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Burgtheater

Das Burgtheater ist als österreichisches Nationaltheater die wichtigste Schauspielbühne des Landes und das größte Sprechtheater Europas, das Tradition, Vielfalt und Fortgang verbindet.
Nach der Comédie-Française ist das Wiener Burgtheater eines der ältesten Sprechtheater Europas. Heute zählt das ehemalige „K. K. Hoftheater nächst der Burg“ mit seinen drei dazugehörenden Spielstätten Akademietheater, Kasino und Vestibül und einem festen Ensemble zu den größten Sprechbühnen Europas und spielt in der deutschsprachigen Theaterlandschaft eine wesentliche Rolle.

Mehr als 400.000 Besucher kommen von September bis Juni in rund 800 Vorstellungen ins Burgtheater, Akademietheater, Kasino und Vestibül. Damit ist das Burgtheater das in Kontinentaleuropa best-besuchte Sprechtheater – mit stetig steigenden Ticketeinnahmen.

Das Burgtheater, 1874-1888 an der Wiener Ringstrasse erbaut, ist die namensgebende und größte der vier Spielstätten und als historisches Gebäude eine bedeutende Touristenattraktion in der Stadt.

Kontakt

Burgtheater
Universitätsring 2
A-1010 Wien

Telefon: +43 (0)1 51444-4140
Fax: +43 (0)1 51444-4143
E-Mail: info@burgtheater.at

Bewertungschronik

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Schauspiel

Wir sind noch einmal davongekommen

von Thornton Wilder

Premiere: 20.3.2026

Eigentlich möchte die Familie Antrobus friedlich in New Jersey leben, aber dreimal hintereinander sieht sie sich mit Weltuntergangsszenarien wie Eiszeit, Sintflut und Krieg konfrontiert. Trotz der Katastrophen erweist sich die Familie immer wieder als erstaunlich krisenfest und findet Wege vom Chaos in ein neues Leben. In dieser Menschheitsrevue sind Raum und Zeit scheinbar aufgehoben: Im Vorgarten grasen ein Dino und ein Mammut, während Homer und Moses um Asyl ansuchen oder die großen Philosophen im nächtlichen Reigen als Planeten erscheinen …

Kurz vor Hitlers Kriegserklärung an die Vereinigten Staaten schrieb Wilder 1942 dieses urkomische und zutiefst abgründige Stück, das sich zu einem Welthit entwickelte. Neben der bitteren Erkenntnis, dass die Menschen das Böse wohl immer auch als einen Teil von sich akzeptieren müssen, steht der unerschütterliche Glaube an die humanistischen Werte.

In der Übersetzung von Barbara Christ
Regie: Stefan Bachmann

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Schauspiel

Zwischenton

Eine Stückentwicklung mit Körpern, Figuren & Gegenständen

Mann. Frau. Krank. Gesund. Sensibel. Stark …
Was machen Worte aus mir? Sind sie hilfreich oder sind sie einengend? Machen sie die Welt lebendiger? Inwiefern ist es sinnvoll, einen Kosmos von Kategorien zu erzeugen? Muss ich mich in diesem Kosmos finden können? Und was, wenn nicht?

Ein Ensemble aus jungen Erwachsenen findet und formt sich. In einem kollektiven Suchprozess über die Fixierungen und Freiheiten von Begriffen entsteht ein Stück über das Dazwischen. Wir begeben uns auf die Suche nach Wortgrenzen und nach Worten, die es vielleicht noch nicht gibt – nach dem Zwischenton.

Stückentwicklung, Regie: Anna Manzano

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Schauspiel

Klassenputtel

Ensemble & Saliha Shagasi & von Melina Jusczyk & Theo Emil Krausz

„Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich, wirf Gold und Silber über mich“, fleht Aschenputtel. Doch es regnet kein Ballkleid für den Tanzball herab. Kann sie sich mit ihrem Adidas-Zweiteiler in die feinen Kreise der Hochkultur wagen? Insbesondere sie, die weder viel Geld noch Vitamin B oder einen renommierten Abschluss in der Tasche hat? Wie definieren wir Hochkultur überhaupt – und warum fühlen sich manche Menschen in ihr fremd? Ist der sogenannte soziale Aufstieg in dieser Gesellschaft möglich und wie ergeht es Menschen, die neu ankommen und – ungeachtet dessen, was sie mitbringen – als „Andere“ herabgestuft werden?

Nach ihrer Inszenierung HÄSSLICHKEIT erkundet Regisseurin Saliha Shagasi gemeinsam mit ihrem Team und einem Ensemble aus Community-Spieler:innen, was Klassenwandel heute ausmacht.
In dieser Inszenierung benutzen wir deutsche und englische Sprache.

"Shiver and quiver, little tree, silver and gold throw down over me," Cinderella pleads. But no shimmering gown descends for the ball. Can she venture into the refined circles of high culture wearing her Adidas two-piece? She, of all people — without wealth, connections or a prestigious degree? How do we even define high culture—and why do some people feel alienated from it? Is so-called social mobility possible in our society, and what happens to those who arrive newly and—regardless of what they bring—are relegated to the status of “other”?

This production incorporates both German and English.

Regie: Saliha Shagasi
Ausstattung: Melina Jusczyk
Choreographie und Musik: Theo Emil Krausz
Licht: Philip Hobel
Dramaturgie: Zoë von Dohnányi

In deutscher und englischer Sprache

1 Stunde - keine Pause

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Schauspiel

Zu ebener Erde und erster Stock

von Johann Nestroy

Verkehrte Welt: Der Spekulant Herr von Goldfuchs im ersten Stock verliert sein Vermögen und muss seinen Bankrott erklären, während der mittellose Tagschreiber Adolf Schlucker zu ebener Erde nach einem unverhofften Erbe ein reicher Mann wird. Auch in Sachen Liebe geht es im Mietshaus von Herrn Zins drunter und drüber. Von geordneten Verhältnissen kann keine Rede sein.

Johann Nestroys musikalische Satire über die Launen des Glücks wurde nach der Uraufführung 1835 zur szenischen Sensation: Zwei Stockwerke gleichzeitig auf einer Bühne hatte man bis dato nicht gesehen. Bis heute liefert diese Idee ein zwingendes Bild für die Dialektik zwischen Überfluss und Mangel.

Regie: Bastian Kraft
Bühnenbild: Peter Baur
Kostüme: Inga Timm
Sounddesign: Robin Gillard
Video: Jasmin Kruezi
Musik: Alexander Xidi Christof
Choreographie & Körperarbeit: Sabina Perry
Licht: Marcus Loran
Dramaturgie: Jeroen Versteele

2 Stunden 30 Minuten - 1 Pause

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2 Schauspiel

Das Ferienhaus

von Simon Stone nach Henrik Ibsen

eine Adaption von IBSEN HUIS von Simon Stone, Originalproduzent Internationaal Theater Amsterdam 2017

Ein erfolgreicher Architekt entwirft 1964 ein gläsernes Ferienhaus für sich und seine Familie, das über 60 Jahre später zerstört sein wird. Das Haus: Ein Ort mehrerer Generationen, an dem unterschiedliche Generationen diskutieren, streiten, feiern und sich lieben. Aber auch ein Ort, an dem gelogen, verheimlicht und ohne Rücksicht auf Verluste gekämpft wird. Im Ferienhaus wird Familie gleichermaßen als Oase wie auch als Gefängnis erlebbar.

Simon Stone inszeniert ein großes Familienepos: Er verarbeitet Stoffe und Motive des norwegischen Dramatikers Henrik Ibsen und hat für die BURG eine neue Fassung seines Stücks IBSEN HUIS entwickelt, das er 2017 in Amsterdam uraufgeführt hat.

Regie: Simon Stone
Bühnenbild: Lizzie Clachan
Kostüme: Mel Page
Musik: Stefan Gregory
Licht: Bernd Purkrabek
Dramaturgie: Sarah Lorenz

3 Stunden 45 Minuten - 1 Pause

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© Tommy Hetzel
Schauspiel

Lecken 3000

Gewinnertext des Retzhofer Dramapreises 2025
von lynn t musiol

Eine unerwartete SMS ihrer früheren Lehrerin Ute bringt Ari aus dem Gleichgewicht. Vor über zehn Jahren verband die beiden ein enges Verhältnis, das Ari bis heute nicht loslässt. Nun, Ende zwanzig, beginnt sie, im Kreis ihrer Freund:innen und in Gesprächen mit Ute, ihre Erinnerungen aufzuarbeiten und eine schwerwiegende Frage zuzulassen: War das, was mir damals passiert ist, Missbrauch?

Der Gewinnertext des Retzhofer Dramapreises 2025 ist ein witziges, schnelles, wie brisantes Drama zum Thema Machtmissbrauch bzw. Gewalt in queeren Beziehungen. lynn t musiol überrascht mit einem Figurenarsenal von größter Unverkennbarkeit, Direktheit und Unverfrorenheit, die in “gedanklicher und handwerklicher Brillanz” entworfen sind “ohne mittelmäßigem Kompromiss” (Jury-Statement). Das Stück ist der Versuch, das Unbequeme und Widersprüchliche mit Wucht und Tempo sag- und fühlbar zu machen. Der junge Regisseur Claus Nicolai Six, der das letzte Gewinnerstück des Retzhofer Dramapreises, MUTTERTIER, 2024 am Schauspiel Köln inszenierte, feiert mit LECKEN 3000 sein Debüt an der BURG.

Regie: Claus Nicolai Six
Bühnenbild: Julia Rosenberger
Kostüme: Marie Therese Fritz
Musik: Farce
Choreographie: Sabina Perry
Licht: Enrico Zych
Dramaturgie: Christina Schlögl

1 Stunde 20 Minuten - keine Pause

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Familientheater

Gullivers Reisen

Spektakel für alle nach dem Roman von Jonathan Swift

Die irrwitzigen Reisen des Schiffsarztes Lemuel Gulliver nach Lilliput und ins Land der Riesen stecken voller Fantasie und Abenteuer; mindestens genauso aufregend sind die weniger bekannten Expeditionen zur fliegenden Insel Laputa oder ins Land der sprechenden Pferde. Jonathan Swifts Literaturklassiker wird im deutschsprachigen Raum vor allem als Kinderbuch vermarktet, ist aber eigentlich eine bissige Satire: Wie absurd die eigene Existenz doch erscheint, wenn man auf völlig andere Lebensformen und Welten trifft.

Nach DIE ZAUBERFLÖTE – THE OPERA BUT NOT THE OPERA und SCHACHNOVELLE bringen Nils Strunk und Lukas Schrenk nun eine musikalische Bearbeitung des weltbekannten Klassikers von 1726 auf die Bühne. Unsere Empfehlung lautet: Ideal ab 8 Jahren! Verpflichtend ab 21! Verjüngend ab 40!
Und natürlich freier Eintritt ab 99 Jahren!

Mit freundlicher Unterstützung der WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG.

Regie: Nils Strunk, Lukas Schrenk
Bühnenbild: Maximilian Lindner
Kostüme: Anne Buffetrille
Musik: Nils Strunk
Songtexte: Lukas Schrenk
Sounddesign: Alexander Nefzger
Studienleiter: Alexander Xidi Christof
Licht: Roman Sobotka
Dramaturgie: Rita Czapka

2 Stunden 40 Minuten - 1 Pause

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Schauspiel

Auslöschung. Ein Zerfall

nach dem Roman von Thomas Bernhard

Als Privatlehrer Franz-Josef Murau von seinen Schwestern ein Telegramm erhält, in dem er vom tödlichen Unfall seiner Eltern und seines Bruders erfährt, macht er sich von Rom aus auf den Weg zu seinem Familienwohnsitz im oberösterreichischen Wolfsegg. Die unfreiwillige Rückkehr in seine Heimat löst eine wahre Erinnerungsflut an seine konfliktreiche Jugend und sein Dasein als Außenseiter in einer immer noch von faschistoiden Tendenzen geprägten Gesellschaft aus.

Die schwedische Regisseurin Therese Willstedt nimmt sich des Stoffes für die Bühne an und deutet ihn als zentralen Text für die österreichische Vergangenheitsbewältigung.

Regie: Therese Willstedt
Bühnenbild und Licht: Mårten K. Axelsson
Kostüme: Maja Mirkovic
Musik: Emil Assing Høyer,
Jakob Munck
Dramaturgie: Jeroen Versteele

2 Stunden 45 Minuten - 1 Pause

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Schauspiel

Die Kopien

von Caryl Churchill

Bernard 2 erfährt, dass er ein Klon ist. Vater Salter hat ihn nach dem Selbstmord der Mutter aus dem Zellmaterial des gemeinsamen biologischen Kindes erstellen lassen. Zudem lebt der „echte“ Bernard noch und neben ihm zwanzig weitere Klone, die das Krankenhaus illegal erzeugt hat. Mit dieser Erkenntnis und unbeantworteten Fragen nach Original und Fälschung, Identität und Trauma, Gewalt und Hoffnung konfrontiert, entscheidet Bernard 2, dass er handeln muss.

DIE KOPIEN ist ein Thriller, der die Grundlagen unserer Existenz infrage stellt und eine Welt imaginiert, in der Individualität nichts mehr wert ist. Der junge Regisseur Sebastian McKimm gibt mit dieser Inszenierung sein Wiener Debüt.

Regie: Sebastian McKimm
Bühnenbild: Dimitrij Muraschov
Kostüme: Emma Ursula Ludwig
Musik: Jacob Suske,
Samuel Schaab
Licht: Rodrigo Martinez
Dramaturgie: Sarah Lorenz

1 Stunde 10 Minuten - keine Pause

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Schauspiel

Die verlorene Ehre der Katharina Blum

von Heinrich Böll

1974: Eine junge Frau verlässt ihre Wohnung, um zu einem privaten Tanzvergnügen zu gehen. Vier Tage später stellt sie sich der Polizei und gibt an, einen Journalisten erschossen zu haben. Reue empfindet sie nicht. Was ist Katharina Blum in den vergangenen Tagen widerfahren? Was hat zu dieser dramatischen Entwicklung geführt?

In Form von Protokollen, Berichten und Zeugenaussagen rekonstruiert Heinrich Böll in seiner berühmt gewordenen Erzählung die beispielhafte Geschichte einer Eskalation von Gewalt. Mit seiner Bühnenfassung von DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM zeichnet Bastian Kraft das Bild einer zutiefst patriarchalen Gesellschaft, in der Populismus und Sexismus destruktiv zusammenwirken.

Regie: Bastian Kraft
Bühnenbild: Nadin Schumacher
Kostüme: Jelena Miletić
Musik: Björn SC Deigner
Licht: Bernd Purkrabek
Video: Sophie Lux

Eine Produktion des Schauspiel Köln

1 Stunde 40 Minuten - keine Pause

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Schauspiel

Die letzten Tage der Menschheit

von Karl Kraus

Zwischen 1915 und 1922 schreibt Karl Kraus das umfangreiche Drama DIE LETZTEN TAGE DER MENSCHHEIT. In über 200 Szenen wird darin der Erste Weltkrieg auf ebenso abgründige wie absurde Weise dargestellt: von der Verblendung der Politik über gezielte Desinformation durch die Presse bis zu dumpfer Gleichgültigkeit der Bevölkerung. Kraus deckt schonungslos auf, wie die Verflechtung von Machtinteressen und Kriegspropaganda zusammen mit einer opportunistischen Gesellschaft den Wahnsinn des Krieges überhaupt ermöglicht.

Der Regisseur Dušan David Pařízek erstellt eine neue Fassung des Stoffes, der lange Zeit als „unaufführbar“ galt und von Kraus selbst ursprünglich nicht einem irdischen, sondern einem „Marstheater“ zugedacht war.

Regie und Bühne: Dušan David Pařízek
Kostüme: Kamila Polívková
Mitarbeit Kostüme: Magdaléna Vrábová
Live-Musik und Videodesign: Peter Fasching
Licht: Reinhard Traub
Dramaturgie: Lena Wontorra

Eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen

3 Stunden 15 Minuten - 1 Pause

mit Übertitel-App PROMPT

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Schauspiel

Der Fall McNeal

von Ayad Akhtar
Deutsch von Daniel Kehlmann

Jacob McNeal, ein ebenso erfolgreicher wie narzisstischer Schriftsteller, sieht sich mehr denn je mit dem Einfluss von KI auf sein Schreiben, mit seinem eigenen körperlichen Verfall, aber auch mit seiner familiären Vergangenheit konfrontiert. Sein neuestes Buch basiert fast vollständig auf einem Manuskript seiner verstorbenen Ehefrau und auch die privaten Erfahrungen seines Sohnes hat er ohne dessen Einverständnis verarbeitet. Dieser droht nun, McNeals Karriere öffentlich zu zerstören.

Ayad Akhtars Stück, ins Deutsche übertragen von Daniel Kehlmann, ist ein komplexes Porträt eines privilegierten, exzentrischen Künstlers über 50. Akhtar hinterfragt darin den Schriftstellerberuf an sich sowie die Machtstrukturen zwischen den Geschlechtern und mutmaßt, wie KI uns verändern wird.

Regie: Jan Bosse
Bühne: Stéphane Laimé
Kostüme: Kathrin Plath
Musik: Arno Kraehahn
Video: Andreas Deinert
Licht: Reinhard Traub
Dramaturgie: Christina Schlögl

2 Stunden 5 Minuten - keine Pause

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© Tommy Hetzel
Schauspiel

Holzfällen

von Thomas Bernhard

von und mit Nicholas Ofczarek und Musicbanda Franui

Thomas Bernhards Roman stellt einen Erzähler ins Zentrum, der aus der Distanz seines Ohrensessels eine „künstlerische Abendgesellschaft“ in der Wiener Gentzgasse beobachtet und diese mit bösartiger Genauigkeit seziert. Die versammelte Menge wartet auf die angekündigte Ankunft eines Burgschauspielers; zudem sind die meisten Personen dieser Gesellschaft miteinander verbunden, weil ihre durch Selbstmord aus dem Leben geschiedene Freundin Joana am Nachmittag desselben Tages in der Ortschaft Kilb zu Grabe getragen wurde.

Thomas Bernhards berühmte Prosa wird rezitativisch zum Leben erweckt, während die Musiker:innen von Franui u. a. mit einer Spezialität zu hören sein werden, die sie bekannt gemacht hat: dem Zelebrieren von Trauermärschen und Trauermusik.

Komposition & Musikalische Bearbeitung: Markus Kraler, Andreas Schett
Textfassung: Andreas Schett
Licht: Paul Grilj

Eine Produktion von Musicbanda Franui

2 Stunden 30 Minuten - 1 Pause

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Schauspiel

Schachnovelle

von Stefan Zweig

Die SCHACHNOVELLE, geschrieben 1941 im brasilianischen Exil, ist eine schmerzliche Erinnerung an die österreichische Heimat, die Zweig verloren hatte. Eingebettet in die Geschichte des NS-Aufstiegs in Österreich Ende der 1930er Jahre, handelt die Novelle von Macht, Ohnmacht, Ruhm, Isolation, Fantasie, Besessenheit, Widerstand und den Schwächen und Stärken des menschlichen Geistes. Und natürlich von Schach, das Zweig als Königsdisziplin aller Spiele betrachtete.

Nils Strunk und Lukas Schrenk widmen sich nach ihrer erfolgreichen Adaption der ZAUBERFLÖTE nun dieser außergewöhnlichen Novelle und bringen sie als musikalisches Schauspiel auf die Bühne.

Regie und Textbearbeitung: Nils Strunk, Lukas Schrenk
Musik: Nils Strunk
Songtexte: Lukas Schrenk
Bühne: Maximilian Lindner
Kostüme: Anne Buffetrille
Licht: Reinhard Traub
Dramaturgie: Rita Czapka

2 Stunden - keine Pause

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© Tommy Hetzel
Schauspiel

Elisabeth!

von Mareike Fallwickl

Wer war Kaiserin Elisabeth von Österreich? Unter dem Namen Sisi wurde sie zu einer Projektionsfigur der Moderne, ähnlich wie Prinzessin Diana, Amy Winehouse oder Marilyn Monroe. Sisi ist bis heute Inspiration für Filme und Serien, unendlich viele Publikationen versuchen zu ergründen, wer diese historische Persönlichkeit wirklich war – und dennoch hat vor allem die Darstellung der Romy Schneider in drei rührseligen Filmen von Ernst Marischka im allgemeinen Bewusstsein überlebt.

Die junge Regisseurin Fritzi Wartenberg wirft nun gemeinsam mit der Bestsellerautorin Mareike Fallwickl, die zuletzt mit ihren Romanen „Die Wut, die bleibt“ und „Und alle so still“ beeindruckte, einen vielschichtigen und feministischen Blick auf diesen österreichischen Superstar.

Regie: Fritzi Wartenberg
Bühnenbild: Jessica Rockstroh
Kostüme: Leonie Falke
Musik: Elena Ulrich,
Lilian Kaufmann
Licht: Roman Sobotka
Dramaturgie: Christina Schlögl

1 Stunde 45 Minuten - keine Pause

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Schauspiel

Herr Puntila und sein Knecht Matti

von Bertolt Brecht mit Musik von Paul Dessau, Anna Bauer und Pablo Chemor

Volksstück nach Erzählungen und einem Stückentwurf von Hella Wuolijoki

„Ein zurechnungsfähiger Mensch […] hat keinen Sinn für Freundschaft mehr, er ist bereit, über seine eigene Leiche zu gehen“, sagt Gutsbesitzer Puntila und versucht, „Anfälle von Nüchternheit“ zu vermeiden.
Immer, wenn er getrunken hat, wird er zum Menschenfreund. Dann verlobt er sich kurzerhand gleich mit mehreren Arbeiterinnen, beschäftigt Kranke aus Mitleid und philosophiert mit seinem Chauffeur Matti über das Leben. Puntilas Tochter Eva versucht ihren Vater vom Alkohol fernzuhalten und zweifelt an ihrer Verlobung mit dem Attaché. Sie verbündet sich mit Matti und die beiden müssen einsehen, dass sie nicht hauptsächlich unter Puntilas Alkoholmissbrauch, sondern vor allem unter den Regeln des Kapitalismus leiden.

Bertolt Brecht schrieb HERR PUNTILA UND SEIN KNECHT MATTI zusammen mit Hella Wulijoki 1940/41 im finnischen Exil auf Grundlage ihres Stücks „Die Sägemehlprinzessin“.

Regie: Antú Romero Nunes
Bühne: Matthias Koch
Kostüme: Helen Stein,
Magdalena Schön
Musik: Pablo Chemor
Musikalische Mitarbeit: Anna Bauer
Lichtdesign: Marcus Loran
Dramaturgie: Lena Wontorra

2 Stunden 55 Minuten - 1 Pause

mit Übertitel-App PROMPT

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Schauspiel

Liliom

von Ferenc Molnár

In einer Neuübersetzung von Terézia Mora
In einer Bearbeitung von Thomas Jonigk und Philipp Stölzl

Liliom ist Ausrufer beim Karussell im Vergnügungspark – ein lauter, grober und doch unwiderstehlicher Vorstadt-Casanova. Das Stück, mit dem sich der bildgewaltige Film- und Theaterregisseur Philipp Stölzl zum ersten Mal an der BURG präsentiert, ist 1909 in der Endphase der Österreichisch-Ungarischen Monarchie entstanden. Es erzählt von einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs, in der sich arme und ausgebeutete Menschen zu emanzipieren beginnen. Nur führen Lilioms Befreiungsschläge leider in die Halbwelt der Spieler und Kleinkriminellen: Ein Freund überredet ihn zu einem Raubüberfall. Doch der geht schief ... und am Ende kommt ihm nichts und niemand zu Hilfe. Nicht einmal der Himmel.

Regie und Bühne: Philipp Stölzl
Bühnenbild-Mitarbeit: Franziska Harm
Kostüme: Kathi Maurer
Licht: Michael Hofer
Musik: Ingo Ludwig Frenzel
Dramaturgie: Thomas Jonigk

2 Stunden - keine Pause

mit Übertitel-App PROMPT

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© Liebentritt
Schauspiel

Hässlichkeit

von Saliha Shagasi & Ensemble

Kein Tag vergeht, an dem wir nicht in den Spiegel schauen. Wenige Tage vergehen, an denen wir in den Spiegel schauen und denken: „Wow, siehst du heute wieder fantastisch aus!” Wir lernen, was schön ist. Wir lernen, was nicht schön ist. Wir bewerten und werden bewertet. Manche Körper haben es von Geburt an schwerer als andere. Die weißen Körper sind „die Schönen”. Die jungen, fitten Körper ohne sichtbare Behinderung sind „die Schönen”. Die Cis-Körper sind „die Schönen”. Schluss damit! In dieser Stückentwicklung wird mit Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren die Hässlichkeit zelebriert und alles, was „schön” ist, hinterfragt.

Regie: Saliha Shagasi
Ausstattung: Melina Jusczyk
Choreographie: Theo Emil Krausz
Licht: Enrico Zych
Dramaturgie: Markus Edelmann

1 Stunde 15 Minuten - keine Pause

Ab 14 Jahren

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Schauspiel

Lotfullah & die Staatsbürgerschaft

von Lotfullah Yusufi, Anna Manzano, Marie Theissing und Magdalena Knor

Lotfullah ist 2015 als 15-Jähriger allein nach Österreich geflohen. 2017 trat er das erste Mal im Vestibül des Burgtheaters auf und spielte danach mit der Theatergruppe SPIGL auf Theaterfestivals, Parkplätzen, im Zirkuszelt und beim Heurigen. Jetzt, 2025, erzählt er über sich – wieder im Vestibül.

Das ist keine Flüchtlingsgeschichte, das ist eine kafkaeske Erzählung über Bürokratie. Eine Geschichte von unverständlicher Amtssprache, von Gewalt, vom Wert einer Staatsbürgerschaft und von Lotfullahs bemerkenswerter Ausdauer, seinem Charme und Humor. Eine Geschichte über die Macht von Institutionen und die Kraft menschlicher Beziehungen.

Regie: Anna Manzano
Bühne und Kostüme: Magdalena Knor
Musik: Marie Theissing
Licht: Enrico Zych
Dramaturgie: Rita Czapka

1 Stunde 15 Minuten - keine Pause

Ab 12 Jahren, € 29,-

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© Tommy Hetzel
Schauspiel

Akins Traum

von Akın Emanuel Şipal
vom Osmanischen Reich

Eine Produktion des Schauspiel Köln

Alter Ego hat vor, ein Stück über das Osmanische Reich zu schreiben – ein scheinbar aussichtsloses Unterfangen. Auf der Suche nach Inspiration begegnen ihm ein sprechendes Halbpferd und ein Traum in Menschengestalt, die ihn aus der abgerissenen Realität Gelsenkirchens zurück ins 13. Jahrhundert zu Osman I. entführen. Es beginnt eine rauschhafte Reise durch Zeit und Raum, in deren Verlauf wir zwischen Familiendynastien und Herrschaftsansprüchen den Aufstieg und Fall eines Imperiums erleben, das einst vor den Toren Wiens stand.

Stefan Bachmann erzählt die Vorgeschichte der modernen Türkei mit Witz und Leichtigkeit. Der Abend wird von einer Live-Band unter der Leitung von Sven Kaiser begleitet.

Regie: Stefan Bachmann
Bühne: Olaf Altmann
Kostüme: Adriana Braga Peretzki
Komposition und musikalische Einrichtung: Sven Kaiser
Choreographie und Körperarbeit: Sabina Perry
Licht: Jan Steinfatt
Dramaturgie: Lea Goebel

2 Stunden - keine Pause

mit türkischen Übertiteln / mit Übertitel-App PROMPT

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Schauspiel

Der Zauberberg

von Thomas Mann

Nur auf drei Wochen ist der Besuch Hans Castorps bei seinem lungenkranken Vetter in einem Davoser Sanatorium zunächst veranschlagt. Sehr bald jedoch lernt er die Enthobenheit und die eigentümliche Zeitlosigkeit in der dünnen Luft zu schätzen: „Die Zeitformen verschwimmen, rinnen ineinander, und was sich als wahre Form des Seins enthüllt, ist eine ausdehnungslose Gegenwart, in der man dir ewig die Suppe bringt.“ 

Sieben Jahre später reißt ihn der Donnerschlag des Ersten Weltkriegs aus der „Verzauberung“ dieses luxuriösen Refugiums für ein unzeitgemäß gewordenes europäisches Bürgertum und seiner Suche nach Lebenssteigerung in einer „Atmosphäre von Tod und Amüsement“. Eben hatte er noch mit zwei Armeniern, zwei Finnen, einem usbekischen Juden und einem Kurden am „schlechten Russentisch“ gespeist, schon taumelt er in die Schützengräben Europas. Das Buch dieser sieben Vorkriegsjahre, das sich wie sein Protagonist von den Zeitläuften im „Flachland“ scheinbar weit entfernt hält, ist nicht zuletzt die Beschreibung der „großen Gereiztheit“, die diesem europäischen und globalen Flächenbrand vorangeht. 

In konzentrierter Besetzung bringt Bastian Kraft nach Klaus Manns MEPHISTO nun ein Hauptwerk des Vaters Thomas auf die Bühne des Burgtheaters.

Regie: Bastian Kraft
Bühne: Peter Baur
Kostüme: Jelena Miletic
Musik: Björn SC Deigner
Video: Sophie Lux
Licht: Michale Hofer
Dramaturgie: Sebastian Huber

Dauer: 2 Stunden 10 Minuten - keine Pause

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Schauspiel

Der Tartuffe

von Molière

Deutsch von Simon Werle

In Molières Komödie gibt Tartuffe vor, die Frömmigkeit in Person zu sein, und erlangt dadurch die Gunst von Orgon, der mit seiner Familie in gutbürgerlichen Verhältnissen lebt. Dieser nimmt Tartuffe nicht nur in seine Reihen auf, bietet ihm Unterkunft und Verpflegung, sondern vertraut ihm leichtgläubig seinen Besitz, seine Geheimnisse und seine Tochter Mariane an, die eigentlich in Valère verliebt ist. Unverständnis und Misstrauen gegenüber Tartuffe machen sich in der Familie breit, bis Orgons Gattin Elmire den Hochstapler schließlich enttarnt.

Barbara Frey untersucht in ihrer Inszenierung die Mechanismen der Manipulation und zeigt die Abgründe einer Gesellschaft, die „das Gute“ ganz genau zu kennen scheint.

Regie: Barbara Frey
Bühne: Martin Zehetgruber
Mitarbeit Bühne: Stephanie Wagner
Kostüme: Esther Geremus
Musik: Josh Sneesby
Dramaturgie: Lena Wontorra

2 Stunden 15 Minuten - keine Pause

mit Übertitel-App PROMPT

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Schauspiel

Hamlet

von William Shakespeare

Deutsch von Angela Schanelec und Jürgen Gosch

Prinz Hamlet weiß nicht, wie ihm geschieht. Vor nur zwei Monaten ist sein Vater gestorben und schon hat sich seine Mutter mit seinem Onkel Claudius vermählt, der nun der neue König von Dänemark ist. Als ihm dann noch der Geist seines toten Vaters erscheint, ihm mitteilt, er sei von seinem Bruder Claudius heimtückisch vergiftet worden und ihn auffordert den Mord zu rächen, gerät der Prinz in Verzweiflung. Unfähig zu handeln, verfängt er sich in einem Geflecht aus Wahnsinn und Widersprüchen, Rollenspiel, Verrat und Intrigen. In ihrer Inszenierung von Shakespeares weltberühmter Tragödie lässt Karin Henkel die Geister der Vergangenheit immer wieder auferstehen. Ein unaufhörliches Spiel aus Schein und Sein. Oder Nichtsein.

Regie: Karin Henkel
Bühne: Katrin Brack
Kostüme: Teresa Vergho
Musik: Thomas Kürstner, Sebastian Vogel
Chorleitung: Alexander Weise
Licht: Michael Hofer
Dramaturgie: Thomas Jonigk, Christina Schlögl

Dauer: 2 Stunden 50 Minuten - 1 Pause

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Schauspiel

König Lear

von William Shakespeare

Eine Produktion des Schauspiel Köln
Neuübertragung und Einrichtung für sechs Personen
Auf der Grundlage der Übersetzung des Grafen Baudissin von Arnt Knieriem

König Lear dankt ab und beschließt, sein Reich unter seinen drei Töchtern aufzuteilen. Als Gegenleistung verlangt er, dass sie ihm ihre Liebe bekunden, was ihm – anders als Goneril und Regan – seine jüngste Tochter Cordelia verweigert. Sie wird vom erzürnten König Lear verbannt und enterbt. Die beiden anderen Schwestern wiederum verstoßen nach Erhalt ihres Erbteils den Vater. Verraten und gedemütigt kämpft Lear gegen seinen Niedergang und verfällt dem Wahnsinn. Auch in der Familie des königlichen Ratgebers Graf Gloucester führen Intrigen unter den Söhnen auf einen Abgrund zu.

Rafael Sanchez inszeniert Shakespeares Tragödie über das konfliktvolle Wesen der Macht und einen, der sie nicht loslassen kann.

Regie: Rafael Sanchez
Bühne: Simeon Meier
Kostüme: Ursula Leuenberger
Komposition und musikalische Einrichtung: Pablo Giw
Videodesign: Nazgol Emami
Licht: Michael Frank
Dramaturgie: Stawrula Panagiotaki, Jeroen Versteele

Dauer: 3 Stunden 45 Minuten - 1 Pause

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Kurs

Stimme zeigt mich - Stimm-Labor

mit Steffi Hofer / ab 16 Jahren

Deine Stimme zeigt dein ICH – deinen Anfangspunkt. Von hier aus beginnt alles: wie du dich bewegst, wie du klingst, wie du in die Welt sprichst. Was wir sehen und hören, beantworten wir – mit Blicken, mit Haltung, mit Stimme und Sprache. In diesem Workshop geht’s genau darum: wie du mit deiner Stimme Antwort gibst auf das, was dich angeht. Wir entdecken gemeinsam, was unsere Stimme alles kann. Unser Körper wird zur Bühne, zur Konzerthalle, zum Theater. Wir sind voller Erinnerungen, Erfahrungen, Visionen. Und wenn wir sprechen, kann all das hörbar werden. Du willst dich zeigen? Gehört werden? Dann bist du hier genau richtig. Mit unserer Stimme verändern wir Räume – und hinterlassen darin Spuren unseres ICHs. Spuren, die bleiben. Spuren, die gehört und gesehen werden.

Steffi Hofer ist Professorin an der MUK und Sprechtrainerin am Burgtheater.
"Worte sprechen über Gefühle, Stimme zeigt deine Gefühle."

2 Stunden - keine Pause
ab 16 Jahren
In deutscher Sprache

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Kinderprogramm

Waldschätze - Osterferien-Labor

mit Patricia Falk

Genussspechte, Wiesenläufer, Freiheitsbummler – aufgepasst! Es tummeln sich wieder die Abenteurer:innen im Wald! Sie ziehen umher zwischen Wald und Wiese und machen sich auf die Suche… Sie schürfen und graben, spähen und lauschen, nach Schätzen von der ganz besonderen Art! Doch nicht nach Gold und Silber suchen sie, auch nicht nach Diamanten, nein etwas viel Besseres haben sie im Sinn: die Waldschätze!
Schließ dich unserer wilden Abenteuerbande an. Gemeinsam wollen wir den bunten und vielseitigen Reichtum der Natur mit kreativen Ideen auf die Probebühne des Burgtheaters bringen.

Patricia Falk ist Schauspielerin und Naturvermittlerin.
"Theater und Natur haben viele Gemeinsamkeiten. Eine meiner Liebsten: wild und frei und ungezwungen sein."

31. März bis 02. April 2026 | 8 bis 11 Jahre
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 9:30 bis 14:00 Uhr, mit Mittagspause

Die Teilnahme kostet € 100,-. Geld soll jedoch kein Hindernis sein – wenn du gerne mitmachen willst, aber der Betrag für dich so nicht möglich ist, melde dich bei uns! Du entscheidest auch, ob du das Mittagessen der Kantine (5€ pro Mahlzeit) oder dein eigenes Mittagessen speisen möchtest.

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© Georg Soulek
Führung

Führung im Burgtheater / BURG Digital

Eine Führung durch das Burgtheater verspricht ganz besondere Einblicke in die Architektur, Kunst, Organisation und Geschichte eines der größten und ältesten Sprechtheater Europas.

Der Rundgang beinhaltet die Besichtigung der Feststiegen mit berühmten Deckengemälden von Franz Matsch und den Brüdern Gustav und Ernst Klimt, die Skulpturensammlungen namhafter Dichter wie u. a. Hauptmann, Schnitzler, Raimund, Nestroy, die Ehrengalerie mit Porträts berühmter Ensemblemitglieder bis hin zur Technik der größten Sprechbühne Europas oder nach Möglichkeit auch in den Zuschauerraum.

Sie müssen Ihr Führungsticket nicht im Voraus buchen, ausgenommen Sie buchen für eine Gruppe. Gerne führen wir auch Rollstuhlgäste, bitten geben Sie uns in diesem Fall Ihre Teilnahme im Voraus bekannt.

Bitte beachten Sie außerdem, dass die Führung durch den Zuschauerraum und auf die Bühne an einzelnen Tagen sowie in den Sommermonaten wegen Umbau-, Probe- oder Reparaturarbeiten nicht oder nur eingeschränkt möglich ist.

BURG Digital
Virtueller Rundgang - Entdecken Sie das Burgtheater und seine Kunstschätze auch virtuell mit Google Arts & Culture.
artsandculture.google.com/partner/burgtheater

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Burgtheater

Das Burgtheater ist als österreichisches Nationaltheater die wichtigste Schauspielbühne des Landes und das größte Sprechtheater Europas, das Tradition, Vielfalt und Fortgang verbindet.

Nach der Comédie-Française ist das Wiener Burgtheater eines der ältesten Sprechtheater Europas. Heute zählt das ehemalige „K. K. Hoftheater nächst der Burg“ mit seinen drei dazugehörenden Spielstätten Akademietheater, Kasino und Vestibül und einem festen Ensemble zu den größten Sprechbühnen Europas und spielt in der deutschsprachigen Theaterlandschaft eine wesentliche Rolle.



Mehr als 400.000 Besucher kommen von September bis Juni in rund 800 Vorstellungen ins Burgtheater, Akademietheater, Kasino und Vestibül. Damit ist das Burgtheater das in Kontinentaleuropa best-besuchte Sprechtheater – mit stetig steigenden Ticketeinnahmen.



Das Burgtheater, 1874-1888 an der Wiener Ringstrasse erbaut, ist die namensgebende und größte der vier Spielstätten und als historisches Gebäude eine bedeutende Touristenattraktion in der Stadt.

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Bewertungen & Berichte Burgtheater

Aufführungen / Oper Wiener Staatsoper Wien, Opernring 2
Aufführungen / Theater Burgtheater Wien Wien, Universitätsring 2
Aufführungen / Oper Volksoper Wien Wien, Währingerstraße 78
Aufführungen / Theater Odeon Theater Wien Wien, Taborstraße 10
Aufführungen / Operette Theater-L.E.O. Wien Wien, Ungargasse 18
Konzerte / Konzert Wiener Konzerthaus Wien, Lothringerstraße 20
Ereignisse / Festival Wiener Kabarettfestival 25.7. bis 1.8.2026
Aufführungen / Theater Kosmos Theater Wien Wien, Siebensterngasse 42
Aufführungen / Theater Gloria Theater Wien Wien, Prager Straße 9
Aufführungen / Musical Ronacher Wien Wien, Seilerstätte 9
Aufführungen / Theater MusikTheater an der Wien Wien, Linke Wienzeile 6
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Wien Wien, Porzellangasse 19
Aufführungen / Theater TAG Theater an der Gumpendorfer Straße Wien, Gumpendorfer Straße 67
Aufführungen / Theater Theater-Center-Forum Wien, Porzellangasse 50
Aufführungen / Theater Volkstheater Wien Wien, Arthur-Schnitzler-Platz 1
Aufführungen / Varieté Papierfabrik Varieté Klein-Neusiedl, Kirchenplatz 9
Aufführungen / Kabarett Kabarett SIMPL Wien, Wollzeile 36
Aufführungen / Kabarett Kabarett Niedermair Wien, Lenaugasse 1A
Aufführungen / Varieté Vindobona Wien, Wallensteinplatz 6

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