Als eines der international bedeutendsten Opernhäuser blickt die Wiener Staatsoper sowohl auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück als auch auf eine vielseitige Gegenwart: Jede Spielzeit stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Allabendlich sind neben den fest engagierten Ensemblemitgliedern internationale Stars auf der Bühne und am Dirigentenpult zu erleben, im Graben begleitet von einem einzigartigen Orchester: dem Staatsopernorchester, dessen Musiker in Personalunion den Klangkörper der Wiener Philharmoniker bilden.
Staatsoperndirektor Dominique Meyer öffnete das Haus 2013 auch virtuell mit einem innovativen Projekt: Wiener Staatsoper live at home ermöglicht Opern- und Ballettfreunden auf der ganzen Welt, die Vorstellungen in der Wiener Staatsoper auf digitalen Geräten zu verfolgen.
OPERA SERIA in zwei Akten
Text Pietro Metastasio
in einer Bearbeitung von Caterino Tommaso Mazzolà
Ohne um die Bedrohungen zu wissen, die ihn umgeben, versucht der römische Kaiser Tito, seinem Amt ebenso gerecht zu werden wie seinem Anspruch an sich selbst.
Tito übt sich in Großherzigkeit: Er vergibt seinen Gegnern und stiftet das Geld, das für den Bau eines Tempels zu seinen Ehren gedacht ist, für die Opfer des letzten Vesuvausbruchs. Auch Servilia, die er aus Gründen der Staatsraison heiraten wollte, gibt er frei, als ihr Geliebter Annio ihn darum bittet. Nur gegen den heimlichen Zorn Vitellias, die ihn und die Mitregentschaft für sich beansprucht und seinen Freund Sesto zu Mord und Aufruhr anstiftet, ist er nicht gewappnet. Schon steht das Kapitol in Flammen. Als Sesto gesteht, Urheber des Aufstandes zu sein, steht Tito vor der Entscheidung, das Todesurteil des Senats zu unterzeichnen oder die sprichwörtliche Milde walten zu lassen.
Musikalische Leitung: Pablo Heras-Casado
Inszenierung, Choreografie & Bühne: Jan Lauwers
Regiemitarbeit: Emily Hehl
Kostüme: Lot Lemm
Licht: Ken Hioco
Ko-Choreografie: Paul Blackman
Dramaturgie: Elke Janssens
Sprache Italienisch
Termine
Fr 6.3.2026, 11:30 | Öffentliche Probe
Mo 9.3.2026, 19:00 | Premiere
Do 12.3.2026, 19:00und weitere Termine
Mo 16.3.2026, 19:00
Sa 21.3.2026, 19:00
Di 24.3.2026, 19:00
Fr 27.3.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Drei Choreografien – drei Visionen für ein zeitgenössisches Ballett. Visionary Dances vereint Tanzkünstler, die jeweils einen individuellen Zugang zum akademischen Tanz gefunden und das klassische Ballett in neue Dimensionen geführt haben.
Während Twyla Tharp eine der ersten war, die die klassische und moderne Welt verband und deren In the Upper Room 2026 40-jähriges Jubiläum feiert, gehören Justin Peck und Wayne McGregor aktuell zu den wichtigsten und gefragtesten Choreografen.
Yugen
Musikalische Leitung: Gavin Sutherland
Chor: Arnold Schoenberg Chor
Konzept, Inszenierung & Choreografie: Wayne McGregor
Musik: Leonard Bernstein
Bühne: Edmund de Waal
Kostüme: Shirin Guild
Licht: Lucy Carter
Choreinstudierung: Erwin Ortner Yugen ist eine Koproduktion des Royal Ballet London und Het Nationale Ballet Amsterdam
In the Upper Room
Choreografie: Twyla Tharp
Musik: Philip Glass
Kostüme: Norma Kamali
Licht: Jennifer Tipton
Einstudierung: Shelley Washington
Werkeinführung
30 Minuten vor der Vorstellung
im Gustav Mahler-Saal
Termine
Fr 27.3.2026, 11:00 | Öffentliche Probe
Sa 28.3.2026, 19:00 | Premiere
Mo 30.3.2026, 19:00und weitere Termine
Mi 1.4.2026, 19:00
Sa 4.4.2026, 19:00
Mo 6.4.2026, 19:00
Di 7.4.2026, 19:00
Fr 10.4.2026, 19:00
Di 14.4.2026, 19:00
Fr 17.4.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Luisa, die Tochter des Veteranen Miller, liebt einen jungen Jägerburschen, der mit dem Herrschaftsantritt des neuen Feudalherren in ihr Dorf gekommen ist. Aber auch Wurm, der Schlossverwalter, ist in Luisa verliebt. Er enthüllt ihrem Vater die wahre Identität des vermeintlichen Jägerburschen: Es ist Rodolfo, der Sohn des Feudalherren, was eine Ehe mit Luisa aus Standesgründen unmöglich macht. Rodolfo will um seine Liebe kämpfen, doch dabei geraten er und Luisa in die Fallstricke der intriganten und korrupten Hofgesellschaft.
Musikalische Leitung. Michele Mariotti
Inszenierung & Bühne: Philipp Grigorian
Kostüme: Vlada Pomirkovanaya
Choreographie: Anna Abalikhina
Licht: Franck Evin
Video: Patrick K.-H.
Sprache: Italienisch
Termine
Mo 16.2.2026, 19:00
Fr 20.2.2026, 19:00
Mo 23.2.2026, 19:00und weitere Termine
Do 26.2.2026, 19:00
So 1.3.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Dramma buffo in drei Akten
Text Giovanni Ruffini & Gaetano Donizetti
Es ist einer der bekanntesten Komödienstoffe der Welt: Hier der ältliche, auf Wahrung seiner Vermögenswerte bedachte Junggeselle, der noch einmal in die Rolle des Liebhabers schlüpfen will. Dort die junge Frau, die ihn raffiniert an der Nase herumführt. In Don Pasquale hat Donizetti diesen Handlungsrahmen gekonnt aufgespannt: Die Oper ist burlesk, aber als Auseinandersetzung zwischen patriarchalen Wünschen und jugendlicher Selbstbestimmung auch zeitlos gültig. Regisseurin Irina Brook setzt die Komödie in die Gegenwart, führt sie rasant in ein übersteigert-bonbonfarbenes Finale, in dem gelacht – aber niemals nur verlacht werden soll.
Der alte, wohlhabende, aber geizige Junggeselle Don Pasquale will seinen Neffen Ernesto verheiraten: mit einer wohlhabenden Frau. Doch Ernesto zieht die junge, mittellose Witwe Norina vor, die ihn liebt. Obwohl Don Pasquale Norina nie gesehen hat, lehnt er diese Ehe ab – und jagt Ernesto kurzerhand aus dem Haus. Niedergeschlagen schreibt dieser seiner Geliebten Norina einen Abschiedsbrief. Aber Norina gibt Ernesto nicht auf. Don Pasquales neuer Plan lautet nun, selbst zu heiraten – und sein Freund Dr. Malatesta soll ihm dabei behilflich sein. Dieser allerdings hält zu Ernesto und fädelt ein Verwirrspiel ein, bei dem Norina und Ernesto mitspielen: Norina wird dem alten Junggesellen als Malatestas wohlerzogene, im Kloster groß gewordene Schwester Sofronia präsentiert. Don Pasquale ist von diesem stillen, tugendhaften Geschöpf hingerissen — und geht mit ihr eine von Malatesta inszenierte Scheinehe ein (die Don Pasquale für echt hält). Unmittelbar nach der Trauung ändert Sofronia (=Norina) ihr Verhalten. Sie wird zur verschwenderischen, lieblosen, schnippischen Xanthippe, die Pasquale terrorisiert und ihn – offenbar –betrügt. Um sie wieder aus dem Haus zu treiben, will Don Pasquale seinen Neffen Ernesto, ausgestattet mit einer reichen Mitgift, mit (der ihm immer noch scheinbar unbekannten) Norina verheiraten und bei sich aufnehmen. Da wird ihm die wahre Identität Sofronias aufgedeckt. Er muss lernen: Ältere Semester sollten jüngere Frauen besser nicht umwerben ...
George Balanchines Jewels gilt als das erste abendfüllende Ballett ohne Handlung. Inspiriert von einem Besuch des Juwelier-Hauses Van Cleef & Arpels in New York entschied sich der Choreograf 1967 ein Werk angelehnt an die Eigenschaften verschiedener Edelsteine für sein New York City Ballet zu kreieren.
In drei Teilen steht jeweils ein anderes »Juwel« - Smaragd, Rubin, Diamant – im Zentrum der Choreographie, in der George Balanchine – als wahrer Visionär der Tanzkunst – die Tradition des romantischen Balletts mit einem modernen Tanzdenken verbindet. In einzigartigen Kostümen der Designerin Karinska vereint Jewels zarte Poesie, noble Schönheit und humorvolle Coolness und gilt als »perfect introduction to ballet«.
Klavier »Rubies«: Anna Malikova
Musikalische Leitung: Paul Connelly
Choreografie: George Balanchine
Musik von: Gabriel Fauré, Igor Strawinski, Piotr I. Tschaikowski
Bühne: Peter Harvey
Kostüme: Karinska
Licht: Mark Stanley
Einstudierung: Nanette Glushak, Diana White
Termin
So 15.2.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Oper in einem Akt nebst einem Vorspiel
Text Hugo von Hofmannsthal
Als die geplante Aufführung seiner Opera seria Ariadne auf Naxos im Palast eines Wiener Neureichen mit der Tanzmaskerade einer italienischen Komödientruppe zusammengelegt wird, ist der junge Komponist zunächst verzweifelt.
Dass er sich einverstanden erklärt, ist vor allem der Tänzerin Zerbinetta zu verdanken. In der Oper selbst begegnen wir Ariadne, verlassen und verzweifelt. Erst dem Gott Bacchus gelingt es, sie zu neuem Leben erwecken. In der mystischen Vereinigung der beiden bleibt noch Platz für Zerbinettas Spott: »Kommt der neue Gott gegangen, hingegeben sind wir stumm!«
Musikalische Leitung: Cornelius Meister
Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf
Bühne: Rolf Glittenberg
Kostüme: Marianne Glittenberg
Licht: Jürgen Hoffmann
Sprache Deutsch
Werkeinführung
30 Minuten vor der Vorstellung
im Gustav Mahler-Saal
Termine
Do 19.2.2026, 19:00
So 22.2.2026, 19:00
Mi 25.2.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Opéra comique in vier Akten
Text Henri Meilhac & Ludovic Halévy nach Prosper Mérimée
Die freiheitsliebende Carmen wird von allen Männern begehrt. Obwohl keine ihrer Beziehungen anhält, verliebt sich der Soldat Don José unsterblich in sie, nachdem sie ihm kokett eine Blume vor die Füße geworfen hat.
Er desertiert, verzichtet auf eine sich anbahnende Beziehung zu Micaëla, einem Mädchen aus seinem Dorf, und schließt sich Carmens Schmugglerbande an. Auch diesmal erkalten Carmens Gefühle und sie interessiert sich nur mehr für den Stierkämpfer Escamillo. Vor der Arena eskaliert ein Streit zwischen Don José und Carmen: Voller Eifersucht tötet Don José seine ehemalige Geliebte.
Musikalische Leitung: Yves Abel
Inszenierung: Calixto Bieito
Szenische Einstudierung: Joan Anton Rechi
Bühne: Alfons Flores
Kostüme: Mercè Paloma
Licht: Alberto Rodriguez Vega
Sprache: Französisch
Altersempfehlung: 14 +
Werkeinführung
30 Minuten vor der Vorstellung
im Gustav Mahler-Saal
Termine
Sa 21.2.2026, 19:00
Di 24.2.2026, 18:30
Di 3.3.2026, 19:00und weitere Termine
Mo 1.6.2026
Mi 3.6.2026
Fr 5.6.2026
Mo 8.6.2026
Do 11.6.2026
Dramma lirico in vier Teilen
Text Temistocle Solera
Vor dem Hintergrund des babylonischen Exils der Israeliten wird einerseits die Geschichte des babylonischen Königs Nabucco erzählt, der erst durch einen kurzzeitigen Machtverlust geläutert wird und den von ihm in Gefangenschaft gesetzten Hebräern die Freiheit schenkt. Andererseits geht es aber auch um die private Auseinandersetzung der Töchter Nabuccos: Während Abigaille um jeden Preis auf den Thron will, ist Fenena aus Liebe zum Israeliten Ismaele zum jüdischen Glauben konvertiert.
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Günter Krämer
Bühne: Petra Buchholz, Manfred Voss
Kostüme: Falk Bauer
Licht: Manfred Voss
Sprache: Italienisch
Termine
Fr 27.2.2026, 19:00
Mo 2.3.2026, 19:00
Do 5.3.2026, 19:00und weitere Termine
So 8.3.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Tragedia giapponese
Text Luigi Illica & Giuseppe Giacosa
Für den Marineleutnant Benjamin Franklin Pinkerton ist die Ehe mit Cio-Cio-San, genannt Butterfly, eine unverbindliche Annehmlichkeit während seines Aufenthalts in Nagasaki.
Cio-Cio-San nimmt die Hochzeit dagegen sehr ernst. Sie tritt zum christlichen Glauben über und nimmt den Bruch mit ihrer Familie in Kauf. Pinkerton kehrt in die USA zurück.
Als er nach drei Jahren zurückkehrt, wird er von seiner neuen Frau begleitet. Sie kommen, um das Kind zu sich zu holen, das Cio-Cio-San nach Pinkertons Abreise geboren hat. Sie bereitet das Kind zur Abreise vor und nimmt sich das Leben.
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Anthony Minghella
Regie und Choreographie: Carolyn Choa
Bühne: Michael Levine
Kostüme: Han Feng
Licht: Peter Mumford
Puppendesign und -regie: Blind Summit Theatre Mark Down & Nick Barnes
Termine
Sa 7.3.2026, 19:00
Di 10.3.2026, 19:00
Sa 14.3.2026, 19:00und weitere Termine
Di 17.3.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
In ein imaginäres, korruptes Schlaraffenland – das »verfressene, versoffene und verhurte« Breughelland – platzt eines Tages der Tod alias Nekrotzar alias der dämonische Große Makabre.
Er will die unmittelbare Zerstörung der Welt und der frivolen Menschheit verkünden. Durch die ihm unbekannten Gelüste des Lebens verführt und überwältigt, stirbt am Ende aber ausschließlich Nekrotzar selbst. Alle anderen gelangen zur Moral, dass ihr vorläufiges Überleben zur Beibehaltung des bis dahin geführten Lebenswandels genutzt werden sollte.
Musikalische Leitung: Pablo Heras-Casado
Inszenierung & Bühne: Jan Lauwers
Kostüme: Lot Lemm
Licht: Ken Hioco
Choreographie: Paul Blackman, Jan Lauwers
Dramaturgie: Elke Janssens
Sprache Deutsch
Altersempfehlung 12 +
Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal
Termine
So 15.3.2026, 19:00
Fr 20.3.2026, 19:00
So 22.3.2026, 19:00und weitere Termine
Mi 25.3.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Komische Oper in drei Akten
Text Karel Sabina
Neue deutsche Textfassung von SUSANNE FELICITAS WOLF in Zusammenarbeit mit SERGIO MORABITO auf Grundlage der Bühnenfassung von CARL RIHA und WINFRIED HÖNTSCH unter Verwendung von Passagen aus den Übertragungen von KURT HONOLKA und PAUL ESTERHAZY
Smetanas Verkaufte Braut schildert den Ausnahmezustand, in den ein ganzes tschechisches Dorf während der Kirchweih gerät und den immer wieder ausweglos erscheinenden Kampf einer jungen Frau um ihre scheinbar verratene und verkaufte Liebe. Die utopische Gegenwelt eines Wanderzirkus hält dabei den außer Rand und Band geratenden Begehrlichkeiten der Dorfbewohner, ihren Abhängigkeiten, Ängsten und Hoffnungen einen Spiegel vor.
Musikalische Leitung: Tomáš Hanus
Inszenierung: Dirk Schmeding
Bühne: Robert Schweer
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Choreografie: Annika Dickel
Licht: Tim van t‘Hof
Video: Johannes Kulz
Sprache: Deutsch
Eine Pause
Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal
Termine
Mo 23.3.2026, 19:00
Do 26.3.2026, 19:00
Di 31.3.2026, 19:00
Bewertungen & Berichte Die verkaufte Braut (Prodaná Nevěsta)
Oper
Parsifal
Richard Wagner
Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen
Text Richard Wagner
Der Männerbund der Gralsritter ist in die Krise geraten. Denn immer wieder desertieren Ritter in das Gegenreich des Zauberers Klingsor, der vom Kreis der Ritter zuvor zurückgewiesen worden war.
Mit Hilfe von verführerischen Frauen, allen voran Kundry, gelingt es diesem, die Ritter zu Fall zu bringen. Sogar Gralskönig Amfortas kann er so zu einem Fehltritt verleiten. Er entwendet ihm seinen heiligen Speer und schlag ihm eine unheilbare Wunde. Dadurch ist Amfortas seine rituelle Pflicht der Gralsenthüllung zur Tortur geworden. Einzig einem reinen Toren ist es bestimmt, den Sündenfall des Gralskönig rückgängig zu machen und seine verheerenden Folgen aufzuheben.
Musikalische Leitung: Axel Kober
Inszenierung, Bühne & Kostüme: Kirill Serebrennikov
Licht: Franck Evin
Ko-Regie: Evgeny Kulagin
Mitarbeit Bühne: Olga Pavluk
Mitarbeit Kostüm: Tatiana Dolmatovskaya
Video & Foto Designer; Aleksei Fokin, Yurii Karih
Kampfmeister: Ran Arthur Braun
Dramaturgie: Sergio Morabito
Sprache: Deutsch
Altersempfehlung: 14 +
Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal
Termine
Do 2.4.2026, 17:00
So 5.4.2026, 17:00
Mi 8.4.2026, 17:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Oper in drei Akten (15 Szenen)
Text Alban Berg
nach Georg Büchner
Alban Bergs Wozzeck erzählt die Geschichte einer gepeinigten Kreatur, die, von Visionen und Ängsten bedrängt, von der Gesellschaft verlacht und gequält, aus ihrer Existenz getrieben wird – bis es zur finalen Katastrophe kommt und aus dem Opfer auch ein Täter wird.
Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst
Inszenierung: Simon Stone
Bühne: Bob Cousins
Kostüme: Alice Babidge, Fauve Ryckebusch
Licht: James Farncombe
Sprache: Deutsch
Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal
Termine
Do 9.4.2026, 19:00
Sa 11.4.2026, 20:00
Mo 13.4.2026, 19:00
Melodramma in drei Akten
Text Giuseppe Giacosa & Luigi Illica
Der ehemalige Konsul Angelotti ist der Gefangenschaft entkommenin der Kirche Sant’Andrea della Valle trifft er auf den Maler Mario Cavaradossi, der ihm hilft.
Doch es gelingt dem Polizeichef Scarpia, Cavaradossi auf die Spur zu kommen: Er soll hingerichtet werden. Für seine Rettung verlangt Scarpia von Tosca, der geliebten Cavaradossis, körperliche Hingabe. Sie willigt ein, erhält die Zusage einer Scheinhinrichtung – und ermordet Scarpia. Dieser hat sie jedoch betrogen und Cavaradossi wird tatsächlich erschossen. Für Tosca ist das Leben sinnlos geworden und sie stürzt sich von der Engelsburg.
Musikalische Leitung: Daniel Oren
Inszenierung: Margarethe Wallmann
Bühne und Kostüme: Nicola Benois
Termine
So 12.4.2026, 19:00
Mi 15.4.2026, 19:00
Sa 18.4.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Melodramma in einem Prolog & drei Akten
Text Francesco Maria Piave & Arrigo Boito
nach Antonio García Gutiérrez
Populismus, Ämterschacher, die Beeinflussbarkeit einer launischen Menge: Themen die aktueller nicht sein könnten.
Basierend auf dem historischen Genueser Dogen Simon Boccanegra im ausgehenden Mittelalter zeigt Verdi eine Herrscherfigur, die verzweifelt versucht, gut zu regieren, verfeindete Gruppierungen in Schach zu halten und schließlich, gewissermaßen als Sündenbock, selbst zum Opfer wird.
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Peter Stein
Bühne: Stefan Mayer
Kostüme: Moidele Bickel
Sprache Italienisch
Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal
Termine
Do 16.4.2026, 18:30
So 19.4.2026, 18:30
Di 21.4.2026, 19:30und weitere Termine
Fr 24.4.2026, 19:00
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Die Seemannstochter Senta hat Mitleid mit der jahrhundertealten Sagengestalt des Fliegenden Holländers.
Dieser wurde von Satan verdammt, so lange die Weltmeere befahren zu müssen, bis ihn eine Frau durch ihre Treue von diesem Fluch befreit. Als Sentas Vater eines Tages gemeinsam mit einem geheimnisvollen Mann von einer langen Reise heimkehrt, erkennt Senta als Einzige in dem düsteren fremden Kapitän den Fliegenden Holländer. Um den Preis der Selbstvernichtung entscheidet sie sich, ihn zu erlösen.
Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Regie: Christine Mielitz
Ausstattung: Stefan Mayer
Dramaturgie: Eva Walch
Sprache: Deutsch
Werkeinführung: 30 Minuten vor der Vorstellung im Gustav Mahler-Saal
Termine
Mi 22.4.2026, 19:00
Sa 25.4.2026, 19:00
Mi 29.4.2026, 19:00und weitere Termine
So 3.5.2026
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Der Dichter Heinrich Heine überliefert die Sage von den geheimnisvollen Wilis, jenen jungen Frauen, die vor ihrer Hochzeit sterben müssen, weil ihre Liebe verraten wurde.
In ihren toten Herzen schlägt eine ungezähmte Tanzlust weiter. Als Geister verlassen sie nachts ihre Gräber – und sollte sich ihnen in dieser Zeit ein Lebender nähern, so tanzen sie ihn zu Tode.
Musikalische Leitung: Luciano Di Martino
Choreografie und Inszenierung: Elena Tschernischova
Musik: Adolphe Adam
mit einer Einlage von: Friedrich Burgmüller
Libretto: Théophile Gautier, Jules-Henri Vernoy de Saint-Georges & Jean Coralli nach Heinrich Heine
Bühne: Ingolf Bruun
Kostüme: Clarisse Praun-Maylunas
Termine
Do 23.4.2026, 19:30
So 26.4.2026, 13:30
So 26.4.2026, 20:00und weitere Termine
Melodramma giocoso in zwei Akten
Text Felice Romani
Der mittellose und unsichere Nemorino liebt die reiche und belesene Adina.
Um sie zu gewinnen, erwirbt er beim Quacksalber Dulcamara einen Liebestrank – in Wahrheit eine Flasche Wein. Doch natürlich nicht der Wein sichert das Happy End, sondern sein liebendes Herz - und jenes, von Adina.
Musikalische Leitung: Pier Giorgio Morandi
Inszenierung: Otto Schenk
Bühne und Kostüme: Jürgen Rose
Sprache Italienisch
Termine
Di 5.5.2026
Do 7.5.2026
Mo 11.5.2026
Ort
Wiener Staatsoper
Großer Saal Opernring 2
A-1010 Wien
Eine Auswahl von Liedern und Arien von russischen, deutschen und französischen Komponisten.
Bei den mittlerweile traditionellen Solokonzerten erleben Sie weltweit bedeutende Sängerinnen und Sänger nicht wie üblich in Opernproduktionen, sondern mit eigens zusammengestellten Lied- und Arienprogrammen.
Flöte: Luc Mangholz
Oboe: Sebastian Breit
Klarinette: Andrea Götsch
Fagott: Lukas Schmid
Horn: Ronald Janezic
Klavier: Cornelius Meister
F. Danzi: Quintett op. 56 Nr 1 in B-Dur
D. Milhaud: La Cheminée du roi René op. 205 (Suite)
A. Götsch: Unausgesprochen Erwähnenswertes op. 22
L. Thuille: Sextett für Klavier und Bläser op. 6
»Kammermusik der Wiener Philharmoniker« ist eine Reihe an Kammermusikkonzerten, die über die gesamte Saison verteilt sind.
Im Mahler-Saal werden Sie von Musiker*innen der Wiener Philharmoniker bei jedem Termin mit einer Auswahl an verschiedensten Werken unterschiedlicher Komponist*innen überrascht.
Violine: Martin Zalodek, Katharina Engelbrecht
Viola: Sebastian Führlinger
Violoncello: Stefan Gartmayer
Klavier: Luca Monti
Violoncello: Edison Pashko
»Kammermusik der Wiener Philharmoniker« ist eine Reihe an Kammermusikkonzerten, die über die gesamte Saison verteilt sind.
Im Mahler-Saal werden Sie von Musiker*innen der Wiener Philharmoniker bei jedem Termin mit einer Auswahl an verschiedensten Werken unterschiedlicher Komponist*innen überrascht.
Bewertungen & Berichte Kammermusik der Wiener Philharmoniker
Kammerkonzert
Kammermusik der Wiener Philharmoniker
Violine: Pavel Kuzmichev, Adela Frasineanu-Morrison
Viola: Christoph Hammer
Violoncello: Stefan Gartmayer
»Kammermusik der Wiener Philharmoniker« ist eine Reihe an Kammermusikkonzerten, die über die gesamte Saison verteilt sind.
Im Mahler-Saal werden Sie von Musiker*innen der Wiener Philharmoniker bei jedem Termin mit einer Auswahl an verschiedensten Werken unterschiedlicher Komponist*innen überrascht.
Bewertungen & Berichte Ensemblematinee im Mahler-Saal
Konzert
Solokonzert Michael Spyres
Sänger: Michael Spyres
Pianist: Mathieu Pordoy
Ein Konzert mit den großen Komponisten des Belcanto und der Romantik, u.a. Beethoven, Schubert, Liszt, Strauss und Rossini, Bellini, Donizetti und Verdi.
Bei den mittlerweile traditionellen Solokonzerten erleben Sie weltweit bedeutende Sängerinnen und Sänger nicht wie üblich in Opernproduktionen, sondern mit einens zusammengestellten Lied- und Arienprogrammen.
Bewertungen & Berichte Online-Shop der Wiener Staatsoper
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Wiener Staatsoper
Als eines der international bedeutendsten Opernhäuser blickt die Wiener Staatsoper sowohl auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurück als auch auf eine vielseitige Gegenwart: Jede Spielzeit stehen in rund 350 Vorstellungen mehr als 60 verschiedene Opern- und Ballettwerke auf dem Spielplan. Allabendlich sind neben den fest engagierten Ensemblemitgliedern internationale Stars auf der Bühne und am Dirigentenpult zu erleben, im Graben begleitet von einem einzigartigen Orchester: dem Staatsopernorchester, dessen Musiker in Personalunion den Klangkörper der Wiener Philharmoniker bilden.
Staatsoperndirektor Dominique Meyer öffnete das Haus 2013 auch virtuell mit einem innovativen Projekt: Wiener Staatsoper live at home ermöglicht Opern- und Ballettfreunden auf der ganzen Welt, die Vorstellungen in der Wiener Staatsoper auf digitalen Geräten zu verfolgen.