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Zafraan Ensemble e.V.

Zafraan steht für Musik, die das heutige Leben, die heutige Gesellschaft, die heutige Realität in all ihren Facetten reflektiert. Im Zusammenspiel mit anderen Kunstformen beobachtet, erforscht und verarbeitet Zafraan das, was uns umgibt: die Menschen, das Geschehen, die Natur, die Technologien, die Normalitäten und die Absurditäten von heute.

Die aus zehn festen Mitgliedern aus Spanien, Frankreich, Neuseeland, Australien und Deutschland bestehende Gruppe formierte sich 2009 in Berlin und spielt aktuelles Repertoire, das von der Kernbesetzung abgedeckt wird.
In Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Manuel Nawri oder Titus Engel, mit Künstlerinnen wie Chiharu Shiota, Aliénor Dauchez und Louise Wagner, mit Komponisten wie Samir Odeh-Tamimi, Yoav Pasovsky, Elena Mendoza, Stefan Keller, Lula Romero, Johannes Schöllhorn, Eres Holz oder Johannes Boris Borowski gehen sie ans Limit, riskieren und schaffen Neues.

Ein Markenzeichen des Ensembles sind dramaturgisch klug konzipierte Programme, aber auch inszenierte Konzerte oder immersive Formate, in denen eine Verknüpfung mit Kunstrichtungen wie Theater, Performance, Installation und Tanz stattfindet.

Sein zehnjähriges Bestehen nahm das Ensemble zum Anlass für gemeinsame Konzerte mit anderen Gruppen wie L’Itiniraire, Court-Circuit und KNM Berlin. Von September 2020 bis Oktober 2021 gestaltete das Ensemble eine zehnteilige Konzertreihe, die wichtige Berliner Uraufführungen seit A. Schönbergs “Pierrot Lunaire“ präsentiert und in künstlerische Zusammenhänge stellte.

Die hohe Live-Präsenz des Ensembles wird regelmäßig mit dem Gang in Tonstudios verbunden; zuletzt entstanden dabei Produktionen für die Edition Zeitgenössische Musik bei Wergo mit der Komponistin Lula Romero sowie Aufnahmen beim WDR, SWR und mehrfach dem RBB. Die CD-Veröffentlichungen »Palimpsesto« bei Testklang (2014), »Borowski, Holz, Keller: Klangrede« bei bastille musique (2016) und »Samir Odeh-Tamimi: Chamber Works« bei Kairos (2018) stießen international jeweils auf sehr positive Resonanz und wurden vom Preis der deutschen Schallplattenkritik auf die Longlist gesetzt. Auch die gemeinsam mit dem Ensemble KNM Berlin und dem WDR Sinfonieorchester erfolgte Gesamteinspielung der Instrumentalwerke von Christophe Bertrand gewann diese Auszeichnung, zusätzlich sogar den Jahrespreis. In 2021 begann eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Rimini Protokoll mit dem Stück „All Right. Good Night“ und ihren Stationen u.a. HAU Berlin, Volkstheater Wien, Factory International for Manchester International Festival, Zürcher Theaterspektakel und der Einladung zum Theatertreffen 2022 ins Haus der Berliner Festspiele.

Kontakt

Zafraan Ensemble e.V.
Gustav-Adolf-Straße 146a
D-13086 Berlin

E-Mail: mail@zafraanensemble.com

Bewertungschronik

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Festival

ENSEMBLEFEST Berlin 2026 Mosaik und Zafraan

ensemble mosaik:
Kristjana Helgadottir – Flöte
Simon Strasser – Oboe
Christian Vogel – Klarinette
Roland Neffe – Percussion/Schlagzeug
Ernst Surberg – Klavier
Chatschatur Kanajan – Violine
Karen Lorenz – Viola
Mathis Mayr – Cello

Zafraan Ensemble:
Liam Mallett – Flöte
Martin Posegga – Saxophon
Clemens Hund-Göschel – Klavier/Keyboard
Daniel Eichholz – Schlagzeug
Beltane Ruiz Molina – Kontrabass


Feliz Anne Macahis: Hulma (UA) ensemble mosaik
Arshia Samsaminia: ALARM FATIGUE II (UA) Zafraan Ensemble
Hanan Hadžajlić: Technetium, (neue Version für Zafraan Ensemble und ensemble mosaik)
Ricardo Eizirik: Neues Werk (für Zafraan Ensemble und ensemble mosaik)

Das 10. Jubiläum des Monats der zeitgenössischen Musik wird im Rahmen der Erstausgabe des ENSEMBLEFEST Berlin 2026 mit einem dreitägigen Programm aus Konzerten und Performances gefeiert. Im Zentrum des vom Ensembletreffen Berlin e.V. veranstalteten Festivals steht das Miteinander der facettenreichen Ensembleszene Berlins, die sich durch ein weites Spektrum ästhetischer Ausdrucksformen und ein hohes Maß an künstlerischer Diversität auszeichnet. Beteiligt sind: ensemble apparat, ensemble mosaik, FrauVonDa//, KNM Berlin, Kollektiv Unruhe, Lange//Berweck//Lorenz, LUX:NM, MAM.manufaktur für aktuelle musik, Maulwerker, Modern Art Ensemble, Schwelbrandorchester, Splitter Orchester, Trickster Orchestra, Zafraan Ensemble sowie Zinc & Copper. Die Ensembles stehen für vielfältige ästhetische Ansätze und bewegen sich in unterschiedlichen Genres wie Neuer Musik, Echtzeitmusik, Improvisation, Vokalmusik, transtraditioneller Musik, musiktheatralen Formen – und allem, was dazwischen liegt.

Anreise: U7 Karl-Marx-Straße / S41·S42·S45·S46·S47 Neukölln

Barrierefreiheit: Die Spielorte sind barrierefrei erreichbar.

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Familienkonzert

SCHRUMPF! Porpoise

Konzert für Familien mit Kindern ab 5 Jahren mit dem Ensemble Lange // Berweck // Lorenz.

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Neue Musik

Eröffnung des ENSEMBLEFEST Berlin 2026

Begrüßung durch die Veranstalter:innen und Partner:innen des Festivals:
Thomas Bruns (Ensembletreffen Berlin e.V.), Lisa Benjes (Monat der zeitgenössischen Musik – field notes), Ádám Bajnok (inm – initiative neue musik berlin e.V.), Dahlia Borsche (Musikfonds e.V.) und Christina Gießmann (FREO e.V.).

Mit der Eröffnung des ENSEMBLEFEST Berlin 2026 beginnt zugleich der 10. Monat der zeitgenössischen Musik.

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© Jasper Kettner
Neue Musik

Lange//Berweck//Lorenz

Silke Lange, Sebastian Berweck, Martin Lorenz

Korhan Erel: Soundtracking (2021)
Kirsten Reese: Porpoise (2019)
Florian Zwißler: Mäßig schnelle Achtel (2025)

Das Trio für Elektroakustik erforscht die Grenzen zwischen analoger und digitaler experimenteller Klangpraxis. Für das ENSEMBLEFEST präsentiert das Ensemble drei sehr unterschiedliche Werke: Porpoise von Kirsten Reese verbindet live gespielte Elektronik mit einem eigens produzierten Video, Soundtracking von Korhan Erel entwickelt aus beschriebenen Geräuschen eine an Film-Soundtracks erinnernde Klangwelt, und Florian Zwißlers Mäßig schnelle Achtel erforscht die Möglichkeiten modularer Synthesizer und elektronischer Schaltungen.

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© Uta Neumann
Neue Musik

Maulwerker / Splitter Orchester

Maulwerker & Guests:
Fernanda Farah, Lorena Izquierdo, Ariane Jeßulat, Henrik Kairies, Alexey Kokhanov, Katarina Rasinski, Mikhail Tsypin, Tilmann Walzer, Steffi Weismann (Stimmen), Christian Kesten (Einstudierung/Leitung).

Splitter Orchester:
Burkhard Beins (Schlagzeug), Roy Carroll (electroacustic media), Anat Cohavi (Klarinette, Flöte), Axel Dörner (Trompete), Sabine Ercklentz (Trompete, Elektronik), Kai Fagaschinski (Klarinette), Emilio Gordoa (Schlagzeug), Robin Hayward (Tuba), Steve Heather (Schlagzeug), Chris Heenan (Kb-Klarinette, Saxophon), Mike Majkowski (E-Bass), Andrea Neumann (Innenklavier), Andrea Parkins (Objekte u. Elektronik), Michael Thieke (Klarinette), Sabine Vogel (Flöten), Biliana Voutchkova (Violine), Marta Zapparoli (Objekte u. Elektronik).


Christian Kesten: Tektonische Verschiebungen (2026), UA
für 17 Instrumente und 9 Stimmen

In ihrer ersten gemeinsamen Produktion treffen das Vokalensemble Maulwerker und das Splitter Orchester aufeinander. Christian Kestens neue Komposition Tektonische Verschiebungen ist von geologischen Verwerfungen inspiriert und entwickelt daraus Klangfarben, Spieltechniken und vielschichtige Strukturen zwischen Stimme, Instrument und Geräusch. Die Zusammenarbeit verbindet zwei Berliner Ensembles mit jeweils eigener, über viele Jahre entwickelter Klangsprache zu einem groß besetzten Konzertprojekt.

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Neue Musik

Schwelbrandorchester: PLASMA

Crossmediales Konzert

Schwelbrandorchester:
Aaron Dan (Flöte), Benjamin Fischer (Oboe), Horia Dumitrache (Klarinette), Carol McGonnell-Galante (Klarinette), Olivia Palmer-Baker (Fagott), Samuel Stoll (Horn), Mathilde Conley (Trompete), Lukas Gothszalk (Trompete), Alex Samawicz (Trompete), Johannes Lauer (Posaune), Dan deSimone (Schlagzeug), Taiko Saito (Schlagzeug), Ermis Theodorakis (Klavier, Keyboard), Daniel Seroussi (Klavier, Keyboard), James Banner (Kontrabass)
Joseph Sieber (Musikalische Leitung)
Dustin Zorn (Klangregie)
Etienne Haan / Jason Ullah (Mitarbeit Klangregie)
Robert Läßig (Licht, Visuals)
Chris Grammel (Dramaturgie & Inszenierung)
Martin Grütter (Künstlerische Leitung)


Oliver Weber: FROSTBITE für großes Ensemble und Elektronik (2026), UA; supported by SKE
Stefan Keller: Taumel für großes Ensemble und Elektronik (2026), UA
(Mit finanzieller Unterstützung durch die FONDATION SUISA)
Martin Grütter: Πάλιν ἐκλάμπει μοι τὸ φῶς (Pálin eklámbi mi to fos) für großes Ensemble und Elektronik (2026), UA

PLASMA – der Eintritt in einen höheren Aggregatzustand. Zerschmelzende Töne. Zerfließende Lichtstrahlen. Supraleitende Posaunen. Quantenklarinetten.

Rasende und überquellende Uraufführungen von Stefan Keller und Martin Grütter – im Clash mit FROSTBITE: der vereisten, klirrenden, aber unterschwellig um so heftiger brodelnden neuen Komposition von Oliver Weber.

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Neue Musik

Ensemble Apparat

Mathilde Conley, Ragnhild May, Max Murray, Weston Olencki, Samuel Stoll

Ragnhild May: Multiplayer Instrument für 5 Spieler:innen und PA

In dem Werk Multiplayer Instrument, einer Zusammenarbeit zwischen der interdisziplinären Künstlerin und Komponistin Ragnhild May und dem innovativen Blechbläserquartett Ensemble Apparat, wird die Verbindung des Instruments mit dem Körper untersucht. Es ist eine allgemein akzeptierte Vorstellung, dass Instrumente als eine Erweiterung des Körpers betrachtet werden können, allerdings oft in einem sehr singulären, individuellen Sinn, bei dem ein einzelner Körper mit einem einzelnen Instrument verbunden ist. Multiplayer Instrument untersucht, was passiert, wenn ein Instrument nur mit mehreren Körpern gespielt werden kann. Was passiert, wenn Interpreten und Instrument zu einem monströsen Organismus verschmelzen?

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Neue Musik

Zafraan Ensemble / ensemble mosaik

Zafraan Ensemble: Liam Mallett (Flöte), Martin Posegga (Saxophon), Daniel Eichholz (Schlagzeug), Clemens Hund-Göschel (Klavier), Beltane Ruiz Molina (Kontrabass).

ensemble mosaik: Kristjana Helgadottir (Flöte), Simon Strasser (Oboe), Christian Vogel (Klarinette), Roland Neffe (Percussion/Schlagzeug), Ernst Surberg (Klavier), Chatschatur Kanajan (Violine), Karen Lorenz (Viola).


Feliz Anne Macahis: Hulma für Ensemble (2026)UA
Gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Arshia Samsaminia: ALARM FATIGUE II für Flöte, Saxophon, Schlagzeug, Klavier und Tonband (2026)DE
Hanan Hadžajlić: Technetium (neue Version) für zwei Ensembles (2026)
Ricardo Eizirik: …:::… (Wasserstoff) für Doppelensemble (2026)UA

Das Zafraan Ensemble und ensemble mosaik präsentieren ein gemeinsames Konzert mit vier Werken für Doppelensemble. Das Programm vereint Uraufführungen und eine deutsche Erstaufführung und stellt die klanglichen Möglichkeiten zweier gleichzeitig agierender Ensembles in den Mittelpunkt.

Gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung

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Neue Musik

FrauVonDa // Kollektiv – PEACES SO FAR (2026) – rivers in times of war and peace

Interaktive Konzertperformance

Claudia van Hasselt (Stimme), Peter van Huffel (Saxophon), Schneider TM (Gitarren), Roland Fidezius (Kontrabass), Rudi Fischerlehner (Schlagzeug), Daniel Eichholz (Percussion), Nicolas Wiese (Elektronik)

PEACES SO FAR ist eine interaktive Konzertperformance über die Oder als Grenzfluss, Erinnerungsraum und Möglichkeitsort. Im Zentrum steht die Oder als Naturraum und politischer Schauplatz, als Projektionsfläche nationaler Narrative und realer Gewalt. Gemeinsam mit Künstler:innen sowie Wissenschaftler:innen aus den Bereichen Biologie, Geschichte und Philosophie verbindet FrauVonDa// Konzert, Diskurs und kollektive Reflexion zu einer künstlerisch-wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Flüssen als fragilen Ökosystemen und Orten von Frieden und Versöhnung. Das Projekt entsteht in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei. Im Format senSONICtalk© wird das Publikum in die Diskussion über die ökologischen Folgen kriegerischer Konflikte und die Bedeutung von Flüssen als Lebensräume einbezogen.

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Neue Musik

Trickster Orchestra / LUX:NM – PHANTASMAGORIA

Multimediales Konzert · 2026, UA

Trickster Orchestra: Wu Wei (Sheng), Susanne Fröhlich (Blockflöten & Paetzold-Kontrabassblockflöte), Jone Bolibar Núñez (Klarinette), Tilmann Dehnhard (Querflöte & Kontrabassquerflöte), Milian Vogel (Bassklarinette & Elektronik), Bassem Alkhouri (Kanun), Maria Reich (Violine), Bassem Hawar (Djoze), Grégoire Simon (Viola), Ralf Schwarz (Kontrabass), Matthew Bookert (Tuba), Lola Mlačnik (Vibraphon & Marimba), Ketan Bhatti (Drumset & Elektronik), Grgur Savic (Live-Komposition), Charlotte Seither (Live-Komposition).

Ensemble LUX:NM: Ruth Velten (Saxophon), Rike Huy (Trompete), Florian Juncker (Posaune), Silke Lange (Akkordeon), Neus Estarellas Calderón (Klavier), Zoé Cartier (Violoncello), Martin Frink (Schlagzeug), Martin Offik (Klangregie/Elektronik).


Mit PHANTASMAGORIA begegnen sich das Trickster Orchestra und das Ensemble LUX:NM erstmals in einem gemeinsamen Konzert. LUX:NM bringt seine Perspektive als Ensemble für Neue Musik ein, das Trickster Orchestra seine zwischen globalen Musiktraditionen und postmigrantischer Gegenwartsmusik entwickelte Klangsprache. Multimediale Graphic Scores von Grgur Savić, Charlotte Seither und Florian Japp treffen auf kollektive Improvisationsansätze und lassen einen gemeinsamen Klangraum entstehen, in dem sich beide Ensembles gegenseitig spiegeln und ihre jeweiligen musikalischen Identitäten neu ausloten.

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Neue Musik

MAM.manufaktur für aktuelle musik / Nico and the Navigators

NICO AND THE NAVIGATORS: Ekaterina Bazhanova, Martin Clausen, Florian Graul, Yui Kawaguchi

MAM.manufaktur für aktuelle musik: Jo Ambros, Malin Grass, Robin Hong, Paul Hübner, Lucas Johnson, Sabrina Ma, Sun-Young Nam, Anna-Katharina Schau, Marie Schmit, Gregor Schulenburg, The Lazy Jesus, Ingolfur Vilhjalmsson


Terry Riley: AUTUMN LEAVESDE

MAM.manufaktur für aktuelle musik bringt gemeinsam mit Nico and the Navigators eine frühe Komposition Terry Rileys erstmals nach Europa: Autumn Leaves ist eine musikalisch-szenische Versuchsanordnung, die im Austausch mit Bewohner:innen einer Berliner Gemeinschaftsunterkunft entwickelt wurde. In einer Landschaft aus Klängen, Objekten, Wörtern und Menschen geraten vertraute Grenzen zwischen Musik, Bewegung und Wahrnehmung ins Fließen: in der Wiederholung erscheint das Andere, im Flüchtigen das Bleibende. Terry Rileys Musik geht in den Körper – und lädt dazu ein, sich für einen Moment anders zur Welt zu verhalten.

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Neue Musik

Zinc & Copper

Robin Hayward (Tuba), Hilary Jeffery (Posaune), Elena Kakaliagou (Horn)

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Neue Musik

Zafraan, 2e2m, Cairn, Court-circuit, Multilatérale & Sillages: Interferenzen

Zafraan Ensemble (Auszug): Liam Mallett (Flöte), Emmanuelle Bernard (Violine), Martin Posegga (Saxophon), Martin Smith (Cello), Beltane Ruiz Molina (Kontrabass), Miguel Pérez Iñesta (Ltg.)

Pariser Ensembles: Véronique Fèvre (Klarinette), Fanny Meteier (Tuba), Ève Pasteur (Percussion), Sylvain Lemêtre (Percussion), Aurélie Saraf (Harfe), Vincent Leterme (Klavier), Laurent Camatte (Viola), Léo Margue (Ltg.)


Nicolas Mondon: Jardin dans les sables (2026)DE
Auftragswerk des Festivals Ensemble(s) – Frankreich, mit Unterstützung des Kulturministeriums für die Komposition eines Originalmusikwerks
Irini Amargianaki: Between beauty and the beast there's us, there's always us (2026)DE
Auftragswerk des Festivals Ensemble(s) – Frankreich
Michaela Catranis: Inside the veins of a petal (2025)
Auftragswerk des Zafraan Ensembles

Fünf Ensembles aus Frankreich und das Berliner Zafraan Ensemble begegnen sich in einem gemeinsamen Konzertprojekt. Im Mittelpunkt stehen zwei deutsche Erstaufführungen für variable Kammerensemblebesetzungen. Das Projekt entwickelt einen musikalischen Dialog zwischen den beteiligten Ensembles und schafft einen gemeinsamen Klangkörper über nationale und institutionelle Grenzen hinweg.

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Neue Musik

Ensemble KNM Berlin

Rebecca Lenton (Flöten), Theo Nabicht (Bass- und Kontrabassklarinette), Kirstin Maria Pientka (Viola), Cosima Gerhardt (Violoncello), Jonathan Heilbron (Kontrabass)

Jürg Frey: 60 Pieces of Sound für (mindestens) 3 Instrumente (2009)

Mit 60 Pieces of Sound präsentiert das Ensemble KNM Berlin eines der charakteristischen Werke des Schweizer Komponisten Jürg Frey. Das 2009 entstandene Stück ist für eine unbestimmte Anzahl von Musiker:innen konzipiert. Zwei Instrumente spielen die festgelegten Tonhöhen und bilden eine zweistimmige Melodie, während eine frei besetzbare dritte Stimme den Klangraum erweitert. Auf jeden der 60 Akkorde folgt eine etwa gleich lange Stille. So entstehen schwebende Nachklänge und eine Klangwelt zwischen meditativer Ruhe, feinen Dissonanzen und großer Offenheit. Die Aufführung beim ENSEMBLEFEST erfolgt in einer Fassung für fünf Musiker:innen.

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Neue Musik

modern art ensemble

Klaus Schöpp (Flöte), Matthias Badczong (Klarinette), Julia Yoo Soon Gröning (Violine), Martin Flade (Viola), Uschik Choi (Violoncello), Yoriko Ikeya (Klavier)

Makiko Nishikaze: shima-zima (islands, inseln) (2018)
für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klavier

Das modern art ensemble präsentiert das Werk shima-zima (islands, inseln) der japanischen Komponistin Makiko Nishikaze. Das Werk ist für klassisches Sextett geschrieben und wird als räumliche Komposition aufgeführt. Ausgangspunkt ist die Vorstellung der einzelnen Musiker:innen als eigenständige „Inseln", die zugleich Teil eines gemeinsamen Archipels sind. Während der Aufführung wechseln die Spieler:innen ihre Positionen im Raum und bilden immer neue klangliche Konstellationen. So verbindet das Werk räumliche Bewegung mit einer vielschichtigen Ensembleklanglichkeit und reflektiert unterschiedliche Vorstellungen von Grenzen, Territorien und Gemeinschaft.

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Neue Musik

Kollektiv UNRUHE – Underwater Music

Malin Sieberns (Flöte), Constance Morvan (Klarinette), Olivia Palmer-Baker (Fagott), Sanja Mlinaric (Akkordeon), Lis Marti (Klavier), José Luis Perdigón de Paz (Violine), Rebecca Lawrence (Kontrabass), Saemi Jeong (Turntable), Beltran Gonzalez (Dirigat), Adam Bajnok (Klangregie)

Luca Staffiere: Wetsound (2026)UA
Auftragswerk mit freundlicher Unterstützung durch die Aventis Foundation
Saemi Jeong: I miss the waters I don't know (2026)UA
Auftragswerk des Programms InSzene des Podium Gegenwart | Deutscher Musikrat
José Luis Perdigón: the sun went backwards for a moment (2026)UA
Auftragswerk des Kollektiv UNRUHE, ermöglicht von der Ernst von Siemens Musikstiftung

Wasser ist Lebensgrundlage, Ressource, politischer Konflikt und Erinnerung. Die drei neuen Werke nähern sich diesem Element aus unterschiedlichen Perspektiven. Sie bewegen sich zwischen realen Klima- und Wasserdaten, zerstörten Landschaften und medialen Spuren, zwischen elektronischen und performativen Klangformen und der unmittelbaren Materialität akustischer Instrumente.

Dabei geht es auch darum, was bleibt, wenn das Wasser verschwindet: Spuren, Erinnerungen und Vorstellungen von Landschaften und Lebensräumen, die sich verändern. Underwater Music lädt dazu ein, Wasser als ökologische und politische Ressource zu betrachten und gleichzeitig seine sinnlichen und akustischen Dimensionen zu erkunden. So entsteht ein Zuhören für das, was auf dem Spiel steht, wenn diese Lebensgrundlage zunehmend fragil wird.

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Zafraan Ensemble e.V.

Zafraan steht für Musik, die das heutige Leben, die heutige Gesellschaft, die heutige Realität in all ihren Facetten reflektiert. Im Zusammenspiel mit anderen Kunstformen beobachtet, erforscht und verarbeitet Zafraan das, was uns umgibt: die Menschen, das Geschehen, die Natur, die Technologien, die Normalitäten und die Absurditäten von heute.



Die aus zehn festen Mitgliedern aus Spanien, Frankreich, Neuseeland, Australien und Deutschland bestehende Gruppe formierte sich 2009 in Berlin und spielt aktuelles Repertoire, das von der Kernbesetzung abgedeckt wird.

In Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Manuel Nawri oder Titus Engel, mit Künstlerinnen wie Chiharu Shiota, Aliénor Dauchez und Louise Wagner, mit Komponisten wie Samir Odeh-Tamimi, Yoav Pasovsky, Elena Mendoza, Stefan Keller, Lula Romero, Johannes Schöllhorn, Eres Holz oder Johannes Boris Borowski gehen sie ans Limit, riskieren und schaffen Neues.



Ein Markenzeichen des Ensembles sind dramaturgisch klug konzipierte Programme, aber auch inszenierte Konzerte oder immersive Formate, in denen eine Verknüpfung mit Kunstrichtungen wie Theater, Performance, Installation und Tanz stattfindet.



Sein zehnjähriges Bestehen nahm das Ensemble zum Anlass für gemeinsame Konzerte mit anderen Gruppen wie L’Itiniraire, Court-Circuit und KNM Berlin. Von September 2020 bis Oktober 2021 gestaltete das Ensemble eine zehnteilige Konzertreihe, die wichtige Berliner Uraufführungen seit A. Schönbergs “Pierrot Lunaire“ präsentiert und in künstlerische Zusammenhänge stellte.



Die hohe Live-Präsenz des Ensembles wird regelmäßig mit dem Gang in Tonstudios verbunden; zuletzt entstanden dabei Produktionen für die Edition Zeitgenössische Musik bei Wergo mit der Komponistin Lula Romero sowie Aufnahmen beim WDR, SWR und mehrfach dem RBB. Die CD-Veröffentlichungen »Palimpsesto« bei Testklang (2014), »Borowski, Holz, Keller: Klangrede« bei bastille musique (2016) und »Samir Odeh-Tamimi: Chamber Works« bei Kairos (2018) stießen international jeweils auf sehr positive Resonanz und wurden vom Preis der deutschen Schallplattenkritik auf die Longlist gesetzt. Auch die gemeinsam mit dem Ensemble KNM Berlin und dem WDR Sinfonieorchester erfolgte Gesamteinspielung der Instrumentalwerke von Christophe Bertrand gewann diese Auszeichnung, zusätzlich sogar den Jahrespreis. In 2021 begann eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Rimini Protokoll mit dem Stück „All Right. Good Night“ und ihren Stationen u.a. HAU Berlin, Volkstheater Wien, Factory International for Manchester International Festival, Zürcher Theaterspektakel und der Einladung zum Theatertreffen 2022 ins Haus der Berliner Festspiele.
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Twitter: twitter.com/zafraanski

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Bewertungen & Berichte Zafraan Ensemble e.V.

Konzerte / Orchester Berliner Philharmoniker Berlin, Herbert-von-Karajan-Str. 1
Konzerte / Konzerthaus Pierre Boulez Saal Berlin Berlin, Französische Straße 33 D
Konzerte / Konzerthaus Konzerthaus Berlin Berlin, Gendarmenmarkt 2
Konzerte / Chor Berliner Singakademie Konzerte in Berlin
Konzerte / Chor Philharmonischer Chor Berlin Konzerte Philharmonie Berlin
Konzerte / Chor Bolschoi Don Kosaken
Konzerte / Chor Berliner Capella Konzerte in Berlin
Konzerte / Orchester Zafraan Ensemble Berlin Konzerte verschiedene Städte
Konzerte / Konzert Burak Özdemir & Music Sequenza 11.11.2026 / Emmaus Kirche Berlin
Konzerte / Chor Berliner Konzert Chor Konzerte in Berlin
Konzerte / Chor Engelkes Eleven Berlin, Mendelstraße 44
Ereignisse / Jazz Jazzfest Berlin 29.10. bis 1.11.2026
Aufführungen / Oper Staatsoper Unter den Linden Berlin Berlin, Unter den Linden 7
Ereignisse / Festival Kleist-Festtage 6. bis 11.10.2026
Aufführungen / Oper Komische Oper Berlin im Schillerttheater Belin
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin Berlin, Am Festungsgraben 1
Ereignisse / Festival transVOCALE 12. bis 14.11.2026 / Frankfurt (Oder) - Słubice
Aufführungen / Theater Prime Time Theater Berlin, ​Müllerstraße 163
Aufführungen / Theater Theater Ost Berlin Berlin, Moriz-Seeler-Straße 1
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Konzerte / Klassik Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Frankfurt (Oder), Lebuser Mauerstr. 4
Konzerte / Konzert Berliner Symphoniker Berlin, Hohenzollerndamm 184
Konzerte / Kurs Rubin de la Ana
Konzerte / Orchester Kammerphilharmonie Metamorphosen Berlin
Konzerte / Chor Paul-Robeson-Chor Berlin
Konzerte / Kulturveranstaltung Deutscher Freundeskreis europäischer Jugendorchester e.V. Berlin, Meierottostraße 6
Konzerte / Chor Chor der St. Hedwigs-Kathedrale Berlin Berlin, Hinter der Katholischen Kirche 3
Konzerte / Konzert Neuer Marstall Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin Berlin, Schloßplatz 7
Konzerte / Kirchenmusik Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin, Lietzenburger Str. 39
Konzerte / Konzert Extra Chor Brandenburg Ketzin, Paretz, Parkring 11c
Konzerte / Klassik Philharmonisches Kammerorchester Berlin Berlin, Akazienstraße 3
Konzerte / Jazz Jazzkeller 69 e.V. Berlin, Thulestr. 16
Konzerte / Klassik C. Bechstein Centrum Berlin Berlin, Kantstr. 17 / stilwerk
Konzerte / Klassik RIAS Kammerchor Berlin, Charlottenstraße 56
Konzerte / Orchester Philharmonisches Jugendorchester Berlin Berlin, Eschenallee 22
Konzerte / Konzert Weltkonzerte Berlin, Kottbusser Damm 88
Konzerte / Konzert Caputher Musiken Konzerte an den schönsten Orten in Caputh
Konzerte / Konzert PHALLUCIFER, LYCURGUS & ZORZ live Berlin, Blockdammweg 1
Konzerte / Konzert MODULA V live @ Gaswerk Music Concerts Berlin, Blockdammweg 1
Konzerte / Konzert LA CURA BERLIN live Berlin, Blockdammweg 1

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