Ausstellungen / Museum
Franck-Haus Marktheidenfeld
Marktheidenfeld, Untertorstraße 6
- Ausstellungseröffnung: Was zieh ich nur an?
- Ausstellungseröffnung: VOGELAQUARELLE UND MAKROWELTEN
- Kunstpreis 2026 - Technik: Zeichnen
- Optische Antideprssiva
- Jenseits der Gischt
- Die Lyrik der Formen
- TRIO 13
- Kopfkino
- Zweimal sehen – das Experiment: Picassos „Guernica“
- Die Europäische Union als geopolitischer Akteur im Konzert der Großmächte
- Resilienz, Neuroplastizität und Prävention: Wie bleibe ich psychisch gesund?
- More Balance
- Wort-Schätze aus Unterfranken
- Philosophische Ästhetik - Was ist Kunst?
- "Hab Mut, steh auf!" (Mk 10,49)
- Persönlichkeiten, die für Landschaften stehen
- Dies ist kein Magritte: Surrealismus neu gedacht
- Dauerausstellung "Schauschmiede"
- Dauerausstellung "Kleinste Bibliothek der Welt"
- Führungen Franck-Haus
- Kulturelle Veranstaltungen im Franck-Haus
- Kulturelles Zentrum der Stadt Marktheidenfeld
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VOGELAQUARELLE UND MAKROWELTEN
Franck-Haus
Karl Meyer zeigt seine Aquarellserie "Vogel des Jahres". Die jährliche Wahl zum Vogel des Jahres wird begleitet von großem medialem Interesse. Meyer zeigt filigrane Aquarelle mit den Gewinnern seit 1971. Jeder Vogel erzählt seine Geschichte und die Geschichte von Lebensräumen, die es zu bewahren gilt. Torsten Ruf zeigt seine besten Makrofotografien aus der Welt der Insekten, Reptilien und Amphibien. Sie geben einen kleinen Einblick in die faszinierende Vielfalt der Natur und laden zum Entdecken sowie Staunen über Formen, Farben und Anpassungsstrategien, aber auch zum Nachdenken über deren zunehmenden Verlust ein. Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag 14.00 - 18.00 Uhr Sonn- und Feiertag 10.00 -18.00 Uhr 24.12. / 25.12. / 31.12. geschlossen Eintritt frei
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Kunstpreis 2026 - Technik: Zeichnen
Franck-Haus
Der Kunstpreis der Stadt Marktheidenfeld wird 2026 bereits zum 15. Mal vergeben - diesmal in der Technik "Zeichnen". In der Ausstellung sind neben dem Gewinnerbild auch die von der Jury ausgewählten Wettbewerbsbeiträge zu sehen. Besucher können außerdem ihren Favoriten wählen und den Publikumspreis vergeben. Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag 14.00 - 18.00 Uhr Sonn- und Feiertag 10.00 - 18.00 Uhr 24.12./ 25.12. / 31.12. geschlossen Eintritt frei Infos zum Kunstpreis: www.stadt-marktheidenfeld.de/kultur-tourismus/kulturzentrum-franck-haus/kunstpreis/
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Optische Antideprssiva
Franck-Haus
Täglich lässt sich Linda Schwarz von den Schlagzeilen verführen – manchmal belustigt, manchmal nachdenklich, aber immer hellwach. Ihre Kunst spielt mit Sprache, Symbolen und Zeit: Vom vergilbten Archiv bis zur frischen Zeitung, von klassischer Notation bis zur Alltagspoesie. Mit experimentellen Drucktechniken, Collage und Malerei erschafft sie eigenwillige Unikate, die tagsüber in Farbe erscheinen – und nachts geheimnisvoll weiterleuchten. Kunst mit Spätwirkung also – ganz ohne Rezeptpflicht. Das Franck-Haus bietet dafür den idealen Resonanzraum: ein Ort für alle, die sich gern überraschen lassen und wissen, dass gute Kunst manchmal besser wirkt als jede Tablette... Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag 14.00 - 18.00 Uhr Sonn- und Feiertag 10.00 - 18.00 Uhr Eintritt frei
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Jenseits der Gischt
Franck-Haus
“Junge Talente” - gefördert von der Bürgerkulturstiftung Marktheidenfeld Aus dem, was einst von Wasser und Schaum bedeckt war, ragen heute Berggipfel. Neue Formationen und Lebensräume entstehen – ein visuelles Nachdenken darüber, was bleibt, wenn alles zu vergehen scheint. "Jenseits der Gischt" verweist auf das Momenthafte des Aufpralls und das Aufblitzen im Übergang. Isabel Roos Malerei und Zeichnung verdichten sich zu vibrierenden Kohärenzen voller kaleidoskopischer Intensität. Ein erzählerisches Gedankenexperiment zwischen Klarheit und Schweben lässt das wogende Naturfragment zum Motiv werden. Max Gehlofens Skulpturen bündeln Bewegung zu materieller Form – als würde ein flüchtiger Gedanke zu Stein. Dadurch entsteht ein Denkraum über Kontrolle und Zufall, Vorstellung und organischen Prozess. Gemeinsam bilden die Arbeiten der beiden ein vielschichtiges Geflecht aus Transformation, Erinnerung und Wandel. Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag 14.00 - 18.00 Uhr Sonn- und Feiertag 10.00 - 18.00 Uhr Eintritt frei
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Was zieh ich nur an?
Franck-Haus
Wanderausstellung des Bezirks Unterfranken in Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein Marktheidenfeld und Umgebung e.V. Kleidung schützt nicht nur vor Wetter – sie kommuniziert. Sie zeigt Persönlichkeit, Identität, Macht, Wohlstand, Herkunft und Zugehörigkeit. Jede Entscheidung für ein Kleidungsstück erzählt etwas über uns. Die Wanderausstellung "Was zieh ich nur an?" beleuchtet diese vielfältigen Ausdrucksformen früher und heute. Sie fragt: Was trugen und tragen die Menschen in Unterfranken – und warum? Antworten geben sowohl historische Exponate als auch Modeschaffende der Region. Sie zeigen aktuelle Trends und die reiche Geschichte von Kleidung in Unterfranken. Die Ausstellung lädt ein, die eigenen Kleidungsgewohnheiten zu reflektieren – von Inspiration über Haltung bis Nachhaltigkeit. Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag 14.00 - 18.00 Uhr Sonn- und Feiertag 10.00 - 18.00 Uhr Eintritt frei
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Die Lyrik der Formen
Franck-Haus
Mit seinen abstrakten Gelatinedrucken zeigt der Künstler eine lyrische Komponente in seinem Bildschaffen. Die teilweise farbintensiven Drucke durchlaufen mehrere Stadien: Dem mehrfachen Druckdurchgang mit jeweils einer Farbe folgt die Ausarbeitung der Blätter mit Tusche, Farbstiften und Pastellen. Diese rein informellen Blätter sind in ihrer Farbgebung intensiv und doch harmonisch. Es sind lyrische Momentaufnahmen, die mehr zufällig entstehen als rational durchdacht und konzentriert. Die Werkschau bewegt sich dabei vom Lyrisch-Expressiven bis hin zur Abstraktion. Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag 14.00 - 18.00 Uhr Sonn- und Feiertag 10.00 - 18.00 Uhr Eintritt frei
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Dies ist kein Magritte: Surrealismus neu gedacht
Franck-Haus
Schülerinnen und Schüler einer Kunstklasse von Michael Nembach des Balthasar-Neumann-Gymnasiums Marktheidenfeld Im Kunstunterricht beschäftigte sich eine 11. Klasse des Balthasar-Neumann-Gymnasiums im Schuljahr 2023/24 mit dem Surrealisten René Magritte. Dabei entstanden "Magritte Fakes" und 3D-Modelle, die typische Magritte-Elemente mit persönlichen Bezügen der Schülerinnen und Schüler verbinden. Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag 14.00 - 18.00 Uhr Sonn- und Feiertag 10.00 - 18.00 Uhr Eintritt frei
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Kopfkino
Franck-Haus
"Kopfkino" ist eine Ausstellung über das Sehen als aktiven Prozess – über das Bild als Impulsgeber für innere Bilder. Musik beginnt mit dem Hören. Malen beginnt mit dem Sehen. Sehen durch die Augen, sehen mit dem Herzen, sehen mit dem Gehirn. Thumas Arbeiten fordern nicht nur zum Sehen, sondern zum Entschlüsseln auf und eröffnen so einen aktiven Rezeptionsraum, der weit über das Visuelle hinausreicht. Jedes Werk ist eine visuelle Erzählung, deren Geschichte sich nicht linear entfaltet, sondern durch Andeutungen, Leerstellen und Brüche den Betrachtenden herausfordert. Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag 14.00 - 18.00 Uhr Sonn- und Feiertag 10.00 - 18.00 Uhr Eintritt frei Künstler vor Ort: Am Internationalen Museumstag - 17. Mai 2026 - ist der Künstler von 14.00 - 18.00 Uhr vor Ort. Um 15.00 Uhr führt er durch seine Ausstellung.
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TRIO 13
Franck-Haus
Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) ist mit 45 Regionalverbänden deutschlandweit aktiv und vertritt ca. 10.000 Mitglieder. Zum Bayrischen Landesverband gehören neun Regionalverbände, drei davon vertreten die Künstlerschaft Frankens. TRIO ist eine Ausstellungsreihe der drei fränkischen BBK Regionalverbände, die 2013 in Bamberg ins Leben gerufen wurde, um Austausch und Sichtbarkeit der fränkischen Kunstszene zu fördern. Turnusmäßig rotiert die Ausstellung der jeweils gastgebenden Verbände mal in Bamberg (Oberfranken), Nürnberg (Mittelfranken) und Würzburg (Unterfranken). Der BBK-Unterfranken lädt 2026 alle Kolleginnen und Kollegen der drei fränkischen Regionalverbände ein, sich für eine Ausstellung im Franck-Haus zu bewerben. Eine Jury wird entscheiden, welche Arbeiten gezeigt werden. Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag 14.00 - 18.00 Uhr Sonn- und Feiertag 10.00 - 18.00 Uhr Eintritt frei
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Dauerausstellung "Schauschmiede"
Franck-Haus
Hinter dem Franck-Haus, am Ende des Durchgangs zur Stiergasse, hat der Historische Verein Marktheidenfeld und Umgebung e.V. in einer ehemaligen Scheune eine alte Schmiedewerkstatt als Dauerausstellung eingerichtet. Durch der Einbau einer Glaswand und einer automatischen Beleuchtung ist der Einblick in das Innere des Ausstellungsraumes jederzeit ermöglicht. Eine Außenschmiede mit Amboss befindet sich ergänzend im Freien unter einem Vordach. Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck davon, wie das Schmiedehandwerk Anfang des vorigen Jahrhunderts noch ausgeübt wurde. Das Inventar, Esse mit Blasebalg und Schmiedeamboss sowie Hämmer, Zangen und weitere Werkzeuge, mit denen das glühende Eisen bearbeitet wurde, stammen aus der ehemaligen Alten Schmiede in der Bronnbacher Straße, deren Räume nach der Sanierung von der Volkshochschule genutzt werden. Eine Besichtigung der Schauschmiede ist während der Öffnungszeiten des Franck-Hauses möglich.
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Dauerausstellung "Kleinste Bibliothek der Welt"
Franck-Haus
Aus München brachte der damalige Bürgermeister Dr. Leonhard Scherg im Jahr 2005 einen ganz besonderen Schatz mit: den in einen kleinen Koffer eingeschlossenen, für Marktheidenfeld bestimmten Teil des “Kaufmann-Nachlasses”. Die Münchnerin Amalia Erna Kaufmann (1921-2004) hatte in ihrem Testament unter anderem der Stadt Marktheidenfeld “Kunstwerke” vermacht – “die kleinste Bibliothek der Welt”, ein ganz besonderes Kunstwerk von Valentin Kaufmann. Valentin Kaufmann stammte aus Lengfurt am Main, wo er am 21. November 1891 geboren wurde. Er erlernte das Zimmermannshandwerk und war seit 1914 bei der Stadt München tätig und verstarb am 27. Dezember 1956. Amalia Erna, die Erblasserin, war seine Tochter. Wie es zu dieser “kleinsten Bibliothek der Welt” gekommen ist, erzählt folgende Geschichte. In einer geselligen Runde um 1935 ging es um den Weltrekord im Miniaturschreiben. Provoziert durch eine Wette machte sich Valentin Kaufmann an die Arbeit und stellte schon bald den Weltrekord ein. Auf der zum Nachlass gehörenden Postkarte “no. 6” brachte er auf den Schreibflächen unvorstellbare 12.515 Buchstaben, 2.252 Wörter und 30 Zahlen unter. Neben Postkarten, auf denen sich, wie er zeigte, nahezu der Inhalt einer ganzen Zeitung unterbringen ließ, beschrieb Kaufmann auch Streichhölzer, Knöpfe und Briefmarken und fertigte schließlich auch ganze Bücher, Miniaturbücher, an. So entstand über die Jahre die kleinste Bibliothek der Welt. Jedes der elf Bücher ist in Leder gebunden, besitzt eine Schließe, Goldschnitt und ist, bis auf eines, in einer eigenen Buchkassette untergebracht. Das eine, das “kleinste Buch der Welt”, findet Platz in einer Haselnuss. Es ist nur 9,5 x 7,5 Millimeter groß. Auf 94 von 98 Seiten, in 720 Zeilen, mit 7.167 Buchstaben schildert Kaufmann darin vier Begebenheiten: die Entstehung der Frauenkirche, die Entstehung des Münchener Oktoberfestes, den Guss der Bavaria und die Entstehung des Münchener Volksliedes “Der alte Peter”. Für seine außerordentliche Schreibkunst fand Kaufmann weltweite Beachtung und beachtliche Angebote. Er wollte sich aber von seinen Kunstwerken nicht trennen. Eines seiner Miniaturbücher mit Dokumenten und Texten zur Geschichte der Stadt München erhielt aber 1950 Papst Pius XII. zum Geschenk. Er ließ es neben dem größten Buch der Welt im Vatikanischen Museum ausstellen. Zu dieser Zeit gab es auch viel beachtete Ausstellungen seiner “kleinsten Bibliothek der Welt”, unter anderem im November 1951 anlässlich seines 60. Geburtstags in seiner Heimatgemeinde Lengfurt. Der Marktheidenfelder Nachlass besteht neben den elf Miniaturbüchern und beschriebenen Streichhölzern, Knöpfen, Briefmarken und Postkarten, aus einer Vielzahl von Fotos, Zeitungsausschnitten, Dokumenten und Arbeitsmaterialien. Der Nachlass wird im Archiv der Stadt aufbewahrt. Eine Auswahl der Sammlung, darunter die elf Miniaturbücher, sind im Franck-Haus in einer Vitrine seit April 2005 dauerhaft ausgestellt. Die Ausstellung ist für Besucher jeweils zu den Öffnungszeiten der Wechsel-Ausstellungen im Galeriebereich zugänglich.
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Kulturelles Zentrum der Stadt Marktheidenfeld
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Kunstsammlungen Graf von Schönborn
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Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn legte mit seiner Kunstsammlung den Grundstock für eine der bis heute größten nicht-staatlichen Gemäldesammlungen Alter Meister im deutschsprachigen Raum. Sie enthält Kunstgegenstände von unschätzbarem Wert, die ein einzigartiges Zeitzeugnis des Barock und der Sammelleidenschaft des Fürstbischofs geben. Im Rahmen der Führung sind unter anderem Gemälde von Breughel, van Dyck, Rubens und Tizian zu sehen. Erhalten sind außerdem große Bestände an Möbeln, Glas und Porzellan. Leihanfragen zur Teilnahme unterschiedlichster Einzelobjekte am internationalen Ausstellungsbetrieb und unzählige Anfragen aus dem wissenschaftlichen Bereich, unterstreichen auch heute die Bedeutung der Sammlung. Die Ausstellung ist im Rahmen einer Schlossführung oder der Themenführung "Gemälde" zu besichtigen.
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