Hilde von Collande – Muse, Modell und Künstlerin
Im Jahr 2015 zeigte die Kunstvilla in der Ausstellung „Die Kunstvilla wird weiblich!“ Werke der ersten Generation professionell ausgebildeter Künstlerinnen, darunter auch ein Gemälde von Hilde von Collande aus der Sammlung. Über die Künstlerin war zu diesem Zeitpunkt nur sehr wenig bekannt, was sie mit vielen Künstlerinnen ihrer Generation eint.
Hilde von Collande wurde 1906 in Berlin als Hilde Hübner geboren und absolvierte die Werkkunstschule in Aachen, wo sie auch als Schauspielerin dilettierte. In Dresden wurde sie Schülerin des Malers, Grafikers und Bühnenbildners Constantin von Mitschke-Collande, den sie 1940 heiratete und auf dessen Werken sie in der Folge vielfach als Modell erkennbar ist. 1954 schuf Hilde von Collande die Kostüme für die am Opernhaus in Nürnberg uraufgeführte Operette „Der dritte Wunsch“, für die ihr Mann das Bühnenbild entworfen hatte. Als eigenständige Künstlerin trat Hilde von Collande hingegen erst nach dem Tod ihres Mannes 1956 in Erscheinung. In Nürnberg schuf sie in den 1950er-Jahren zahlreiche Kunst-am-Bau-Gestaltungen. Daneben betreute sie den künstlerischen Nachlass ihres Mannes. 1976 siedelte die Künstlerin nach München über, wo sie 1992 verstarb.
Der Vortrag von Dr. Andrea Dippel, Leiterin der Kunstvilla, zeichnet den Lebensweg von Hilde von Collande nach und stellt ihre überlieferten Werke vor. Daneben werden die Schwierigkeiten von Frauen, nach 1945 im Kunstbetrieb zu reüssieren, thematisiert.
Hilde von Collande wurde 1906 in Berlin als Hilde Hübner geboren und absolvierte die Werkkunstschule in Aachen, wo sie auch als Schauspielerin dilettierte. In Dresden wurde sie Schülerin des Malers, Grafikers und Bühnenbildners Constantin von Mitschke-Collande, den sie 1940 heiratete und auf dessen Werken sie in der Folge vielfach als Modell erkennbar ist. 1954 schuf Hilde von Collande die Kostüme für die am Opernhaus in Nürnberg uraufgeführte Operette „Der dritte Wunsch“, für die ihr Mann das Bühnenbild entworfen hatte. Als eigenständige Künstlerin trat Hilde von Collande hingegen erst nach dem Tod ihres Mannes 1956 in Erscheinung. In Nürnberg schuf sie in den 1950er-Jahren zahlreiche Kunst-am-Bau-Gestaltungen. Daneben betreute sie den künstlerischen Nachlass ihres Mannes. 1976 siedelte die Künstlerin nach München über, wo sie 1992 verstarb.
Der Vortrag von Dr. Andrea Dippel, Leiterin der Kunstvilla, zeichnet den Lebensweg von Hilde von Collande nach und stellt ihre überlieferten Werke vor. Daneben werden die Schwierigkeiten von Frauen, nach 1945 im Kunstbetrieb zu reüssieren, thematisiert.