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© Klaus Gigga
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Semperoper Dresden

Die Dresdner Semperoper ist nicht nur ein Architekturdenkmal, sie ist vor allem Spielstätte und bietet den festlichen Rahmen für die Aufführungen der Sparten Oper, Staatskapelle Ballett und Junge Szene. Zugleich ist sie zu einem Symbol dieser Stadt geworden und weltweit Inbegriff für bedeutende Opernkunst.

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Semperoper Dresden

Theaterplatz 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)351/49 11-705
E-Mail: bestellung@semperoper.de

 

Kartenverkauf :
Schinkelwache am Theaterplatz:
Theaterplatz 2, D-01067 Dresden
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Fax: +49 (0)351/49 11-700
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Oper

Dialogues des Carmélites

Francis Poulenc

Premiere: 31.1.2026

Oper in drei Akten
Libretto vom Komponisten nach dem Drama von Georges Bernanos. Für die Oper adaptiert mit Genehmigung von Emmet Lavery. Basierend auf der Novelle Die Letzte am Schafott von Gertrud von Le Fort sowie einem Drehbuch von P. Raymond Bruckberger und Philippe Agostini.

Wofür lebt man? Wofür wäre man bereit zu sterben? Hat man die Kraft, im entscheidenden Moment für seine Überzeugungen einzustehen? Basierend auf der wahren Geschichte der Karmelitinnen von Compiègne, die am 17. Juli 1794 hingerichtet wurden, schuf Francis Poulenc (1899–1963) mit seiner 1957 an der Mailänder Scala uraufgeführten Oper ein eindringliches Werk über Angst, Glauben, Selbstüberwindung und Tod.

Paris, 1789: Blanche de la Force, deren Mutter bei der Geburt starb, leidet unter Angstzuständen und sucht Zuflucht und Halt in einem Kloster der Karmelitinnen von Compiègne. Sie bittet die alte, schwer kranke Priorin Madame de Croissy, sie als „Blanche von Christi Todesangst“ zum Noviziat zuzulassen. Doch die Klostermauern bieten keinen Schutz vor den Schrecken der Französischen Revolution: Blanche gelingt es zu fliehen, bevor ihre Ordensschwestern von den Revolutionsgarden festgenommen und zum Tode verurteilt werden. Doch in der Stunde der Hinrichtung kehrt sie plötzlich zurück …

Mit einer Vielfalt an Klangfarben und einer raffinierten Orchestrierung gelingt es Poulenc, die individuellen Charakterzüge und die starken Emotionen der Figuren spürbar werden zu lassen – bis hin zum berühmten „Salve Regina“ der Karmelitinnen am Schafott, das zweifellos zu den ergreifendsten Momenten der Opernliteratur überhaupt gehört. „Was man hier erlebt, ist so erschütternd und existenziell, wie Musiktheater nur sein kann“, schreibt der Tages-Anzeiger über die Inszenierung von Jetske Mijnssen, die am 13. Februar 2022 am Opernhaus Zürich erfolgreich Premiere feierte.

Musikalische Leitung: Marie Jacquot
Inszenierung: Jetske Mijnssen
Bühnenbild: Ben Baur
Kostüme: Gideon Davey
Choreografie: Lillian Stillwell
Licht: Franck Evin
Choreinstudierung: Jan Hoffmann
Dramaturgie: Dorothee Harpain, Kathrin Brunner
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Eine Produktion des Opernhaus Zürich

In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.

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Oper

Parsifal

Richard Wagner

Premiere: 22.3.2026

Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen
Libretto vom Komponisten

Nur ein „reiner Tor“ soll laut einer Prophezeiung in der Lage sein, die Gralsgemeinschaft zu erneuern. Sollte dieser Retter Parsifal sein …?

Ob Richard Wagner, als er sich beim Fliegenden Holländer erstmals der Erlösung zuwandte, schon wusste, dass er damit sein künstlerisches Lebensthema finden würde? In seinem letzten Werk Parsifal, uraufgeführt 1882 in Bayreuth, wartet nicht nur ein einzelner Mensch, sondern die gesamte Gesellschaft auf einen Erlöser – getragen von der Hoffnung, eines Tages auf den Einen zu treffen, dem diese Aufgabe zufällt. Parsifal vermag dies erst dann, wenn er „durch Mitleid wissend“ geworden ist. Ein Prozess, der viele Jahre, vielleicht ein ganzes Leben andauert. Doch es gibt Kräfte, die ihn auf seinem Weg zu hindern versuchen. Wird Parsifal bereit sein, sich in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen? Das Bühnenweihfestspiel Parsifal überwältigt bis heute. Ob auch die Kunst zu Erlösung beitragen kann?

Floris Visser, der u.a. in Amsterdam und Zürich inszeniert hat, führt erstmals Regie an der Semperoper. Für den Chefdirigenten der Sächsischen Staatskapelle Dresden, Daniele Gatti, der Wagners Weltabschiedswerk u.a. an der Metropolitan Opera in New York und bei den Bayreuther Festspielen dirigiert hat, ist es der erste Parsifal an der einstigen Wirkungsstätte Richard Wagners.

Musikalische Leitung: Daniele Gatti
Inszenierung: Floris Visser
Bühnenbild: Frank Philipp Schlößmann
Kostüme: Jon Morell
Licht: Fabio Antoci
Video: Will Duke
Choreografie: Demi Wals
Choreinstudierung: Jan Hoffmann
Kinderchoreinstudierung: Claudia Sebastian-Bertsch
Dramaturgie: Jörg Rieker, Martin Lühr
Kinderchor der Semperoper Dresden
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Werkeinführung (kostenlos)
45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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Oper

The Snow Queen

Hans Abrahamsen

Oper in drei Akten
Libretto von Hans Abrahamsen und Henrik Engelbrecht nach dem Märchen von Hans Christian Andersen Übersetzung ins Englische von Amanda Holden

Was ist das für eine Geschichte, wenn zwei Kinder sich in ein Abenteuer stürzen, in dem sie märchenhaften Gestalten begegnen und verändert als erwachsene Menschen zurückkehren?

Hans Abrahamsens (*1952) dreiaktige Oper The Snow Queen – uraufgeführt 2019 in Kopenhagen – nach dem Märchen Die Schneekönigin von Hans Christian Andersen beleuchtet die Coming-of-Age- Erzählung von Kay und Gerda. Die Nachbarskinder sind sich nahe, als Kay jedoch von einem Eissplitter im Auge und Herzen verletzt wird, entfremden sie sich. Es beginnt eine außergewöhnliche Reise von Gerda an rätselhafte Orte.

Musikalische Leitung: Titus Engel
Inszenierung: Immo Karaman
Bühnenbild: Arne Walther
Kostüme: Nicola Reichert
Licht: Fabio Antoci
Video: Philipp Contag-Lada
Choreografie: Fabian Posca
Dramaturgie: Benedikt Stampfli
Chor: Jonathan Becker
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Altersempfehlung: ab 15 Jahren

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1 Oper

Die Zauberflöte

Große Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart

Große Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

»Ein Mensch, wie du«, antwortet Papageno auf die Frage Taminos, wer er sei. Tamino antwortet auf die Gegenfrage, dass er »aus fürstlichem Geblüte« stammt. So wird gleich zu Beginn deutlich, dass der Vogelfänger Papageno bereits das ist, was Tamino erst noch werden muss: ein Mensch. Humanität heißt also das Ziel. Und so hehr das Ziel, so humorvoll-menschlich-spielerisch ist der Weg dorthin. Den beschreibt das Libretto mit vielen Prüfungen, mit der Hölle Rache und der süßesten Liebe, mit tanzenden Tieren und wundersamen Knaben bis Tamino und Pagageno schließlich ihr Ziel glücklich erreichen. »Die Zauberflöte«, 1791 in Wien als letzte Oper Wolfgang Amadeus Mozarts uraufgeführt, steht einerseits ganz in der Tradition des Alt-Wiener Zaubertheaters. Andererseits ließen sich Mozart und sein Librettist Emanuel Schikaneder auch vom aufklärerischen Gedankengut der Freimaurer inspirieren; und schufen so eine Mischung aus Kasperl-Unsinn und Freimaurer-Tiefsinn, unzeitgemäßer Misogynie und tiefster Menschlichkeit mit schlichtweg himmlischer Musik, die »Die Zauberflöte« zu der generationenübergreifenden Erfolgsoper werden ließ, die sie heute noch ist.

Musikalische Leitung Katharina Müllner
Inszenierung: Josef E. Köpplinger
Bühnenbild: Walter Vogelweider
Kostüme: Dagmar Morell
Choreografie: Ricarda Regina Ludigkeit
Licht: Fabio Antoci
Chor: Jonathan Becker
Dramaturgie: Johann Casimir Eule
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.

Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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2 Operette

Die Fledermaus

Johann Strauß

Operette in drei Aufzügen Textfassung nach Carl Haffner und Richard Genée auf Grundlage des Vaudeville »Le Réveillon« von Henri Meilhac und Ludovic Halévy

Johann Strauss’ »Die Fledermaus« aus dem Jahre 1874 ist ein Glanzstück der Wiener Operette: Um sich an seinem Freund Eisenstein zu rächen, inszeniert Dr. Falke alias die Fledermaus ein Verwechslungsspiel beim Ball des Grafen Orlofsky. Dort treffen sich ein Marquis und ein Chevalier, eine ungarische Gräfin und angehende Künstlerinnen. Jedoch: niemand ist der, für den er sich ausgibt. Alles ist Maskerade und Schwindel, und so endet die Ballgesellschaft im Gefängnis. Als schließlich alle Masken fallen und die außerehelichen Techtelmechtel ans Licht kommen, zeigt sich die gelungene Rache der Fledermaus. In der Inszenierung von Günter Krämer begeistern seit 2003 sowohl Klassiker wie das Uhren-Duett, der Czárdás oder Adeles »Mein Herr Marquis« als auch tagespolitische Dialoge das Publikum der Semperoper. Mit sprudelnder Ironie in perlender Champagnerlaune sorgt »Die Fledermaus« nicht nur zum Jahreswechsel immer wieder für vergnügt-beschwingte Stimmung.

Musikalische Leitung: Marcus Merkel
Inszenierung: Günter Krämer
Bühnenbild: Gisbert Jäkel
Kostüme: Falk Bauer
Licht: Jan Seeger
Choreografie: Otto Pichler
Chor: Jonathan Becker

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Oper

Madama Butterfly

Giacomo Puccini

Tragedia giapponese in drei Akten
Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa

Im Zentrum von Giacomo Puccinis Tragedia giapponese, die in Nagasaki zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielt, steht die junge Geisha Cio-Cio-San, genannt »Butterfly«. Der US-amerikanische Marineleutnant Pinkerton schließt mit Cio-Cio-San eine Kurzzeitehe – nach damals in Japan möglicher Praxis – und mietet für den Aufenthalt gleich das passende Häuschen mit dazu. Während für Pinkerton die Liaison von vornherein als Erotikvergnügen geplant war, bedeutet sie für Cio-Cio-San nicht nur die Möglichkeit, der Armut zu entfliehen, sondern die Liebe ihres Lebens ... Auch heute noch berührt die 1904 an der Mailänder Scala uraufgeführte tragische Liebesgeschichte die Herzen, erschüttert der Realismus, mit dem die kulturellen Missverständnisse und seine tödlichen Folgen aufgezeigt werden. Der japanische Regisseur Amon Miyamoto zeigt zusammen mit dem Stardesigner Kenzō Takada einen eigenen östlichen Blick auf die japanisch-amerikanische Liaison.

Musikalische Leitung: Vitali Alekseenok
Inszenierung: Amon Miyamoto
Bühnenbild: Boris Kudlička
Kostüm: Kenzō Takada
Licht: Fabio Antoci
Video: Bartek Macias
Bühnenkampf: Ginji Kashiwagi
Chor: Jonathan Becker
Dramaturgie: Johann Casimir Eule
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Eine Koproduktion mit der Tokyo Nikikai Opera Foundation, dem Det Kongelige Teater, Kopenhagen und der San Francisco Opera

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Ballett

Wonderful World

Kinsun Chan & Martin Zimmermann

Die Tänzer*innen des Semperoper Ballett gehen gemeinsam bis an die Kippe einer prekären Balance.

Das Semperoper Ballett im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden: Tanztheater von Kinsun Chan und Martin Zimmermann
eine Produktion von MZ Atelier und Theater St. Gallen

Choreografie: Kinsun Chan, Martin Zimmermann
Konzept & Bühne: Martin Zimmermann
Kostüme: Kinsun Chan, Anja Jungheinrich, Martin Zimmermann
Musik: Hans-Peter Pfammatter, Daniel Steffen
Licht: Christian Kass

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

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Musical

The Toxic Avenger

David Bryan und Joe DiPietro

Der Rächer der Vermüllten – Rock-Musical Nach dem gleichnamigen Film von Lloyd Kaufman. Musik von David Bryan, Buch von Joe DiPietro, Gesangstexte von David Bryan und Joe DiPietro, Deutsch von Sabine Ruflair (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Dialoge)

In Traumaville (New Jersey) ist der Notstand ausgebrochen: Die Stadt erstickt im Müll und ist zur Bedrohung für ihre Bewohner*innen geworden. Und statt aufzuräumen, scheffelt sich die Bürgermeisterin der Stadt, Babs Belgoody, mit den Giftmülldeponien allerorts jede Menge Geld in ihre eigenen Taschen. Doch Rettung naht. Ausgerechnet der schüchterne Melvin Mark von Quark, durch einen Giftmüll-Unfall zum grünen Superhelden mutiert, beschließt, die Stadt zu retten und dabei auch gleich noch das Herz der blinden Bibliothekarin Sarah zu gewinnen. Das rasante und energiegeladene Rock-Musical von »Bon Jovi«-Keyboarder David Bryan und Joe DiPietro wurde 2009 in New York uraufgeführt. 2023 rockt der Toxic Avenger in seinem Kampf für Gerechtigkeit, Toleranz und den Schutz der Umwelt mit großartigen Songs in Ohrwurmqualität, romantischen Balladen und jeder Menge Witz die Bühne von Semper Zwei.

Musikalische Leitung: Alexander Hoetzinger
Inszenierung: Manfred Weiß
Co-Regie und Choreografie: Natalie Holtom
Bühnenbild und Kostüm: Timo Dentler, Okarina Peter
Licht: Marco Dietzel
Dramaturgie: Martin Lühr, Juliane Schunke
Projektorchester

Ab 14 Jahren. In deutscher Sprache

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Ballett

Nijinsky

John Neumeier

Ballett von John Neumeier / Musik von Frédéric Chopin, Nikolaj Rimskij-Korsakow, Dmitri Schostakowitsch und Robert Schumann

John Neumeier verneigt sich vor der Tanzlegende Vaslav Nijinsky.

Wie könnte man den 200. Geburtstag des Semperoper Ballett schöner begehen als mit einer Verbeugung vor dem Genie Vaslav Nijinsky? Sein Name und die Ballets Russes stehen in enger Verbindung mit der Geschichte des Tanzes in Dresden.

„Nijinskys Leben lässt sich einfach zusammenfassen: zehn Jahre Wachsen, zehn Jahre Lernen, zehn Jahre Tanzen, dreißig Jahre Finsternis“, formulierte einst der Biograf Richard Buckle. Das Wirken und Leben des Jahrhunderttänzers Nijinsky ist für John Neumeier seit seiner Jugend ein unerschöpfliches Thema. In seinem im Jahr 2000 über die Lichtgestalt des Tanzes erarbeiteten Ballett geht es um die Biografie einer Seele, verwoben aus Erinnerungen und Assoziationen, Empfindungen und Zuständen. John Neumeiers choreografische Annäherungen wollen eine Gegenwart aus der Vergangenheit schaffen mit neu bestimmten Kräfteverhältnissen und Spannungsfeldern, die Nijinskys Magie auf der Bühne ebenso einfangen wie seine Gefährdungen jenseits des Theaters.

Musikalische Leitung: Simon Hewett
Choreografie: John Neumeier
Licht, Bühne und Kostüme: unter teilweiser Verwendung der Originalentwürfe von Léon Bakst und Alexandre Benois John Neumeier
Musik: Frédéric Chopin, Nikolaj Rimskij-Korsakow, Dmitri Schostakowitsch, Robert Schumann
Licht: John Neumeier
Einstudierung: Leslie McBeth, Piotr Stanczyk, Sonja Tinnes, Ivan Urban

Sächsische Staatskapelle Dresden
Semperoper Ballett

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Ballett

Dornröschen

Ballett in einem Prolog und drei Akten nach Marius Petipa

In einer Adaption von Marcelo Gomes
Musik von Pjotr I. Tschaikowsky

Im Jahr 1890 wurde Pjotr I. Tschaikowskys Märchenballett »Dornröschen« am Mariinsky-Theater in St. Petersburg uraufgeführt und gilt bis heute als eines der anspruchsvollsten Handlungsballette. Aaron S. Watkin brachte diese berühmte Geschichte 2007 in der Tradition der legendären Choreografie von Marius Petipa auf die Bühne. Für die Wiederaufnahme in der Spielzeit 2023/24 entwickelte Marcelo Gomes eine Neueinstudierung dieses Klassikers, indem er Nuancen seiner eigenen Ästhetik hinzufügt und die Essenz des beliebten Märchens aufgreift: Die Entwicklung von Prinzessin Aurora von einem Kind zu einer jungen Frau. Dies umschließt die königliche Taufe im Kreis der guten Feen, unterbrochen von der dämonischen Fee Carabosse, die abgeschwächte Erfüllung ihres Fluchs in Form eines hundertjährigen Schlafs und Auroras finales Wiedererwachen durch den Kuss eines Prinzen.

Musikalische Leitung: Fayçal Karoui / Charlotte Politi
Handlung & Choreografie nach Marius Petipa: Aaron S. Watkin
Mise en scène & Handlung: Francine Watson Coleman
Bühnenbild & Video: Arne Walther
Kostüme: Erik Västhed
Licht: Jan Seeger
Dramaturgie: Katharina Riedeberger

Sächsische Staatskapelle Dresden

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung

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Oper

Don Giovanni

Wolfgang Amadeus Mozart

Dramma giocoso in zwei Akten
Libretto von Lorenzo Da Ponte

2064 Frauen soll Don Giovanni nach Auskunft seines Dieners Leporello bereits geliebt haben; die Anzahl derer, denen er das Herz gebrochen hat, dürften nicht geringer sein. Die Oper um den galanten wie skrupellosen Verführer Don Giovanni wurde durch die kongeniale Zusammenarbeit von Wolfgang Amadeus Mozart mit seinem Librettisten Lorenzo Da Ponte in den Worten Richard Wagners zur »Oper aller Opern.« Das 1787 in Prag uraufgeführte Werk ist aber mehr als ein Drama um Liebe und Verführung, Lust und Laster, Vergewaltigung, Mord und Rache. Das von Mozart ausdrücklich als »lustiges Drama« bezeichnete Werk changiert spannungsreich zwischen Tragik und Komödie, Sex-and-Crime-Story sowie großem Welttheater – schreckt Don Giovanni in seiner Lust am Regel- und Tabubruch doch nicht davor zurück, die Toten und das Schicksal selbst herauszufordern. In der Dresdner Inszenierung von Andreas Kriegenburg wird deutlich, dass die unendliche Gier nach Leben, Lust und Schönheit der Figuren uns auch heute angehen.­­­­

Musikalische Leitung: Giulio Cilona
Inszenierung: Andreas Kriegenburg
Bühnenbild: Harald Thor
Kostüme: Tanja Hofmann
Licht: Stefan Bolliger
Chor: Jonathan Becker
Dramaturgie: Anne Gerber
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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© Admill Kuyler
Ballett

Vice Versa

Sidi Larbi Cherkaoui · Imre & Marne van Opstal

Zweiteiliger Ballettabend

Noetic
Choreografie: Sidi Larbi Cherkaoui
Musik: Szymon Brzoska
Bühnenbild: Antony Gormley
Licht: David Stokholm
Originales Kostümdesign: Les Hommes
Dramaturgie: Adolphe Binder
Text: Randy Powell, Jason Silva

November
Choreografie & Kostüme: Imre & Marne van Opstal
Musik: Arvo Pärt
Bühnenbild: Boris Acket
Licht: Tom Visser

Semperoper Ballett
Sächsische Staatskapelle Dresden
Musikalische Leitung Charlotte Politi

Ist Bewegung Tanz oder Tanz Bewegung? Imre und Marne van Opstal verstehen sich im klassischen Sinne nicht nur als Choreograf*innen, sondern auch als Bewegungsregisseur*innen. Die vielschichtige und oft auch surreale Tanzsprache des Geschwisterpaares erobert die internationale Tanzszene. Erstmalig Gast beim Semperoper Ballett wird das kreative Duo eine Uraufführung für das Ensemble kreieren.

Ebenso wie ihre Arbeiten die Grenzen und Möglichkeiten von Körper und Geist einbeziehen, erschaffen Sidi Larbi Cherkaoui und Antony Gormley mit Noetic eine Choreografie und einen Bühnenraum, in welchen sich Strukturen bilden und wieder verschwinden.

Die von Szymon Brzóska komponierte Musik wird von der Sächsischen Staatskapelle sowie der schwedischen Sängerin Miriam Andersén und Shogo Yoshii an Taiko Trommeln, Kokyu und Flöte interpretiert. Die harmonische, emotionale Musik begleitet ein Tanztheater, das sich den großen Fragen der Menschheit nähert.

Uraufführung Noetic: 08.03.2014 GöteborgsOperans Danskompani

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Oper

Die kahle Sängerin

Luciano Chailly

Kammeroper in einem Akt nach der Anti-Komödie von Eugène Ionesco
Deutsch von Josef Heinzelmann

Ein Ehepaar sitzt gemütlich vor dem häuslichen Kamin. Man stellt fest, dass man in der Nähe von London lebt und Smith heißt. Später kommen noch die Martins hinzu und finden heraus, dass sie miteinander verheiratet sind. Auch der Feuerwehrhauptmann und das Dienstmädchen Mary kennen sich schon und die kahle Sängerin – sie trägt noch immer die gleiche Frisur! »Die kahle Sängerin« ist Eugène Ionescos erstes Theaterstück (1950) und der Auftakt zum ›Theater des Absurden‹. Aus einer Ansammlung häuslicher Szenen voller Nonsens, Situationskomik, Pseudo-Klischees und pointenlosen Anekdoten formt sich ein »Anti-Stück« voller Sprachakrobatik und Witz. Gemeinsam mit Ionesco verfasste der italienische Komponist Luciano Chailly (1920 – 2002) das Libretto zur gleichnamigen Oper und fing in seiner Komposition den Charakter der Figuren und ihrer Beziehungen mal mit einem Zupfquintett, leicht, eitel und tänzerisch, einem getragenen Streichquintett oder einem eher derb intonierenden Bläserquintett ein. In Semper Zwei ist die 1986 in Wien uraufgeführte Opern-Rarität nun in der Deutschen Erstaufführung zu erleben.

Musikalische Leitung: Henry Websdale
Inszenierung: Barbora Horáková
Bühnenbild: Annett Hunger
Kostüme: Benjamin Burgunder
Licht: Marco Dietzel
Video: Sergio Verde
Dramaturgie: Juliane Schunke

In deutscher Sprache

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Oper

La traviata

Giuseppe Verdi

Melodramma in drei Akten
Libretto von Francesco Maria Piave

Hat Schmerz jemals schöner geklungen als in Verdis La traviata?

»La traviata« – direkt übersetzt »Die vom Wege Abgekommene«, meint die Pariser Kurtisane Violetta Valéry, die sich, durch eine Lungenkrankheit bereits dem Tode geweiht, gegen ihre Lebensweise und alle Vernunft in Alfredo Germont verliebt und in ihrem Drang nach Freiheit und Glück schließlich an den bürgerlichen Moralvorstellungen scheitert. Bei ihrer Uraufführung 1853 in Venedig provozierte diese Geschichte einen Skandal: Eine Oper über eine Kurtisane, die an Tuberkulose stirbt und noch dazu einer real existierenden Frau der Pariser Gesellschaft nachempfunden ist, war für die damalige Zeit eine unerhörte Neuerung. Fokussiert auf die Dreiecksbeziehung zwischen Violetta, ihrem Geliebten Alfredo und dessen Vater erschuf Verdi vor allem mit der Figur der Violetta einen Charakter, dessen emotionale Bandbreite das Publikum zwischen lyrisch geführten Belcantostellen und überwältigenden musikdramatischen Ausbrüchen in seinen Bann zieht. Regisseurin Barbora Horáková erzählt »La traviata« in der schillernden Welt des Varietés des 19. Jahrhunderts.

Musikalische Leitung: Nicholas Carter
Inszenierung: Barbora Horáková
Bühnenbild: Eva-Maria van Acker
Kostüme: Annemarie Bulla
Licht: Fabio Antoci
Video: Sarah Derendinger
Choreografie: Juanjo Arqués
Chor: André Kellinghaus
Dramaturgie: Juliane Schunke

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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Oper

Intermezzo

Richard Strauss gewährt mit Intermezzo, 1924 in Dresden uraufgeführt, allerlei Einblicke in sein turbulentes Eheleben.
Eine bürgerliche Komödie mit sinfonischen Zwischenspielen in zwei Aufzügen
Libretto vom Komponisten

In beinahe filmisch schnell wechselnden Episoden zeichnet Richard Strauss mit sicherem Instinkt für das Theatralische im Alltäglichen ein Charakterbild seiner Ehefrau Pauline und seiner eigenen Künstlerexistenz. Die zahlreichen sinfonischen Zwischenspiele gewähren einen Blick in das Seelenleben der Figuren.

Diese musikalische Liebeserklärung an die Ehefrau von Richard Strauss inszeniert 100 Jahre nach der Dresdner Uraufführung mit Axel Ranisch ein Regisseur, der für Kino, Fernsehen und das Theater arbeitet und in die Gattung Oper verliebt ist, wie kein zweiter seiner Generation.

Musikalische Leitung: Patrick Hahn
Inszenierung: Axel Ranisch
Bühne: Saskia Wunsch
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Licht: Fabio Antoci
Video: Falko Herold
Choreografie: Michael Tucker
Dramaturgie: Jörg Rieker
Sächsische Staatskapelle Dresden

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Werkeinführung (kostenlos)
45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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Gala

SemperOpernball 2026

Der SemperOpernball in Dresden ist in vielerlei Hinsicht einzigartig – die Kombination aus elegantem Ballgeschehen im gesamten Opernhaus, den Auftritten der Künstler*innen des Hauses und des Semperoper Balletts, gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle, die illustren Gäste an den Galatischen und die vielen tausend Besucher*innen des kostenlosen Open-Air-Balls, die auf dem Theaterplatz vor der Semperoper Walzer tanzen und beste Faschingslaune verbreiten ist in keiner anderen Stadt zu finden.

Diesmal wird der rote Teppich des SemperOpernballs am Freitag, den 6. Februar 2026 ausgerollt. Denn was die Berlinale wenige Tage später kann, kann Dresden auch: Unter dem Motto „Film ab!“ entführt der Ball in seinem 101. Geburtstagsjahr seine Besucherinnen und Besucher mit einer künstlerischen Hommage an unvergessliche Sternstunden der Filmgeschichte in die glanzvolle Welt des Kinos. Unter der musikalischen Leitung des britischen Dirigenten Jonathan Darlington erklingen weltberühmte Filmmelodien, gespielt von der Sächsischen Staatskapelle Dresden, darunter Klassiker wie das legendäre Love Theme aus Scorseses “Der Pate” von Nino Rota. Ein Wiederhören mit dem Komponisten gibt es übrigens im Juni 2026, wenn dessen Opernkomödie Der Florentiner Hut Premiere an der Semperoper feiert.

Freuen Sie sich auf internationale Künstler*innen, allen voran Iris Berben, die den CHOROS Award für gesellschaftliches Engagement erhalten wird. Neben ihrer schauspielerischen Tätigkeit war es Iris Berben immer ein Anliegen, in der Öffentlichkeit Haltung zu zeigen und für Toleranz und Mitmenschlichkeit und gegen das Vergessen, gegen Antisemitismus einzutreten. Für ihr politisches Engagement erhielt sie unter anderem das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse und wurde vom Zentralrat der Juden in Deutschland mit dem Leo-Baeck-Preis ausgezeichnet. Ensemblemitglied Valerie Eickhoff, derzeit in The Snow Queen auf der Bühne zu erleben, wird der CHOROS Nachwuchs-Award verliehen. Weiters werden die russische Cellistin Anastasia Kobekina, der chilenische Tenor Jonathan Tetelman, die Tänzerinnen und Tänzer des Semperoper Ballett und der Kinderchor der Semperoper Dresden das künstlerische Programm des Ballabends mitgestalten. Semperoper Ensemblemitglied Aaron Pegram wird eine “filmreife” Einlage bieten - seien Sie gespannt. Und wenn Mitternacht vorbei ist, darf Cinderella sich gern der Ballschuhe entledigen, denn beim Midnight-Ball wird das Tanzparkett zum Rock’n’Roll-Dancefloor! Moderiert wird der Ballabend von drei beliebten Stars der Film- und TV-Welt: Annika Lau und Joachim Llambi, sowie Marco Schreyl für das beliebte “Ballgeflüster”.

Einige wenige Restkarten sind noch verfügbar. Aber auch wer keine Ballkarten mehr ergattern konnte, muss auf das Ballvergnügen nicht verzichten. Alle Dresdnerinnen und Dresdner sind herzlich eingeladen, vor der bunt beleuchteten Semperoper mitzufeiern und mitzutanzen. Das Programm des SemperOpernballs wird live auf den Theaterplatz übertragen, wo Musik, kulinarische Angebote und das traditionelle Feuerwerk die Ballnacht zum Tag machen.

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© Matthias Creutziger_
Jazz

Fenster aus Jazz

Die Programmreihe Fenster aus Jazz ist ein fester Bestandteil von Semper Zwei geworden. In der Saison 2025/26 werden erneut die Free-Jazz-Legende Günter Baby Sommer und der Fotograf sowie Jazz-Enthusiast Matthias Creutziger herausragende Künstler*innen einladen, um Semper Zwei in einen lebendigen Jazz-Club zu verwandeln.

Das Programm für diesen Termin wird noch bekannt gegeben.

Die Abendkasse in Semper Zwei öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

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Konzert

Semper Bar - Choir of Machines

Choir of Machines:
Konstantin Schmidt
Alexander Ernst
Bernhard Schmidt


Bei Choir of Machines widmen sich Konstantin Schmidt, sein Vater Alexander Ernst, Geiger der Staatskapelle Dresden, und Opa Bernhard Schmidt, ehemaliger Solo-Pauker der Staatskapelle, ihrer gemeinsamen zweiten Leidenschaft: der elektronischen Musik. Diese Veranstaltung schlägt eine Brücke zwischen den großen Vorbildern der 1970er-Jahre und heutigen Stilrichtungen. Gespielt wird mit klassischen analogen Synthesizern, Modularsystemen und Schlagzeug. Als besondere Rarität wird an diesem Abend ein Theremin zu hören sein, eines der ersten elektronischen Musikinstrumente und Wegbereiter der elektronischen Musik.

Die Abendkasse in Semper Zwei öffnet 30 min vor Vorstellungsbeginn.

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Konzert

Semper Bar - Patrick Hahn

Musikalischer Leiter: Patrick Hahn

In entspannter Atmosphäre finden all jene Gäste ihren musikalischen Platz am Tresen in der Semper Bar, die Freude am Neuen und Unerwarteten haben.

In der vergangenen Saison war die Semper Bar mit Patrick Hahn, der die Lieder von Georg Kreisler zum Funkeln brachte, ein großer Erfolg. Grund genug, den musikalischen Tausendsassa erneut einzuladen, wenn er ohnehin schon an der Semperoper ist, um erneut Intermezzo von Richard Strauss zu dirigieren.

Die Abendkasse in Semper Zwei öffnet 30 min vor Vorstellungsbeginn.

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Preisverleihung

Verleihung des Friedenspreises Dresden 2026

Seit 2010 werden Personen und Institutionen mit dem Friedenspreis Dresden gewürdigt, die einen bedeutenden Beitrag zum Frieden und zur Völkerverständigung leisten oder geleistet haben oder sich in besonderem Maße für Menschen- und Bürgerrechte engagieren. Bisherige Preisträger*innen waren unter anderen Michail Gorbatschow (2010), SKH Herzog von Kent (2015), Daniel Ellsberg (2016), Dr. Tommie Smith (2018), Kim Phuc Phan Thi (2019), Daniel Libeskind (2023), Alexej Nawalny posthum (2024) und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (2025).

Die Verleihung des Friedenspreises geht auf private Initiativen zurück und wird heute durch bürgerschaftliches Engagement getragen. So wird der mit 10.000 Euro dotierte Preis von der Klaus- Tschira-Stiftung gefördert. Neben vielen weiteren Förderern und Partnern ist es auch der Semperoper Dresden ein besonderes Anliegen, als Kooperationspartnerin die Initiative des Friedenspreises Dresden zu unterstützen.

Eine Veranstaltung der Friedenspreis Dresden – International Peace Prize gUG und der Semperoper Dresden

Mit freundlicher Unterstützung der Klaus-Tschira-Stiftung gemeinnützige GmbH

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3 Ballett

Die Tempeltänzerin / La Bayadère

Aaron S. Watkin

Ballett in zwei Akten von Aaron S. Watkin nach Marius Petipa
Musik von Ludwig Minkus

Der Titel dieses Ballettes wurde im Frankreich des 19. Jahrhunderts geprägt und entsprang dem eurozentristischen Blick auf ›orientalische‹ Tempeltänzerinnen. Der Begriff der ›bayadère‹ unterschied jedoch nicht zwischen Tänzerinnen, die im Sinne der Unterhaltungskunst auftraten, und Devadasis (Gottesdienerinnen). Aufgrund der Ansiedlung der Handlung im ›exotischen‹ Sujet, seines dramaturgischen Aufbaus sowie des opulent konzipierten und technisch vielseitigen Bühnenzaubers, gilt das von Marius Petipa und Ludwig Minkus kreierte Handlungsballett »Die Tempeltänzerin/La Bayadère« (1877), als ein ›grand spectacle‹: Dem Geiste der Romantik verpflichtet, erzählt es die märchenhaft-tragische Liebesgeschichte zwischen der Tempeltänzerin Nikjia, die – entgegen ihren religiösen Verpflichtungen – ihr Herz dem Krieger Solor geschenkt hat, der jedoch einer anderen Frau versprochen ist, so dass das Paar nur in einer parallelen Traumwelt zueinander finden kann.

Handlung & Choreografie: nach Marius Petipa Aaron S. Watkin
Mise en scène und Handlung: Francine Watson Coleman
Musik: Ludwig Minkus
Musikalisches Arrangement: David Coleman
Bühnenbild: Arne Walther
Kostüme: Erik Västhed
Licht: Bert Dalhuysen
Dramaturgie: Katharina Riedeberger
Musikalische Leitung: Tom Seligman

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Bewertungen & Berichte Die Tempeltänzerin / La Bayadère

14.02.23, 19:45, Kulturnator bezaubernde Choreographie mit herausragenden Tänzern zu einer traumhaften Musik

Entweder hat sich der tausende Jahre alte Hinduismus geändert oder die seit wenigen Jahren ständig ansteigenden Befindlichkeiten. Zur Premiere von Die Tempeltänzerin ( La Bayadère) 2008 in der Semperoper war jedenfalls kein einziger Hindu in seiner religiösen Befindlichkeit gekränkt. Es ist vielmehr eine andere Religion, die sich der religiösen Empörung mit Inbrunst bemächtigt. Die Woken sind ausnahmslos über alles und jeden empört, so scheint es. Es ist folgerichtig auch kein indischer Hindu, der die „kulturelle Aneignung“ lauthals beklagt. Mal wieder sind die USA das Epizentrum der seismischen Empörungswelle. Und mal wieder wird im Namen der vorgeblichen kulturellen Sensibilität ein Keil in die Gesellschaft getrieben, die ein Miteinander erschwert und mittels kultureller Hexenjagd Hysterie verbreitet. Das über 150 Jahre alte Stück wurde dereinst in St. Petersburg uraufgeführt und hat nie auch nur den Hauch einer Behauptung aufgestellt, eine nüchtern-wissenschaftliche Abhandlung des Hinduismus im Allgemeinen und der soziologischen Situation in Indien im Speziellen zu sein. Es ist was es ist: eine bezaubernde Choreographie mit herausragenden Tänzern zu einer traumhaften Musik als das Produkt der Phantasie von Künstlern, die uns etwas zu sagen habe, dass weit über das Erzählte hinaus geht.

2 Oper

Der Rosenkavalier

Komödie für Musik in drei Aufzügen von Hugo von Hofmannsthal

Musik von Richard Strauss

In der Liebe zu dem jüngeren Octavian findet die verheiratete Feldmarschallin ihre Jugend wieder. Doch schmerzlich erkennt sie, dass der Lauf der Zeit nicht aufzuhalten ist. Als Octa­vian als Brautwerber für den Mitgiftjäger Ochs auf Lerchenau die Silberne Rose überbringen soll, geschieht das Unaufhaltsame: Brautwerber und Braut verlieben sich. Mit einer komödian­tischen Maskerade schaltet Octavian seinen Auftraggeber aus. Die Feldmarschallin erscheint, um den entstandenen Trubel aufzulösen – und sie gibt Octavian frei: »Hab mir’s gelobt, ihn lieb zu haben in der richtigen Weis’.«

Inszenierung: Uwe Eric Laufenberg
Bühnenbild: Christoph Schubiger
Kostüme: Jessica Karge
Chor: Omer Meir Wellber
Dramaturgie: Hans-Georg Wegner

Gesamtdauer 4 Stunden 35 Minuten

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Bewertungen & Berichte Der Rosenkavalier

14.05.19, 10:46, jana Schöne Inszenierung

7 Online

Wohnzimmerkonzerte

Wohnzimmerkonzerte und Videobotschaften unserer Künstler*innen

Camilla Nylund, Klaus Florian Vogt und René Pape singen, begleitet von Jobst Schneiderat am Klavier, unser 33. Wohnzimmerkonzert: Das Terzett Nr. 19 aus Wolfgang Amadeus Mozarts »Die Zauberflöte«. Idee & Umsetzung: Alexander Brendel und Leopold Pape.

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28.04.20, 10:22, jen Neben dem musikalischen Beitrag auch ein interessanter Blick ins Private, verschiedenst umgesetzt. H

Neben dem musikalischen Beitrag auch ein interessanter Blick ins Private, verschiedenst umgesetzt. Hautnah und garantiert ohne Sichteinschränkung!

1 Online-Shop

Opernshop für DVDs, CDs, Bücher und Souvenirs

Alle aufgeführten Webshop-Artikel sind sowohl im Opernshop in der Semperoper als auch in unserer Vorverkaufsstelle in der Schinkelwache erwerbbar.

Opernshop
Der Opernshop im Opernhaus ist zu allen Vorstellungen in der Semperoper sowie zu den Führungen geöffnet. Unser Onlineshop bietet Ihnen zudem eine Auswahl der schönsten Souvenirs direkt zum Bestellen.
Für echte Klassik-Fans: die Original-Kollektion der Staatskapelle.

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© Klaus Gigga
43

Semperoper Dresden

Die Dresdner Semperoper ist nicht nur ein Architekturdenkmal, sie ist vor allem Spielstätte und bietet den festlichen Rahmen für die Aufführungen der Sparten Oper, Staatskapelle Ballett und Junge Szene. Zugleich ist sie zu einem Symbol dieser Stadt geworden und weltweit Inbegriff für bedeutende Opernkunst. Kartenverkauf :
Schinkelwache am Theaterplatz:
Theaterplatz 2, D-01067 Dresden
Tel: +49 (0)3 51/ 49 11-705
Fax: +49 (0)351/49 11-700
E-Mail: bestellung@semperoper.de

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Bewertungen & Berichte Semperoper Dresden

Aufführungen / Oper Opernhaus Zürich Zürich, Sechseläutenplatz 1
Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Oper Staatsoper Hannover Hannover, Opernplatz 1
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Oper Staatstheater Kassel Kassel, Ludwig-Mond Str. 35D
Aufführungen / Theater Vorarlberger Landestheater Bregenz, Seestr. 2
Aufführungen / Theater Theater im Pfalzbau Ludwigshafen Ludwigshafen, Berliner Str. 30
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Inselgasse 2-6
Aufführungen / Theater Deutsches Schauspielhaus Hamburg Hamburg, Kirchenallee 39
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Aufführungen / Theater Comödie Lübeck
Aufführungen / Theater Uckermärkische Bühnen Schwedt
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin
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Literatur+Sprache / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 17.7. bis 30.8.2026
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Ereignisse / Festspiele Salzburger Pfingstfestspiele 22. bis 25.5.2026
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Ereignisse / Festspiele Mozartwoche Salzburg 22.1. bis 1.2.2026
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Opernhaus Wuppertal
Konzerte / Konzert Duisburger Philharmoniker Duisburg, König-Heinrich-Platz
Konzerte / Konzerthaus Elbphilharmonie Hamburg Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
Konzerte / Konzert Festival Strings Lucerne Luzern, Dreilindenstr. 89
Ereignisse / Musical Chormusical
Judith
Mitsingen beim Chormusical
Ereignisse / Musical Chormusical
7 Worte vom Kreuz
Mitsingen beim Chormusical
Ereignisse / Festspiele Bad Hersfelder Festspiele 26.6. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festival Gandersheimer Domfestspiele 14.6. bis 16.8.2026
Ereignisse / Festival Salzkammergut Festwochen Gmunden Region Gmunden
Ereignisse / Festspiele Opernfestspiele Heidenheim
Konzerte / Konzert Gutshauskonzerte
VHS Glinder KuB
Aufführungen / Theater Sensemble Theater Kulturfabrik
Aufführungen / Kulturveranstaltung Dampfzentrale Bern
Aufführungen / Theater Theater und Orchester Heidelberg

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