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Staatsoper Unter den Linden

Wer in der ehemaligen »Königlichen Hofoper« einen Opernabend erlebt, kommt nicht nur in den Genuss einer Aufführung des traditionell vorzüglich besetzten und geleiteten Ensembles, sondern hat zugleich die Gelegenheit, eines der schönsten Opernhäuser der Welt zu besichtigen.

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Staatsoper Unter den Linden
Unter den Linden 7
D-10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 20 35 4 240

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Festival

Festtage 2026

Sa 28.3.2026 - Mo 6.4.2026

Sie zählen zu den zentralen Komponisten der Hoch- und Spätromantik, auch wenn sie verschiedenen musikalischen Kulturen entstammen und drei Generationen angehören. Giuseppe Verdi, Jahrgang 1813, gelang mit "Un ballo in maschera" ein besonders markantes, eindrucksvolles Werk, zwischen Kammerspiel und Grand Opéra, mit Belcanto-Elementen und großem dramatischen Zug. Weit ausschwingende Kantilenen und gesteigerte Expressivität kennzeichnen auch Richard Strauss‘ "Rosenkavalier", eine inspirierte Komödie für Musik, die rund ein halbes Jahrhundert nach Verdis tragischer Oper entstand – beide Stücke leben entscheidend von prägnant gezeichneten Charakteren und Szenerien. Lebensgeschichtlich zwischen Verdi und Strauss steht Johannes Brahms, der seine Bestimmung nicht auf dem Feld der Oper fand, sondern ganz wesentlich in der Chormusik. Sein" Deutsches Requiem" aus den 1860er Jahren gilt mit Recht als eines der Schlüsselwerke der Zeit und darüber hinaus. Generalmusikdirektor Christian Thielemann dirigiert dieses berührende, Trost und Hoffnung vermittelnde Werk.

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Oper

Un ballo in maschera

Giuseppe Verdi
Festtage 2026

Melodramma in drei Akten (1859)
Musik von Giuseppe Verdi
Text von Antonio Somma

Maskiert und verkleidet versuchen die Figuren in Verdis Oper ihre Identität zu verbergen oder andere Identitäten zu konstruieren: der Machthaber Riccardo, um einer Verschwörung zu entgehen, sein Vertrauter Renato, um ihm ein unerkanntes Entkommen zu ermöglichen, Renatos Gattin Amelia, um vor ihm ihre Liebe zu Riccardo zu verheimlichen, dGäste des Maskenballs, um lustvoll dem Spiel mit dem schönen Schein zu frönen.

Während der Arbeit an diesem Stoff gerieten Verdi und sein Librettist selbst in einen Strudel von Verhüllungen: Immer wieder wurde das ursprünglich am schwedischen Königshof angesiedelte Stück von der Zensur bemängelt. Schließlich gelang es Verdi, die dramatische Sprengkraft auch in der Versetzung nach Boston zu bewahren, bewahren, indem er mitreißenden Chören, ergreifende Arien und wirkungsvolle Ensembles erfand. Die vielfältigen Perspektiven auf Identitäten stehen im Fokus der Inszenierung des Regisseurs Rafael Villalobos, der ebenso wie Dirigent Enrique Mazzola zum ersten Mal an der Staatsoper zu erleben ist.

Musikalische Leitung: Enrique Mazzola
Inszenierung: Rafael R. Villalobos
Spielleitung: Caroline Staunton
Bühne: Emanuele Sinisi
Kostüme: Lorenzo Caprile
Licht: Felipe Ramos
Video: Cachito Vallés
Choreographie: Javier Pérez
Einstudierung Chor: Dani Juris
Dramaturgie: Olaf A. Schmitt

Dauer: ca. 3 h inklusive einer Pause
Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal

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Oper

Der Rosenkavalier

Richard Strauss
Festtage 2026

Komödie für Musik in drei Aufzügen (1911)
Musik von Richard Strauss
Text von Hugo von Hofmannsthal

Ärger mit der Verwandtschaft macht auch vor dem Wiener Hochadel nicht halt: Der ungehobelte Baron Ochs auf Lerchenau stört das morgendliche Tête-à-tête seiner Vetterin, der Feldmarschallin, mit ihrem jungen Liebhaber Octavian, um sie für seine eher von pekuniären Interessen geleiteten Hochzeitspläne um Hilfe zu bitten. Dabei ahnt er nicht, dass der zum Rosenkavalier bestimmte Octavian sich schließlich selbst in die Braut verliebt …

Nach den archaisch-dramatischen Einaktern »Salome« und »Elektra« suchte Richard Strauss für seine nächste Oper nach einem leichteren, heiteren Stoff im Stil von Mozarts Opernkomödien – ein Ansinnen, auf das sich auch Hugo von Hofmannsthal gern einließ. Er schuf mit seinem Libretto ein künstliches Rokoko-Wien mit ebenso überzeugenden wie erfundenen Bräuchen und Dialekten, das Strauss auf musikalischer Seite noch mit anachronistischen Walzern veredelte. In diesem Fantasie-Wien voller Lebenslust, Schwänke und althergebrachter Standesgrenzen, aber auch voll Depression und Morbidität spiegelt sich nicht nur das 18. Jahrhundert, sondern erst recht die dem Ende zusteuernde Belle Époque. So bietet Strauss’ Partitur noch einmal den ganzen orchestralen Klangfarbenreichtum auf, schier hemmungsloses Schwelgen, das im in puncto musikalischer Schönheit unübertroffenen Schlussterzett kulminiert, zeigt aber auch tiefe Brüche. Nur wenige Jahre vor dem Zusammenbruch der Donaumonarchie wird »Der Rosenkavalier« zum Abgesang auf eine ganze Epoche.

Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Inszenierung: André Heller
Szenische Einstudierung, Spielleitung: Katharina Lang
Bühne: Xenia Hausner
Kostüme: Arthur Arbesser
Licht: Olaf Freese
Video: Günter Jäckle, Philip Hillers
Einstudierung Chor: Gerhard Polifka

Sprache: In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Dauer: ca. 4:40 h inklusive zwei Pausen nach dem ersten und zweiten Akt
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal

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Liederabend

Liederabend Matthias Goerne

Festtage 2026

Bariton: Matthias Goerne
Klavier: Markus Hinterhäuser


Franz Schubert: Die schöne Müllerin D 795

Schuberts Schöne Müllerin ist einer der klassischen Liedzyklen der europäischen Musik. Seit mehr als zwei Jahrhunderten wird die Geschichte von dem verliebten Wandergesellen, der eine tiefe Enttäuschung erlebt, immer wieder neu erzählt, gesungen und gespielt. Zu den Festtagen 2026 ist nun mit Matthias Goerne einer der prominentesten Liedsänger der Gegenwart mit Schuberts Müllerin-Liedern zu erleben, am Klavier von Markus Hinterhäuser begleitet.

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Konzert

Konzert zum Karfreitag

Festtage 2026

Dirigent: Christian Thielemann
Einstudierung Chor: Dani Juris
Sopran: Nikola Hillebrand
Bariton: Samuel Hasselhorn
Staatsopernchor, Staatskapelle Berlin


Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem op. 45

Festtage-Konzert der Staatskapelle Berlin

„Seit Bachs h-moll-Messe und Beethovens Missa solemnis ist nichts geschrieben worden, was auf diesem Gebiete sich neben Brahms’ Deutsches Requiem zu stellen vermag“ – so der einflussreiche Musikschriftsteller Eduard Hanslick. Über alle konfessionellen Grenzen hinweg hat Brahms ein Werk geschaffen, das höchst eindrucksvoll Gefühle von Leiden und Trauer, Trösten und Hoffen zum Ausdruck bringt, in wohlüberlegter Auswahl der Texte und mit besonderer Sensibilität in der Art und Weise ihrer Vertonung. Eine Musik zum Karfreitag, die diesen Tag reflektiert und zugleich darüber hinausweist.

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© Monika Ritterhaus
Oper

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart

Große Oper in zwei Aufzügen (1791)
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Text von Emanuel Schikaneder

Sie ist einer der Klassiker im Repertoire der Staatsoper: August Everdings Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Zauberflöte. Einzigartig macht sie die Rekonstruktion der 1816 für die damalige Hofoper Unter den Linden entstandenen Dekorationen von Karl Friedrich Schinkel – darunter etwa der berühmte Sternenhimmel der Königin der Nacht, einer Ikone der Bühnenbildkunst, die Zuschauer damals wie heute fasziniert.

Museales lag dem Regisseur Everding jedoch fern: Die Bühnenwelt nach den nunmehr gut 200 Jahre alten Entwürfen erweckte er durch eine zeitlose, temperamentvolle Inszenierung zum Leben, die 1994 an der Staatsoper Premiere feierte, an Esprit und Witz jedoch bis heute nichts eingebüßt hat. Prinz Tamino wird in letzter Sekunde von den drei Damen der Königin der Nacht vor einer Riesenschlange gerettet. Diese zeigen ihm ein Bild der Tochter der Königin, Pamina, in die er sich sofort verliebt. Zusammen mit dem kauzigen Vogelfänger Papageno macht er sich auf die Reise, seine Liebe zu finden, die sich – wie er erfährt – in den Fängen des Sonnenpriesters Sarastro befindet. Um die Frauen ihres Herzens für sich zu gewinnen, müssen sich Tamino und Papageno jedoch schweren Prüfungen unterziehen.

Musikalische Leitung: Giuseppe Mentuccia
Inszenierung: August Everding
Szenische Einstudierung, Spielleitung: Katharina Lang
Bühne: Fred Berndt, nach Karl Friedrich Schinkel
Kostüme: Dorothée Uhrmacher
Licht: Franz Peter David

Dauer: ca. 3:00 h inklusive einer Pause nach dem 1. Akt
Sprache: In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 8 Jahren

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© Monika Rittershaus
Oper

The Turn of the Screw

Oper in einem Prolog und zwei Akten (1954)
Musik von Benjamin Britten
Text von Myfanwy Piper nach Henry James

Eine junge Frau soll sich als Governess auf den Landsitz Bly begeben, um dort für die Erziehung der zwei Waisen Flora und Miles zu sorgen. Auftraggeber ist der Onkel, zugleich Vormund der Waisen, der nicht belästigt werden will und die junge Frau auf absolute Verschwiegenheit über die Vorgänge auf seinem Landsitz einschwört. Tatsächlich geben ihr das Verhalten der beiden Kinder und die Vorkommnisse im Haus Rätsel auf. Auch die Haushälterin Mrs. Grose, die offenbar schon ihr halbes Leben in Bly verbracht hat, scheint ihr nicht ganz durchschaubar. Schließlich glaubt die Governess die schemenhaften Erscheinungen eines Mannes und einer Frau durch die Räume wandeln zu sehen und in ihnen die Geister der ehemaligen Angestellten Peter Quint und Miss Jessel zu erkennen. Dämonische Kräfte scheinen um sich zu greifen und alle Beteiligten heimzusuchen. Am Ende, soviel ist sicher, ist eine Person tot. Alles andere bleibt zu untersuchen …

Brittens ebenso rätselhafte wie eindrucksvolle Kammeroper The Turn of the Screw (zu deutsch Die Drehung der Schraube) spiegelt in ihrer zersplitterten Struktur die scheinbar fragmentarischen und womöglich verzerrten Wahrnehmungen und Erinnerungen der Protagonistin wider. Jede Szene wirft ein anderes Licht auf das Geschehen, das sich aus der Erinnerungsperspektive der Governess nicht zu einem homogenen Ganzen zusammenfügen lässt, sondern eher wie ein Puzzle mit fehlenden Teilen erscheint. Henry James, dessen 1898 erschienene, von frühen tiefenpsychologischen Ideen beeinflusste Erzählung als Vorlage für Brittens Oper diente, bezeichnete diese einst mit Understatement als ein „Spiel seltsamer Begegnungen“.

Musikalische Leitung: Finnegan Downie Dear
Inszenierung: Claus Guth
Szenische Einstudierung, Spielleitung: Marcin Łakomicki
Bühne, Kostüme: Christian Schmidt
Licht: Sebastian Alphons

Dauer: ca. 1:45 h ohne Pause
Sprache: In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal

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Ballett

„Jewels of Dance“ – Internationale Ballettgala

TANZOLYMP – Internationales Tanzfestival mit Gewinnern & Gästen

Am 14. April 2026 erstrahlt die Staatsoper Unter den Linden im Glanz der internationalen Ballettelite. Bei der Gala „Jewels of Dance“ erleben Sie einen unvergesslichen Abend voller Eleganz, Emotion und Virtuosität.

Auf der Bühne stehen herausragende Tänzerinnen und Tänzer aus 30 Ländern, darunter ehemalige Gewinner der Tanzolympiade sowie gefeierte Ballettstars von Weltrang. Sie präsentieren atemberaubende Choreografien, die Klassik und Moderne vereinen – ein Fest für alle Sinne und ein Muss für Tanzliebhaber.

Lassen Sie sich verzaubern von technischer Perfektion, künstlerischer Leidenschaft und einzigartigen Momenten, die nur das Ballett schenken kann.

Maria Guleghina wird als besonderer Gast aus der Opernwelt gemeinsam mit internationalen Ersten Solotänzerinnen und -tänzern auftreten, darunter Künstlerinnen und Künstlern des Staatsballetts Berlin, des Stuttgarter Balletts, des Balletts der Pariser Oper, des Semperopern Balletts Dresden, des Wiener Staatsballetts, der Staatlichen Ballettschule Berlin, des Monte Carlo Balletts, des Balletts der Nationaloper Kiew, des Odessa Staatsballetts sowie der Georgischen Nationalen Tanzkompanie Sukhishvili und vielen anderen.

Dauer: ca. 3 h inklusive einer Pause

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© Monika Rittershaus
Oper

Ariadne auf Naxos

Richard Strauss

Oper in einem Aufzug nebst einem Vorspiel (1916)
Musik von Richard Strauss
Text von Hugo von Hofmannsthal

Kaum eine Oper erzählt mehr über Fragen des (sich) Treubleibens in Kunst und Liebe als Ariadne auf Naxos: Sollte man an Liebgewonnenem bedingungslos festhalten, oder aber offen bleiben, um sich Neuem zuzuwenden?

Die Oper eines jungen Komponisten steht kurz vor der Erstaufführung, als er von einigen kurzfristigen Änderungswünschen seines Auftraggebers, eines reichen Kunstbanausen, erfährt. Seine heroische Oper rund um die aus Liebeskummer selbstmordgefährdete Ariadne und das Stück einer Komödiantentruppe sollen gleichzeitig aufgeführt werden. Die auf Wunsch des Auftraggebers (und gegen den Willen des Komponisten) in die Ariadne-Oper eingefügten Auftritte der leichtlebigen Zerbinetta und ihrer Verehrer führt zu einer „Gegenüberstellung der Frau, die nur einmal liebt, und der, die viele Male sich gibt“, so Richard Strauss’ kongenialer Librettist Hugo von Hofmannsthal. So werden hier in den typisierten Opernfiguren auf teils humorvoll-augenzwinkernde, teils auch ernste Weise zwei Liebes- und Lebensmodelle miteinander konfrontiert. Zugleich aber stellt das Werk auch eine künstlerische Reflektion der Frage nach dem Miteinander von komödiantischen und dramatischen Elementen in der Oper dar und entführt den Zuschauer mitten in das turbulente Geschehen hinter den Kulissen einer fiktiven Opern-Erstaufführung.

Musikalische Leitung: Eun Sun Kim
Inszenierung: Hans Neuenfels
Szenische Einstudierung, Spielleitung: Caroline Staunton
Bühne: Katrin Lea Tag
Kostüme: Andrea Schmidt-Futterer
Licht: Stefan Bolliger

Dauer: ca. 2:30 h inklusive einer Pause nach dem Vorspiel
Sprache: In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal

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Oper

Aida

Giuseppe Verdi

Oper in vier Akten (1871)
Musik von Giuseppe Verdi
Text von Antonio Ghislanzoni nach einem Szenario von François Auguste Ferdinand Mariette

Aida lebt als Sklavin am ägyptischen Hof. Sie ist die Königstochter aus dem feindlichen Äthiopien, hat sich aber in den ägyptischen Heerführer Radamès verliebt. Von ihrem Vater Amonasro wird sie instrumentalisiert, um die militärische Strategie des feindlichen Heeres in Erfahrung zu bringen. Unterdessen kämpft Amneris, die ägyptische Königstochter, mit allen Mitteln um ihre Liebe zu Radamès und versucht, ihre Rivalin kaltzustellen. Sie alle sind einem gnadenlosen Machtkartell von Priestern und Kriegern ausgeliefert.

Auf dem Höhepunkt des europäischen Imperialismus und zu Beginn der Kolonialisierung Afrikas wurde Aida im Dezember 1871 in Kairo uraufgeführt. Verdis Musik ist anzumerken, dass es ihm nicht um musikalisierte Historie ging. Vielmehr übt er Kritik an einer menschenverachtenden Gesellschaft. Regisseur Calixto Bieito rückt in seiner Inszenierung die kammerspielhaften Momente in Aida sowie das Spannungsverhältnis zwischen den politischen Geschehnissen der Entstehungszeit des Stückes und unserer Gegenwart in den Fokus.

Musikalische Leitung: John Fiore
Inszenierung: Calixto Bieito
Szenische Einstudierung, Spielleitung: José Darío Innella
Bühne: Rebecca Ringst
Kostüme: Ingo Krügler
Licht: Michael Bauer
Video: Adrià Reixach
Einstudierung Chor: Gerhard Polifka

Dauer: ca. 3:10 h inklusive einer Pause
Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 15 Jahren
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal

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Oper

Norma

Vincenzo Bellini

Tragedia lirica in zwei Akten (1831)
Musik von Vincenzo Bellini
Text von Felice Romani

Der Wille zum Widerstand gegen die römische Besatzungsmacht wächst unter den Galliern. Norma soll endlich das Zeichen zum Aufruhr gegen die Unterdrücker geben. Doch sie zögert vor dem Hintergrund eines Gewissenskonflikts: Mit dem Römer Pollione hat Norma zwei Kinder, die sie vor der Öffentlichkeit versteckt hält. Als sie erfahren muss, dass Pollione Adalgisa liebt und mit ihr fliehen will, scheint ihre Situation ausweglos. Wenn Norma ihr Doppelleben preisgibt, setzt sie ihr Ansehen und das ihrer Kinder aufs Spiel.

Vincenzo Bellinis 1831 uraufgeführte Erfolgsoper gilt als Inbegriff des Belcanto – und bietet doch so viel mehr als bloßen Schöngesang. Bereits Richard Wagner erkannte, dass die ungemein dramatische Musik ein „Seelengemälde“ der Protagonistin beschreibt. Der Regisseur Vasily Barkhatov unterstreicht in seiner Lesart Normas Zerrissenheit zwischen ihrer öffentlichen Funktion und persönlichen Gefühlen vor dem Hintergrund einer politischen Revolution.

Musikalische Leitung: Giuseppe Mentuccia
Inszenierung: Vasily Barkhatov
Spielleitung: José Darío Innella, Marcin Łakomicki
Bühne: Zinovy Margolin
Kostüme: Olga Shaishmelashvili
Licht: Alexander Sivaev
Stuntkoordination: Ran Arthur Braun
Einstudierung Chor: Dani Juris
Dramaturgie: Kai Weßler, Christoph Lang

Dauer: ca. 3 h inklusive einer Pause
Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal

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Oper

Die schweigsame Frau

Richard Strauss

Komische Oper in drei Aufzügen (1935)
Musik von Richard Strauss
Text von Stefan Zweig nach Ben Jonson

Für Richard Strauss, auf die Siebzig zugehend, war es ein Glücksfall, als zu Beginn der 1930er Jahre der renommierte Literat Stefan Zweig, bekannt durch seine kunstreichen, gedankentiefen Romane, Novellen und Theaterstücke, sich als sein neuer Librettist empfahl. In wechselseitig inspirierender Zusammenarbeit schufen sie, nach einer Komödie von Ben Jonson aus der Shakespeare-Zeit, eine wahrhaft „komische Oper“ voller markanter Charaktere, Tempo und Witz, aber auch von großer Nachdenklichkeit. „Die Oper ist ein Volltreffer, wenn vielleicht erst im 21. Jahrhundert“, so Strauss selbst, dem in schwieriger, dunkler Zeit ein Werk von hoher kompositorischer Virtuosität und gelöster Heiterkeit gelang, eine Geschichte von Menschen, die sich nach Ruhe sehnen oder sich in Geschäftigkeit ergehen. Regisseur Jan Philipp Gloger debütiert damit an der Staatsoper – und für Christian Thielemann ist es die erste Neuproduktion als Generalmusikdirektor des Hauses, ein Amt, das einst auch Strauss bekleidet hatte.

Musikalische Leitung: Christian Thielemann
Inszenierung: Jan Philipp Gloger
Bühne: Ben Baur
Kostüme: Justina Klimczyk
Licht: Bernd Purkrabek
Choreographie: Florian Hurler
Einstudierung Chor: Dani Juris

Dauer: ca. 3:40 h inklusive zweier Pausen
Sprache: In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal

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© Bern Uhlig
Oper

Nabucco

Giuseppe Verdi

Dramma lirico in vier Teilen (1842)
Musik von Giuseppe Verdi
Text von Temistocle Solera

Es war sein erster großer Erfolg, gleichsam sein Durchbruch: Nabucco, im Frühjahr 1842 an der Mailänder Scala uraufgeführt, steht am Beginn der glänzenden Karriere Giuseppe Verdis, der zum über mehrere Jahrzehnte nahezu konkurrenzlos führenden italienischen Opernkomponisten aufsteigen sollte. Zu biblischer Zeit in Jerusalem und Babylon spielend, wird in Nabucco das Schicksal zweier Völker und Kulturen zum Thema, aber auch die Überheblichkeit des titelgebenden Protagonisten, der sich in seiner Maßlosigkeit zum Gott erklärt und daraufhin dem Wahnsinn verfällt. Tableaus von feierlichem Gestus und eindringlicher Musik – wie der berühmte „Va pensiero“- Chor der gefangenen Hebräer – stehen neben Szenen von intensivem Ausdruck, erfüllt von Dramatik und Leidenschaft.
Emma Dante, renommierte Opern-, Schauspiel- und Filmregisseurin, inszeniert zum ersten Mal an der Staatsoper, der ausgewiesene Verdi-Kenner Bertrand de Billy dirigiert das gleichermaßen eindrucks- wie wirkungsvolle Werk.

Musikalische Leitung: Francesco Lanzillotta
Inszenierung: Emma Dante
Bühne: Carmine Maringola
Kostüme: Vanessa Sannino
Licht: Cristian Zucaro
Choreographie: Manuela Lo Sicco
Einstudierung Chor: Dani Juris
Dramaturgie: Detlef Giese , Rebecca Graitl

Dauer: ca. 2:40 h inklusive einer Pause
Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

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© Yan Revazov
Tanz

Gods and Dogs

Gods and Dogs / Angels’ Atlas

Die Konfrontation des Einzelnen mit der Realität und seine Versuche, Schwierigkeiten zu meistern oder zu vermeiden, sind eines der Schlüsselthemen in Jiří Kyliáns Werk. Gods and Dogs (2008) untersucht diesen Denkprozess, indem es über die Art und Weise, wie wir uns kleiden und die zugrundeliegenden Motive nachdenkt, die uns dazu veranlassen, ein Kleidungsstück einem anderen vorzuziehen: «Wir verbringen unser ganzes Leben damit, Kleidung wie Masken zu tragen und sie je nach den Umständen und der Art und Weise, wie andere uns sehen, zu wechseln und zu verändern.» Jiří Kylián teilt die Faszination, die er für das Verhalten des Einzelnen spürt, tänzerisch mit, indem er den menschlichen Versuch inszeniert, seinen Platz in einer Gesellschaft zu finden, die nur sehr verschwommen zu beschreiben ist.

Die kanadische Tänzerin Crystal Pite war Mitglied des Ballet British Columbia und des Ballett Frankfurt unter der Leitung von William Forsythe. Als Choreographin debütierte sie 1990 und kreierte seitdem mehr als fünfzig Stücke unter anderem für das Ballet de l’Opéra de Paris, das Royal Ballet, das Nederlands Dans Theater, das Cullberg Ballet und das Ballett Frankfurt. Für ihre berauschenden und eigenwilligen Arbeiten wurde Crystal Pite mit einer Vielzahl von internationalen Preisen ausgezeichnet. Angels’ Atlas schuf Crystal Pite 2020 für das National Ballet of Canada. Das Ballett entfaltet sich vor einer sich ständig verändernden Lichtinstallation, einer weiten, unerkennbaren Landschaft aus Licht und Materie. Vor diesem phantastisch anmutenden Hintergrund werden die tanzenden Körper zum Zeichen menschlicher Vergänglichkeit und Vitalität zugleich.

Gods and Dogs
Choreographie und Inszenierung: Jiří Kylián
Musik (Konzept): Jiří Kylián
Musik: Dirk Haubrich
Computergesteuerte Projektion: Daniel Bisig, Tatsuo Unemi
Videoprojektion: Dag Johan Haugerud, Cecilie Semec
Kostüm: Joke Visser
Bühne: Jiří Kylián
Licht: Kees Tjebbes
Einstudierung: Urtzi Aranburu

Angels’ Atlas
Choreographie: Crystal Pite
Musik: Owen Belton
Zusätzliche Musik: Peter I. Tschaikowsky, Morten Lauridsen
Reflective Light Backdrop Concept: Jay Gower Taylor
Reflective Light Backdrop Design: Jay Gower Taylor, Tom Visser
Bühne: Jay Gower Taylor
Licht: Tom Visser
Kostüm: Nancy Bryant
Choreographische Assistenz und Einstudierung: Spencer Dickhaus

Dauer: 1h 26m inkl. einer Pause
Empfohlen ab 8 Jahren
Einführung zum Stück jeweils 45 Minuten vor der Veranstaltung

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© Gianmarco Bresadola
Oper

Madama Butterfly

Giacomo Puccini

Tragedia giapponese in drei Akten (1904)
Musik von ​Giacomo Puccini
Text von ​Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach David Belasco

Lieutenant Pinkerton hat sich in Geisha Cio-Cio-San, genannt Madame Butterfly, verliebt und will sie nach japanischer Sitte heiraten, ohne damit eine dauerhafte Verbindung eingehen zu wollen. Butterfly liebt Pinkerton jedoch wirklich und bekommt ein Kind von ihm. Vergeblich wartet sie jahrelang auf die Rückkehr des Lieutenants. Als Pinkerton dann mit seiner neuen amerikanischen Ehefrau zurückkommt, um das Kind abzuholen, erdolcht sich Butterfly.

»Madama Butterfly« geht auf eine Novelle zurück, die angeblich eine wahre Begebenheit schildert. Seit um die Mitte des 19. Jahrhunderts die amerikanische Flotte die Öffnung der japanischen Häfen erzwungen hatte, begann auch umgekehrt der Einfluss der japanischen Kultur im Westen. Bald spielten Opern und Operetten in diesem neu zu entdeckenden Land, das trotz seines rapiden technologischen Fortschritts durch die Bewahrung seiner eigenen Kultur eine ganz andere Moderne versprach. Die Exotik des Milieus brachte Giacomo Puccini zu weit mehr als einer bloß kolonialistischen Anverwandlung ferner Musik: Er studierte Quellen zur Musik Japans, baute originale Melodien ein und ließ sich zu einer raffinierten Instrumentation und besonderen Klangfarben inspirieren. Sie machen die »japanische Tragödie« zu einer der berührendsten Opern der Geschichte. Eike Gramss’ Inszenierung zeigt behutsam das Aufeinandertreffen zweier Kulturen in einer schillernden japanischen Welt.

Musikalische Leitung: Tomáš Netopil
Inszenierung: Eike Gramss
Szenische Einstudierung, Spielleitung: Katharina Lang
Spielleitung: Marcin Łakomicki
Bühne, Kostüme: Peter Sykora

Dauer: ca. 2:50 h inklusive einer Pause nach dem ersten Akt
Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

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Tanz

Fearful Symmetries

Symphony in C / Fearful Symmetries

George Balanchines Ballett Symphony in C ist eines seiner Meisterwerke, das vor allem durch seinetechnische Präzision, künstlerische Virtuosität und atemberaubende Komplexität besticht. Balanchine wurde durch seinen langjährigen Mitarbeiter Igor Strawinsky auf Georges Bizets Komposition aufmerksam gemacht und choreographierte das Werk als Le Palais de Cristal (Der Kristallpalast) 1947 in nur zwei Wochen für das Ballett der Pariser Oper, wo er als Ballettmeister tätig war. Als er das Werk im folgenden Jahr für das New York City Ballet am 11. Oktober 1948 wiederaufnahm, vereinfachte er Bühnenbilder und Kostüme und änderte den Titel in Symphony in C, der sich von der Partitur ableitete. Diese wurde bereits 1855 komponiert, als Bizet erst 17 Jahre alt und noch Student am Pariser Konservatorium war, wurde aber erst 1935, lange nach dem Tod des Komponisten, aufgeführt. In Symphony in C präsentiert Balanchine die Musik in vier Sätzen, von denen jeder, wie ein eigenes Ballett, ein anderes Solist*innenpaar und das Corps de ballet umfasst. Symphony in C verkörpert das Erbe einer klassischen Tanztradition, während die Tänzer*innen durch ihre Vielseitigkeit und Energie der Aufführung eine besondere Dynamik und Lebendigkeit verleihen.

Christian Spucks Tanzstück Fearful Symmetries widmet sich der gleichnamigen Komposition von John Adams und macht deren rhythmische Intensität und Energie visuell erlebbar. Der US-amerikanische Komponist John Adams zählt zu den bedeutenden Vertretern der zeitgenössischen Klassik. Den Titel seines Werks entlehnte er dem Gedicht The Tyger, das der Engländer William Blake 1794 veröffentlicht hatte. Allerdings sprach ihn nicht der Inhalt dieses Textes an, sondern die Schlüsselphrase «fearful symmetry». Diese «furchterregende Symmetrie» spiegelt sich in John Adams wiederholten, melodischen und harmonischen Strukturen wider, die er bewusst überzeichnet, um ihre Wirkung zu verstärken. Bekannt wurde John Adams für seine Opern, denen oft Ereignisse der jüngeren Vergangenheit zugrunde liegen – unter ihnen seine erste Oper Nixon in China (1987) über den Besuch des amerikanischen Präsidenten bei Mao Tse-tung im Jahr 1972 oder Doctor Atomic (2005) über den Physiker Robert Oppenheimer, den «Vater der Atombombe». In enger Verbindung zu Adams‘ erster Oper steht nach seinen eigenen Angaben das Orchesterstück Fearful Symmetries, das geprägt ist von einer energiegeladenen Klangwelt.

Symphony in C
Choreographie: George Balanchine
Musik: Georges Bizet
Kostüme: Elsie Lindström
Licht: Irene Selka
Musikalische Leitung: Paul Connelly
Staatskapelle Berlin

Fearful Symmetries
Choreographie: Christian Spuck
Musik: John Adams
Bühne: Rufus Didwiszus
Kostüme: Emma Ryott
Licht: Irene Selka
Musikalische Leitung: Paul Connelly
Staatskapelle Berlin

Empfohlen ab 6 Jahren
Dauer: 01h 30m inkl. einer Pause
Einführung zum Stück jeweils 45 Minuten vor der Veranstaltung

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Konzert

Mu­se­ums­kon­zert VII

Mitglieder der Orchesterakademie bei der Staatskapelle Berlin

Musik von Barock bis Moderne

Seit 2010 spielen Kammermusikensembles der Staatskapelle im Bode-Museum, einem Juwel der Berliner Museumslandschaft. Matinee-Konzerte von gut einer Stunde Spieldauer im Gobelinsaal, mit vielfältigen Programmen, die Musik aus Barock und Klassik ebenso enthalten wie Werke aus Romantik und Moderne, können zwanglos in weitere Stunden im Museum übergehen – etwa bei einer Führung durch die Ausstellung und zum „Kunstwerk des Tages“, bei einem individuellen Rundgang oder bei einem kulinarischen Ausklang im stilvollen Museumscafé.

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Konzert

Sym­pho­nie­kon­zert VI mit Christian Thielemann

Dirigent: Christian Thielemann
Sopran: Julia Kleiter
Bariton: Konstantin Krimmel
Staatskapelle Berlin


Richard Strauss:
Ausgewählte Orchesterlieder
Verführung op. 33/1
Nächtlicher Gang op. 44/2
Muttertändelei op. 43/2
Ruhe meine Seele op. 27/1
Pilgers Morgenlied op. 33/4
Morgen op. 27/4
Hymnus op. 33/3
Waldseligkeit op. 49/1
Ludwig van Beethoven:
Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 Pastorale
Ouvertüre zu Egmont op. 84

Mehr als 40 Orchesterlieder hat Richard Strauss über einen Zeitraum von Jahrzehnten komponiert – sie alle sollen über mehrere Spielzeiten hinweg zur Aufführung kommen, mit einer ganzen Reihe hervorragender Sängerinnen und Sänger. Kein Lied ist dabei wie das andere, ein jedes besitzt seine eigenen klanglichen Charakteristika, die Spannbreite von Straussʼ Liedkunst ist in der Tat enorm. Mit seiner 6. Symphonie hat sich Ludwig van Beethoven als einer der Begründer einer besonderen Art von „Programmmusik“ in die Geschichte eingeschrieben. Die Sinfonia pastorale, wie er sie selbst bezeichnete, wurde zu einem wirkungsmächtigen Werk und ist doch voller Eingängigkeit, Anmut und Charme – in Gestalt von fünf musikalischen Szenen von scharfem Profil und prägnantem Ausdruck, die von der Natur und dem Landleben erzählen.

Dauer: ca. 2 h inklusive einer Pause

Vorwort 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn

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Gespräch

Ballettgespräch

Im stimmungsvollen Ambiente des Apollosaals der Staatsoper Unter den Linden lädt das Staatsballett Berlin an vier Sonntagvormittagen zum Gespräch ein. Moderiert von Mitarbeiter*innen des Staatsballetts Berlin erzählen Ensemblemitglieder, Choreograph*innen, Kostümbildner*innen und andere Mitwirkende in entspannter Atmosphäre von ihrer Arbeit und den Geheimnissen ihrer Kunst. Mit viel Zeit für tiefe und persönliche Einblicke in das Leben und den Alltag der Künstler*innen sind gute Unterhaltung und ganz besondere Begegnungen abseits der großen Bühne garantiert.

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Englische Passagen werden deutsch zusammengefasst.

5 €

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Lesung

Buchpräsentation Martin Puttke

Ein Bericht über die faszinierende Expedition eines arglosen Reisenden durch Kunst, Pädagogik und Politik
begleitet und moderiert von Gregor Gysi

Martin Puttkes Autobiografie ist mehr als eine Künstlerbiografie. Sie ist ein Zeitdokument über Leben, Ausbildung und Kulturarbeit in einem geteilten Deutschland. Als langjähriger Direktor der Staatlichen Ballettschule Berlin machte Martin Puttke die Institution zu einer international anerkannten Ausbildungsstätte. In seinem Vortrag berichtet er von Ausbildung, Bühnenalltag und kulturpolitischen Rahmenbedingungen in der DDR. Ohne Nostalgie, mit Klarheit und Leidenschaft blickt er zurück auf eine Zeit, in der Kunst immer auch politisch war.

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Gespräch

Das Strauss’sche Parlando

Musik und Gespräch mit Christian Thielemann

Mit: Christian Thielemann, Evelyn Herlitzius, Peter Rose, Serafina Starke, Rebecka Wallroth, Dionysios Avgerinos, Manuel Winckhler, Friedrich Hamel
Klavier: Klaus Sallmann, Markus Appelt
Moderation: Detlef Giese


In besonderer Weise hat Richard Strauss in seinen Opern Wort und Ton in Verbindung gebracht. Singen und Sprechen sind zu einer Einheit zusammengeführt worden, im Sinn einer möglichst prägnanten und präzisen Kennzeichnung der musikdramatischen Situationen und Vorgänge. Das „Strauss’sche Parlando“, in dem Sprache und Musik nuancen- und variantenreich miteinander verknüpft sind, ist Thema einer Matinee im Apollosaal, bei der Generalmusikdirektor Christian Thielemann im Gespräch mit Detlef Giese die essentiellen Merkmale dieses hoch interessanten Phänomens offen legt und vertiefend erläutert, mit einer Reihe von musikalischen Demonstrationen. Vier exzellente Sänger:innen, die bei den anstehenden Aufführungen von Die schweigsame Frau beteiligt sind, bringen das „Strauss’sche Parlando“ beispielhaft zu Gehör, mit Musik aus dieser inspirierten komischen Oper, die von Text- und Sinngenauigkeit ebenso lebt wie von ihren musikalischen Qualitäten.

Dauer: ca. 1:30 h

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Kinderkonzert

Kinderkonzert V - Fabelhaft

Für Kinder von 6 bis 9 Jahren

Kinderchor der Staatsoper

Junge Hörer:innen im Kindergarten- und Grundschulalter sowie ihre erwachsenen Begleitpersonen erleben in den Kinderkonzerten im Apollosaal verschiedene musikalische Ensembles der Staatsoper. Mit der Staatskapelle Berlin, dem Internationalen Opernstudio, der Orchesterakademie und dem Kinderchor laden abwechslungsreiche Konzertprogramme und eine altersgerechte Moderation zum Zuhören und Mitmachen ein. In dieser Saison geht es ins Reich der Phantasie, in märchenhafte Schlösser und zauberhafte Wälder voll geheimnisvoller Gestalten. Phantastische Klänge laden dazu ein, in die eigene Phantasiewelt einzutauchen und die Musik im Kontext sagenumwobener Geschichten zu erleben.

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Konzert

Kam­mer­kon­zert VI

Violine: Andreas Jentzsch, Darya Varlamova
Viola: Stanislava Stoykova
Violoncello: Isa von Wedemeyer
Kontrabass: Alf Moser
Harfe: Stephen Fitzpatrick
Klavier: Matthias Samuil
Sopran: Mandy Fredrich
Sprecherin: Winnie Böwe


Barbara Strozzi: Che si può fare für Sopran und Ensemble
Claude Debussy: Danse sacrée et danse profane für Harfe und Streichquintett
André Caplet: Le Conte Fantastique für Sprecher, Harfe und Streichquintett
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichersymphonie Nr. 3 e-Moll
Robert Schumann: Sechs Gesänge op. 107 (Transkription für Sopran und Streichquartett von Aribert Reimann)
Herrmann Gustav Goetz: Quintett c-Moll op. 16

„Das Phantastische“ – so lautet in dieser Saison das Thema der Kammerkonzerte im Apollosaal, ausgehend von der ersten Opernpremiere der Saison, Offenbachs Les Contes d‘Hoffmann. Musiker:innen der Staatskapelle Berlin haben dazu Programme entwickelt, die sich in verschiedenster Weise dieser Idee und diesem Begriff nähern, die in der Musik bekanntlich eine wesentliche Rolle spielen. Vom Barock bis zur Gegenwart, mit einem besonderen Fokus auf die Zeit der Romantik, wird „Das Phantastische“ mit einer Vielzahl von kammermusikalischen Werken in vielfältigen Besetzungen beleuchtet werden.

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Liederabend

Liederabend Benjamin Bernheim

Tenor: Benjamin Bernheim
Klavier: Carrie-Ann Matheson


Lieder von Henri Duparc, Hector Berlioz, Ernest Chausson,Giacomo Puccini, Pietro Mascagni u. a.

Französische und italienische Lieder hat Benjamin Bernheim für seinen Liederabend in der Staatsoper Unter den Linden ausgewählt. Mit Carrie-Ann Matheson am Klavier, die als Liedbegleiterin vieler bekannter Sänger:innen aktiv ist, erklingt Musik von stilbildenden Lied- und Opernkomponisten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, mit blühendem Melos und großer Expressivität.

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Liederabend

Lange Nacht des Liedes

Liederabend mit Ensemblemitgliedern der Staatsoper

Mit: Anna Samuil, Marina Prudenskaya, Stephan Rügamer, Roman Trekel
Moderation: Detlef Giese


Lieder von Franz Schubert, Dmitri Schostakowitsch, Sergej Rachmaninow, Gerald Finzi u. a.

Einige Male im Jahr verwandelt sich der Apollosaal in einen Aufführungsort für Lied und Chormusik. Solist:innen aus dem Staatsopernensemble und Mitglieder des Internationalen Opernstudios kultivieren das Genre des Kunstliedes in seiner Fülle und Vielfalt, während die verschiedenen am Haus beheimateten Chorformationen eigene Programme entwickeln und zur Aufführung bringen. Ein besonderer Höhepunkt wird dabei eine eigens kreierte, erstmals stattfindende „Lange Nacht des Liedes“ im Frühsommer 2026 sein, bei der sich das Ensemble über einen ganzen Abend und die beginnende Nacht in salonartiger Atmosphäre mit verschiedensten Stilen und Facetten des Liedes präsentiert.

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Konzert

Konzert zum 90. Geburtstag von Zubin Mehta

Dirigent: Zubin Mehta
Staatskapelle Berlin


Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 40 g-Moll KV 550
Gustav Mahler: Symphonie Nr. 1 D-Dur

Der Ehrendirigent der Staatskapelle Berlin wird 90 Jahre alt. Seit den 1990er Jahren hat er regelmäßig Opernaufführungen und Konzerte am Haus und mit dem Orchester einstudiert und dirigiert, häufig wurden sie zu wahren Sternstunden eines erfüllten, harmonischen Musizierens. Zu seinem runden Geburtstag, den Zubin Mehta gemeinsam mit der Staatskapelle feiert, hat er sich Musik zweier Komponisten ausgewählt, die ihn über seine gesamte Karriere begleitet haben und immer wieder inspirierend wirken. Mozarts Symphonie g-Moll, das Mittelstück der Trias seiner berühmten letzten Symphonien von 1788, ist in Kombination mit Mahlers genau ein Jahrhundert später komponiertem symphonischen Erstling zu erleben. In beiden Werken ist der charakteristische Ton der Komponisten eingefangen, beide wird Zubin Mehta in seiner ihm eigenen Weise zu beleben wissen.

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Konzert

Mu­se­ums­kon­zert VIII

Flöte: Claudia Stein
Klarinette: Tibor Reman
Violine: Yuki Manuela Janke, Knut Zimmermann
Viola: Sophia Reuter
Violoncello: Claire Sojung Henkel
Harfe: Anna Fitzenreiter


Jean-Yves Daniel-Lesur: Suite Medievale für Flöte, Streichtrio und Harfe
Igor Strawinsky: Drei Solostücke für Klarinette
Albert Roussel: Trio Op. 40 für Flöte, Viola und Violoncello
Jules Massenet: Méditation aus der Oper Thais für Violine und Harfe
Jaques Ibert: Deux Interludes für Flöte, Violine und Harfe
Gabriel Fauré: Sicilienne für Violoncello und Harfe
Maurice Ravel: Pavane für Flöte und Harfe
Maurice Ravel: Introduction et Allegro für Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett

Seit 2010 spielen Kammermusikensembles der Staatskapelle im Bode-Museum, einem Juwel der Berliner Museumslandschaft. Matinee-Konzerte von gut einer Stunde Spieldauer im Gobelinsaal, mit vielfältigen Programmen, die Musik aus Barock und Klassik ebenso enthalten wie Werke aus Romantik und Moderne, können zwanglos in weitere Stunden im Museum übergehen – etwa bei einer Führung durch die Ausstellung und zum „Kunstwerk des Tages“, bei einem individuellen Rundgang oder bei einem kulinarischen Ausklang im stilvollen Museumscafé.

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Konzert

Sym­pho­nie­kon­zert VII mit Christian Thielemann und Igor Levit

Dirigent: Christian Thielemann
Klavier: Igor Levit
Staatskapelle Berlin


Hans Pfitzner: Klavierkonzert Es-Dur op. 31
Franz Liszt:
Symphonische Dichtungen
Orpheus S 98
Prometheus S 99

Groß dimensionierte, anspruchsvolle Opern hat Hans Pfitzner komponiert, darüber hinaus auch opulente Orchesterwerke. Neben Konzerten für die Violine und das Violoncello schrieb er 1922 auch ein viersätziges Klavierkonzert, die spätromantische Tradition von Brahms und Max Reger weiterführend. Ein spürbar innovativer Geist, gar Visionär der Musik war hingegen Franz Liszt, der um die Mitte des 19. Jahrhunderts mit seinen Symphonischen Dichtungen ein neues Kapitel der europäischen Musikgeschichte aufschlug. Drei dieser Kompositionen für das große, klangfarbenreiche Orchester, sehr unterschiedlich in ihrem Inhalt und ihren Erscheinungsformen, beweisen die Vielfalt der gestalterischen Ansätze, die Liszt dieser neu entwickelten, schon bald sehr prominenten musikalischen Gattung zuteilwerden ließ.

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Konzert

Kam­mer­kon­zert VII

Violine: Yuki Manuela Janke, Knut Zimmermann
Viola: Felix Schwartz, Sophia Reuter
Violoncello: Claire Sojung Henkel
Klavier: Elias Corrinth
Bass: René Pape


Robert Schumann: Dichterliebe op. 48 (Bearbeitung für Gesang und Streichsextett von Elias Corrinth)
Robert Schumann: Klavierquintett Es-Dur op. 44
Johannes Brahms: Streichsextett G-Dur op. 36

„Das Phantastische“ – so lautet in dieser Saison das Thema der Kammerkonzerte im Apollosaal, ausgehend von der ersten Opernpremiere der Saison, Offenbachs Les Contes d‘Hoffmann. Musiker:innen der Staatskapelle Berlin haben dazu Programme entwickelt, die sich in verschiedenster Weise dieser Idee und diesem Begriff nähern, die in der Musik bekanntlich eine wesentliche Rolle spielen. Vom Barock bis zur Gegenwart, mit einem besonderen Fokus auf die Zeit der Romantik, wird „Das Phantastische“ mit einer Vielzahl von kammermusikalischen Werken in vielfältigen Besetzungen beleuchtet werden.

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Oper

Staatsoper für alle - Live-Übertragung Nabucco

Dramma lirico in vier Teilen (1842)
Musik von Giuseppe Verdi
Text von Temistocle Solera

Es war sein erster großer Erfolg, gleichsam sein Durchbruch: Nabucco, im Frühjahr 1842 an der Mailänder Scala uraufgeführt, steht am Beginn der glänzenden Karriere Giuseppe Verdis, der zum über mehrere Jahrzehnte nahezu konkurrenzlos führenden italienischen Opernkomponisten aufsteigen sollte. Zu biblischer Zeit in Jerusalem und Babylon spielend, wird in Nabucco das Schicksal zweier Völker und Kulturen zum Thema, aber auch die Überheblichkeit des titelgebenden Protagonisten, der sich in seiner Maßlosigkeit zum Gott erklärt und daraufhin dem Wahnsinn verfällt. Tableaus von feierlichem Gestus und eindringlicher Musik – wie der berühmte „Va pensiero“- Chor der gefangenen Hebräer – stehen neben Szenen von intensivem Ausdruck, erfüllt von Dramatik und Leidenschaft.
Emma Dante, renommierte Opern-, Schauspiel- und Filmregisseurin, inszeniert zum ersten Mal an der Staatsoper, der ausgewiesene Verdi-Kenner Bertrand de Billy dirigiert das gleichermaßen eindrucks- wie wirkungsvolle Werk.

Dauer: ca. 2:40 h inklusive einer Pause
Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Eintritt frei - keine Anmeldung nötig

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Kinderkonzert

Staatsoper für alle - Opernkinder­orchester

Dirigent: Giuseppe Mentuccia
Solist:innen: Sonja Herranen, Sandra Laagus, Serafina Starke, Junho Hwang, Irakli Pkhaladze
Opernkinderorchester, Jugendchor der Staatsoper Unter den Linden


Eintritt frei - keine Anmeldung nötig
Dauer: ca. 50 min ohne Pause

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Konzert

Staatsoper für alle - Open-Air-Konzert

mit Christian Thielemann

Dirigent: Christian Thielemann
Staatskapelle Berlin


Ludwig van Beethoven:
Ouvertüre zu Coriolan op. 62
Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 Pastorale
Ouvertüre zu Egmont op. 84

Beethoven auf dem Bebelplatz – das bieten die Staatskapelle Berlin und ihr Generalmusikdirektor Christian Thielemann dem Publikum bei „Staatsoper für alle“, open air und gratis für alle Interessierten. Die vielfältigen, plastisch ausgeformten Naturbilder der Symphonie Nr. 6, der Pastorale, sind ebenso zu erleben wie die Dramatik und die kraftvollen Aufschwünge der Egmont-Ouvertüre, angeregt von Goethes heroischer Tragödie. Zwei von Beethovens wohl profiliertesten Orchesterwerken, gespielt von der Staatskapelle Berlin, die auf eine langjährige Beethoven-Tradition zurückblicken kann.

Eintritt frei - keine Anmeldung nötig

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Kammerkonzert

Preußens Hofmusik III

Musikalische Leitung: Laura Volkwein

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Baptist Vanhal, Josef Mysliveček, Giovanni Battista Martini und Johann Christian Bach

Mehr als zwei Jahrzehnte schon besteht Preußens Hofmusik, die Kammerorchesterreihe der Staatskapelle Berlin, in deren Mittelpunkt Musik aus dem 17. und 18. Jahrhundert steht, nicht zuletzt auch Komponisten und Werke, die mit der Geschichte der Staatsoper und der Staatskapelle in besonderer Weise verbunden sind. Im Fokus der Konzerte dieser Spielzeit wird – ergänzend zur Neuinszenierung von Die Entführung aus dem Serail – Musik des frühen und mittleren Mozart stehen, der im heimischen Salzburg und auf seinen Reisen durch Europa die musikalischen Traditionen seiner Zeit mit wachen Sinnen aufgriff und produktiv für sein eigenes Schaffen
zu nutzen wusste. Darüber hinaus ist an einem Wochenende der renommierte italienische Gambist und Ensembleleiter Vittorio Ghielmi bei Preußens Hofmusik zu Gast, mit einem Programm mit Musik des italienischen Barockkomponisten Agostino Steffani.

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Konzert

Kam­mer­kon­zert VIII

Klarinette: Tibor Reman
Viola: Yulia Deyneka
Klavier: Katia Skanavi


Robert Schumann: Märchenbilder op. 113 für Viola und Klavier
Carl Reinecke: Drei Fantasiestücke für Viola und Klavier op. 43
Robert Schumann: Märchenerzählungen op. 132 für Klarinette, Viola und Klavier
György Kurtág: Hommage à R. Sch. op. 15d Trio für Klarinette, Viola und Klavier
Jean Françaix: Trio für Klarinette, Viola und Klavier

„Das Phantastische“ – so lautet in dieser Saison das Thema der Kammerkonzerte im Apollosaal, ausgehend von der ersten Opernpremiere der Saison, Offenbachs Les Contes d‘Hoffmann. Musiker:innen der Staatskapelle Berlin haben dazu Programme entwickelt, die sich in verschiedenster Weise dieser Idee und diesem Begriff nähern, die in der Musik bekanntlich eine wesentliche Rolle spielen. Vom Barock bis zur Gegenwart, mit einem besonderen Fokus auf die Zeit der Romantik, wird „Das Phantastische“ mit einer Vielzahl von kammermusikalischen Werken in vielfältigen Besetzungen beleuchtet werden.

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Führung

Nach(t)führung

durch die Staatsoper Unter den Linden

Nach(t)führungen nach einer Vorstellung

Kosten - deutsch: 10 Euro pro Person
Nach Voranmeldung: englisch: 12 Euro pro Person – ab 10 Personen

Dauer: 1:00 h
PAX: 20 Personen

Treffpunkt: Grünes Foyer

FÜHRUNGEN SIND NICHT BARRIEREFREI!

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Staatsoper Unter den Linden

Wer in der ehemaligen »Königlichen Hofoper« einen Opernabend erlebt, kommt nicht nur in den Genuss einer Aufführung des traditionell vorzüglich besetzten und geleiteten Ensembles, sondern hat zugleich die Gelegenheit, eines der schönsten Opernhäuser der Welt zu besichtigen.

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Aufführungen / Oper Staatsoper Unter den Linden Berlin Berlin, Unter den Linden 7
Aufführungen / Theater Deutsches Theater Berlin Berlin, Schumannstraße 13a
Aufführungen / Show Friedrichstadt-Palast Berlin Berlin, Friedrichstraße 107
Aufführungen / Oper Komische Oper Berlin im Schillerttheater Belin
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin Berlin, Am Festungsgraben 1
Aufführungen / Kabarett Kabarett Obelisk
SatireTheater Potsdam
Potsdam, Charlottenstraße 31
Aufführungen / Theater Prime Time Theater Berlin, ​Müllerstraße 163
Aufführungen / Theater Uckermärkische Bühnen Schwedt Schwedt/Oder, Berliner Straße 46/48
Aufführungen / Theater Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, Linienstr. 227
Aufführungen / Kabarett Die Wühlmäuse Berlin Berlin, Pommernallee 2-4
Aufführungen / Theater Theater Ost Berlin Berlin, Moriz-Seeler-Straße 1
Ereignisse / Festival Theatertreffen Berlin 1. bis 15.5.2026
Aufführungen / Theater Maxim Gorki Theater Berlin Berlin, Am Festungsgraben 2
Aufführungen / Theater HAU Hebbel am Ufer Berlin Berlin, Stresemannstr. 29
Aufführungen / Theater Sophiensaele Berlin, Sophienstr. 18
Aufführungen / Show Wintergarten Varieté Berlin Berlin, Potsdamer Str. 96
Aufführungen / Theater Improtheater Paternoster Berlin Berlin, Voßbergstraße 3
Aufführungen / Oper Deutsche Oper Berlin Berlin, Bismarckstr. 35
Aufführungen / Theater Schaubühne am Lehniner Platz Berlin Berlin, Kurfürstendamm 153
Aufführungen / Theater Constanza Macras / DorkyPark Berlin, Herzbergstr. 40-43
Aufführungen / Theater Theater Varia Vineta Berlin Berlin Pankow, Berliner Str. 53
Aufführungen / Theater Komödie am Kurfürstendamm Berlin, Marlene-Dietrich-Platz 1
Aufführungen / Theater Renaissance-Theater Berlin Berlin, Knesebeckstraße 100
Aufführungen / Oper Neuköllner Oper Berlin, Karl-Marx-Str. 131-133
Aufführungen / Theater Berliner Kriminal Theater Berlin, Palisadenstrasse 48
Aufführungen / Theater Kulturquartier Mönchenkloster Jüterbog Jüterbog, Mönchenkirchplatz 4
Aufführungen / Theater Theater Poetenpack Potsdam Potsdam, Lennéstr. 37
Aufführungen / Theater theater DIE BOTEN Berlin, Schottstraße 6
Aufführungen / Kabarett Berliner Kabarett Klimperkasten Berlin, Thuyring 63
Aufführungen / Theater Podewil Berlin, Klosterstr. 68-70
Aufführungen / Theater Kleines Theater Berlin Berlin, Südwestkorso 64
Aufführungen / Theater Theatersport Berlin Berlin, Bürgerheimstr. 8
Aufführungen / Theater Teatr Studio am Salzufer Berlin, Salzufer 13/14
Aufführungen / Theater BühnenRausch Berlin, Erich-Weinert-Straße 27
Aufführungen / Theater "Die Gorillas" Ratibortheater Berlin, Cuvrystrasse 20
Aufführungen / Theater Theaterdiscounter Berlin, Monbijoustr. 1
Aufführungen / Theater Cafe Theater Schalotte Berlin, Behaimstraße 22
Aufführungen / Kulturveranstaltung Glaskasten Ballsaal Berlin, Prinzenallee 33
Aufführungen / Comedy QUATSCH Comedy Club Berlin, Friedrichstr. 107
Aufführungen / Theater BKA-Theater Berliner Kabarett Anstalt Berlin, Mehringdamm 34
Aufführungen / Theater Theater Morgenstern Stahnsdorf, Rotkehlchenweg 35
Aufführungen / Theater Theater o.N. (Zinnober) Berlin, Kollwitzstr. 53
Aufführungen / Theater Theater TRANSIT Berlin, Boxhagener Str. 99
Aufführungen / Theater Chamäleon Theater Berlin, Rosenthaler Str. 40/41
Aufführungen / Theater Theater Thikwa Berlin, Fidicinstr. 40
Aufführungen / Theater English Theatre Berlin Berlin, Fidicinstr. 40
Aufführungen / Musical Theater Am Potsdamer Platz Berlin, Marlene-Dietrich-Platz 1
Aufführungen / Theater Zimmertheater Steglitz Berlin, Bornstr. 17
Aufführungen / Theater Theater der Migranten Reuterkiez Theater Berlin, Bürknerstr. 5
Aufführungen / Theater Theater Adlershof Berlin, Moriz-Seeler-Str. 1

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