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Meancult Gallery Projektraum
SCHWIERIGKEITEN DER ÜBERSETZUNG
Gruppenausstellung | 08.10. – 27.11.2026
Mit „Schwierigkeiten der Übersetzung“ präsentiert die Meancult Gallery eine Gruppenausstellung, die Grafik als ein Medium der Übertragung, Reduktion und Transformation untersucht.
Bereits die Natur des grafischen Werks enthält ein Prinzip, das dem Übersetzen verwandt ist: Eine Beobachtung wird in eine Linie überführt, ein dreidimensionaler Raum auf eine Fläche übertragen, eine Geste zur Spur und eine Druckplatte zum Abdruck. Grafik bildet Wirklichkeit dabei nicht einfach ab – sie kodiert sie neu.
Die Ausstellung richtet den Blick auf die Zwischenräume zwischen Schrift und Bild, Zeichen und Geste, Original und Wiederholung. Zugleich wird Grafik als historisch besonders mobiles Medium betrachtet: Reproduzierbarkeit, die Verbindung von Bild und Text sowie die Möglichkeit schneller Verbreitung haben sie immer wieder zu einem Instrument künstlerischer, gesellschaftlicher und politischer Kommunikation gemacht.
Im Zentrum steht daher auch die Frage, was mit einem Bild geschieht, wenn es seinen ursprünglichen Kontext verlässt. Ironie kann unverständlich werden, ein Zitat seine Quelle verlieren, ein politisches Zeichen in einem anderen Zusammenhang nur noch als formale Struktur erscheinen. Gerade dieser Verlust von Eindeutigkeit kann jedoch neue Möglichkeiten des Sehens eröffnen.
Die Ausstellung versammelt Werke von Daniil Shumikhin, Oleg Kharch, Oleg Tistol, Badri Gubianuri, Yana Bestrova, Dima Shevchenko, Mykola Matsenko, Walter Dahn, Felix Droese, Sigmar Polke, Protoplast (CH), Norbert Kricke, Katharina Hinsberg und Elisabeth Vary.
08.10. – 27.11.2026
Meancult Gallery
Klosterstraße 1, 48143 Münster
Gruppenausstellung | 08.10. – 27.11.2026
Mit „Schwierigkeiten der Übersetzung“ präsentiert die Meancult Gallery eine Gruppenausstellung, die Grafik als ein Medium der Übertragung, Reduktion und Transformation untersucht.
Bereits die Natur des grafischen Werks enthält ein Prinzip, das dem Übersetzen verwandt ist: Eine Beobachtung wird in eine Linie überführt, ein dreidimensionaler Raum auf eine Fläche übertragen, eine Geste zur Spur und eine Druckplatte zum Abdruck. Grafik bildet Wirklichkeit dabei nicht einfach ab – sie kodiert sie neu.
Die Ausstellung richtet den Blick auf die Zwischenräume zwischen Schrift und Bild, Zeichen und Geste, Original und Wiederholung. Zugleich wird Grafik als historisch besonders mobiles Medium betrachtet: Reproduzierbarkeit, die Verbindung von Bild und Text sowie die Möglichkeit schneller Verbreitung haben sie immer wieder zu einem Instrument künstlerischer, gesellschaftlicher und politischer Kommunikation gemacht.
Im Zentrum steht daher auch die Frage, was mit einem Bild geschieht, wenn es seinen ursprünglichen Kontext verlässt. Ironie kann unverständlich werden, ein Zitat seine Quelle verlieren, ein politisches Zeichen in einem anderen Zusammenhang nur noch als formale Struktur erscheinen. Gerade dieser Verlust von Eindeutigkeit kann jedoch neue Möglichkeiten des Sehens eröffnen.
Die Ausstellung versammelt Werke von Daniil Shumikhin, Oleg Kharch, Oleg Tistol, Badri Gubianuri, Yana Bestrova, Dima Shevchenko, Mykola Matsenko, Walter Dahn, Felix Droese, Sigmar Polke, Protoplast (CH), Norbert Kricke, Katharina Hinsberg und Elisabeth Vary.
08.10. – 27.11.2026
Meancult Gallery
Klosterstraße 1, 48143 Münster