Wo Bühnenzauber und kulturelle Vielfalt aufeinandertreffen
Im Herzen von Bonn thront ein Ort der kulturellen Begegnung und künstlerischen Darbietungen - das Theater Bonn. Mit einer traditionsreichen Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht, präsentiert dieses Theater eine beeindruckende Bandbreite an Bühnenkunst und verzaubert das Publikum durch seine kulturelle Vielfalt.
Das Theater Bonn ist das größte Theater in Bonn und mit rund 500 Veranstaltungen im Jahr eine der Top Kulturstätten der Stadt und Umgebung. Das vielfältige Programm umfasst neben eigenen Produktionen aus Schauspiel, Oper und Musical auch namenhafte Gastspiele aus den Bereichen Tanz und Comedy. Neben dem Opernhaus gehören auch das Schauspielhaus in Bad Godesberg und die an das Opernhaus angeschlossene Werkstattbühne zu den Spielstätten des Theater Bonn.
Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt
Das Theater Bonn genießt nicht nur in Bonn, sondern auch international einen hervorragenden Ruf. Mit seinen Kooperationen und Gastspielen trägt es dazu bei, den kulturellen Austausch zu fördern und seine künstlerische Exzellenz einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des Bühnenzaubers und erleben Sie unvergessliche Theatermomente, die zum Nachdenken anregen und das Herz berühren.
Oper in vier Akten
Libretto von Temistocle Solera
Neuproduktion
Nach dem Sieg Nabuccos, des Königs von Babylon, über die Hebräer nimmt er diese in Gefangenschaft. Seine Tochter Fenena, die sich in hebräischer Gefangenschaft befindet, hat ihrem Vater unterdessen den Rücken gekehrt und sich für ihren Geliebten Ismaele, den Neffen des Königs von Jerusalem, entschieden. Abigaille, Nabuccos zweite Tochter, hingegen giert nach Macht. Als sie erfährt, dass sie nicht die leibliche Tochter Nabuccos ist, beschließt sie, ihre Schwester aus dem Weg zu räumen. Als sich Nabucco schließlich selbst zum Gott erklärt und den Verstand verliert, ergreift sie ihre Chance: Durch eine List bringt sie ihren Vater dazu, gegen alle Hebräer – und damit auch gegen seine leibliche Tochter – die Todesstrafe zu verhängen. Aus Angst um ihr Leben erlangt Nabucco seinen Verstand zurück und befreit das hebräische Volk.
Die Geschichte von NABUCCO wurzelt in der Bibel. König Nebukadnezar II. soll es gewesen sein, der nach dem Sieg über die Hebräer den Verstand verlor und schließlich durch Gott wieder zu sich selbst fand. 1842 gelang Giuseppe Verdi mit diesem Stoff über Nacht der Durchbruch. Das Mailänder Publikum habe sich – so heißt es – mit dem Volk der Hebräer identifizieren können: Mailand stand zur Zeit der Uraufführung 1842 unter österreichischer Herrschaft. Die Chornummer Va, pensiero aus dem dritten Akt der Oper – heute vor allem als »Gefangenenchor« bekannt – wurde als Hymne der Freiheit gelesen. Verdi verdankte den Erfolg also nicht zuletzt dem politischen Potenzial seiner Oper.
Roland Schwab (OBERST CHABERT, ERNANI) stellt in seiner Inszenierung die Themen Gefangenschaft und Macht ins Zentrum. Das Gefängnis dient dabei nicht nur als Kulisse, sondern auch als Metapher: Im scheinbaren Spiel um die Macht wird die Gewalt aus philosophischer Perspektive zum Gefängnis, aus dem niemand entkommen kann.
Musikalische Leitung: Will Humburg
Regie: Roland Schwab
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung ab 12 Jahren ca 2 Stunden 35 Minuten, inkl. einer Pause
Termine
Sa 21.2.2026, 19:30
Fr 6.3.2026, 19:30
So 5.4.2026, 18:00
Buch von Robert Horn | Musik und Gesangtexte von David Yazbek
Basierend auf der Geschichte von Don McGuire und Larry Gelbart und dem Columbia Pictures Film, produziert von Punch Productions mit Dustin Hoffman in der Hauptrolle
Deutsch von Roman Hinze
Michael Dorsey ist ein erfolgloser Schauspieler. Er bekommt keine Rollen, weil er sich gern über die Meinung von Regisseuren hinwegsetzt. Als er einer Bekannten bei der Vorbereitung auf ein Casting für das Musical JULIET’S CURSE hilft, kommt ihm eine Idee: Als Frau verkleidet, singt er selbst für die Rolle der Amme vor – und wird zu seiner Überraschung besetzt. Michael übernimmt langsam, aber sicher die Leitung der Produktion, und nach vielen Änderungen sowie der Umbenennung des Stücks feiert JULIET’S NURSE eine umjubelte Premiere. Doch schon bald stellt ihn sein Doppelleben vor immer größere Herausforderungen. Als er sich dann auch noch in seine Kollegin Julie verliebt, die in ihm nur eine gute Freundin sieht, ist das Chaos perfekt.
Nach dem Riesenerfolg der Komödie mit Dustin Hoffman aus dem Jahr 1982 brachten David Yazbek und Robert Horn TOOTSIE 2018 erstmals als Musical in Chicago auf die Bühne. Nach zahlreichen Auszeichnungen – darunter zwei Tony Awards für das beste Buch und den besten Hauptdarsteller – feierte das Musical 2022 Europapremiere unter der Regie von Gil Mehmert in München. Für das Theater Bonn inszeniert Mehmert das Stück nun noch einmal neu.
- In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln -
Kooperation mit dem Staatstheater am Gärtnerplatz | Neuproduktion
Musikalische Leitung: Jürgen Grimm
Regie: Gil Mehmert
Regiemitarbeit: Kai Hüsgen
Bühne: Judith Leikauf, Karl Fehringer
Kostüme: Claudio Pohle
Licht: Boris Kahnert, Michael Heidinger
Choreografie Faye Heather Anderson
Altersempfehlung ab 12 Jahren
ca. 2 Stunden 50 Minuten, inkl. einer Pause
Termine
Do 1.1.2026, 18:00
Di 27.1.2026, 19:30
Sa 14.2.2026, 19:30und weitere Termine
Sa 28.2.2026, 19:30
Fr 20.3.2026, 19:30
Di 24.3.2026, 19:30
Sa 28.3.2026, 19:30
Mo 6.4.2026, 18:00
Sa 11.4.2026, 19:30
Do 16.4.2026, 19:30
Fr 24.4.2026, 19:30
Do 14.5.2026, 18:00
Gottlieb Biedermann, erfolgreicher Fabrikant und Urtyp des wohlsituierten und selbstgefälligen Bürgers, ist beunruhigt über die Brandstiftungen, von denen die Zeitungen berichten. Trotzdem lässt er, entgegen der Bedenken seiner Frau, zwei Unbekannte in sein Haus. Ein bisschen Vertrauen hat schließlich noch keinem geschadet! Eines Morgens muss er jedoch feststellen, dass seine Gäste Benzinfässer, Zündschnüre und alle möglichen Brandutensilien auf seinem Dachboden horten. Die mehr als offensichtlichen Warnzeichen, dass die beiden Brandstifter sind, versucht Biedermann zu verdrängen und lädt sie stattdessen noch zum Essen ein, in der Hoffnung, dass wenn er sich mit ihnen anfreunde, er vor ihren Machenschaften sicher wäre.
Warum Biedermann die Bedrohungslage weder am Anfang noch im weiteren Verlauf des Stückes erkennt, genauer: zu erkennen bereit ist – warum er sich selbst belügt und zur Toleranz zwingt – das sind die Kernfragen von Frischs »Lehrstück ohne Lehr«. Doch gerade weil die Gefahr faktisch so unübersehbar und das Ende absehbar ist, kann sich diese irrwitzige Parabel so virtuos und tragikomisch entfalten: bis hin zum bitteren Ende, wenn der Hausherr, bloß um den Vorwurf des Misstrauens zu unterlaufen, den Brandstiftern auch noch die Streichhölzer überlässt, mit denen sie sowohl sein Haus als auch alle Häuser in der Nachbarschaft anzünden.
Biedermann und die Brandstifter verdeutlicht die Gefahren des Wegschauens und der Ignoranz gegenüber extremen Ideologien und Bedrohungen. Frisch schrieb diese Komödie in den 1950er Jahren mit dem 2. Weltkrieg in Erinnerung und der Wiederaufrüstung in der BRD vor Augen. Es erinnert daran, dass es wichtig ist, aktiv zu handeln und Verantwortung zu übernehmen, anstatt passiv darauf zu hoffen, dass in Krisensituationen alles von allein wieder gut wird. Es ist ein Aufruf, kritisch zu denken und die Zeichen der Zeit zu erkennen, bevor es zu spät ist.
Max Frisch, geboren am 15. Mai 1911 in Zürich, arbeitete zunächst als Journalist, später als Architekt, bis ihm mit seinem Roman Stiller (1954) der Durchbruch als Schriftsteller gelang. Es folgten die Romane Homo Faber (1957) und Mein Name sei Gantenbein (1964) sowie Erzählungen, Tagebücher, Theaterstücke, Hörspiele und Essays. Frisch starb am 4. April 1991 in Zürich.
Regie: Nuran David Calis
Musikalische Leitung: Vivan Bhatti
Bühne: Anne Ehrlich
Kostüme: Anna Sünkel
Licht: Thomas Tarnogorski
Dramaturgie: Nadja Groß
Bewertungen & Berichte Biedermann und die Brandstifter
Oper
Madama Butterfly
Giacomo Puccini
Tragedia giapponese in zwei Akten
Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
Nagasaki, Japan, um 1900: Pinkerton, Leutnant der amerikanischen Marine, hat sich in die fünfzehnjährige Cio-Cio-San, genannt Butterfly, verliebt. Die Hochzeit nach japanischem Ritual ist für ihn jedoch nur eine formale Farce – und schon bald ist sein »menschliches Spielzeug« mit dem gemeinsamen Sohn wieder allein. Drei Jahre später kehrt er nach Japan zurück – allerdings nicht ihretwegen. Mit seiner neuen Frau will er das Kind abholen und mit nach Amerika nehmen. Cio-Cio-San nimmt sich das Leben.
Bei ihrer Uraufführung am Teatro alla Scala di Milano am 17. Februar 1904 geriet Giacomo Puccinis vielleicht bis heute populärste Oper zum Fiasko – möglicherweise durch eine Intrige angestachelt, lehnte das Publikum diese Tragödie einer Japanerin rundheraus ab. Ein Schicksal, das die Oper jedoch mit anderen Welthits des Repertoires teilt: Auch Georges Bizets CARMEN oder Kurt Weills AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY wurden erst allmählich zu dem, was sie heute für das Opernpublikum bedeuten. Giacomo Puccini aber glaubte an sein Werk: »Meine Butterfly bleibt, was sie ist – die empfindungsreichste Oper, die ich je geschrieben habe!«
Er behielt recht: Schon wenige Monate nach dem Debakel erlebte MADAMA BUTTERFLY – in leicht überarbeiteter Fassung – bei ihrer Aufführung im Teatro Grande Brescia einen durchschlagenden Erfolg.
Szenische Neueinstudierung: Silvia Gatto
Licht: Max Karbe
Bühne: Helmut Stürmer
Kostüme: Dieter Hauber
Choreinstudierung: André Kellinghaus
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Altersempfehlung ab 12 Jahren
2 Stunden 50 Minuten, inkl. einer Pause nach dem 1. Akt
Das Theater Bonn entführt das Opernpublikum in das Land, wo die Zitronen blühen! In einem bunten, abwechslungsreichen Programm präsentieren Gäste und Ensemble sowie der Chor und Extrachor des Theater Bonn eine glanzvolle Operngala, die das Beste aus der reichen Tradition des Belcanto und der dramatischen Oper vereint. Erleben Sie unvergessliche Arien, Duette und Ensembles aus Meisterwerken von den bekanntesten italienischen Komponisten der Operngeschichte – und einige Überraschungen. Ein szenischer Abend, der die Herzen aller Opernliebhaber höherschlagen lässt.
Altersempfehlung ab 12 Jahren ca. 3 Stunden, inkl einer Pause
Termine
Sa 7.2.2026, 18:00 | Ticket
Sa 18.4.2026, 19:30 | letzte Aufführung! | Ticket
Roter Teppich, gedimmtes Licht, Getränk und Häppchen auf dem Tisch – Bühne frei für Kunstlied!
In der neuen Soirée-Reihe zeigen unsere Ensemblemitglieder ihre Schokoladenseiten. In einzigartiger Salon-Atmosphäre im Foyer des Opernhauses findet ein intimes Zwiegespräch zwischen Künstlerin oder Künstler und Publikum statt.
Termin der Spielzeit 25/26
13.10.25: Mirko Roschkowski und Thorsten Fabrizi am Klavier
24.11.25: Tobias Schabel
5.1.26: Katerina von Bennigsen
9.2.26: Susanne Blattert
2.3.26: Nicole Wacker
7.4.26 Santiago Sánchez
1.6.26: Ralf Rachbauer, Mark Morouse und Martin Tzonev
Termine
Mo 5.1.2026, 19:00
Mo 9.2.2026, 19:00
Mo 2.3.2026, 19:00und weitere Termine
Di 7.4.2026, 19:00
Mo 1.6.2026, 19:00
Ort
Opernhaus Bonn
Foyerbühne Am Boeselagerhof 1
D-53111 Bonn
Im Foyer der Oper findet ein Vormittag voller Musik und Begegnung statt: In unserer neuen Reihe präsentieren Mitglieder unseres Chores oder Sängerinnen und Sänger aus dem Ensemble in einer guten halben Stunde ein buntes und vielfältiges Programm.
Um 10 Uhr öffnet das Pausenbuffet und jeder ist eingeladen bei einem kostenlosen Kaffee gemeinsam in den Austausch zu gehen, den Ausblick zu genießen oder neue Menschen kennenzulernen.
Termine
Sa 14.3.2026, 11:00 | Ticket
Sa 9.5.2026, 11:00 | Ticket
Ort
Theater Bonn
Foyer Am Boeselagerhof 1
D-53111 Bonn
Warum hängen in unserem Zuschauerraum so viele Fernseher? Wie kann man riesige Ölgemälde innerhalb von Sekunden verschwinden lassen? Und wie macht man falsche Bärte?
Bei den regelmäßig stattfindenden Führungen für Familien durch das Opernhaus lassen wir uns in die Karten schauen!
Freier Eintritt für Kinder bis 16 Jahre. Tickets nur online & im Vorverkauf – kein Verkauf an der Abendkasse!
Termine
Sa 3.1.2026, 15:00
Sa 17.1.2026, 15:00
Sa 31.1.2026, 15:00und weitere Termine
Sa 21.2.2026, 15:00
Sa 7.3.2026, 15:00
Sa 21.3.2026, 15:00
Sa 4.4.2026, 15:00
Sa 18.4.2026, 15:00
Sa 2.5.2026, 15:00
Sa 16.5.2026, 15:00
Sa 6.6.2026, 15:00
Sa 27.6.2026, 15:00
Ort
Opernhaus Bonn
Treff: Foyerbühne Am Boeselagerhof 1
D-53111 Bonn
Sie wollten schon immer mal wissen, wie es eigentlich jenseits der Bühne zugeht? Sie möchten gerne mal hinter die Kulissen schauen und Wege gehen, die sonst nur dem Ensemble oder der Technik vorbehalten sind? Dann kommen Sie vorbei zu einer Führung durchs Bonner Opernhaus! Lernen Sie die öffentlichen Teile des Hauses neu kennen und entdecken Sie im Backstage-Bereich spannende Einblicke in die Abteilungen – etwa die die Masken- oder die Kostümabteilung.
Die Führung ist für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre kostenlos. Tickets erhalten Sie ausschließlich im Vorverkauf online und an unseren Theaterkassen.
Termine
Sa 10.1.2026, 15:00
Sa 7.2.2026, 15:00
Sa 14.3.2026, 15:00und weitere Termine
Sa 11.4.2026, 15:00
Sa 9.5.2026, 15:00
Sa 13.6.2026, 15:00
Sa 4.7.2026, 15:00
Ort
Opernhaus Bonn
Foyerbühne Am Boeselagerhof 1
D-53111 Bonn
Wo Bühnenzauber und kulturelle Vielfalt aufeinandertreffen
Im Herzen von Bonn thront ein Ort der kulturellen Begegnung und künstlerischen Darbietungen - das Theater Bonn. Mit einer traditionsreichen Geschichte, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht, präsentiert dieses Theater eine beeindruckende Bandbreite an Bühnenkunst und verzaubert das Publikum durch seine kulturelle Vielfalt.
Das Theater Bonn ist das größte Theater in Bonn und mit rund 500 Veranstaltungen im Jahr eine der Top Kulturstätten der Stadt und Umgebung. Das vielfältige Programm umfasst neben eigenen Produktionen aus Schauspiel, Oper und Musical auch namenhafte Gastspiele aus den Bereichen Tanz und Comedy. Neben dem Opernhaus gehören auch das Schauspielhaus in Bad Godesberg und die an das Opernhaus angeschlossene Werkstattbühne zu den Spielstätten des Theater Bonn.
Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt
Das Theater Bonn genießt nicht nur in Bonn, sondern auch international einen hervorragenden Ruf. Mit seinen Kooperationen und Gastspielen trägt es dazu bei, den kulturellen Austausch zu fördern und seine künstlerische Exzellenz einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des Bühnenzaubers und erleben Sie unvergessliche Theatermomente, die zum Nachdenken anregen und das Herz berühren.