Internationales Figurentheaterfestival
13. bis 21. Mai 2026
Bochum | Herne | Essen | Recklinghausen | Gelsenkirchen | Wuppertal
Das Fidena Festival 2026 bringt erneut internationales Figuren‑, Puppen‑ und Objekttheater ins Ruhrgebiet. Seit 1958 zeigt Fidena, wie politisch, humorvoll und berührend diese Kunstform sein kann. Ohne eigenes Haus kooperiert das Festival mit Bühnen in Bochum, Herne, Essen, Gelsenkirchen, Recklinghausen und Wuppertal. 28 Produktionen aus 16 Ländern, Workshops, Diskurse, Filme und Partys füllen das Programm. Inhaltlich prägen die Schwerpunkte Commons & Gemeinschaffen, Logistik und Migration das Festival. Erstmals gibt es 2026 ein solidarisches Preissystem, damit auch Menschen mit geringem Einkommen die Möglichkeit zur Teilhabe bekommen.
Kontakt
Fidena
Deutsches Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst e.V. Hattinger Straße 467 D-44795Bochum
Kuh, Weide, Stall — und ein Set aus Regeln. In Kleingruppen entwerft ihr eure eigene Ökonomie. Wie sieht eure Vision aus und welche Kompromisse müsst ihr eingehen, um euer gemeinsam bestimmtes Ziel zu erreichen?
In der interaktiven Performance The game eröffnet das Tessiner Künstler:innen Duo trickster-p einen experimentellen Raum, in dem unser wirtschaftliches Handeln und unser Verhältnis zur Umwelt hinterfragt werden. Auf einer Spielfläche setzen die Besucher:innen naturgetreue Miniaturfiguren ein, probieren verschiedene Organisationsmodelle aus und werden dabei immer wieder durch szenische Einlagen herausgefordert, die ein frisches Licht auf die gerade getroffenen Entscheidungen werfen — ein Beweis, dass ökonomisches Denken höchst unterhaltsam sein kann.
Die Produktion kann auch als Teil des 5er-Abos gebucht werden.
Künstler:innen: Trickster-p (CH)
Kreation: Trickster p
Konzept und Realisierung: Cristina Galbiati & Ilija Luginbühl
Künstlerische Mitarbeit: Maria Da Silva, Yves Regenass
Assoziierter Game Designer: Pietro Polsinelli
Klangraum: Zeno Gabaglio
Grafikdesign, Video und Designberatung: Studio CCRZ
Fotos und Trailer: Giulia Lenzi
Produktion: Trickster p, LAC Lugano Arte e Cultura
Koproduktion: Theater Chur, Theater Casino Zug, Theater Stadelhofen Zürich, ROXY Birsfelden, TAK Theater Liechtenstein, Triennale Milano Teatro
In Zusammenarbeit mit: Casa degli Artisti Milano
Unterstützt von: Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung, DECS Repubblica e Cantone Ticino – Fondo Swisslos, Città di Lugano, Comune di Novazzano, SWISSLOS/Kulturförderung Kanton Graubünden, Amt für Kultur Kanton Zug, Stadt Zug, Ernst Göhner Stiftung, Migros Kulturprozent, Landis & Gyr Stiftung, GKB Beitragsfonds, Boner Stiftung für Kunst und Kultur, Stiftung Dr. Valentin Malamoud, Fondazione Agnese e Agostino Maletti, Stiftung Casty Buchman – Chur/Masans, Fondazione Winterhalter
Mit Théâtre Puzzle aus Montréal macht Nachhaltigkeit Spaß! Gegründet von Pavla Mano und Csaba Raduly zeigt die Kompagnie im Kunstmusem Bochum, wie aus unscheinbaren Naturmaterialien lebendige Charaktere entstehen. In ihren Workshops gestalten Kinder aus Stöcken, Ästen und Blättern eigene Figuren und erwecken sie anschließend zum Leben. Spielerisch entdecken sie dabei die Grundlagen des Puppen- und Objekttheaters und schärfen zugleich ihren kreativen Blick für gefundene Dinge. Aus ein paar Zweigen werden skurrile, lustige oder mutige Wesen — bereit, Geschichten zu erzählen, ganz ohne Worte. Und eines ist sicher: Nach diesem Workshop ist kein Waldspaziergang mehr wie zuvor — denn überall warten Figuren darauf, entdeckt zu werden. Im Anschluss an den Workshop spielt Théâtre Puzzle das Stück Bois.
Künstler:innen: Théâtre Puzzle
In Kooperation mit: Kunstmuseum Bochum
Sprache: Deutsch und Englisch (German and Englisch)
Alter: 5+
Dauer: 3 Stunden
Eintritt frei
Anmeldung an kunstvermittlung@bochum.de
Termin
So 17.5.2026, 10:00 | Eintritt frei! | Zum Angebot
14.-17. Mai Ausstellung / Installation
16. Mai Vortrag und Gespräch
17. Mai Workshop-Tag
Gemeingüter (Commons) sind niemandes Eigentum. Sie gehören allen. Sie sind für das Leben unerlässlich. Sie verbinden uns mit dem, was außer uns existiert — bewegt oder unbewegt, auf, unter oder über der Erde. Sie müssen gepflegt, erhalten und immer wieder neu hervorgebracht werden. Gemeingüter sind ein Auftrag und eine Möglichkeit, grundlegend anders auf die Welt zu schauen.
Mit dem Fokus Mitmachen & Gemeinschaffen macht das Fidena Festival 2026 Platz für Erfahrungen, Handlungsformen und Denkweisen, die von der Grundidee tiefgreifender Verbundenheit ausgehen und im Gemeinschaffen einen konkreten Horizont der Hoffnung sehen.
Termin
So 17.5.2026, 11:00 | Eintritt frei! | Zum Angebot
Ort
Rotunde (Festivalzentrum)
Am Kulturgleis 3-5
D-44787 Bochum
Mit Sous l’Arbre schafft die Compagnie À demain mon amour ein liebevolles Theatererlebnis für die Allerkleinsten. Im Schatten eines Baumes begegnen sich zwei Menschen, die zunächst nichts voneinander wissen. Sie bewegen sich um den Baum herum, folgen seinem Rhythmus, bis sich ihre Wege schließlich kreuzen. Zwischen den Ästen leben kleine Tiermarionetten, die neugierig hervorlugen, spielen und die Besucher in ihre Welt einladen.
Das Stück lädt Kinder ab drei Monaten dazu ein, ihre Umgebung frei zu erkunden und eigene Impulse zu setzen. Dabei können sie stille Beobachtende des Geschehens sein oder aber die Szenerie unter dem Baum aktiv entdecken. Nach der Aufführung dürfen die Kinder mit ihren Eltern noch eine kleine Zeit verweilen und bei Musik Bücher zu Themen des Stücks erkunden.
Die Compagnie aus Bayeux hat sich 2022 gegründet und macht Figurentheater für Kinder und Jugendliche.
Die Produktion kann auch als Teil des 5er-Abos gebucht werden.
Künstler:innen: À demain mon amour (FR),
Alter: 3 Monate - 3 Jahre (3 month - 3 years)
Sprache: ohne (none)
Dauer: 25 Minuten
Premiere: 16. Mai 2026
Ein grünes Blatt trotzt einem alten Ast. Aus Holzstücken werden kleine Wesen, die sich zu lustigen oder eigenwilligen Kreaturen verwandeln. Das Stück von Puzzle Théâtre öff net eine Welt voller Überraschungen. Aus scheinbar leblosen Materialien entstehen Figuren, die spielen, streiten, neugierig werden und das Publikum zum Staunen bringen. Die Compagnie, seit 2004 in Montréal beheimatet, ist bekannt für ihr farbenfrohes Objekt- und Figurentheater, das Raum für eigene Assoziationen lässt. Hier entsteht ein humorvolles, fantasievolles Erlebnis, das Kinder wie Erwachsene begeistert.
Vor dem Stück bieten die Künstler:innen einen Workshop für Kinder an, eine Anmeldung dazu ist zusätzlich zum Kauf der Eintrittskarte notwendig, bitte per Mail an kunstvermittlung@bochum.de
Die Produktion kann auch als Teil des 5er-Abos gebucht werden.
Unterstützt von der Vertretung der Regierung von Québec in Berlin.
Künstler:innen: Puzzle Théâtre (CA)
In Kooperation mit: Kunstmuseum Bochum
Eine der beliebtesten und wandlungsfähigsten Migrantinnen der Welt ergreift das Wort: die Maispflanze. Sie berichtet von ihrer verzweigten Herkunft zwischen mythischem Ursprung, Kolonialgeschichte und Agrarindustrie. Dabei darf auch die schillernde Verwandtschaft à la Monsanto, IG Farben und Bayer nicht unerwähnt bleiben, die ihr dabei geholfen hat, eines der global erfolgreichsten Grundnahrungsmittel zu werden.
In Zea Mays verweben die vier Performer:innen vom KMZ Kollektiv ihre persönlichen Geschichten mit der Biografie der Pflanze. In diesem klugen, humorvollen Spiel über Herkunft, Macht und Markt duftet es nicht nur nach Popcorn, es gibt auch etwas zu naschen!
Die Produktion kann auch als Teil des 5er-Abos gebucht werden.
Das Projekt „Jenseits der Grenzen. Figurentheater und Migration“ wird von der LWL-Kulturstiftung gefördert.
Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.
Künstler:innen: KMZ Kollektiv (SV/CU/MX/ES/DE)
Alter: 14+
Sprache: Deutsche und spanische Lautsprache mit englischen Übertiteln (German and Spanish with Englisch surtitles)
Dauer: 1 Stunde 10 Minuten
Premiere: 16. Mai 2026
Ein Tisch, eine Lampe, gelbe Häkeldeckchen, Essstäbchen, Sonnenblumenkerne, ein Taschenradio. Mehr braucht Akira Schroth nicht, um in nur 15 Minuten die große Kraft des Objekttheaters zu entfalten.
In fly with u erinnert sich eine Person, die als Gastarbeiter:in in die DDR kam und seit der Wende in Rostock Lichtenhagen lebt, an eine vergangene Liebe.
Mit wenigen Mitteln, dichter Sprache und seinem zarten, genauen Spiel erzeugt Akira Schroth eine Tiefe, die berührt und aufrüttelt. Seit 2024 studiert er Zeitgenössische Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin. Mit seinem Stück gewann er letztes Jahr den von Fidena ausgerichteten Fritz-Wortelmann-Preis der Stadt Bochum. Die Inszenierung ist, so die Jury, „von bestechender Aktualität und wirkt auch deshalb lange nach.“
Die Produktion kann auch als Teil des 5er-Abos gebucht werden.
Das Projekt „Jenseits der Grenzen. Figurentheater und Migration“ wird von der LWL-Kulturstiftung gefördert.
Künstler:innen: Akira Schroth (DE)
Alter: 14+
Sprache: Deutsch (in German)
Dauer: 15 Minuten
Premiere: 16. Mai 2026
Termine
So 17.5.2026, 17:00 | Ticket Bochum
So 17.5.2026, 18:00 | Ticket Bochum
Ort
Deutsches Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst e.V.
Hattinger Straße 467
D-44795 Bochum
Rotunde (Festivalzentrum)
Am Kulturgleis 3-5
D-44787 Bochum
16.5. LWL-Museum für Archäologie und Kultur Herne
17.5. Rotunde (Festivalzentrum) Bochum
GEMEINGUT KUNST
Workshop-Tag zu Commons & Commoning im Kulturbereich
Woran erkennt man ein Gemeingut und wann ist kollektives Handeln Commoning?
Ausgehend von den vielfältigen Erfahrungen räumlicher Commons klären wir wichtige Grundbegriffe der Commons-Forschung und entdecken Beispiele aus Geschichte und Gegenwart. Dabei geht es vor allem um das emanzipatorische, um nicht zu sagen revolutionäre Potenzial, denn: „Jeder Raum, jedes Gut, jede Stadt ist sozial produziert und damit als etwas potentiell Teilbares und zu Vergemeinschaftendes zu betrachten.“ (Spatial Commons. Zur Vergemeinschaftung urbaner Räume, adocs 2022, S. 14)
Dagmar Pelger ist Architektin und Urbanistin. Ihre Praxis- und Forschungsschwerpunkte umfassen Spatial Commons als Raumsysteme des Gemeinschaffens, Modelle kooperativer Planungsweisen zwischen Kommune und Zivilgesellschaft sowie kritisches Kartieren.
Der Workshop-Tag steht allen Interessierten offen und endet nach einem lockeren Ausklang um 17 Uhr. Für Verpflegung ist gesorgt.
Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten: karten@fidena.de
GEMEINGUT KUNST
Workshop-Tag mit Staub zu Glitzer
zu Commons & Commoning im Kulturbereich
Ein Theater als Commons ganz ohne Intendanz und autoritäre Leitungsstrukturen: Vielen scheint das unvorstellbar. Das Berliner Künstler*innenkollektiv Staub zu Glitzer arbeitet seit vielen Jahren genau dazu. Um dem Desinteresse der Mehrheitsgesellschaft und auch den strukturellen Defiziten am Theater etwas entgegenzusetzen, sollen Kulturinstitutionen zukünftig offen und radikaldemokratisch strukturiert sein. Was heißt es, ein Theater zu commonisieren? Und wie funktioniert ein solcher Organizing-Prozess? In einem Workshop-Format führen Sarah Waterfeld und Falk Lörcher in die Arbeit des Kollektivs ein.
Staub zu Glitzer setzt sich seit 2017 für die Commonisierung von Kulturinstitutionen, insbesondere von Stadt- und Staatstheatern ein. Es geht um die Frage, welche Rolle Kulturinstitutionen bei der sozial-ökologischen Transformation spielen und inwiefern sie als öffentliche Orte politischen Progresses wirken können. Im Rahmen der transmedialen Inszenierung B6112 initiierte Staub zu Glitzer u. a. die 6-tägige Besetzung der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz 2017. Staub zu Glitzer initiierte die deutschlandweit agierende Union für Cultural Commons (UCC), die als Interessenverband für radikaldemokratische Modellprojekte streitet.
Der Workshop-Tag steht allen Interessierten offen und endet nach einem lockeren Ausklang um 17 Uhr. Für Verpflegung ist gesorgt. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.
Künstler:innen: Staub zu Glitzer
Sprache: Deutsch (in German)
Dauer: 2 Stunden
Termin
So 17.5.2026, 14:00 - 16:00 | Eintritt frei! | Zum Angebot
Ort
Rotunde (Festivalzentrum)
Am Kulturgleis 3-5
D-44787 Bochum
Prinzessin Lora kann es nicht mehr hören! „Tu dies nicht. Tu das nicht.“ Ständig nervt ihr Vater mit seinen Ermahnungen. Sie möchte doch einfach mal raus aus dem Schloss und was erleben! Aber der König hört ihr nicht zu. Er denkt nicht an seine Tochter, er denkt nur ans Regieren. Doch das hat auch sein Gutes: So kriegt er nämlich gar nicht mit, dass Lora sich aus dem Schloss schleicht. Endlich frei! Aufgeregt macht sich Lora auf die Reise durchs Märchenland und begegnet sprechenden Tieren, einer Hexe, dem Riesenkind Mariese und einem Prinzen.
Das Berliner Theater Zitadelle ist dem Fidena Festival Publikum bestens bekannt. Zum dritten Mal in Folge ist die Puppenspielfamilie mit einem ihrer verspielt witzigen Stücke für die ganze Familie zu Gast.
Künstler:innen: Theater Zitadelle Puppet Company (DE)
Alter: 5+
Sprache: Deutsch (in German)
Dauer: 50 Minuten
Premiere: 17. Mai 2026
Bewertungen & Berichte Bei Vollmond spricht man nicht
Film
Celluloid Golem Kurzfilmprogramm
Das Düsseldorfer Duo half past selber schuld ist nicht nur bekannt für seine einzigartigen Bühnencomics, sondern auch für seinen exquisiten Filmgeschmack. Den stellen sie nicht nur in ihrem eigenen Celluloid Golem Puppet Art Festival vom 7. bis 10. Mai in Düsseldorf unter Beweis, sondern auch bei uns! Welche Auswahl faszinierender Kurzfilme es in Bochum zu sehen gibt, erfahren Sie bald.
Künstler:innen: half past selber schuld
Termine
So 17.5.2026, 18:30 | Eintritt frei! | Zum Angebot
Do 21.5.2026, 19:00 | Eintritt frei! | Zum Angebot
Vor langer Zeit, in einer weit, weit entfernten Galaxie, bevor KI überhaupt Thema war. Alte Küchengeräte auf einer menschenleeren Bühne. Summen, Brummen, Surren, Knacken. Toaster, Mixer und Kühlschrank tauschen sich aus, vernetzen sich, proben den Cyber-Aufstand und infizieren den Theaterraum. Die kleinen Dinge laden ein zum Konzert und zeigen, was sie unter einer Sprache der Zukunft verstehen.
Kirsten Möller studierte Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaft in Siegen und Theaterwissenschaft in Bochum. Sie arbeitet als Dramaturgin, Produktions-leitung und Wissenschaftlerin und als Mitglied des Kollektivs Anna Kpok. Bunny Vellocet ist Bühnenbildner:in und Videokünstler:in. In ihrer ersten gemeinsamen Arbeit bringen sie (animatronische) Objekte zum Sprechen und Klingen.
Die Produktion kann auch als Teil des 5er-Abos gebucht werden.
Koproduktion mit: der Schaubude Berlin, dem Fidena Festival und dem FWT Köln. Die Realisierung wird ermöglicht aus Mitteln des „Hauptstadtkulturfonds“ und gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste
Eine Sängerin verliert ihre Stimme. Sie kann und will nicht mehr auftreten. Die Einzige, die ihr beisteht, ist Edith Piaf. Die berühmte Chanson-Legende ist kämpferisch und entschlossen, sie auf ihrem Weg zu begleiten, durch eine dunkle Vergangenheit zurück ins Leben.
In ihrer meisterhaften One Woman Show, die auf einer wahren Geschichte basiert, untersucht Yael Rasooly mithilfe von Puppen, Objekten und Gesang die Folgen von Gewalt und die heilende Kraft der Kunst. Ein schmerzhaft komisches Cabaret voll von fantastischem Puppenspiel und musikalischer Virtuosität.
Nach ihrer Ausbildung in klassischem Gesang und Bühnenbild spezialisierte sich Yael Rasooly an der School of Visual Theatre in Jerusalem auf Regie und Puppenspiel. Seit 2006 kombiniert sie in ihren Produktionen Figurentheater, bildende Kunst und Musik.
Thauma ist eine Reise. Ein Spiel mit unserer Wahrnehmung. Thauma ist oben und unten, hinten und vorne, groß und winzig. Thauma ist Formen, ist Farben, ist Schwerkraft, ist Schwerelosigkeit. Thauma ist Videospiel, Objekttheater und Graphic Novel. Thauma ist ein szenisches Gedicht. Thauma ist hypnotisch langsam und plötzlich überraschend. Thauma hat keinen Sinn. Thauma kann der Keim eines Gedankens sein. Thauma ist komisch. Thauma ist surreal. Thauma ist geheimnisvoll. „Thauma“ ist das altgriechische Wort für Staunen.
Mit ihrer Kompanie LA MULA aus Barcelona arbeiten die Regisseur:innen Magda Puig Torres und Andreu Martínez Costa mit Bildender Kunst, Figurentheater und Raum. Gemeinsam erforschen sie die Veränderung von Wahrnehmung, plastisches Theater und die Bühne als Raum des Ausdrucks.
Künstler:innen: LA MULA (ES)
In Kooperation mit: Ruhrfestspiele Recklinghausen
Alter: 12+
Sprache: keine (none)
Dauer: 1 Stunde
Premiere: 19. Mai 2026
Termine
Di 19.5.2026, 19:30 | Ticket
Mi 20.5.2026, 19:30 | Ticket
Do 21.5.2026, 19:30 | Ticket
Das Fidena Festival 2026 bringt erneut internationales Figuren‑, Puppen‑ und Objekttheater ins Ruhrgebiet. Seit 1958 zeigt Fidena, wie politisch, humorvoll und berührend diese Kunstform sein kann. Ohne eigenes Haus kooperiert das Festival mit Bühnen in Bochum, Herne, Essen, Gelsenkirchen, Recklinghausen und Wuppertal. 28 Produktionen aus 16 Ländern, Workshops, Diskurse, Filme und Partys füllen das Programm. Inhaltlich prägen die Schwerpunkte Commons & Gemeinschaffen, Logistik und Migration das Festival. Erstmals gibt es 2026 ein solidarisches Preissystem, damit auch Menschen mit geringem Einkommen die Möglichkeit zur Teilhabe bekommen.
Kontakt
Deutsches Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst e.V.
Hattinger Straße 467
D-44795 Bochum