zur Startseite
Erlebnisse / Musical Chormusical
Judith
Mitsingen beim Chormusical
Aufführungen / Kulturveranstaltung Tafelhalle Nürnberg Nürnberg, Äußere Sulzbacher Str. 62
Aufführungen / Theater Studiobühne Bayreuth Bayreuth, Röntgenstr. 2
Aufführungen / Puppentheater Theater Salz+Pfeffer Nürnberg, Frauentorgraben 73
Aufführungen | Ballett

More New Bal­lets Russes

Staatstheater Nürnberg

Musik von Igor Strawinsky, Darius Milhaud und Claude Debussy Auf dem Erfolg von „New Ballets Russes“ aufbauend, führt „More New Ballets Russes“ die Mission fort, in einen kritischen Austausch mit der Geschichte des Balletts einzutreten, und insbesondere den Geist von Serge Diaghilev und seiner ikonischen Compagnie der 1920er Jahre, „Les Ballets Russes“, neu zu beleben. In Anlehnung an Diaghilevs Leidenschaft dafür, neue Stimmen mit Werken zu beauftragen, präsentiert „More New Ballets Russes“ Uraufführungen zweier der vielversprechendsten Choreograf*innen für zeitgenössisches Ballett. Der aus Südafrika stammende Mthuthuzeli November bietet einen frischen Ansatz zu Strawinskys „Frühlingsopfer“ („Le sacre du printemps“), der sowohl Einflüsse des Balletts als auch des afrikanischen Tanzes nutzt, um das Spannungsverhältnis zwischen Modernismus und Mythos zu untersuchen, das im Zentrum dieses kanonischen Werkes steht. Die französisch-amerikanische Choreografin Rachelle Scott bearbeitet Debussys „Nachmittag eines Fauns“ („L’après-midi d’un faune“) neu, angereichert mit einer Neukomposition von Davidson Jaconello, und erkundet darin die flüchtige Natur menschlicher Erinnerung und Sehnsucht. Der Dreiteiler wird komplettiert durch einen Akt von Geschichtsrevision: die Uraufführung von Richard Siegals „Le bœuf sur le toit“. Jean Cocteaus Original „Le bœuf“, inspiriert vom legendären gleichnamigen Pariser Cabaret, zur Musik von Darius Milhaud, wurde den Ballets Russes zwar angeboten, aber schlussendlich von Diaghilev abgelehnt. Siegals Uraufführung führt Diaghilevs fantasievollen und erfinderischen Geist konsequent weiter und nutzt ihn wiederum, um über dessen Vermächtnis zu reflektieren. Rückwirkend die Geschichte des Repertoires neu zu erfinden, ist präzise die heutige Bedeutung davon, Diaghilevs Geist neu zu beleben. Choreografie und Inszenierung: Mthuthuzelí November, Richard Siegal, Rachelle Scott Bühne: Mthuthuzelí November, Jean-Marc Puissant Kostüme: Yann Seabra, Flora Miranda Licht/Video: Matthias Singer
Aufführungen | Ballett

Les Bal­lets Ac­tu­els

Staatstheater Nürnberg

„Les Ballets Actuels“ bringt drei unterschiedliche choreografische Stimmen zusammen und erforscht die Beziehung des Balletts zur zeitgenössischen Musik und Kultur, zu Formen der Bewegung, der Interaktion und des Zusammenseins. Der Abend beginnt in Justin Pecks „Hurry Up, We’re Dreaming“, das ursprünglich für das San Francisco Ballet im Jahr 2018 geschaffen wurde. Zur pulsierenden Musik der französischen Elektro-Pop-Gruppe M83 katapultiert das Werk das Ballett mit einem in Sneakern auftretenden Ensemble in die Rhythmen des modernen Lebens und verbindet Klassik und Moderne in einer Explosion von Energie und Freude. „Les Ballets Actuels“ zeigt das Ballett nicht als starre Form, sondern als einen sich ständig weiterentwickelnden Ausdruck des Jetzt. Es entwirft eine kühne Vision des Balletts, die von der Gegenwart handelt – eine Kunstform, die von der Art und Weise geprägt ist, wie wir heute und in Zukunft miteinander umgehen und die diese auch selbst prägt. Ebenfalls auf dem Programm steht „Overcast“ der aufstrebenden Choreografin Kirsten Wicklund. In diesem sparsamen Pas de deux mit Lichtdesign von James Proudfoot, untersucht Wicklund den Gegensatz zwischen einer subtilen, introspektiven Daseinsweise und ihrem dynamischen, expressiven Gegenpol. Der Abend gipfelt in einem von Richard Siegals Signaturwerken: „My Generation“, das ursprünglich 2015 für Cedar Lake Contemporary Ballet kreiert wurde. Musikalisch als augenzwinkernde Kritik an der Popindustrie gestaltet, feiert dieses mitreißende Ballett die Subversivität und Lebensfreude der Jugendkultur. Mit Musik von AtomTM und einem brandneuen Kostümdesign von Flora Miranda eröffnet „My Generation“ den Abend mit „flashing electricity“ (New York Times). Choreografie, Inszenierung: Richard Siegal, Justin Peck, Kirsten Wicklund Einstudierung: Andrew Scordato Bühne: Kirsten Wicklund Kostüm: Flora Miranda, Reid Bartelme, Harriet Jung, Kirsten Wicklund Dramaturgie: Hans-Peter Frings Musik: AtomTM, M83, Niharika Senapati Licht: Matthias Singer, James Proudfoot, James F. Ingalls
Aufführungen | Ballett

Bal­lett­auf­takt

Staatstheater Nürnberg

Staatstheater Nürnberg Ballet of Difference Erleben Sie den Auftakt zur zweiten Spielzeit des Staatstheater Nürnberg Ballet of Difference, präsentiert von Richard Siegal! Begleiten Sie die Tänzer*innen in Aktion, beim Balletttraining auf der Bühne und in Proben für kommende Produktionen wie „More New Ballets Russes“ und „Les Ballets Actuels“.
Aufführungen | Oper

Cosa Nostra

Staatstheater Nürnberg

Libretto von Georg Holzer Palermo in den 1970er und 80er Jahren: Die sizilianische Mafia Cosa Nostra trägt brutale Bandenkriege aus, Explosionen, Schüsse und Leichen auf offener Straße sind Normalität. Wer sich dem organisierten Verbrechen in den Weg stellt, wird von den Bossen zum Abschuss freigegeben. Die Untersuchungsrichter Giovanni Falcone und Paolo Borsellino wollen die Herrschaft der Korruption und Gewalt nicht akzeptieren. Erfolgreich ermitteln sie gegen die Mafia, obwohl sie wissen, dass sie dafür früher oder später mit dem Leben bezahlen. Anno Schreiers neue Oper erzählt von Menschen, denen Fairness, Recht und Transparenz wichtiger sind als ihr eigenes Überleben.
 Regie: Jens-Daniel Herzog Bühne: Mathis Neidhardt In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Aufführungen | Musical

Jesus Christ Su­per­star

Staatstheater Nürnberg

Gesangstexte von Tim Rice Die einen feiern ihn als Superstar, andere sehen in ihm eine Bedrohung ihrer Privilegien, der Freund verrät ihn: Die Zeitgenoss*innen reagierten höchst unterschiedlich auf den Menschen und das Phänomen Jesus. Tim Rice und Andrew Lloyd Webber erzählen in ihrer Rock-Oper die letzten sieben Tage von Jesus in erster Linie über dessen Umfeld. Machtspielchen, Profilierungswille, Harmoniesucht oder Umsturzgedanken – der Vielfalt der Charaktere entspricht der Reichtum der Partitur des erst 20-jährigen Webbers, der damit das Repertoire des Musiktheaters um ein Werk ergänzte, das noch heute, in Zeiten von religiösem Fanatismus einerseits und der Krise der Kirche andererseits, hochaktuell ist. Musikalische Leitung: Jürgen Grimm Inszenierung: Andreas Gergen Bühne, Video: Momme Hinrichs Kostüme: Aleksandra Kica Choreografie: Francesc Abós Chorleitung: Tarmo Vaask Dramaturgie: Wiebke Hetmanek Licht: Thomas Schlegel In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln Kooperation mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München
Aufführungen | Oper

Tann­häu­ser und der Sän­ger­krieg auf Wart­burg

Staatstheater Nürnberg

Text vom Komponisten Tannhäuser will sich nicht entscheiden: Er möchte sowohl den ekstatischen Rausch der Sinne im Venusberg genießen als auch an der Gemeinschaft der Meistersinger teilhaben. Richard Wagner vermischt in seiner romantischen Oper antike Mythologie, Sängerkriegssage und Heiligenlegende, um von einem Menschen zu erzählen, der auf der Suche nach seinem Platz in der Gesellschaft zwischen seinen Sehnsüchten aufgerieben wird. Wagner selbst hat immer wieder Hand an seinen „Tannhäuser“ gelegt und verschiedene Versionen erarbeitet. Am Staatstheater Nürnberg wird die Oper in der Wiener Fassung von 1875 gespielt. Musikalische Leitung: Roland Böer Inszenierung: Barbora Horáková Joly Bühne: Thilo Ullrich Kostüme: Annemarie Bulla Choreinstudierung: Tarmo Vaask Dramaturgie: Wiebke Hetmanek Video: Sergio Verde Licht: Thomas Schlegel in deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Aufführungen | Oper

La Tra­viata

Staatstheater Nürnberg

Text von Francesco Maria Piave nach „La Dame aux camélias” von Alexandre Dumas Für einen Moment scheint es, als habe Violetta doch noch eine Chance auf Glück: In Alfredo hat sie einen Partner gefunden, der sie von Herzen liebt. Doch das Paar wird von den Geistern der Vergangenheit eingeholt; die Gesellschaft entscheidet, wer „vom Weg abgekommen“ ist und nicht mehr dazugehören darf. Mit „La traviata“ (ital: die vom Weg Abgekommene) hielt Verdi seinen Zeitgenossen einen Spiegel vor. Darin zu sehen waren Doppelmoral und ein fragwürdiges Wertesystem. Der damaligen Theaterleitung war das zu brisant; sie zwang Verdi, die Handlung um 150 Jahre vorzuverlegen. An Brisanz fehlt es der Oper bis heute nicht, was ihrer anhaltenden Popularität aber keineswegs schadet. Musikalische Leitung: Björn Huestege Regie: Ilaria Lanzino Bühne: Martin Hickmann Kostüme: Carola Volles Chorleitung: Tarmo Vaask Dramaturgie: Wiebke Hetmanek Video: Lisa Rodlauer, Max Hammel Licht: Susanne Reinhardt In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Aufführungen | Ballett

Rausch

Staatstheater Nürnberg

Ein singuläres Theaterereignis von Ballett, Oper, Schauspiel und Konzert im Rahmen des Theaterfests RAUSCH ist ein immersives Theaterereignis im Opernhaus. Anlässlich des Theaterfests zum Spielzeitbeginn schaffen Ballett, Oper, Schauspiel, Staatsphilharmonie, Chor und Kinderopernchor an einem Abend ein einzigartiges Gesamtkunstwerk. RAUSCH lädt ein, das historische Opernhaus noch einmal aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben. Das Publikum betritt das Haus nicht durch den Haupteingang, sondern wird auf verschlungenen Wegen hinter die Kulissen begleitet. Es kann die Künstlerinnen dann dabei beobachten, wie aus dem einmaligen Zusammenspiel der verschiedenen Kunstformen eine rauschhafte Erfahrung entsteht – voller Aufbruch, Energie und Ekstase, getragen von der engen Verbundenheit aller Sparten des Hauses. Für Konzept und Choreografie zeichnet Ballettdirektor Richard Siegal verantwortlich. Bevor das Musiktheater 2028 aus dem historischen Opernhaus in die Kongresshalle umzieht, ist RAUSCH für ihn auch ein Innehalten an dieser besonderen Schwelle: „Es ist eine Gelegenheit, dieses Gebäude noch einmal mit besonderer Aufmerksamkeit zu erleben, bevor es still und leise zu einer Erinnerung wird.“ RAUSCH schafft sowohl für das Publikum als auch für die Künstlerinnen einen besonderen Moment, in dem das Staatstheater als künstlerische Gemeinschaft erlebbar wird. Alle tragen zu diesem Moment bei. Gemeinsam schaffen sie etwas, das niemand alleine könnte. Generalmusikdirektor Roland Böer wird an diesem besonderen Abend sowohl dirigieren als auch musizieren. Aus dem Opernensemble wirken Julia Grüter und Corinna Scheuerle mit, aus dem Schauspiel Gaia Vogel, Joshua Kliefert und Kinan Hmeidan. Die Kostüme kommen von Flora Miranda, die zuletzt das STAATSTHEATER NÜRNBERG BALLET OF DIFFERENCE für „My Generation“ ausgestattet hat. Lorenzo Bianchi Hoesch, der die Musik zu Siegals Choreografie „Lilac“ komponiert hat, kreiert für RAUSCH Originalmusik. Kostüme: Flora Miranda Chorleitung: Tarmo Vaask Dramaturgie: Evan Supple Komposition und Soundkonzept: Lorenzo Bianchi Hoesch Licht: Roman Fliegel Am 18.9. ab 22.30 Uhr gibt es eine Party mit Publikum und Künstler*innen im Gluck-Saal des Opernhauses. DJ ist Alex Cook.
Aufführungen | Dinner-Theater

Culinarcabaret Show-Biss:

Culinartheater

Robert Stadlober im Cafe Utopia- auf ein Glas mit der verjagten Zukunft. Nachts, vor hundert Jahren, blühten die schönsten Utopien in den Kaffeehäusern Europas. Robert Stadlober entwirft mit Geschichten, neu vertonten Gedichten von Masha Kaleko, Erich Mühsam, Joseph Roth, Peter Weiss, Else Lasker- Schüler, Stefan Zweig, Karl Kraus u.a. den verzweifelten Traum einer anderen Welt, einer Zukunft, die nie was, sie wurde verjagt, getötet. Träumen Sie mit im Cafe Zukunft, die Welt würde doch noch schön.
Aufführungen | Dinner-Theater

Culinarcabaret Show-Biss:
„Best of CHRISTMAS SPECIAL“

Culinartheater

In Anlehnung an das legendäre »Rat Pack« Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. unsterbliche Songs und kabarettistisches »Parlando» zwischen den 4 Gängen eines feinen Menüs… ein Abend mit einem Schuss Broadway voll schrägem Humor, romantisch und sentimental, sarkastisch und bissig …
Aufführungen | Dinner-Theater

Spiel mir das Lied vom Topf

Culinartheater

Tellerwestern mit 4-Gänge-Menü für festes Schuhwerk und Klavier. WENN DIE COLTS NOCH RAUCHEN DÜRFEN, IHRE TRÄGER ABER NICHT UNSER KULTSTÜCK Was, wenn Whiskey light und Badewanne den Outlaw zermürben? Wird des Widerspenstigen Zähmung gelingen? Gut gegen Böse, Freiheit gegen Sittsamkeit, Frau gegen Held! Ein Abend voll Spannung, Nostalgie, schmalziger Wildwest-Musik, wildem Humor, kultigem Essen!
Aufführungen | Dinner-Theater

Culinarcabaret Show-Biss:
„Best of Songs & Ballads“

Culinartheater

GLANZ UND GLAMOUR IM GLASPALAST – DIE ULTIMATIVE MUSIKSHOW In Anlehnung an das legendäre »Rat Pack« Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. unsterbliche Songs und kabarettistisches »Parlando» zwischen den 4 Gängen eines feinen Menüs… ein Abend mit einem Schuss Broadway voll schrägem Humor, romantisch und sentimental, sarkastisch und bissig … Mit Begrüßungs-Cocktail und 4-Gänge-Menü.
Aufführungen | Dinner-Theater

Culinarcabaret Show-Biss:
“Azzurro…..„

Culinartheater

GLANZ UND GLAMOUR IM GLASPALAST – DIE ULTIMATIVE MUSIKSHOW MUSIK IST UNSER PROFIL! Unsterbliche Songs, kabarettistisches ´Parlando´…. ein Abend mit einem Schuss Broadway voll schrägem Humor, romantisch und sentimental, sarkastisch und bissig…
Aufführungen | Dinner-Theater

Dolce Vita

Culinartheater

Der Süden ist überall – Madrid oder Mailand, Hauptsache Italien. Bella Italia wird in Franken simuliert. Ein schriftstellernder Genussmensch, der über „die Liebe in Zeiten der Corona“ schreiben soll, ein von seiner smart watch gesteuerter Fitnessfreak und eine temperamentvolle Signorina treffen in der „original italienischen“ Trattoria in Norimberga aufeinander. Und da wir uns im Lande von amore, dolce vita und dolce far niente befinden, kommt es zu allerlei Complicazioni d‘amore. Venezianische Cucina, Canzoni belli, una Atmosfera famosa – veramente un buon gusto originale….. Buon apetito!
Aufführungen | Dinner-Theater

ADLER – Von Nürnberg nach Fürth & einmal um die ganze Welt

Culinartheater

In einer wilden Fahrt über bizarre Gebirge durch fremde Erdteile und tiefe Ozeane lernen Sie nie geahnte Wege in unsere Nachbarstadt kennen! Ein halsbrecherischer Parforceritt durch die Welt der Musik im Wechsel mit einem fantasievollen Crossover-Menue mit anregender „Expedition“ durch den Tiergarten.
Aufführungen | Dinner-Theater

Rosmarin & Griglia - Wenn liebe durch den Magen geht

Culinartheater

Zum Jubiläum das Beste aus 30 Jahren, die Mutter aller Stücke! Es wird gehirnt, bis die Platte qualmt: die Bearbeitung eines „Klassikers“ – Moliere? Shakespeare? Aristophanes? Ja!, eine tolldreiste Liebesgeschichte! Das haben wir noch nie gemacht, das passt zum Essen, denn Liebe geht durch den Magen! Und Sie erleben, wie so ein Stück entsteht. Ein „Making-of“ voll Überraschungen und absurdem Humor eingebettet in ein liebevoll kreiertes 4-Gänge-Menü, verfeinert mit viel schmalziger Musik. Mit „Exkursion“
Aufführungen | Oper

Lulu

Staatstheater Nürnberg

Neufassung des 3. Akts von Eberhard Kloke, Libretto von Alban Berg nach Frank Wedekind Lulu ist immer eine andere in den Augen der Männer und Frauen, die ihr verfallen sind: Nelly für den Medizinalrat, Mignon für Dr. Schön, Eva für den Maler, Gräfin Adelaide für die gute Gesellschaft, Lulu für Schigolch, Alwa, die Gräfin Geschwitz und für den Mann, der sie schließlich ermorden wird. Dabei bleibt sie in allen Wendungen ihres Schicksals dieselbe: eine junge Frau, die leben will und die den Wahnsinn nicht braucht, den sie entfesselt. Alban Berg komponiert in seiner anti-romantischen Zwölftonmusik für Lulu das, was sie ausmacht: Schlichtheit, Klarheit und Schönheit. Musikalische Leitung: Roland Kluttig Regie: Jens-Daniel Herzog Bühne: Mathis Neidhardt Kostüme: Sibylle Gädeke Dramaturgie: Georg Holzer, Hans-Peter Frings Licht: Fabio Antoci In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Liveübertragung der Premiere auf BR Klassik
Aufführungen | Ballett

Bo­den­stän­dig in Be­we­gung

Staatstheater Nürnberg

Bei dem Mitmach-Tanzformat auf der WIESE laden Richard Siegal und die Tänzer*innen des Staatstheater Nürnberg Ballet of Difference Menschen jeden Alters dazu ein, gemeinsam die Freude am Tanzen zu entdecken. Für die Teilnahme sind keinerlei Tanzerfahrungen notwendig – bequeme Kleidung und flache Schuhe genügen, um sich auf der Wiese frei, sicher und gemeinsam zu bewegen.
Aufführungen | Ballett

See Me - Dance with Me

Staatstheater Nürnberg

Was passiert, wenn eine ganze Schule die Klassenzimmer verlässt und die Welt tanzend neu entdeckt? Wenn Sehen und Nicht-Sehen nicht länger trennen, sondern inspirieren? Mit SEE ME – DANCE WITH ME entsteht im Juli 2026 ein außergewöhnliches Kunstprojekt, das neue Perspektiven eröffnet – für Kinder, Künstlerinnen und Publikum gleichermaßen, ein inklusives Tanzprojekt von bbs nürnberg, Bildungszentrum für blinde und sehbehinderte Kinder, und dem Staatstheater Nürnberg Ballet of Difference/IDEA IN ACTION. Einen Monat lang, so haben es Ballettdirektor Richard Siegal und Schuldirektor Alexander Remus entschieden, verwandeln sich die Räume der Schule in vibrierende Probenstudios: Rund 125 blinde, sehbehinderte und sehende Kinder und Jugendliche tauschen Schulbank gegen Bühne. Gemeinsam mit dem künstlerischen Team arbeiten sie täglich bis zu fünf Stunden an Bewegung, Tanz, Stimme, Musik und Improvisation. Die Kinder erobern Räume mit ihren eigenen Fähigkeiten. Sie zeigen, wie sie die Welt erfahren, ertasten, hören, erspüren – und machen diese Wahrnehmung künstlerisch erlebbar. Am Ende der vierwöchigen Proben stehen zwei öffentliche Aufführungen inklusive Generalprobe im Z-Bau – Haus für Gegenwartskultur. Choreografie/Inszenierung: Martina La Ragione, Wayne Götz Mit: Schülerinnen des BBS Nürnberg, Bildungszentrum für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche Schulleiter, Förderzentrum: Alexander Remus Violine: Justyna Niznik Raum/Licht: Team und Schüler*innen Choreographische Assistenz: Chiara Fersini, Lina Hartmann, Daniel Pinchas, Lina Wagner Audiodeskription im Stück: Susanna Curtis Produktionsleitung: Janik Goldberger, José Hurtado Idee/Künstl. Koordination: Bettina Wagner-Bergelt/IDEA IN ACTION Gefördert von der ART MENTOR FOUNDATION LUCERNE und der MARIE HACK STIFTUNG
Aufführungen | Ballett

New Bal­lets Russes

Staatstheater Nürnberg

Petruschka und Pulcinella (UA) Musik von Igor Strawinsky Nur wenige Compagnien haben das europäische Ballett des 20. Jahrhunderts so stark geprägt wie die Ballets Russes von Sergej Diaghilew. Trotz ihres relativ kurzen Bestehens von nur zwei Jahrzehnten hinterließ diese Compagnie einen unauslöschlichen Eindruck in ihrer Kunstgattung. Les Ballets Russes werden nicht nur für ihre virtuosen Tänze und lebendigen Erzählungen gefeiert, sondern auch für ihren bahnbrechenden interdisziplinären Ansatz. Durch die Zusammenarbeit mit Koryphäen wie Matisse, Picasso, Strawinsky, Satie, Nijinska und Fokine verfolgte die Compagnie eine kühne Mission: die Grenzen des Balletts zu erweitern, aber auch den Respekt vor den Traditionen und dem Wissen anderer Disziplinen zu fördern. Dieses Ethos bildet den Kern des kreativen Antriebs des Staatstheater Nürnberg Ballet of Difference. „New Ballets Russes“ ist nicht nur eine Neuinterpretation der Werke von Les Ballets Russes, sondern stellt auch eine provokante Frage: Was bedeutet der Geist Diaghilews heute, neu befragt unter radikal anderen kulturellen und sozialen Bedingungen? In „Petruschka“ (Choreografie aus dem Jahr 2022) erweckt Richard Siegal Strawinskys Klassiker mit einer akribischen Untersuchung seiner musikalischen und erzählerischen Architektur zu neuem Leben, das durch Flora Mirandas farbenfrohe Kostüme, Matthias Singers starkes Lichtdesign und Jean-Marc Puissants Neuinterpretation des ursprünglichen Bühnenbilds zum Ausdruck kommt. Mit „Pulcinella“ (UA), einer Neuinterpretation von Strawinskys bahnbrechender Komposition, vertieft Siegal seine Auseinandersetzung mit dem Erbe der Ballets Russes – eine „Epiphanie“, wie Strawinsky selbst sagte, die die Möglichkeiten seiner späten Schaffensperiode eröffnete. Mit seiner spielerischen und doch zum Nachdenken anregenden Erzählung lädt „Pulcinella“ dazu ein, über Themen wie Täuschung, Liebe und Transformation nachzudenken. Mehr noch, es zwingt uns dazu, den Wert der Tradition als Grundlage für das zeitgenössische Ballett zu hinterfragen. Aus Siegals Perspektive ist der revolutionäre Geist Diaghilews kein Relikt der Vergangenheit, sondern eine dynamische Kraft, die die Zukunft der Kunstform weiterhin prägt. Musikalische Leitung: Jan Croonenbroeck Choreografie, Inszenierung: Richard Siegal Bühne: Jean-Marc Puissant Kostüme: Flora Miranda, Jean-Marc Puissant Dramaturgie: Evan Supple Licht, Video: Matthias Singer Foto © Paul Leclaire

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.