit der Uraufführung des dritten Teils Im Entsiegeln 1 zum Orchesterzyklus . . . im . . . Dieses Konzert hat keine Pause und endet gegen 17.20 Uhr. 16.00 Uhr Einführung mit Musikbeispielen im Konzert: Mark Andre und Baldur Brönnimann im Gespräch mit Mark Sattler
Konzerte | Konzert

Solist*innen und Brass Ensemble des Lucerne Festival Orchestra

Lucerne Festival

Solist*innen und Brass Ensemble des Lucerne Festival Orchestra NN, Klavier Amy Beach (1867–1944): Klavierquintett fis-Moll op. 67 George Gershwin (1898–1937): Strike up the Band, arrangiert für Brass Ensemble von Manfred Honetschläger Samuel Barber (1910–1981): Adagio aus dem Streichquartett Nr. 1 h-Moll op. 11, arrangiert für Brass Ensemble von Steven Verhaert Leonard Bernstein (1918–1990): Suite aus West Side Story, arrangiert für Brass Ensemble von Eric Crees Dieses Ensemble ist Kult! Wenn sich die Blechbläser des Lucerne Festival Orchestra rund um den Trompeter Reinhold Friedrich und den Posaunisten Jörgen van Rijen zu einer Brass Band vereinen, dann steigt die Stimmung schnell auf den Siedepunkt. Das gilt erst recht für den Auftritt in diesem Sommer, der ganz dem Motto «American Dreams» folgt. Gleich Gershwins Strike Up the Band sorgt für einen Schub von guter Laune und Swing. Und bei der Suite aus Bernsteins West Side Story gibt es ohnehin kein Halten mehr. Die Greatest Hits aus diesem Evergreen sind natürlich dabei: der Mambo, Somewhere und America, dessen Text erstaunlich aktuell anmutet: «Life can be bright in America / If you can fight in America. / Life is all right in America / If you’re all-white in America.» Für einen Moment des Innehaltens sorgt indes die berühmteste amerikanische Trauermusik, Barbers Adagio, die zum Gedenken an den im letzten Herbst verstorbenen Tubisten des Ensembles, Thomas Keller, erklingt. Am Anfang aber steht das bezaubernde Klavierquintett von Amy Beach: Elegisch und verträumt ist es, erinnert ein bisschen an Brahms — und geht einfach zu Herzen. Pause um ca. 20.05 Uhr Konzertende gegen 21.45 Uhr
Konzerte | Konzert

Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) | Jörg Widmann | Michael Engelhardt

Lucerne Festival

Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) Jörg Widmann, Dirigent Christoph Sietzen, Schlagzeug, Einstudierung Schlagzeuger*innen Teil II Michael Engelhardt, Sprecher Markus Güdel, Licht Maxime Le Saux, Klangregie Wolfgang Rihm (1952–2024): Tutuguri. Poème dansé für grosses Orchester, Schlagzeuger*innen, Chor vom Tonband und Sprecher, nach dem Gedicht Tutuguri aus dem Hörspiel Pour en finir avec le jugement de dieu von Antonin Artaud Das erste Konzert der Lucerne Festival Academy unter ihrem neuen Künstlerischen Leiter Jörg Widmann wird laut, wild und masslos. Wer bei Wolfgang Rihms Tutuguri — irregeleitet durch den Untertitel Poème dansé — an eine elegante Ballettmusik à la Debussy denkt, dürfte vor Schreck vom Sitz kippen. Mit wilden Blechbläsereruptionen, unheilvoll pulsierenden Rhythmen, markerschütternden Schreien und einer finalen, gut halbstündigen Trommelkanonade von gleich sechs Schlagzeuger*innen wird Tutuguri das KKL Luzern in seinen Grundfesten erschüttern. Inspiriert zu diesem Höllenlärm wurde Rihm Anfang der 1980er Jahre durch ein Gedicht des französischen Theaterrevolutionärs Antonin Artaud. Der hatte ein halbes Jahrhundert zuvor bei den Tarahumara, einem indigenen Volksstamm in Mexiko, einer Peyote-Zeremonie beigewohnt und diese Erfahrung literarisch verarbeitet. Es geht um schwarze Sonnen und verkohlte Erde, nackte Reiter und kopflose Pferde, um archaische Rituale und rauschhafte Halluzinationen. Rihm strebte «Musik im Rohzustand» an: einen «Klang-Körper, dessen Zuckung und Umformung Melos, Rhythmus und Farbe wird». 17.30 Uhr Konzerteinführung: Jörg Widmann und Michael Engelhardt im Gespräch mit Mark Sattler (KKL Luzern, Auditorium) Pause um ca. 20.00 Uhr Konzertende gegen 21.10 Uhr
Konzerte | Konzert

LFO | Riccardo Chailly | Frank Dupree | Solist*innen des LFO und des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO)

Lucerne Festival

Lucerne Festival Orchestra Riccardo Chailly Dirigent Frank Dupree Klavier Solist*innen des Lucerne Festival Orchestra und des Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) Steve Reich (*1936): New York Counterpoint. Fassung für elf Klarinetten Begrüssung: Markus Hongler, Stiftungsratspräsident; Sebastian Nordmann, Intendant Grusswort: Guy Parmelin Bundespräsident George Gershwin (1898–1937): Cuban Overture, Concerto in F für Klavier und Orchester Charles Ives (1874–1954): Sinfonie Nr. 1 d-Moll Go West! Zur Eröffnung des Festivalsommers spüren Riccardo Chailly und das Lucerne Festival Orchestra verschiedenen «American Dreams» nach. Da wäre zunächst George Gershwin, der Klassik und Jazz so genial miteinander verband, dass von E- oder U-Musik keine Rede mehr sein kann. Zu seiner schmissigen Cuban Overture, die auf Rumba-Rhythmen tanzt, inspirierte ihn ein Besuch in Havanna. In seinem grossen Concerto in F dagegen, für Chailly «das erste amerikanische Klavierkonzert», geben Charleston und Blues den Ton an. Das Finale bezeichnete Gershwin als «eine rhythmische Orgie»: genau das richtige Stück für einen Grenzgänger wie den 34-jährigen Frank Dupree mit seiner überbordenden Energie und ansteckenden Spielfreude. Der zweite Teil des Abends gehört aber Charles Ives, dem Pionier der musikalischen Freiheit, der sich keinen Regeln unterwarf. Seine Erste Sinfonie steht zwar noch in der romantischen Tradition, doch steuert sie mit ihrem ungebrochenen Optimismus zugleich eine uramerikanische Note bei. Vor allem: Ihr munterer Mix aus schwelgerischen Melodien, wilden Ausbrüchen, berührendem Gospelsound und peppigen Marschrhythmen bietet einfach beste Unterhaltung! Pause um ca. 20.10 Uhr Konzertende gegen 21.30 Uhr
Konzerte | Konzert

Lucerne Festival Orchestra | Klaus Mäkelä | Augustin Hadelich

Lucerne Festival

Lucerne Festival Orchestra Klaus Mäkelä, Dirigent Augustin Hadelich, Violine Samuel Barber (1910–1981): Violinkonzert op. 14 Igor Strawinsky (1882–1971): Der Feuervogel. Märchenballett in zwei Bildern Für seinen Einstand als «artiste étoile» in diesem Sommer bringt Augustin Hadelich ein Werk aus seiner amerikanischen Wahlheimat mit, das er besonders liebt: das betörend schöne Violinkonzert von Samuel Barber. «Sehr emotional» findet er Barbers Klangsprache und gesteht, dass es einem gerade beim hochexpressiven langsamen Satz schon mal heiss und kalt den Rücken runterlaufen kann. Aber auch der Virtuose Hadelich ist bei diesem Konzert gefordert — vor allem im Finale: «Das ist wie ein Perpetuum mobile — man muss loslassen und gleichzeitig alles kontrollieren.» Vielleicht ist das auch das Erfolgsrezept für den Feuervogel, Igor Strawinskys fulminanten Ballett-Erstling, bei dem das Lucerne Festival Orchestra alle Register seiner Kunst ziehen darf: mit sattem Sound, zündenden Rhythmen, russisch-archaischen Klängen und mitreissenden Steigerungskurven. Der Finne Klaus Mäkelä, längst ein Publikumsliebling in Luzern und der ganzen Welt, wird erneut beweisen, warum die besten Orchester um ihn buhlen: Mit ihm zu spielen macht einfach Spass, gestehen viele Musiker*innen ganz freimütig — und das Klangergebnis begeistert durch ungeheure Intensität. 17.30 Uhr Konzerteinführung mit Susanne Stähr (KKL Luzern, Auditorium) Pause um ca. 19.00 Uhr Konzertende gegen 20.20 Uhr

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