Theater ist Ort der Unterhaltung und der Auseinandersetzung, der Verzauberung, der Utopien und der Identitätsstiftung, ist Ort der Wahrnehmung gesellschaftspolitischer Zusammenhänge und Zukunftswerkstatt. Theater ist Ort der Suche nach Werten und Orientierung und Spiegel seiner Zeit und natürlich ist Theater immer Ort des gemeinschaftlichen Erlebnisses.
Das Theater der Stadt Münster ist alles in einem! Als größte und traditionsreichste Kultureinrichtung Münsters sieht das Theater Münster mit seinen fünf Sparten – Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Konzert und Jungem Theater – die Vermittlung dieser Vielfalt an ein breites Publikum als seine zentrale Aufgabe.
In jeder Spielzeit stehen im Großen Haus, im variablen Kleinen Haus und in der neuen Spielstätte U2 rund 30 Premieren und 600 Vorstellungen auf dem Spielplan. Sie bilden ein breit gefächertes Programm aus Bekanntem und Neuem – angefangen von den großen Klassikern bis hin zu Ur- und Erstaufführungen.
Was geht eigentlich hinter den Kulissen des Theater Münster vor sich? Die überraschende Antwort liefern der Komponist und Regisseur Nico Sauer und sein Team. Sie lassen Orchester und Gesang nicht wie gewohnt auf der Bühne, sondern an unterschiedlichen Orten des Gebäudes erklingen. Tätigkeiten der Theatermitarbeiter*innen, die normalerweise im Verborgenen stattfinden, werden von den Künstler*innen beobachtet und in eine musikalische wie szenische Form gebracht. Bei einem Rundgang durch das Haus wird so der Sound des Theaterbetriebs hörbar, Arbeitsabläufe werden reeanactet. Selbst kleinste Details wie das Tippen einer Computertastatur oder das Kreischen einer Säge können Teil der Komposition werden.
Musikalische Leitung: Thorsten Schmid-Kapfenburg
Regie & Komposition: Nico Sauer
Tanzchoreografie: Caroline Beach
Bühne: Maria Magdalena Emmerig
Kostüme: Jasmin Knitter
Lichtdesign: Malte Spitzer
Dramaturgie: Katharina Kost-Tolmein, Roland Quitt, Rosa Coppola
Das Projekt "Die Kantine" ist Teil von "NOperas!" - einer Initiative des Fonds Experimentelles Musiktheater (feXm). In Trägerschaft des NRW KULTURsekretariats wird es in Kooperation mit dem Staatstheater Darmstadt und dem Theater Münster realisiert.
Zwei Königinnen, vereint in ihrem Erbe, gespalten durch Machtansprüche: Nachdem die schottische Königin Maria Stuart von ihrem Volk des Gattenmordes beschuldigt wurde, flieht sie ins protestantische England, auch weil sie sich aus ihrem Katholizismus heraus als die rechtmäßige Erbin der englischen Krone begreift. Sie wird von Elisabeth I., Königin Englands, festgenommen und muss 19 Jahre bis zu ihrem Prozess in Gefangenschaft verharren. Während das Schicksal Marias in den Händen ihrer Rivalin liegt, entfaltet sich eine tiefgreifende Auseinandersetzung über den Preis der Krone. Friedrich Schiller zeigt uns in seinem Historien-Drama die menschliche Tragödie hinter den Machtspielen und wirft die Frage nach der persönlichen und politischen Verantwortung auf.
Regie: Julia Hölscher
Bühne und Kostüm: Jonathan Carl Jensen, Sofia Stål
Musik: Simon Hastreiter, Tobias Vethake
Dramaturgie: Julia Fiebag
Termine
So 1.3.2026, 11:30 | Matinee
Sa 14.3.2026, 19:30 | Premiere
Sa 21.3.2026, 19:30und weitere Termine
Fr 10.4.2026, 19:30
Di 14.4.2026, 19:30
Do 23.4.2026, 19:30
So 3.5.2026, 18:00
Sa 16.5.2026, 19:30
Fr 29.5.2026, 19:30
So 7.6.2026, 16:00
Mi 17.6.2026, 19:30
Do 25.6.2026, 19:30
Di 7.7.2026, 19:30
Sa 11.7.2026, 19:30
Fr 17.7.2026, 19:30
Ort
Theater Münster
Großes Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
„liebe menschen. hallo. schön euch kennenzulernen.“ Die wohlwollende Herrscher-KI kim hat in der nahen Zukunft das Internet ersetzt, um Ordnung in das menschengemachte Chaos zu bringen. kim errechnet, dass männliche Machtfantasien und der daraus resultierende Geschlechterkampf Grund vielen Übels sind. So sorgt kim kurzerhand für eine geschlechtergetrennte Welt, in der die Medizin hoch entwickelt ist, alle einem sinnhaften Job nachgehen und jenseits der Überproduktion optimal versorgt sind. Während kim von diesem verführerischen Frieden träumt, muss Prometheus – der erste Mann, der sich gegen die Götter erhoben und damit die Zivilisation begründet hat – ertragen, dass seine Leber gefressen wird. Bei ihm regt sich Widerstand gegen die göttliche Bestrafung, ebenso keimen Umsturzpläne gegen kim auf. Sollten sie kims Kabel kappen?
Wie kaum ein anderer Autor versteht der vielfach ausgezeichnete Dramatiker Konstantin Küspert es, uns in unseren dunklen Befürchtungen bei Betrachtung der Weltlage ein befreiendes Lachen zu ermöglichen. Seine Komödie Toxische Männer vereint die verschiedenen Spielarten des Humors mit einer treffenden Zeitdiagnose und macht uns einen Vorschlag, wie die schöne neue Welt aussehen könnte.
Gefördert im Rahmen von Neue Wege vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Regie: Cilli Drexel
Bühne: Anna Brandstätter
Kostüme: Nicole Zielke
Musik: Lori Brückner
Dramaturgie: Victoria Weich
Termine
So 8.3.2026, 11:30 | Matinee
Fr 27.3.2026, 0:00 | Premiere
Do 2.4.2026, 19:30und weitere Termine
Fr 10.4.2026, 19:30
Mi 15.4.2026, 19:30
Sa 18.4.2026, 19:30
So 3.5.2026, 19:00
Do 7.5.2026, 19:30
Sa 16.5.2026, 19:30
So 24.5.2026, 19:00
Fr 12.6.2026, 19:30
Do 25.6.2026, 19:30
Fr 17.7.2026, 19:30
Libretto adapted from William Shakespeare
by Benjamin Britten and Peter Pears
Der Oper A Midsummer Night’s Dream liegt eine der berühmtesten Komödien William Shakespeares zugrunde. Sie spielt in sagenhafter Zeit und erzählt von dem streitenden Königspaar der Elfen, von Liebestränken, theaterspielenden Handwerkern, jungen Adligen, die vor den Regeln der Eltern fliehen, und von im Wald entfesseltem Begehren. Bei ihrer Bearbeitung blieben Benjamin Britten und Peter Pears dem über 400 Jahre alten Shakespeare-Stoff weitestgehend treu. Ihre Oper wurde 1960 unter der Leitung Brittens uraufgeführt. Seine farbenreiche Musik schafft den verworrenen Handlungssträngen entsprechend eigene Klangwelten, die mit ihrer jeweiligen Instrumentation das Publikum in die Geschehnisse einer wilden Sommernacht entführen.
Musikalische Leitung: Golo Berg
Regie: Cordula Däuper
Bühne und Kostüm: Sophie du Vinage
Dramaturgie: Mark Schachtsiek
in englischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln
Termine
Sa 28.3.2026, 11:00 | Öffentliche Probe
Sa 11.4.2026, 19:30 | Premiere
Do 16.4.2026, 19:30und weitere Termine
Fr 24.4.2026, 19:30
Mi 6.5.2026, 19:30
Di 19.5.2026, 19:30
Sa 30.5.2026, 19:30
Do 18.6.2026, 19:30
Ort
Theater Münster
Großes Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
A Midsummer Night's Dream (Ein Sommernachtstraum) bewerten:
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Bewertungen & Berichte A Midsummer Night's Dream (Ein Sommernachtstraum)
Tanz
Amor / Absicht
Ein zweiteiliger Tanzabend über das, was uns antreibt
Premiere: 24.4.2026
Let’s fall in love: Gustavo Ramírez Sansanos El Amor ist ein Werk, das die intensiven Emotionen erforscht, die mit Liebe und Herzschmerz verbunden sind. Mit einer Erzählung, die Wärme und Tiefe vereint, lädt er das Publikum ein, über die Komplexität der Liebe nachzudenken und sie in all ihren Formen und Ausprägungen zu feiern. So wie sich der erste Teil dieses Programms mit unseren inneren (An-)Trieben befasst, nimmt uns Lillian Stillwells neues Werk Land of Lakes mit auf eine Reise zu dem inneren Ich ihrer Tänzer*innen und ergründet, wie sie zu den Personen geworden sind, die sie heute sind. Zur Musik aus Stillwells Heimatort, dem US-Bundesstaat Minnesota, dem ‚Land der 10.000 Seen‘, schwingt das Stück auf den Pop- und Rock-Vibes dieser Region.
Termine
Fr 13.3.2026, 17:00 | Öffentliche Probe
Sa 18.4.2026, 11:00 | Voraufführung
Di 21.4.2026, 19:30 | Voraufführungund weitere Termine
Fr 24.4.2026, 19:30 | Premiere
Do 30.4.2026, 19:30
Mi 6.5.2026, 19:30
So 17.5.2026, 19:00
Mi 27.5.2026, 19:30
Mi 10.6.2026, 19:30
Mi 24.6.2026, 19:30
Sa 27.6.2026, 19:30
Do 2.7.2026, 19:30
Di 14.7.2026, 19:30
Ort
Theater Münster
Kleines Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Drei Menschen. Ein Aufschrei: NEIN! Selbstbestimmt und voller Widerstand reißen drei Figuren Erinnerungen auf und legen Erlebnisse offen. Gesellschaftliche Strukturen haben ihre Selbstwahrnehmung zerfasert, bis keiner mehr weiß: Wo hört mein Ja auf? Wo beginnt mein Nein? Tief eingegraben brodelt die Lebensrealität junger Menschen, die ständige Sexualisierung ihrer Körper von außen und von innen. SIE SAGEN TÄUBCHEN, ICH SAG TAUBE erzählt von den feinen Linien zwischen Konsens und Grenzüberschreitungen, von drei Menschen, die sich ihre Lust zurückholen und von Belästigungen, die sie nicht mehr hinnehmen werden! Ein kollektiver Aufschrei nach Selbstbestimmung und Grenzsetzung ohne Kompromisse.
Regie & Video: Sophie Pahlke Luz
Bühne & Kostüme: Anna Degenhard
Choreografie: Pascal Schmidt
Sounddesign: Fama M'Boup
Dramaturgie: Angela Merl
Videobearbeitung: Seda Kaçak
Dramaturgie, Theaterpädagogik: Janet Sperber
Termine
Sa 21.2.2026, 19:30
Mi 4.3.2026, 10:00
Do 5.3.2026, 11:00und weitere Termine
Mo 9.3.2026, 11:00
Do 12.3.2026, 19:30
Fr 20.3.2026, 11:00
Sa 21.3.2026, 19:30
Mi 15.4.2026, 11:00
Mi 29.4.2026, 11:00
Mi 29.4.2026, 19:30
Mo 11.5.2026, 11:00
Mi 27.5.2026, 11:00
Ort
Theater Münster
Kleines Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Bewertungen & Berichte Sie sagen Täubchen, ich sag Taube
1Musiktheater
Der Liebestrank (L'elisir d'amore)
Komische Oper in zwei Akten von Gaetano Donizetti
Dichtung von Felice Romani
Der unglücklich verliebte Nemorino möchte mithilfe eines Liebestrankes von Quacksalber Dulcamara endlich das Herz der Pächterin Adina gewinnen. Diese entschließt sich jedoch spontan zur Hochzeit mit einem anderen. Dass die Wirkung des Trankes nicht auf Zauberei, sondern auf seine Hochprozentigkeit zurückzuführen ist, ist am Ende zweitrangig. Denn durch einen anderen Vorfall ist Nemorino plötzlich ein begehrter Junggeselle und hat doch eine Chance bei Adina… Gaetano Donizettis Liebestrank, uraufgeführt 1832, zählt zu den Höhepunkten der Opera buffa im 19. Jahrhundert. Mit rasanter Komik und Figuren, die in der Tradition der Commedia dell’arte stehen sowie Musik voll tiefer Emotionen bringen die Liebeswirren alle abwechselnd zum Lachen und zum Weinen.
Musikalische Leitung: Henning Ehlert
Regie: Anna Weber
Bühne: Sina Manthey
Kostüme: Hanna Rode
Choreinstudierung: Anton Tremmel
Dramaturgie: Ana Edroso Stroebe
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.
Bewertungen & Berichte Der Liebestrank (L'elisir d'amore)
2Schauspiel
Der junge Mann
Annie Ernaux
Sie ist Mitte fünfzig und beginnt ein Verhältnis mit einem dreißig Jahre jüngeren Mann. Einem Studenten, noch dem Milieu verhaftet, aus dem sie sich emanzipiert zu haben glaubt. Er verlässt die gleichaltrige Freundin und liebt sie mit einer Leidenschaft wie keiner zuvor. Entrückte Tage und Nächte in seinem kargen Zimmer, Matratze auf dem Boden, löchrige Wände, defekter Kühlschrank. Doch die intime Episode ist zugleich etwas Politisches, auf der Straße, in den Restaurants und Bars: fast ständig böse Blicke, wütende Reaktionen. Sie ist wieder das »skandalöse Mädchen« ihrer Jugend, nun aber ganz ohne Scham, mit einem Gefühl der Befreiung.
Annie Ernaux bricht ihr letztes Tabu – radikal pointiert und prägnant erzählt sie von einer skandalösen Liebesbeziehung, einer ambivalenten Rückkehr in die eigene Vergangenheit und der triumphalen Überwindung einer lebenslangen Scham.
Aus dem Französischen von Sonja Finck
Nobelpreis für Literatur 2022
Regie: Remsi Al Khalisi
Ausstattung: Nicole Zielke
Dramaturgie: Julia Fiebag, Victoria Weich
Dauer: 55 Minuten, keine Pause
Termine
Mi 18.2.2026, 19:30
Mi 18.3.2026, 19:30
Do 26.3.2026, 19:30und weitere Termine
Sa 18.4.2026, 19:00
Ort
Theater Münster
Studio Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Eine oberflächliche Komödie für ernsthafte Leute von Oscar Wilde
Was wäre, wenn man für einen Tag jemand anderes sein könnte? Jemand, der frei von den Zwängen der bürgerlichen Norm lebt? Um ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen zu entkommen, immer dem Vergnügen entgegen, erfinden sich die beiden Freunde Jack und Algernon jeweils eine alternative Identität: Während Jack regelmäßig als sein feierlustiger Bruder "Ernst" in die Stadt reist, nutzt Algernon seinen erfundenen kranken Freund "Bunbury", um aufs Land fahren zu können. Als Algernon dann auch noch Jack auf dem Land besucht und sich als seinen Bruder "Ernst" ausgibt, ist das Wechselspiel aus Ernst und Unernst angerichtet. Oscar Wilde führt uns mit Witz und Ironie durch ein Spiel der Masken, das Möglichkeiten aufzeigt, aus Konventionen auszubrechen.
Deutsch von Sebastian Schug
Regie: Sebastian Schug
Bühne: Jan Freese
Kostüme: Nicole Zielke
Dramaturgie: Julia Fiebag
Dauer: ca. 2 Stunden und 30 Minuten, inklusive einer Pause
Termine
So 22.2.2026, 16:00
Fr 27.2.2026, 19:30
Di 3.3.2026, 19:30und weitere Termine
Di 10.3.2026, 19:30
Sa 28.3.2026, 19:30
So 12.4.2026, 18:00
Ort
Theater Münster
Großes Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Bewertungen & Berichte Bunbury - Ernst sein ist alles!
Tanz
Die Schwäne
Lillian Stillwells Schwanensee zur Musik von Pjotr I. Tschaikowsky
Wer kennt nicht das Märchen der Schwanenprinzessin Odette, ihrem Gegenpart Odile und Prinz Siegfried, Opfer des magischen Verwirrspiels von Rotbart? Mit Schwanensee (1877/1895) schuf der Komponist Pjotr I. Tschaikowsky ein Meisterwerk des Klassischen Balletts, das bis heute zum Repertoire vieler Tanzcompagnien zählt. Nun nimmt sich Lillian Stillwell dieses Stoffes an und interpretiert ihn neu, indem sie den inhaltlichen Schwerpunkt auf die tanzende Gruppe und die weibliche Bühnenfigur Odette legt: Sie ist das Subjekt der Handlung.
Während in klassischen Choreografien die Schwäne im Corps-de-Ballet durch Synchronizität gekennzeichnet sind, geht Stillwell anders an das Tanz-Kollektiv heran und interpretiert es als eine Gruppe aus Individuen. Dabei verzichtet sie auch nicht auf das, was man im Allgemeinen mit Schwanensee assoziiert: eine Liebesgeschichte.
Fr 20.2.2026, 19:30
Sa 7.3.2026, 19:30
Do 19.3.2026, 19:30und weitere Termine
Fr 27.3.2026, 19:30
So 29.3.2026, 16:00
Mi 1.4.2026, 19:30
Mi 29.4.2026, 19:30
Di 5.5.2026, 19:30
Fr 15.5.2026, 19:30
Sa 6.6.2026, 19:30
Di 16.6.2026, 19:30
Mi 1.7.2026, 19:30
Do 16.7.2026, 19:30
Ort
Theater Münster
Großes Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Kay liegt mit dem flauschigen blau-rosa-weißen Hai auf dem Bett und weiß. nicht, „wann dey zuletzt so erschöpft / wann dey zuletzt so hyped war“. Verknallt, aber zugleich krank, möchte Kay eigentlich deren Lover Aron treffen, sich im eigenen trans* Körper einrichten. Queeres Begehren und Schmerz branden mit- und gegeneinander auf, doch Kay bleibt nicht alleine mit beidem. Kay macht einen Ausflug zu IKEA und einen Roadtrip, findet Freundschaft und schafft sich ein queeres care-Netzwerk, in dem Fürsorge und Empowerment herrschen. Kay Matter ist ausgezeichneter Autor und schreibt dem Theater Münster einen Uraufführungstext, ausgehend von seinem, von Kritik und Community gefeiertem, Prosadebüt Muskeln aus Plastik, das wegweisend Queerness und Be_hinderung verarbeitet.
Regie, Bühne, Musik: Jakob Weiss
Kostüme: Elena Gaus
Dramaturgie: Victoria Weich
Lichtdesign: Malte Spitzer
Gefördert im Rahmen von Neue Wege vom Ministerium fürKultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
ab 16 Jahren
Dauer: 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause
Termin
So 22.2.2026, 19:00
Ort
Theater Münster
Kleines Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Eigentlich will Mavie von ihrem Liebeskummer erzählen. Ihre Freundin Lou ist nicht zum geplanten Motorrad-Roadtrip erschienen und überlässt Mavie ihrem Schicksal. Für sie ist vorgesehen, von einer wildgewordenen Hundemeute gefressen zu werden, doch Mavie reicht es mit diesem Stück, das ihr Leben ist. Sie hört auf dem Skript zu folgen und beginnt, sich einen neuen Text zu überlegen. Als der Theaterautor Peter bemerkt, dass sich seine Figur verselbständigt hat, tritt er in Aktion mit ihr. Figur und Autor begegnen sich auf der Theaterbühne und erforschen die Banalität der Vergänglichkeit. Todesmutig beginnen Mavie und Peter von ihren Verlusten zu berichten, die sich immer wieder in vermeintlich alltäglichen Beobachtungen von Tieren und Gegenständen manifestieren: Eine Eintagsfliege, die um den Essig kreist, das Ende der Spargelzeit, ein schmelzender Gletscher, Mavies Eltern, die nie gesprochen haben und Peters Vater, der vergessen hat, wie man lebt.
Paula Kläy (Hausuatorin 2024/25) verschiebt die Härte der realen Verluste auf die Theaterbühne, wo sie gleichzeitig wahr und erfunden sind. Wo der Bühnennebel das Vergessen von Peters dementem Vater ist, aber eben auch – Bühnennebel. Damit erhebt der Text die Traurigkeit zu einem absurd-humorvollen Experiment, in dem sich Mavie dem Verlust verweigern kann. Sie schreit nach dem Leben und der Liebe, von der Angst vor Verlusten nicht kleinzukriegen, und mit dem starken Willen, auch über den Tod selbst zu bestimmen.
Regie: Tamara Aijamathiesen
Bühne und Kostüm: Anton von Bredow
Dramaturgie: Julia Fiebag
Dauer: ca. 1 Stunde und 10 Minuten, ohne Pause
Termine
Do 5.3.2026, 19:30
So 22.3.2026, 19:00
Mi 1.4.2026, 19:00und weitere Termine
Fr 17.4.2026, 19:30
Ort
Theater Münster
Studio Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Deutsch von Inge Greiffenhagen
Übertragen ins münsterländische Platt von Hannes Demming
Über den Gartenzaun lässt es sich am besten tratschen. Drei Paare treffen sich in ihren angrenzenden Gärten und haben Neuigkeiten. George Riley, früher der Schwarm aller Mädchen, heute der ewige Junggeselle, ist unheilbar krank. Da ihm nur noch wenige Monate seines Lebens verbleiben, erinnern sich die engsten Freunde von George Riley mit Liebe, Nostalgie oder gelegentlichen Wutausbrüchen daran, wie sehr er ihr gesamtes bisheriges Leben beeinflusst hat. Doch George plant einen letzten Abschied, der ihr ganzes zukünftiges Leben durcheinander zu bringen droht.
Bewertungen & Berichte Alle müegt Georg (Alle lieben George)
Oper
La Bohème
Oper in vier Bildern von Giacomo Puccini
Nach Szenen aus Henri Murgers "Vie de Bohème" in vier Bildern
Text von Giuseppe Giacosa und Luici Illica
Paris 1830: Marcello, Rodolfo, Colline und Schaunard widmen ihr Leben der Liebe zur Kunst und ihren künstlerischen Idealen – frei von gesellschaftlichen Konventionen und Normen, frei von falschen Werten. Warum sich von feinen Köstlichkeiten ernähren, wenn man auch von den eigenen Versen, von Poesie satt werden kann? Doch die Begegnung mit der kranken Mimì erinnert alle daran, wie nah der Tod ist. Wie in einem impressionistischen Gemälde skizziert Puccini in La Bohème, 1896 am Teatro Regio in Turin uraufgeführt, mit raffinierten Pinselstrichen eine kaleidoskopische Geschichte: Im Wechsel burlesker, sentimentaler und tiefempfundener emotionaler Momente entsteht eine unwiderstehliche Mixtur aus Komik und Tragik, aus Humor und Melancholie.
Musikalische Leitung: Henning Ehlert
Regie: Effi Méndez
Bühnenbild: Stefan Heinrichs
Kostüme: Constanze Schuster
Choreinstudierung: Anton Tremmel
Dramaturgie: Ana Edroso Stroebe
Musiktheaterpädagogik: Friederike Disselbeck-Uhrlandt
Chorleitung Kinderchor: Margarete Sandhäger, Rita Stork-Herbst
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: 2 Stunden 15 Minuten, Pause nach 55 Minuten
Termine
So 15.2.2026, 18:00
So 8.3.2026, 18:00
Ort
Theater Münster
Großes Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
1978 muss der kleine Talyani mit seiner Familie vor dem Bürgerkrieg aus den Libanon fliehen. Wohin verschlägt sie der Zufall? Nehmen sie ein Flugzeug nach Rom oder nach Paris? In Wajdi Mouawads Stück entspinnen sich ausgehend von unterschiedlichen Flucht-Möglichkeiten der Familie Waqar Malik verschiedene Versionen ihres Schicksals: Talyani wird gefeierter Neurochirurg in Italien, bildender Künstler und Enfant terrible in Quebec, verurteilter Mörder in einer texanischen Todeszelle oder er bleibt doch als Inhaber eines Jeansladens in Beirut. Dort ereignet sich 2020 eine große Explosion, mit der sich die Frage nach einem im Libanon möglichen Leben erneut stellt. Die Geschichten fallen zunehmend ineinander und bilden eine große, serienähnliche Erzählung. Alle Figuren stehen an entscheidenden Momenten ihres Lebens, sie suchen nach Gesten des Muts und des Vergebens. Regisseur Moritz Sostmann bringt Mouawads rasantes wie philosophisches Stück mit Schauspieler* innen und Puppen in Münster zur Deutschen Erstaufführung. In Münster inszenierte er in der Spielzeit 23/24 „eine höchst poetisch-artistische Bühnenversion“ (F.A.Z.) von Serhij Zhadans Internat.
Das Stück Die Wurzel aus Sein ist im Verlag der Autoren auch als Buch erschienen.
Aus dem Französischen von Uli Menke
Regie: Moritz Sostmann
Bühne & Kostüme: Klemens Kühn
Puppenbau: Hagen Tilp
Lichtdesign: Malte Spitzer
Dramaturgie: Victoria Weich
Dauer: ca. 3 Stunden inklusive einer Pause
Termine
So 15.2.2026, 19:00
Di 17.2.2026, 19:30
Sa 7.3.2026, 19:30und weitere Termine
Mi 11.3.2026, 19:30
Fr 20.3.2026, 19:30
Mi 1.4.2026, 19:30
Sa 11.4.2026, 19:30
Fr 17.4.2026, 19:30
So 26.4.2026, 19:00
Ort
Theater Münster
Kleines Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Der Autor und Regisseur Guido Wertheimer wurde als Nachkomme jüdisch-deutscher Exilant*innen 1996 in Buenos Aires geboren. Dorthin floh seine Urgroßmutter Julia Studinski 1939 vor den Nazis – und baute sich mit Mann und 13-jährigem Sohn über Nacht ein neues Leben auf. Sie hatten unwahrscheinliches Glück: Eine entfernte Verwandte, die zwischen den Kriegen nach Argentinien ausgewandert war, verschaffte der Familie das rettende Einladungsschreiben und das Ticket in die Fremde. Der Besitz der Familie wurde im Hamburger Hafen von den Nazis konfisziert.
Vor ihrer Flucht lebte die Familie in Berlin und Recklinghausen. Dort besaß sie am Markt 8 ein Schuhgeschäft, das ebenfalls von den Nazis enteignet wurde und bis heute (unter anderem Namen) besteht. Auch die Glocken der St. Peter Kirche, die Julia Studinski als Kind hörte, läuten heute noch immer. Julias Liebe und Leidenschaft für das Klavier und Chopin gingen jedoch mit dem Steinway-Flügel, der sich im konfiszierten Container befand, verloren. Sie begann ein neues argentinisches Leben als Mitarbeiterin eines Politikers – ohne die Musik. Die Todesmeldungen ihres Vaters, der in einem weißrussischen Lager ermordet wurde, und ihrer Mutter, die an „Traurigkeit“ starb, erreichten sie nur als knappe Nachrichten über den Atlantik hinweg.
Guido Wertheimer, Hausautor am Theater Münster in der Spielzeit 2023/24, hat sich in private und städtische Archive begeben und jüdische Opfer- und deutsche Tätergeschichten zu Tage gefördert – sowie eine wundersam-verrückte Verbindung zwischen dem ehemaligen Münsteraner Rabbi Fritz Steinthal und seiner eigenen argentinischen Familie. Über das Viereck Münster-Recklinghausen-Berlin-Buenos Aires und die Geister seiner Vorfahren hat Guido Wertheimer ein doku-fiktionales Stück geschrieben. In diesem stellt er sich dem langen Schatten seiner Familiengeschichte und sucht die Toten der Vergangenheit zwischen den Lebenden der Gegenwart. Sein Autoren-Ich begibt sich auf eine Spurensuche, die den eigenen Körper zum Startpunkt und Anlass nimmt, die Vergangenheit nicht ruhen zu lassen.
Regie: Guido Wertheimer
Bühne: Shahrzad Rahmani
Kostüme: Ayana Lechelt
Video: Ana Iramain
Musik: Gustavo Obligado
Dramaturgie: Tobias Kluge
Dauer: ca. 1 Stunde und 20 Minuten, keine Pause
Gefördert im Rahmen von NEUE WEGE vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem KULTURsekretariat.
Termine
Do 19.2.2026, 19:30
So 8.3.2026, 18:00
Ort
Theater Münster
Studio Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Buch und Songtexte von Jack Murphy
Orchestrierung und Arrangements von Kim Scharnberg und Koen Schoots
Deutsch von Kevin Schroeder
Edmond Dantès wird im post-napoleonischen Frankreich aufgrund einer Intrige verurteilt, obwohl er unschuldig ist. Der junge Seefahrer verliert seine Freiheit und seine große Liebe: Er landet im Kerker, während die Intriganten ihm seine Geliebte Mercedes nehmen und Karriere machen. Nach 14 Jahren glückt Dantès die Flucht. Dank eines großen Schatzes kann er von nun an als geheimnisvoller Graf von Monte Christo Rache üben und Mercedes zurückgewinnen. Frank Wildhorn, der u. a. mit Jekyll & Hyde und Dracula Musical-Hits am Broadway landete, komponierte für das Theater St. Gallen 2009 das zeitlose Rache-Epos auf der Grundlage des gleichnamigen Romans von Alexandre Dumas d. Ä. in fulminantem, von E-Gitarren unterlegtem Orchestersound. Ein Muss für alle, die Abenteuer, Romantik und Musicals lieben.
Musikalische Leitung: Thorsten Schmid-Kapfenburg
Regie: Michael Wallner
Choreografie: Kati Heidebrecht
Bühne: Stefan Rieckhoff
Kostüme: Uta Meenen
Dramaturgie: Nico Egidi
Dauer: ca. 2 Stunden und 20 Minuten, eine Pause
Termine
Do 19.2.2026, 19:30
Sa 28.2.2026, 19:30
Mi 11.3.2026, 19:30und weitere Termine
Mi 25.3.2026, 19:30
Fr 17.4.2026, 19:30
So 26.4.2026, 16:00
Sa 2.5.2026, 19:30
Do 7.5.2026, 19:30
Do 14.5.2026, 18:00
Sa 23.5.2026, 19:30
Di 2.6.2026, 19:30
Fr 19.6.2026, 19:30
Im Zimmer der jungen Eve zerbarst ein Krug. Dorfrichter Adams Kopf und Fuß sind geschunden, die Amtsperücke ist verloren und unangekündigt steht Gerichtsrat Walter in der Stube, bereit die Utrechter Justiz zu begutachten. Eves Verlobter Ruprecht vermutet, dass ein Geliebter den Krug zerbrochen hat, die Nachbarin will den Teufel gesehen haben, der aus dem Fenster sprang, eine Perücke im Spalier zurücklassend. „So nimm, Gerechtigkeit, denn deinen Lauf!“, verkündet Adam und „judiziert“ sich selbst „den Hals ins Eisen“. Eve erleidet Lüge, Erpressung und einen sexuellen Übergriff, bevor sie den eigenen Richter anklagt. In die Flucht zu schlagen wäre hier nicht nur er, sondern auch – mit Kleists bissiger und humoriger Sprachkunst – das patriarchale Gewohnheitsrecht.
Regie: Wilke Weermann
Bühne: Nina Peller
Kostüme: Teresa Vergho
Sounddesign: Constantin John
Dramaturgie: Victoria Weich
Dauer: 1 Stunde und 35 Minuten, keine Pause
Termine
Fr 20.2.2026, 11:00
Fr 6.3.2026, 19:30
Ort
Theater Münster
Kleines Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Aus dem Amerikanischen von Hannes Becker
Nach dem Roman Howards End von E. M. Forster
Matthew Lopez’ gefeiertes Stück, das bereits im Londoner Westend und am Broadway lief, entfaltet ein feines, komplexes und rasantes Epos über eine Gruppe schwuler Männer, die drei verschiedenen Generationen angehören und im Zeichen ihrer Differenz um Verantwortung, Zusammenhalt, Wahrheit und Fürsorge ringen. Eric und Toby sind ein glückliches 30-something Paar und bestreiten mit ihren Freunden ein angenehmes Leben im Herzen der queeren und intellektuellen Metropole New York. Doch im Klima des aufkeimenden Populismus der Trump-Ära verändern sich die privaten und politischen Vorzeichen ihrer Existenz: Sie stürzen in eine Beziehungskrise, deren Folgen heftig am Selbstverständnis ihrer Identitäten rütteln und sich in der Krise eines zu tiefst gespaltenen, unversöhnten Landes spiegeln. Das Stück besteht aus zwei abendfüllenden Teilen, die an Wochenenden als ein zusammenhängendes Theaterevent erlebt werden können.
Regie: Sebastian Schug
Bühne: Jan Freese
Kostüme: Juliane Götz
Lichtdesign: Marco Vitale
Dramaturgie: Tobias Kluge
Dieses Stück wird in zwei Teilen gezeigt: 1. & 2. Teil. Diese werden sowohl als Doppelvorstellungen als auch einzeln aufgeführt.
Dauer:
1. Teil: ca. 3 Stunden, Pause nach ca. 1 Stunde, 40 Minuten
Große Pause zwischen den Teilen von ca. 1 Stunde, 30 Minuten mit optionaler Verköstigung
2. Teil: ca. 2 Stunden, 40 Minuten, Pause nach ca. 1 Stunde
Termin
So 1.3.2026, 15:00
Ort
Theater Münster
Kleines Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Aus dem Amerikanischen von Hannes Becker
Nach dem Roman Howards End von E. M. Forster
Matthew Lopez’ gefeiertes Stück, das bereits im Londoner Westend und am Broadway lief, entfaltet ein feines, komplexes und rasantes Epos über eine Gruppe schwuler Männer, die drei verschiedenen Generationen angehören und im Zeichen ihrer Differenz um Verantwortung, Zusammenhalt, Wahrheit und Fürsorge ringen. Eric und Toby sind ein glückliches 30-something Paar und bestreiten mit ihren Freunden ein angenehmes Leben im Herzen der queeren und intellektuellen Metropole New York. Doch im Klima des aufkeimenden Populismus der Trump-Ära verändern sich die privaten und politischen Vorzeichen ihrer Existenz: Sie stürzen in eine Beziehungskrise, deren Folgen heftig am Selbstverständnis ihrer Identitäten rütteln und sich in der Krise eines zu tiefst gespaltenen, unversöhnten Landes spiegeln. Das Stück besteht aus zwei abendfüllenden Teilen, die an Wochenenden als ein zusammenhängendes Theaterevent erlebt werden können.
Regie: Sebastian Schug
Bühne: Jan Freese
Kostüme: Juliane Götz
Lichtdesign: Marco Vitale
Dramaturgie: Tobias Kluge
Dieses Stück wird in zwei Teilen gezeigt: 1. & 2. Teil. Diese werden sowohl als Doppelvorstellungen als auch einzeln aufgeführt.
1. Teil: ca. 3 Stunden, Pause nach ca. 1 Stunde, 40 Minuten
Große Pause zwischen den Teilen von ca. 1 Stunde, 30 Minuten
2. Teil: ca. 2 Stunden, 40 Minuten, Pause nach ca. 1 Stunde
Termin
So 1.3.2026, 15:00
Ort
Theater Münster
Kleines Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und dem Theater Oberhausen, in Kooperation mit dem Maxim Gorki Theater Berlin
Am 19. Februar 2020 ermordet ein Rassist in Hanau neun Menschen: Fatih Saraçoğlu, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Mercedes Kierpacz, Said Nesar Hashemi, Sedat Gürbüz Vili Viorel Păun und ein weiteres Opfer. Der 1969 in Neubeckum/Westfalen geborene Theaterautor, Regisseur, Schauspieler und Arzt Tuğsal Moğul setzt sich in seinen Werken mit den Auswirkungen rassistisch motivierter Gewalt in Deutschland auseinander. In seinem neuesten Rechercheprojekt bearbeitet er das Attentat von Hanau theatral.
Moğul lässt in seinem Stück die Perspektive der Opfer zu Wort kommen und fragt nach den vielen Fehlern, die vor, während und nach dem Anschlag von Seiten der Polizei, Staatsanwaltschaft, Politik und den Medien begangen wurden: Der Attentäter war der Polizei bereits als rechtsextrem bekannt. Wieso wurde er nicht besser überwacht? Wieso war der Notruf 110 in der Tatnacht nicht erreichbar? Wieso war der Notausgang in der Arena-Bar verschlossen? Wie kann es sein, dass Einsatzleute des SEK am Tatort später als rechtsextremistisch entlarvt wurden? In enger Zusammenarbeit mit der Initiative 19. Februar Hanau fragt Moğul nach Konsequenzen und fordert eine lückenlose Aufklärung, damit wir den Opfern und Angehörigen gerecht werden und an sie erinnern.
Bei den NSU-Morden gab es den Prozess im Oberlandesgericht München. Der Täter von Hanau hat sich der Verhandlung und seiner Verurteilung durch Selbsttötung entzogen, eine gerichtliche Aufarbeitung findet nicht statt. Tuğsal Moğul setzt sich mit den Morden nicht in einem herkömmlichen Theaterraum auseinander, sondern wählt ganz bewusst öffentliche Ort in der Mitte der Stadtgesellschaft, das Rathaus in Recklinghausen, den Rathausfestsaal und das Landgericht in Münster.
Mitveranstalter für die Spieltermine im Landgericht: Präsident des Landgerichts Münster Ulrich Schambert
Regie: Tuğsal Moğul
Bühne & Kostüme: Marcin Wierzchowski
Musik: Katharina Pelosi
Dramaturgie: Victoria Weich
Dramaturgie: Saskia Zinsser-Krys
Dauer: 1 Stunde 25 Minuten, keine Pause
Termin
Mo 16.3.2026, 19:00
Ort
Landgericht Münster
Am Stadtgraben 10
A-48143 Münster
Texte von Wolodymyr Wakulenko und Victoria Amelina.
Mit einer Einführung von Prof. Dr. Irina Wutsdorff.
„Seit dem 24. Februar 2022 habe ich mich von einer Schriftstellerin zur Rechercheurin von Kriegsverbrechen gewandelt und dann gelernt, beides zu sein, damit ich Ihnen, der Welt, die Geschichte von der Suche der ukrainischen Zivilgesellschaft nach Gerechtigkeit erzählen kann.“ schrieb Victoria Amelia.
Anlässlich des anhaltenden Angriffskriegs in der Ukraine liest das Schauspielensemble aus den Werken zweier Autor*innen, die ihre Beobachtungen für die Welt festgehalten haben.
Gelesen wird aus Ich verwandle mich vom ukrainischen Schriftsteller Wolodymyr Wakulenko. In diesen persönlichen Aufzeichnungen hält Wakulenko seine Erfahrungen im russisch besetzten Kapytoliwka fest. Der letzte Eintrag stammt vom 21. März 2022. Im September 2022, nach der Befreiung der Region Isjum, wurde sein Leichnam in einem Massengrab gefunden. Die Schriftstellerin Victoria Amelina fand die Aufzeichnungen vergraben im Garten neben einem Kirschbaum und veröffentlichte sie.
In Blick auf Frauen den Krieg im Blick begleitet Victoria Amelina Journalistinnen, Verteidigerinnen der Menschenrechte, Anwältinnen, die russische Kriegsverbrechen festhalten, und beschreibt ihre eigene Wandlung von einer Autorin zur Aktivistin. Im Juni 2023 wurde sie durch eine russische Rakete getötet.
Ein Mann beginnt unter seltsamen Erscheinungen zu leiden. Er sieht Dinge, hört Geräusche, die außer ihm niemand wahrnimmt. Immer mehr steigert er sich in die Vorstellung hinein, dass ein furchtbares unbekanntes Wesen von ihm Besitz ergreift. Das Unsichtbare wird zur Obsession, bis er eines Tages vor der Erkenntnis steht: „Ich kann nicht mehr wollen, aber jemand will für mich.“
„Le Horla“ ist die vielleicht bekannteste phantastische Novelle Guy de Maupassants, ein frühes Meisterwerk der psychologischen Horrorliteratur. Matthias Brandt und Jens Thomas nehmen Maupassants Erzählung und weitere Texte zur Vorlage für ihre neueste Zusammenarbeit. Der Soundtrack und die Songs stammen von Jens Thomas. Mit „Dämon“ knüpfen beide an ihre gemeinsame Arbeit in „Psycho“ an. Nach „Das Bergwerk zu Falun“, „Psycho“ und „Krankenakte Robert Schumann“ konnte das Weverinck-Management Matthias Brandt und Jens Thomas mit ihrem neuen Programm wieder nach Münster einladen.
mit Erol Sarp (Klavier) & Lukas Vogel (Electronics)
Der einzigartige Sound des Düsseldorfer Duos Grandbrothers sorgt bereits seit seinen allerersten Tracks für Aufsehen. Jeder Ton, jedes Geräusch wird durch ein einziges Instrument erzeugt - einen klassischen Konzertflügel, dessen Grenzen der klanglichen Ausdrucksmöglichkeiten verschoben und bis zum Ende ausgereizt werden. Dabei bewegt sich die Musik zwischen Electro und Minimal Music, Techno-Beats, Pop und Neo-Klassik. Das Klavier wird nicht einfach nur konventionell und analog-akustisch bespielt, es wird parallel um digital-technische Features erweitert, so dass die klassischen Klänge mit den modernen Sounds auf wundersame, atemberaubende Weise verschmelzen. Mit ihrem neuen Programm "Elsewhere" integriert das Duo weitere Klangquellen wie analoge Synthesizer, Drum Machines und eine neue physische Direktheit in ihren Auftritt. Vielschichtige Sounds, komplexe Rhythmen und ein Wechselspiel aus Intimität und Energie sind die prägenden Elemente der Show. Eine Einladung zum Sehen, Hören und Staunen!
Herzlich willkommen zum abwechslungsreichsten und interaktivsten Live-Literatur-Format südlich des Nordpols! Egal ob Lyrik, Comedy, Storytelling, Kabarett oder Dada. Egal ob Kurzgeschichte oder Gedicht, abgelesen oder auswendig dargeboten, geschrien oder geflüstert – alles ist möglich, solange es der eigenen Feder entstammt und in ein schmales Zeitfester von sieben Minuten passt. Moderator Marian Heuser führt durch diesen Poetry-Slam-Abend der Extraklasse, bei dem sich die Poetry Slam ALLSTARS einen wilden Wettstreit der Worte und der großen Gefühle liefern. Wer die Trophäe des Abends, die „Goldene Feder“, am Ende mit nach Hause nehmen darf, entscheidet einzig und allein die schönste Jury der Welt, nämlich das Publikum.
Bewertungen & Berichte WoW Poetry Slam Allstars #2
Lesung
Literatur für Liebhaber: Das Johannisevangelium
Ein Werk der Weltliteratur zum 1900. Geburtstag des Evangelisten
Das Johannesevangelium ist für Christen ein Glaubenszeugnis, doch es ist auch ein literarisches Werk. Marion und Markus von Hagen stellen einen der einflussreichsten Texte der abendländischen Religionsgeschichte unter diesem Gesichtspunkt vor. Während die drei anderen Evangelien, die sogenannten Synoptiker, einen erzählenden Charakter haben, entfaltet sich das Johannesevangelium mit seinen großen Dialogen und Szenen wie ein Drama – und zwar ein spannendes!
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Bewertungen & Berichte Literatur für Liebhaber: Das Johannisevangelium
Konzert
Konzert des Jahres
Die Westfälische Schule für Musik live auf der Bühne des Großen Hauses des Theater Münster
Live auf der Bühne des Großen Hauses des Theaters Münster präsentieren mehr als 300 Schülerinnen und Schüler - Kinder, Jugendliche und Erwachsene - einen repräsentativen Querschnitt aus dem Musikschulleben und zeigen, was Musikschularbeit bewirken kann.
Freuen Sie sich besonders auf das Jugendsinfonieorchester, die Big Band der Westfälischen Schule für Musik, ein JeKits-Orchester sowie ausgesuchte Solobeiträge und besondere Kammermusik-Ensembles.
„Dabei sein!“ heißt es, wenn hochmotivierte Nachwuchskünstler*innen dem Publikum ihre herausragenden musikalischen Leistungen in breit gefächerter, stilistischer Vielfalt und mitreißender Musikalität präsentieren.
Termin
So 15.3.2026, 17:00
Ort
Theater Münster
Großes Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Carmen ist Leidenschaft pur. Zur zauberhaften, emotionalen und temperamentvollen Carmen Suite von Rodion Schtschedrin nach der Vorlage von George Bizets Oper, schaffen Tanya und Julio Acevedo eine dynamische Choreografie zu der Geschichte um Mut und Eifersucht. Die starke und unabhängige Frau Carmen stellt die Freiheit der Liebe über gesellschaftlichen Konventionen und wird dadurch als Symbol für Individualität und Rebellion. So entspinnt sich das Drama zwischen Carmen, Don José und dem Torero Escamillo und steigert sich bis zur tragischen Konfrontation. Temperament und Rhythmus prägen auch die preisgekrönte Choreografie zu Ravels Bolero, die für diesen Abend wieder aufgenommen wird und den ersten Teil des Ballettabends bildet. Eingeleitet wird der Abend von der elegischen "Pavane pour une infante défunte“, ebenfalls von Ravel, die den Zuschauer von Beginn an in eine andere Welt entführt. Die Choreografien des zweiteiligen Abends repräsentieren das, wofür die Balletto Dance Company in Münster steht: klassisches und modernes, zeitgenössisches Ballett. Präzision in den Bewegungen, Musikalität und Emotionalität.
Termine
So 15.3.2026, 18:00
So 29.3.2026, 18:00
Ort
Theater Münster
Kleines Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
3. Gala-Benefizkonzert mit dem Luftwaffenmusikkorps Münster
Erleben Sie das Luftwaffenmusikkorps Münster unter der Leitung von Oberstleutnant Kalweit live am 20.03.2026 um 19:30 Uhr im Theater Münster
Das Luftwaffenmusikkorps Münster präsentiert ihnen im Jubiläumsjahr 2026 anlässlich des 70. Geburtstages ein ganz besonders erlesenes Konzertprogramm mit anspruchsvollen Originalkompositionen für sinfonisches Blasorchester und natürlich auch traditioneller Marsch- und Blasmusik. Für unser Jubiläumskonzert treten daher besonders unsere eigenen Musikerinnen und Musiker in den Vordergrund!
Im zweiten Konzertteil entführen wir Sie dann wieder ganz getreu unseres speziellen Mottos "Luftwaffensound" in die aufregende Welt der anspruchsvollen Unterhaltungsmusik mit mitreißenden Big Band-, Show-, Film- und Musical-Darbietungen.
Lassen Sie sich mitreißen, wir freuen uns auf Sie.
3. Gala-Benefizkonzert mit dem Luftwaffenmusikkorps Münster bewerten:
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Kammerkonzert
Schoneberg Konzert: Gautier Capuçon (Cello)
mit Nikolai Lugansky (Klavier)
Ein Kammermusikabend der Extraklasse: Starcellist Gautier Capuçon trifft auf einen kongenialen Partner am Klavier – Nikolai Lugansky. Gautier Capuçon zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Cellisten unserer Zeit und sticht besonders durch seinen kraftvollen und voluminösen Ton hervor. Seinem 320 Jahre alten Cello entlockt der französische Musiker eine grenzenlose Variation an Klängen. Der russische Pianist Lugansky wird in allen Musik-Metropolen gefeiert - nicht als Tastentitan, sondern als Meister der Differenzierung, bei dem noch die nebensächlichste Nebenstimme zum Ereignis wird. Gemeinsam präsentieren die beiden (u.a.) einen der großen Meilensteine der spätromantischen Musik.
Programm: Debussy Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll | Brahms Sonate für Violoncello und Klavier e-Moll op. 38 | Rachmaninow Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op. 19
Termin
Do 26.3.2026, 20:00
Ort
Theater Münster
Großes Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Die Schauspielsparte bietet Spielbegeisterten, ob jung, ob alt, ob Neuling oder Abonnent*in, die Möglichkeit hinter die Kulissen zu schauen und Schauspieler*innen, Regisseur*innen und weitere Theaterkünstler*innen kennenzulernen. Das Team der Schauspieldramaturgie lädt in regelmäßigen Treffen zur Diskussion über die Inszenierungen ein. Der Schauspielclub soll ein Ort des Austauschs und der Gemeinschaft sein – generationsübergreifend – und die poetische Kraft des Theaters auch über die Vorstellungen hinaus erörternd.
TERMINE jeweils mittwochs 18.30 Uhr
TREFFPUNKT: Bühneneingang (Martinistraße)
ANMELDUNG und weitere Informationen: schauspiel@stadt-muenster.de
Teilnahme kostenlos
TERMINE:
Mi 08.10.2025: mit Probenbesuch Der Idiot
Mi 19.11.2025: mit Probenbesuch Muskeln aus Plastik
Mi 10.12.2025: mit Probenbesuch Gewölk
Mi 21.01.2026: mit Probenbesuch Wurzeln aus Sein
Mi 25.03.2026: mit Probenbesuch Toxische Männer
Mi 20.05.2026: mit Probenbesuch Süßer Vogel Jugend
Anlässlich des Valentinstags widmet sich das Outreach-Format von Tanz Münster in Kooperation mit der Apostelkirche am 14. Februar 2026 dem facettenreichsten, schönsten und vielleicht auch schmerzhaftesten Gefühl der Menschen: der Liebe.
Februar: Apostelkirche
Termin
Fr 29.5.2026
Ort
Theater Münster
Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
verschiedene Orte
Mit der diplomierten Bühnentänzerin, Choreografin und Tanzlehrerin Laura Delfino konnten wir eine vielseitige und erfahrene Gast-Künstlerin gewinnen, die in dieser Saison die Einheiten dieser Veranstaltung leiten wird. Vielleicht erinnert sich auch der Eine oder die Andere unter ihnen daran, dass sie bereits von 2003 bis 2012 als choreografische Assistentin und Trainingsleiterin für das Tanztheater Daniel Goldin tätig war. Außerdem kreierte Laura Delfino für das Junge Theater Münster die Werke Gloria und Spring Awakening.
Karten gibt es ausschließlich über die Theaterkasse.
Termine
Do 5.3.2026, 18:30
Do 12.3.2026, 18:30
Do 16.4.2026, 18:30und weitere Termine
Do 21.5.2026, 18:30
Do 28.5.2026, 18:30
Do 11.6.2026, 18:30
Do 18.6.2026, 18:30
Do 9.7.2026, 18:30
Die Operette ist vielfältig! Sie kann sehr festlich daherkommen oder frech, mythisch, satirisch und gesellschaftskritisch. Und überhaupt: Wo ist der Übergang zwischen Operette und Musical?
Mit dem Garanten für fröhliche Melodien und schmissige Ensembles laden wir Sie ein, sich in geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen zusammen mit dem Musiktheater Münster der Liebe zur Operette zu widmen. Verbringen Sie eine ohrwurmverdächtige musikalische Stunde im Foyer des Großen Hauses mit unserem Ensemble!
Termine
So 19.4.2026, 15:00
So 17.5.2026, 15:00
So 28.6.2026, 15:00
Ort
Theater Münster
Foyer Gr. Haus Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster
Seit der Spielzeit 21/22 können Sie mit dem U:DREI-Podcast spartenübergreifende Beiträge zum aktuellen Spielplan, und darüber hinaus, digital abrufen. In der Probebühne III im Keller des Theaters, zwischen Bühnenbildern und Garderobenstangen, sprechen wir monatlich über Spiel und Betrieb, Konzert und Schauspiel, Text und Skulptur. Alle Folgen, darunter ein Besuch im Skulptur Projekte-Archiv und eine Zoom-Konferenz mit dem Zukunftsinstitut Frankfurt, sind auf dieser Seite kostenlos abrufbar.
U:DREI – Podcast für Theater, Kultur und Leben bewerten:
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Bewertungen & Berichte U:DREI – Podcast für Theater, Kultur und Leben
Online
3-D-Rundgang
Hereinspaziert! Hier können Sie jederzeit Platz nehmen und durch das ganze Haus wandern – oder drumherum. Der 3-D-Rundgang mit 360°-Panoramen macht zu jeder Zeit einen Besuch in Ihrem Theater Münster möglich. Für die Anzeige benötigen Sie den Adobe Flash Player ab der Version 9. Sollte das Programm nicht vorhanden sein, wird Ihnen die (kostenfreie) Installation automatisch angeboten.
Theater ist Ort der Unterhaltung und der Auseinandersetzung, der Verzauberung, der Utopien und der Identitätsstiftung, ist Ort der Wahrnehmung gesellschaftspolitischer Zusammenhänge und Zukunftswerkstatt. Theater ist Ort der Suche nach Werten und Orientierung und Spiegel seiner Zeit und natürlich ist Theater immer Ort des gemeinschaftlichen Erlebnisses.
Das Theater der Stadt Münster ist alles in einem! Als größte und traditionsreichste Kultureinrichtung Münsters sieht das Theater Münster mit seinen fünf Sparten – Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Konzert und Jungem Theater – die Vermittlung dieser Vielfalt an ein breites Publikum als seine zentrale Aufgabe.
In jeder Spielzeit stehen im Großen Haus, im variablen Kleinen Haus und in der neuen Spielstätte U2 rund 30 Premieren und 600 Vorstellungen auf dem Spielplan. Sie bilden ein breit gefächertes Programm aus Bekanntem und Neuem – angefangen von den großen Klassikern bis hin zu Ur- und Erstaufführungen. Theaterkasse
dienstags bis freitags 10:00 -19:30 Uhr
samstags 10:00 -14:00 Uhr
Tel.: +49 (0)2 5-59 09-100
Fax: +49 (0)2 5-59 09-205