Aufführungen / Theater
Staatstheater Nürnberg
Nürnberg, Richard-Wagner-Pl. 2-10
- Heute: La Traviata
- Morgen: Ballettauftakt
- Premiere: Piraten fluchen nicht
- Premiere: More New Ballets Russes
- Les Ballets Actuels
- Faszination Theater - Führung im Opernhaus
- Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
- Musikalischer Damentee
- Jesus Christ Superstar
- Die Winterreise
- Ein Fall für Figaro
- Aktuelle Stunde
- Cosa Nostra
- Lieder im Gluck: Caroline Ottocan und Marcelo Amaral
- Hänsel und Gretel
- Werther
- Alles Schwindel
- New Ballets Russes
- Über 30 neue Inszenierungen (Oper, Ballett, Schauspiel) und über 30 Konzerte pro Spielzeit
Aufführungen / Theater
Culinartheater im Tiergartenrestaurant
Nürnberg, Am Tiergarten 8
- Spiel mir das Lied vom Topf
- Culinarcabaret Show-Biss: „Best of CHRISTMAS SPECIAL“
- Dolce Vita
- Culinarcabaret Show-Biss:
- Event-Catering & Feiern
- Tiergartenrestaurant „Waldschänke“
- Geschenkgutscheine
- LEIDENSCHAFTLICH inszenieren wir seit 1996 THEATER ZUM REINSCHMECKEN in unsere VENEZIANISCH NÜRNBERGER KÜCHE – sofisticato, al dente, Bio.
Aufführungen / Theater
Das Bergwaldtheater Weissenburg i. Bay.
Weißenburg i. Bay., M.-Luther-Platz 3-5
Aufführungen
| Operette
Aufführungen
| Ballett
More New Ballets Russes
Staatstheater Nürnberg
Musik von Igor Strawinsky, Darius Milhaud und Claude Debussy Auf dem Erfolg von „New Ballets Russes“ aufbauend, führt „More New Ballets Russes“ die Mission fort, in einen kritischen Austausch mit der Geschichte des Balletts einzutreten, und insbesondere den Geist von Serge Diaghilev und seiner ikonischen Compagnie der 1920er Jahre, „Les Ballets Russes“, neu zu beleben. In Anlehnung an Diaghilevs Leidenschaft dafür, neue Stimmen mit Werken zu beauftragen, präsentiert „More New Ballets Russes“ Uraufführungen zweier der vielversprechendsten Choreograf*innen für zeitgenössisches Ballett. Der aus Südafrika stammende Mthuthuzeli November bietet einen frischen Ansatz zu Strawinskys „Frühlingsopfer“ („Le sacre du printemps“), der sowohl Einflüsse des Balletts als auch des afrikanischen Tanzes nutzt, um das Spannungsverhältnis zwischen Modernismus und Mythos zu untersuchen, das im Zentrum dieses kanonischen Werkes steht. Die französisch-amerikanische Choreografin Rachelle Scott bearbeitet Debussys „Nachmittag eines Fauns“ („L’après-midi d’un faune“) neu, angereichert mit einer Neukomposition von Davidson Jaconello, und erkundet darin die flüchtige Natur menschlicher Erinnerung und Sehnsucht. Der Dreiteiler wird komplettiert durch einen Akt von Geschichtsrevision: die Uraufführung von Richard Siegals „Le bœuf sur le toit“. Jean Cocteaus Original „Le bœuf“, inspiriert vom legendären gleichnamigen Pariser Cabaret, zur Musik von Darius Milhaud, wurde den Ballets Russes zwar angeboten, aber schlussendlich von Diaghilev abgelehnt. Siegals Uraufführung führt Diaghilevs fantasievollen und erfinderischen Geist konsequent weiter und nutzt ihn wiederum, um über dessen Vermächtnis zu reflektieren. Rückwirkend die Geschichte des Repertoires neu zu erfinden, ist präzise die heutige Bedeutung davon, Diaghilevs Geist neu zu beleben. Musikalische Leitung: Christopher Schumann Choreografie und Inszenierung: Mthuthuzelí November, Richard Siegal, Rachelle Scott Bühne: Mthuthuzelí November, Jean-Marc Puissant Kostüme: Yann Seabra, Flora Miranda Licht/Video: Matthias Singer
Aufführungen
| Oper
Cosa Nostra
Staatstheater Nürnberg
Libretto von Georg Holzer Palermo in den 1970er und 80er Jahren: Die sizilianische Mafia Cosa Nostra trägt brutale Bandenkriege aus, Explosionen, Schüsse und Leichen auf offener Straße sind Normalität. Wer sich dem organisierten Verbrechen in den Weg stellt, wird von den Bossen zum Abschuss freigegeben. Die Untersuchungsrichter Giovanni Falcone und Paolo Borsellino wollen die Herrschaft der Korruption und Gewalt nicht akzeptieren. Erfolgreich ermitteln sie gegen die Mafia, obwohl sie wissen, dass sie dafür früher oder später mit dem Leben bezahlen. Anno Schreiers neue Oper erzählt von Menschen, denen Fairness, Recht und Transparenz wichtiger sind als ihr eigenes Überleben. Regie: Jens-Daniel Herzog Bühne: Mathis Neidhardt In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Aufführungen
| Oper
Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
Staatstheater Nürnberg
Text vom Komponisten Tannhäuser will sich nicht entscheiden: Er möchte sowohl den ekstatischen Rausch der Sinne im Venusberg genießen als auch an der Gemeinschaft der Meistersinger teilhaben. Richard Wagner vermischt in seiner romantischen Oper antike Mythologie, Sängerkriegssage und Heiligenlegende, um von einem Menschen zu erzählen, der auf der Suche nach seinem Platz in der Gesellschaft zwischen seinen Sehnsüchten aufgerieben wird. Wagner selbst hat immer wieder Hand an seinen „Tannhäuser“ gelegt und verschiedene Versionen erarbeitet. Am Staatstheater Nürnberg wird die Oper in der Wiener Fassung von 1875 gespielt. Musikalische Leitung: Roland Böer Inszenierung: Barbora Horáková Joly Bühne: Thilo Ullrich Kostüme: Annemarie Bulla Choreinstudierung: Tarmo Vaask Dramaturgie: Wiebke Hetmanek Video: Sergio Verde Licht: Thomas Schlegel in deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln mit zwei Pausen
Aufführungen
| Ballett
New Ballets Russes
Staatstheater Nürnberg
Petruschka und Pulcinella (UA) Musik von Igor Strawinsky Nur wenige Compagnien haben das europäische Ballett des 20. Jahrhunderts so stark geprägt wie die Ballets Russes von Sergej Diaghilew. Trotz ihres relativ kurzen Bestehens von nur zwei Jahrzehnten hinterließ diese Compagnie einen unauslöschlichen Eindruck in ihrer Kunstgattung. Les Ballets Russes werden nicht nur für ihre virtuosen Tänze und lebendigen Erzählungen gefeiert, sondern auch für ihren bahnbrechenden interdisziplinären Ansatz. Durch die Zusammenarbeit mit Koryphäen wie Matisse, Picasso, Strawinsky, Satie, Nijinska und Fokine verfolgte die Compagnie eine kühne Mission: die Grenzen des Balletts zu erweitern, aber auch den Respekt vor den Traditionen und dem Wissen anderer Disziplinen zu fördern. Dieses Ethos bildet den Kern des kreativen Antriebs des Staatstheater Nürnberg Ballet of Difference. „New Ballets Russes“ ist nicht nur eine Neuinterpretation der Werke von Les Ballets Russes, sondern stellt auch eine provokante Frage: Was bedeutet der Geist Diaghilews heute, neu befragt unter radikal anderen kulturellen und sozialen Bedingungen? In „Petruschka“ (Choreografie aus dem Jahr 2022) erweckt Richard Siegal Strawinskys Klassiker mit einer akribischen Untersuchung seiner musikalischen und erzählerischen Architektur zu neuem Leben, das durch Flora Mirandas farbenfrohe Kostüme, Matthias Singers starkes Lichtdesign und Jean-Marc Puissants Neuinterpretation des ursprünglichen Bühnenbilds zum Ausdruck kommt. Mit „Pulcinella“ (UA), einer Neuinterpretation von Strawinskys bahnbrechender Komposition, vertieft Siegal seine Auseinandersetzung mit dem Erbe der Ballets Russes – eine „Epiphanie“, wie Strawinsky selbst sagte, die die Möglichkeiten seiner späten Schaffensperiode eröffnete. Mit seiner spielerischen und doch zum Nachdenken anregenden Erzählung lädt „Pulcinella“ dazu ein, über Themen wie Täuschung, Liebe und Transformation nachzudenken. Mehr noch, es zwingt uns dazu, den Wert der Tradition als Grundlage für das zeitgenössische Ballett zu hinterfragen. Aus Siegals Perspektive ist der revolutionäre Geist Diaghilews kein Relikt der Vergangenheit, sondern eine dynamische Kraft, die die Zukunft der Kunstform weiterhin prägt. Musikalische Leitung: Christopher Schumann Choreografie, Inszenierung: Richard Siegal Bühne: Jean-Marc Puissant Kostüme: Flora Miranda, Jean-Marc Puissant Dramaturgie: Evan Supple Licht, Video: Matthias Singer mit einer Pause
Aufführungen
| Ballett
Les Ballets Actuels
Staatstheater Nürnberg
„Les Ballets Actuels“ bringt drei unterschiedliche choreografische Stimmen zusammen und erforscht die Beziehung des Balletts zur zeitgenössischen Musik und Kultur, zu Formen der Bewegung, der Interaktion und des Zusammenseins. Der Abend beginnt in Justin Pecks „Hurry Up, We’re Dreaming“, das ursprünglich für das San Francisco Ballet im Jahr 2018 geschaffen wurde. Zur pulsierenden Musik der französischen Elektro-Pop-Gruppe M83 katapultiert das Werk das Ballett mit einem in Sneakern auftretenden Ensemble in die Rhythmen des modernen Lebens und verbindet Klassik und Moderne in einer Explosion von Energie und Freude. „Les Ballets Actuels“ zeigt das Ballett nicht als starre Form, sondern als einen sich ständig weiterentwickelnden Ausdruck des Jetzt. Es entwirft eine kühne Vision des Balletts, die von der Gegenwart handelt – eine Kunstform, die von der Art und Weise geprägt ist, wie wir heute und in Zukunft miteinander umgehen und die diese auch selbst prägt. Ebenfalls auf dem Programm steht „Overcast“ der aufstrebenden Choreografin Kirsten Wicklund. In diesem sparsamen Pas de deux mit Lichtdesign von James Proudfoot, untersucht Wicklund den Gegensatz zwischen einer subtilen, introspektiven Daseinsweise und ihrem dynamischen, expressiven Gegenpol. Der Abend gipfelt in einem von Richard Siegals Signaturwerken: „My Generation“, das ursprünglich 2015 für Cedar Lake Contemporary Ballet kreiert wurde. Musikalisch als augenzwinkernde Kritik an der Popindustrie gestaltet, feiert dieses mitreißende Ballett die Subversivität und Lebensfreude der Jugendkultur. Mit Musik von AtomTM und einem brandneuen Kostümdesign von Flora Miranda eröffnet „My Generation“ den Abend mit „flashing electricity“ (New York Times). Choreografie, Inszenierung: Richard Siegal, Justin Peck, Kirsten Wicklund Einstudierung: Andrew Scordato Bühne: Kirsten Wicklund Kostüm: Flora Miranda, Reid Bartelme, Harriet Jung, Kirsten Wicklund Dramaturgie: Hans-Peter Frings Musik: AtomTM, M83, Niharika Senapati Licht: Matthias Singer, James Proudfoot, James F. Ingalls mit zwei Pausen
Aufführungen
| Oper
Hänsel und Gretel
Staatstheater Nürnberg
Text von Adelheid Wette nach dem Märchen der Gebrüder Grimm Koproduktion mit dem Théâtre du Capitole Toulouse Ganze Generationen von kleinen und größeren Zuschauer*innen hatten durch Engelbert Humperdincks Märchenspiel ihre erste Begegnung mit dem Musiktheater. Pünktlich zur Weihnachtszeit ist das beliebte Werk wieder auf der Nürnberger Opernbühne zu sehen. Wald und Hexenhaus sind in der spannenden Inszenierung von Andreas Baesler die düsteren Kehrseiten des bürgerlichen Wohnzimmers in Humperdincks Zeit. „Mächtiger Beifall für einen in doppeltem Sinne wunderbaren Abend, der vielleicht zu schön ist, um wirklich real zu sein. Hingehen.“ (Nordbayerischer Kurier) Musikalische Leitung: Jan Croonenbroeck Regie: Andreas Baesler Bühne (nach einem Konzept von Andreas Wilkens): Harald Thor Kostüme: Gabriele Heimann Licht: Stefan Bolliger Licht (Nürnberg): Thomas Schlegel Chorleitung: Tarmo Vaask Dramaturgie: Wiebke Hetmanek, Kai Weßler
Aufführungen
| Musical
Jesus Christ Superstar
Staatstheater Nürnberg
Gesangstexte von Tim Rice Was wäre, wenn Jesus heute auf die Erde zurückkommen würde? Wäre er einverstanden mit dem, was sein Stellvertreter macht? Oder wäre er auf der Seite der Reformer, die eine dringende Erneuerung der Kirche fordern? Dieses Gedankenexperiment liegt der gefeierten und immer noch hochaktuellen Inszenierung von Andreas Gergen zugrunde. „Jesus Christ Superstar“ erzählt die Passionsgeschichte, bei der Jesus und Judas auf der Suche nach dem richtigen Weg immer wieder aneinandergeraten. Der Geniestreich des erst 20-jährigen Andrew Lloyd Webber ist längst zum Klassiker geworden. Musikalische Leitung: Jürgen Grimm Inszenierung: Andreas Gergen Bühne, Video: Momme Hinrichs Kostüme: Aleksandra Kica Choreografie: Francesc Abós Chorleitung: Tarmo Vaask Dramaturgie: Wiebke Hetmanek Licht: Thomas Schlegel In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln Kooperation mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München mit einer Pause
Aufführungen
| Oper
La Traviata
Staatstheater Nürnberg
Text von Francesco Maria Piave nach „La Dame aux camélias” von Alexandre Dumas Für einen Moment scheint es, als habe Violetta doch noch eine Chance auf Glück: In Alfredo hat sie einen Partner gefunden, der sie von Herzen liebt. Doch das Paar wird von den Geistern der Vergangenheit eingeholt; die Gesellschaft entscheidet, wer „vom Weg abgekommen“ ist und nicht mehr dazugehören darf. Mit „La traviata“ (ital: die vom Weg Abgekommene) hielt Verdi seinen Zeitgenossen einen Spiegel vor. Darin zu sehen waren Doppelmoral und ein fragwürdiges Wertesystem. Der damaligen Theaterleitung war das zu brisant; sie zwang Verdi, die Handlung um 150 Jahre vorzuverlegen. An Brisanz fehlt es der Oper bis heute nicht, was ihrer anhaltenden Popularität aber keineswegs schadet. Musikalische Leitung: Christopher Schumann Regie: Ilaria Lanzino Bühne: Martin Hickmann Kostüme: Carola Volles Chorleitung: Tarmo Vaask Dramaturgie: Wiebke Hetmanek Video: Lisa Rodlauer, Max Hammel Licht: Susanne Reinhardt In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Altersempfehlung: ab 9. Klasse mit einer Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Heiße Spuren
Kreuzgangspiele
War da nicht ein Geräusch? Dort! Hinter der Mauer! Dort passiert ganz sicher etwas sehr Verdächtiges! Da gehen Menschen durch die Stadt, die Geheimes planen, vielleicht sogar ein Verbrechen...? Folgen Sie der heißen Spur. Folgen Sie den Schauspielerinnen und Schauspielern der Kreuzgangspiele beim Theaterspaziergang an überraschende Orte und auf geheime Wege durch Feuchtwangen. Was wird wohl am Ende enthüllt werden? Was ist das Geheimnis? Das... wissen nur diejenigen, die der Spur gefolgt und durch die Kreuzgangstadt mitgegangen sind. Der Vorverkauf für den Theaterspaziergang beginnt am 15. Oktober 2026. Die Plätze sind begrenzt.
Aufführungen
| Hörspiel
Hans Castorps Reise in die Nacht
Kreuzgangspiele
Thomas Manns Meilenstein der Literaturgeschichte entführt in die bizarre Welt eines Lungensanatoriums im schweizerischen Hochgebirge. Hans Castorp bricht dorthin auf, um seinen Cousin zu besuchen. Aus den geplanten drei Wochen werden sieben Jahre, die er auf dem ‚Zauberberg‘ verbringen wird. Während das alte Europa aus den Fugen gerät und auf den Ersten Weltkrieg zusteuert, begegnet Castorp, umgeben von Schnee und Eis außergewöhnlichen Figuren, die ihn mit Politik, Philosophie, Liebe, Krankheit, Tod und sich selbst konfrontieren. Mit feiner Ironie und Genauigkeit zeichnet Mann den Weg vom Wort zur Gewalt, von der Demokratie zur Diktatur und fängt so die Stimmung vor dem Ersten Weltkrieg ein. In schnellen Wechseln aus gelesenen Passagen sowie gespielten und hörspielartigen Szenen bleiben Achim Conrad und Thomas Zieler stets nah am Helden des Romans und spüren erstaunlichen Parallelen zur ‚großen Gereiztheit‘ unserer heutigen Gesellschaft nach. Der Abend ist eine Produktion von movingtheatre.de/Köln
Aufführungen
| Komödie
Ein Sommernachtstraum
Kreuzgangspiele
Premiere: 3.6.2027 Fassung für die Kreuzgangspiele von Johannes Kaetzler. Es ist Johannisnacht, Sommersonnenwende. Die Geister sind los. Seltsame Feenwesen umgarnen die Menschen, die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit verwischt, und wilde Gefühle entfesseln ein spannendes Spiel um Liebe und Leidenschaften, um Macht und Ohnmacht, um Magie und Zauberei. William Shakespeares ‚A Midsummer Night’s Dream’ ist eines der größten Stücke der Weltliteratur. Meisterhaft lässt der große Theaterautor das Übersinnliche hineinragen in das Leben seiner Figuren und gibt so den Kräften des Unbewussten künstlerische Gestalt. Eine Hochzeit wird gefeiert, eine Theateraufführung wird geprobt, vier junge Leute verwirren sich auf der Suche nach der Liebe ihres Lebens, und das Reich der Feen vibriert vor Liebesschmerzen ihrer mächtigen Königin und ihres Königs. Und das alles ist trotz größter Leidenschaften, oder genau deswegen, voller Komik. Welch merkwürdige Geschöpfe leben auf unserem Planeten! Shakespeare durchschaut uns alle und hält uns in diesem zauberhaften Stück mit großer Freundlichkeit den Spiegel vor, in dem wir mit Erstaunen und Freude uns selbst entdecken können. Die Aufführungen dieses Meisterwerkes auf unserer Kreuzgang-Bühne schickt die Zuschauenden auf eine kurzweilige Traumreise in die mondbeschienenen Gefilde mächtigen Begehrens. „Es war eine sehr süße Komödie. Keine Worte weiter!“ Regie: Johannes Kaetzler Bühne: Werner Brenner Dramaturgie: Maria Wüstenhagen Dauer: ca. 1 Stunde 50 Minuten, keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Jeder stirbt für sich allein
Kreuzgangspiele
Premiere: 24.6.2027 Ein mutiges Ehepaar leistet Widerstand gegen den Terror des Nationalsozialismus, nachdem der einzige Sohn im Krieg gefallen ist. Sie verteilen heimlich Karten mit Botschaften des Widerstands. In einer verstörten Welt voll Misstrauen und Intrigen drohen Folter und Hinrichtung für Worte des Friedens, der Freiheit und der Gerechtigkeit. Eine wilde Jagd auf die beiden beginnt. Mehr und mehr zeigen die Mitläuferinnen und Mitläufer des Regimes ihr wahres Gesicht, und das couragierte Ehepaar kommt unweigerlich in größte Gefahr. Hans Fallada war trotz Denunziation seiner Person und kurzzeitiger Inhaftierung nicht ins Exil gegangen, sondern in Nazi-Deutschland geblieben. Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs schrieb er mit blutendem Herzen den Roman ‚Jeder stirbt für sich allein‘. Er wurde sein Vermächtnis. Bei den Aufführungen im Nixel-Garten gedenken wir des mutigen Ehepaares Elise und Otto Hampel, deren wahres Schicksal Grundlage des großen Romans ist. Es wird eine berührende Begegnung. „Die Nazi-Partei war alles, aber das deutsche Volk – nichts.“ „Das beste Buch, das je über den deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus geschrieben wurde.“ (Primo Levi) Von und mit Anette Daugardt und Uwe Neumann Dauer: ca. 80 Minuten, eine Pause
Aufführungen
| Musical
Dr. Jekyll und Mr. Hyde
Kreuzgangspiele
Premiere: 10.6.2027 Fassung für die Kreuzgangspiele von Lennart Matthiesen und Michael Reffi. In den finsteren Straßen Londons geschehen finstere Dinge. Ein gewisser Mr. Hyde geht um und begeht schändliche Missetaten. Er erscheint wie die Ausgeburt des schlechthin Bösen, und wer ihm begegnet, dem gefriert das Blut in den Adern. Niemand ist vor ihm sicher. Aufrichtige Bürgerinnen und Bürger Londons sorgen sich um ihr Wohl, wenn sie von Mr. Hyde auch nur hören. Angesehene Juristen beschäftigen sich mit dem Fall und tappen im Dunkeln, bis ein Mord geschieht, den zweifelsohne Mr. Hyde begangen hat. Danach allerdings ist Mr. Hyde spurlos verschwunden. Auch in medizinischen Kreisen interessiert man sich für den Fall. Unter ihnen ist Dr. Jekyll. Es stellt sich die Frage, ob in diesem Fall eine nähere Bekanntschaft mit dem Verbrecher besteht, aber jede Gewissheit verschwindet im Ungewissen. Es kommt der Tag, da taucht der Mörder wieder auf – und eine verhängnisvolle Geschichte nimmt ihren atemraubenden Lauf bis zu ihrem unfassbaren Ende. Die weltberühmte Novelle ‚Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde‘ wird auf den Brettern der Kreuzgang-Bühne zur Aufführung gebracht als ein Musical voller Dramatik, mit überraschenden Wendungen und Effekten, aufblitzenden Wahrheiten und ganz viel Spannung. Wer sich diese Aufführung entgehen lässt, versäumt etwas. Und dieses Etwas ist ein grandioser Theaterspaß. „So seltsam meine Lage auch war, die Ursachen des Problems erschienen mir so alt wie die Menschheit.“ Regie: Lennart Matthiesen Musik: Michael Reffi Bühne: Werner Brenner Dramaturgie: Maria Wüstenhagen Dauer: ca. 1 Stunde 50 Minuten, keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
JEDERMANN 2026
Jedermann
Erlebe den ‚Jedermann‘ als zeitloses Drama mit packender Inszenierung und beeindruckenden Darstellern. Lass dich berühren von einer Geschichte über Leben, Liebe, Tod und Vergebung. Echtes Theater: Live, hautnah, ergreifend, unterhaltsam Was zählt im Leben wirklich? Was macht ein gutes Leben aus? Wie gehen wir mit dem Tod um, wenn er uns leibhaftig gegenübersteht? Die Idee hinter ‚Jedermann‘ ist die Auseinandersetzung mit der menschlichen Natur, unserer Beziehung zu Reichtum, Tod und Spiritualität. Die Inszenierung stellt sich diesen zeitlosen Fragen mit einer Mischung aus traditionellen Elementen, multimedialer Unterhaltung und einem leidenschaftlichen Ensemble. Wir bieten eine spannende, kurzweilige Inszenierung, großartige Schauspieler*innen und ein unvergessliches Theatererlebnis. Manche behaupten, es sei der beste Jedermann, den sie je gesehen haben.* (* Das sagen nicht wir, das sagen unsere Zuschauer.) Nicolai Tegeler - Regie & Produktion Nicolai Tegeler ist Schauspieler und Regisseur. Sein Herz schlägt für das Stück “Jedermann” von Hugo von Hofmannsthal seitdem er die Rolle des Kinder-Jedermann unter der legendären Brigitte Grothum im Berliner Dom spielte. Tegeler ist davon überzeugt, dass „Jedermann“ eine besondere Botschaft und eine zeitlose Relevanz in sich trägt. Es ist für ihn nicht nur eine Inszenierung, sondern ein Akt der Hingabe an die Kunst und die Möglichkeit, dem Stück neuen Atem einzuhauchen und dieses bedeutende Werk für neue Generationen wiederzubeleben und weiterzugeben. Im Herbst 2022 produzierte er zusammen mit Sabine Crippa den Jedermann Open Air in Beelitz zur Landesgartenschau und führte Regie. 2024 folgten weitere Aufführungen in Weimar, Berlin und Bayreuth. 2025 spielten wir in Regensburg und erneut in Weimar & Bayreuth. 2026 spielen wir am 4. August auf der Seebühne in Bremen. Vom 12.08.–16.08. in Weimar, am 29.8. in Coburg und vom 4.-6.9. in Graz und 5.-7.11. in Bayreuth.
Aufführungen
| Theater
Jedermann
Bremen / Weimar / Coburg / Graz / Bayreuth Das Theaterereignis. Ein Klassiker, der aktueller nicht sein könnte. Im November im Freidrichsforum Bayreuth.
Aufführungen
| Ballett
Ballettauftakt
Staatstheater Nürnberg
Staatstheater Nürnberg Ballet of Difference Erleben Sie den Auftakt zur zweiten Spielzeit des Staatstheater Nürnberg Ballet of Difference, präsentiert von Richard Siegal! Begleiten Sie die Tänzer*innen in Aktion, beim Balletttraining auf der Bühne und in Proben für kommende Produktionen wie „More New Ballets Russes“ und „Les Ballets Actuels“.
Aufführungen
| Ballett
Rausch
Staatstheater Nürnberg
Ein singuläres Theaterereignis von Ballett, Oper, Schauspiel und Konzert im Rahmen des Theaterfests RAUSCH ist ein immersives Theaterereignis im Opernhaus. Anlässlich des Theaterfests zum Spielzeitbeginn schaffen Ballett, Oper, Schauspiel, Staatsphilharmonie, Chor und Kinderopernchor an einem Abend ein einzigartiges Gesamtkunstwerk. RAUSCH lädt ein, das historische Opernhaus noch einmal aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben. Das Publikum betritt das Haus nicht durch den Haupteingang, sondern wird auf verschlungenen Wegen hinter die Kulissen begleitet. Es kann die Künstlerinnen dann dabei beobachten, wie aus dem einmaligen Zusammenspiel der verschiedenen Kunstformen eine rauschhafte Erfahrung entsteht – voller Aufbruch, Energie und Ekstase, getragen von der engen Verbundenheit aller Sparten des Hauses. Für Konzept und Choreografie zeichnet Ballettdirektor Richard Siegal verantwortlich. Bevor das Musiktheater 2028 aus dem historischen Opernhaus in die Kongresshalle umzieht, ist RAUSCH für ihn auch ein Innehalten an dieser besonderen Schwelle: „Es ist eine Gelegenheit, dieses Gebäude noch einmal mit besonderer Aufmerksamkeit zu erleben, bevor es still und leise zu einer Erinnerung wird.“ RAUSCH schafft sowohl für das Publikum als auch für die Künstlerinnen einen besonderen Moment, in dem das Staatstheater als künstlerische Gemeinschaft erlebbar wird. Alle tragen zu diesem Moment bei. Gemeinsam schaffen sie etwas, das niemand alleine könnte. Generalmusikdirektor Roland Böer wird an diesem besonderen Abend sowohl dirigieren als auch musizieren. Aus dem Opernensemble wirken Julia Grüter und Corinna Scheuerle mit, aus dem Schauspiel Gaia Vogel, Joshua Kliefert und Kinan Hmeidan. Die Kostüme kommen von Flora Miranda, die zuletzt das STAATSTHEATER NÜRNBERG BALLET OF DIFFERENCE für „My Generation“ ausgestattet hat. Lorenzo Bianchi Hoesch, der die Musik zu Siegals Choreografie „Lilac“ komponiert hat, kreiert für RAUSCH Originalmusik. Kostüme: Flora Miranda Chorleitung: Tarmo Vaask Dramaturgie: Evan Supple Komposition und Soundkonzept: Lorenzo Bianchi Hoesch Licht: Roman Fliegel Am 18.9. ab 22.30 Uhr gibt es eine Party mit Publikum und Künstler*innen im Gluck-Saal des Opernhauses. DJ ist Alex Cook.
Aufführungen
| Dinner-Theater
Culinarcabaret Show-Biss:
Culinartheater
Robert Stadlober im Cafe Utopia- auf ein Glas mit der verjagten Zukunft. Nachts, vor hundert Jahren, blühten die schönsten Utopien in den Kaffeehäusern Europas. Robert Stadlober entwirft mit Geschichten, neu vertonten Gedichten von Masha Kaleko, Erich Mühsam, Joseph Roth, Peter Weiss, Else Lasker- Schüler, Stefan Zweig, Karl Kraus u.a. den verzweifelten Traum einer anderen Welt, einer Zukunft, die nie was, sie wurde verjagt, getötet. Träumen Sie mit im Cafe Zukunft, die Welt würde doch noch schön.
Aufführungen
| Dinner-Theater
Culinarcabaret Show-Biss: