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Lentos Kunstmuseum Linz

Als eines der bedeutendsten Museen moderner und zeitgenössischer Kunst in Österreich beeindruckt das 2003 eröffnete Lentos Kunstmuseum Linz mit seinen Sonderausstellungen und einer hochkarätigen Sammlung. Ausgehend von Meisterwerken der klassischen Moderne, unter anderem von Gustav Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka, Helene Funke und Gabriele Münter spannt das Haus den Bogen zur zeitgenössischen Kunst. Herbert Bayer, Haus-Rucker-Co und VALIE EXPORT – sie alle stehen in enger Beziehung zu Linz und zeichnen die Sammlung in besonderer Weise aus. Direkt an der Donau gelegen, bietet das Museum einen herrlichen Ausblick auf den Pöstlingberg und prägt als eindrucksvolles Wahrzeichen die Silhouette von Linz. Zugleich liegt das Lentos im Herzen der Stadt und ist vom Stadtzentrum in wenigen Gehminuten erreichbar. Ob beim Besuch mit Freund*innen, in Workshops oder durch Führungen, das Lentos Kunstmuseum Linz belebt, bildet und verbindet.

Mehr zu den aktuellen Ausstellungen auf www.lentos.at/ausstellungen/aktuell

(Foto: © Engelhardt/Sellin Architekturfotografie)

Kontakt

Lentos Kunstmuseum Linz
Ernst-Koref-Promenade 1
A-4020 Linz

Telefon: +43 732 7070 3600
E-Mail: info@lentos.at

 

ÖFFNUNGSZEITEN
Di–So: 10–18 Uhr, Do: 10–20 Uhr, Mo: geschlos­sen

ANREISEMÖGLICHKEITEN
Straßenbahn: Linie 1, 2, 3 oder 4: Haltestelle Hauptplatz (ca. 4 Gehminuten entfernt)
Bus: Linie 26: Haltestelle Brucknerhaus (ca. 5 Gehminuten entfernt)
Bewertungschronik

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Ausstellung

Max Pech­stein - Aben­teu­er Expressionismus

Die umfas­sen­de Retro­spek­ti­ve zeigt zen­tra­le Wer­ke aus meh­re­ren Schaf­fens­pha­sen von Her­mann Max Pech­stein (1881 – 1955).

Neben Dres­den und Ber­lin waren Fischer­dör­fer an der Ost­see­küs­te sei­ne wich­tigs­ten Schaf­fen­sor­te. Dem Ber­li­ner Publi­kum wur­den sei­ne Wer­ke ab 1913 im Kunst­sa­lon Fritz Gur­litt prä­sen­tiert. Wolf­gang Gur­litt, seit 1907 Inha­ber der Gale­rie, unter­stütz­te zudem Pech­steins Rei­se in die Süd­see. Auf den Palau-Inseln such­te der expres­sio­nis­ti­sche Maler ein Leben im Ein­klang mit der Natur, doch der Ers­te Welt­krieg been­de­te sein Aben­teu­er früh­zei­tig. Nach dem Krieg fand Pech­stein in Ber­lin zu neu­er krea­ti­ver Ener­gie. 1937 wur­den über 500 sei­ner Wer­ke im Zuge der Akti­on ​„Ent­ar­te­te Kunst“ der Natio­nal­so­zia­lis­ten beschlag­nahmt. Aus der Erin­ne­rung gemal­te Moti­ve von sei­ner Süd­see­rei­se tauch­ten in sei­nem Spät­werk in leuch­ten­den Far­ben wie­der auf.

In einem Linz-spe­zi­fi­schen Schwer­punkt­wird Pech­steins beson­de­re Bezie­hung zu Gur­litt beleuch­tet. Über 100 Wer­ke, dar­un­ter Por­träts, Ost­see­bil­der und Süd­see­mo­ti­ve, sind in der Schau erst­mals in Öster­reich zu sehen.

Kura­to­rin: Bri­git­te Reutner-Doneus

In Koope­ra­ti­on mit: KUNST­SAMM­LUN­GEN ZWI­CKAU Max-Pech­stein-Muse­um, Max Pech­stein Stif­tung und Insti­tut für Kulturaustausch

(Bild: Max Pechstein, Abend im Hafen von Leba, 1951, Privatbesitz, © 2026 Pechstein – Hamburg / Berlin, Foto © Foto-Atelier LORENZ, Zschorlau; KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum)

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Ausstellung

200 Jah­re Fotografie

Im Jahr 1826 gelang es dem fran­zö­si­schen Erfin­der Joseph Nicé­pho­re Niép­ce, den Blick aus sei­nem Arbeits­zim­mer dau­er­haft auf einer beschich­te­ten Zinn­plat­te fest­zu­hal­ten. Die­ses Ereig­nis gilt heu­te als eine der Geburts­stun­den der Foto­gra­fie. Seit­her hat das Medi­um nicht nur unse­ren Blick auf die Welt ver­än­dert, son­dern auch die Bild­pro­duk­ti­on und Arbeits­wei­se von Künstler:innen nach­hal­tig geprägt.

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Ausstellung

The World Wit­hout Us

Infol­ge der Auf­klä­rung dehn­ten die Wis­sen­schaf­ten die tra­dier­te west­li­che Vor­stel­lung von Raum und Zeit ins schier Unend­li­che. Das Uni­ver­sum wur­de älter, grö­ßer und käl­ter. Damit ver­bun­den ist auch die Erfah­rung einer Ver­un­si­che­rung, nicht mehr im Mit­tel­punkt des Uni­ver­sums zu ste­hen, nicht mehr in einem Welt­bild ver­an­kert zu sein, das der Geschich­te ihren fina­len Sinn abzu­rin­gen ver­mag. Die Bedro­hung einer Apo­ka­lyp­se wur­de abge­löst durch eine geo­lo­gi­sche Kon­ti­nui­tät von Kata­stro­phen und Ver­än­de­run­gen.

Es däm­mert das Bewusst­sein einer unheim­li­chen, erha­be­nen Indif­fe­renz gegen­über dem mensch­li­chen Maß in einem Uni­ver­sum, das weder leer noch belebt, son­dern untot ist.

Die Aus­stel­lung ver­sam­melt künst­le­ri­sche Posi­tio­nen, die Bezug neh­men auf Begrif­fe wie ​„Deep Time“ – Zeit­räu­me von Mil­li­ar­den Jah­ren, in denen das mensch­li­che Dasein kaum mehr als ein Augen­blick ist – und ​„Cos­mic Hor­ror“, ein Gefühl zwi­schen Fas­zi­na­ti­on und Schre­cken ange­sichts für unse­re Zeit- und Raum­vor­stel­lun­gen unfass­ba­rer nicht­mensch­li­cher Existenz.

Künstler:innen: Kle­mens Brosch, Mar­tin Dam­mann, DAR­UM, Albrecht Dürer, Mark Fri­d­valszki, Sophia Gatz­kan, H.R. Giger, Anna Jer­mo­lae­wa, Alfred Kubin, Nicolás Lamas, Ange­li­ka Lode­rer, Chris­ti­an Kos­mas May­er, Nika Neelo­va, Mar­kus Pro­schek, Nata­lia Domín­guez Ran­gel, Katha­ri­na Sie­ver­ding, Phil­ip Topo­lo­vac, Chin Tsao, Mar­tin Wal­de, Michał Zawa­da, u. a

Kurator:innen: Mar­kus Pro­schek, Hem­ma Schmutz
Kura­to­ri­sche Assis­tenz: San­dra Eichinger
(Bild: Katharina Sieverding, Die Sonne um Mitternacht schauen SDO/NASA (Blue), 2010–15)

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Ausstellung

Mäd­chen* sein!?

Vom Tafel­bild zu Social Media

Was bewegt Mäd­chen* aktu­ell und wel­che Rol­len­bil­der wer­den uns aus der Ver­gan­gen­heit über­lie­fert? Die zeit­ge­nös­si­sche Kunst ver­han­delt Mäd­chen­bil­der häu­fig in sozi­al moti­vier­ten The­men: Coming of Age, Selbst­op­ti­mie­rungs­ten­den­zen – nicht sel­ten in Wech­sel­wir­kung mit Social Medi­as – flui­de Geschlech­ter, The­men der Diver­si­tät, Inter­kul­tu­ra­li­tät und Inklusion.

Neben frü­hen Reprä­sen­ta­ti­ons­bild­nis­sen und Hei­li­gen­bil­dern tau­chen weib­li­che Kin­der und Jugend­li­che quer durch vie­le Zei­ten als Model­le von Künstler*innen oder als Aus­druck auf­blü­hen­den Lebens im Wider­streit mit der Ver­gäng­lich­keit auf. In neun the­ma­ti­schen Krei­sen steu­ert die Aus­stel­lung ent­lang meh­re­rer zeit­li­cher Zwi­schen­etap­pen auf die Ära der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on zu.

Anhand von über 120 Expo­na­ten inter­na­tio­na­ler Künstler*innen ver­sucht die Aus­stel­lung, die gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on durch Rück­be­zü­ge auf Dar­stel­lungs­mo­di frü­he­rer Zei­ten zu ana­ly­sie­ren und auf­zu­bre­chen. Indem Mäd­chen Initia­ti­ve ergrei­fen, zei­gen sie der Welt, wer sie wirk­lich sind.

(Bild: Dwora Fried, Big Red Riding Hood, 2018)

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Ausstellung

Die Sammlung - Klassiker, Entdeckungen und neue Positionen

Dauerausstellung

Das Herzstück jedes Museums ist seine Sammlung. 2016 wurde die Sammlungspräsentation wieder komplett neu gestaltet. Neue Objekte fanden den Weg aus dem Depot in die Ausstellung, andere Werke wurden in unerwartete Zusammenhänge gebracht: ein spannender Streifzug durch die Kunstgeschichte mit bekannten Meisterwerken, neuen Positionen und überraschenden Begegnungen.

Das LENTOS lebt den aktiven Dialog mit KünstlerInnen. In bereits bewährter Art erfolgt die Zusammenstellung der Räume nicht nur durch die Expertinnen des Museums. Drei Räume der Sammlungsgalerien werden von KünstlerInnen – ausgehend von jeweils einem oder mehreren eigenen Werken – mit einer individuellen Auswahl aus den Sammlungsbeständen gestaltet. Teil der neuen Sammlungspräsentation ist ein Medienkunstwerk online.
Mit Özlem Altin, Verena Dengler, Hans Kupelwieser und ekw14,90

Kuratorinnen: Elisabeth Nowak-Thaller, Brigitte Reutner, Stella Rollig, Magnus Hofmüller

(Foto: Reinhard Haider)

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Kurs

Mal­stu­dio: Expres­sio­nis­mus für Erwach­se­ne, zu ​„Max Pechstein“

Der Expres­sio­nis­mus ist eine Kunst­form, die auf gestei­ger­te Wir­kung zielt. Bei die­sem Work­shop mit Klaus Scheu­rin­ger (Künst­ler und Kunst­ver­mitt ler) ver­su­chen wir, star­ke Emo­tio­nen her­vor­zu­ru fen und das inne­re Wesen der Moti­ve eben­so wie das eige­ne see­li­sche Erle­ben vor dem Motiv sicht bar zu machen. Das wich­tigs­te Aus­drucks­mit­tel dabei ist die Far­be. Den Teilnehmer:innen wird ein typi­sches Mal­set ting mit Gegen­stän­den und Per­so­nen als Bild­vor lage gebo­ten.
Mal­ma­te­ria­li­en (Far­be, Pin­sel, Papier, Lein­wand) wer­den zur Ver­fü­gung gestellt, kön­nen aber auch mit­ge­nom­men wer­den (bit­te kei­ne Ölfar­ben).

Bei Fra­gen: klaus.​scheuringer@​lentos.​at.
Ter­mi­ne: (nur als Paket buch­bar) Fr 15.5. (15.00 – 18.00), Sa 16.5. und So 17.5. (jeweils 14.00 – 17.00h), max. 15 Per­so­nen, Kos­ten: € 90 (für alle drei Tage, inkl. Mate­ri­al­kos­ten), Anmel­dung erbe­ten unter +43 732 7070 3614 oder online

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Familienprogramm

Familiensonntag

Alle sind will­kom­men: Ent­deckt spie­le­risch das Muse­um mit unserm Kin­der­fol­der und schaut zwi­schen 13:00 Uhr und 16:00 Uhr im offe­nen Donau­ate­lier vor­bei um sel­ber krea­tiv zu wer­den. Kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich.

Kos­ten: Nur Ein­trit­te (eine erwach­sen Per­son zahlt – die zwei­te ist frei. Kin­der bis zum voll­ende­ten 12. Lebens­jahr haben frei­en Eintritt)

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Kinderprogramm

Lentos Atelier

Im Lentos-Ate­lier kön­nen Kin­der von 6 bis 12 Jah­ren einen krea­ti­ven Vor­mit­tag im Donau­ate­lier erle­ben und eige­ne Kunst­wer­ke erschaf­fen. Neben einem kur­zen spie­le­ri­schen Rund­gang durch eine der aktu­el­len Aus­stel­lun­gen, beschäf­ti­gen wir uns mit einer künst­le­ri­schen Tech­nik. Hier kann mit der eige­nen Krea­ti­vi­tät gespielt und der Fan­ta­sie frei­en Lauf gelas­sen werden.

Die wöchent­lich wech­seln­den The­men rei­chen von Expe­ri­men­ten mit unterschied­lichsten Mate­ria­li­en zu groß­for­ma­ti­gen Mal­ak­tio­nen, dem Erpro­ben ver­schie­dens­ter Druck­tech­ni­ken zur Erstel­lung von Col­la­gen und vie­lem mehr.

Wir erwei­tern unser Ate­lier­pro­gramm stän­dig – mehr­ma­li­ger Besuch lohnt sich auf jeden Fall! Für die klei­nen Teilnehmer*innen gibt es außer­dem auch einen Ate­lier Pass. Bei jedem Ate­lier­be­such stem­peln und beim 10. Mal kos­ten­los teilnehmen.

Das Lentos-Ate­lier ist für Kin­der ohne erwach­se­ne Beglei­tung gedacht – falls Sie gemein­sam mit Ihrem Kind krea­tiv sein wol­len gibt es jeden ers­ten und drit­ten Sams­tag im Monat das Ate­lier für Alle und immer am 1. Sonn­tag des Monats unse­ren Fami­li­en­sonn­tag

Kinder: 2 Stunden, € 7,00
Kinder/Hunger auf Kunst und Kultur: frei (max. 2 Tickets pro Termin)
->Inhaber*innen eines gültigen Kulturpasses können ihr Ticket nur telefonisch buchen, sofern es noch ein Kontingent gibt.

Dauer: 10:00–12:00 Uhr

Sie kön­nen tele­fo­nisch unter T +43 732 7070 3614 Plät­ze reser­vie­ren oder online.

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2 Kinderprogramm

Los Len­to­ni­ni­os

Zwei­mal pro Monat sind die klei­ne Besucher*innen (4 – 6J.) in das Donau­ate­lier ein­ge­la­den, um fan­ta­sie­voll krea­tiv tätig zu wer­den: Wir zau­bern mit Far­ben, tau­chen ein in die Geschich­ten der Bil­der und las­sen uns in die Welt der For­men, Far­ben und Lini­en entführen.
Wir begeg­nen merk­wür­di­gen Wesen, fan­tas­ti­schen Figu­ren, erfin­den und expe­ri­men­tie­ren mit Kunst. Die The­men wech­seln, für Über­ra­schun­gen ist gesorgt und so kann das Ate­lier immer wie­der besucht werden!

Los Len­to­ni­ños ist für Kin­der ohne erwach­se­ne Beglei­tung gedacht – falls Sie gemein­sam mit Ihrem Kind krea­tiv sein wol­len gibt es jeden ers­ten und drit­ten Sams­tag im Monat das Ate­lier für Alle

1,5 Stunden

Kinder: € 7,00
Kinder/Hunger auf Kunst und Kultur: frei (max. 2 Tickets/Termin)
-> Inhaber*innen eines gültigen Kulturpasses können ihr Ticket nur telefonisch buchen, sofern es noch ein Kontingent gibt.

Sie kön­nen tele­fo­nisch unter T +43 732 7070 3614 Plät­ze reser­vie­ren oder ganz ein­fach das Kon­takt­for­mu­lar aus­fül­len. Bit­te fül­len Sie im Kon­takt­for­mu­lar zuerst Ihre per­sön­li­chen Daten aus und geben dann unter​„Kin­der hin­zu­fü­gen” Name und Alter Ihres Kin­des an. Sie kön­nen im Kon­takt­for­mu­lar auch meh­re­re Kin­der hinzufügen.
-> www.lentos.at/programm/kalender/los-lentoninios

Ver­bind­li­che Anmel­dun­gen bit­te spä­tes­tens bis zwei Tage vor dem Wunschtermin.

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Kurs

Ate­lier für Alle

Jeden ers­ten und drit­ten Sams­tag im Monat öff­nen wir unser ​„Ate­lier für Alle“: Fami­li­en, Kin­der, jun­ge Erwach­se­ne, kin­di­sche Groß­el­tern und wei­se Freund*innen sind ein­ge­la­den quer durch alle Gene­ra­tio­nen gemein­sam künst­le­risch-krea­tiv aktiv zu werden.

Jedes Mal kann eine ande­re künst­le­ri­sche Metho­de erprobt wer­den: Von groß­flä­chi­gen Mal­ak­tio­nen, bis zu fei­nen medi­ta­ti­ven Lini­en, von Faden­ver­stri­ckun­gen und Stoff­col­la­gen, Schat­ten­spie­len und Expe­ri­men­ten mit Skul­pu­ren oder Druck­ver­fah­ren. Die ange­bo­te­nen künst­le­ri­schen Metho­den sind von den jewei­li­gen Aus­stel­lun­gen und Künstler*innen im Muse­um inspi­riert. Jedes Ate­lier beinhal­tet auch einen gemein­sa­men, krea­ti­ven Besuch in der Ausstellung.

jeweils 14:00–16:00

Falls der Wunsch­ter­min schon aus­ge­bucht ist, bie­ten wir jeden 1. Sonn­tag im Monat auch unse­ren Fami­li­en­sonn­tag mit Krea­tiv­nach­mit­tag im Donau­ate­lier an.

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Kurs

Akt­zeich­nen im Lentos Kunstmuseum

Das Lentos nutzt die inspi­rie­ren­de Umge­bung des Kunst­mu­se­ums, um einen fünf­tei­li­gen Kurs in der klas­si­schen Dis­zi­plin des ​„Akt­zeich­nen“ nach Model­len anzu­bie­ten – für alle die Lust am Aus­pro­bie­ren haben, die ihre Tech­ni­ken ver­fei­nern wol­len und alle die es als ​„New­co­mer“ ver­su­chen möch­ten. Im Mit­tel­punkt steht das prak­ti­sche Zeich­nen vor einem Modell unter Anlei­tung des Künst­lers Klaus Scheu­rin­ger.

Dau­er 120 Minu­ten
Kos­ten pro Ter­min (ein­zeln buch­bar) € 8,-
Anmel­dung erfor­der­lich unter T +43 732 7070 3614 oder online.

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Führung

Füh­run­gen & Kunstgespräche

Die öffent­li­chen Füh­run­gen ermög­li­chen es unter­schied­lichs­ten Besucher*innen, einen ers­ten Ein­blick in unse­re Samm­lung, die Son­der­aus­stel­lun­gen und deren High­lights zu bekom­men. Das Team der Kunst­ver­mitt­lung stellt sich auf die Wün­sche und Bedürf­nis­se der jewei­li­gen Grup­pe ein. Unse­re öffent­li­chen Füh­run­gen fin­den regel­mä­ßig jeden Don­ners­tag um 18 Uhr und jeden Sonn­tag um 16 Uhr statt.

Unse­re Kunst­ge­sprä­che bie­ten unse­ren Besucher*innen die Gele­gen­heit, mit Fokus auf ein spe­zi­el­les The­ma tie­fer in die Mate­rie unse­rer Son­der­aus­stel­lun­gen ein­zu­tau­chen. Expert*innen, Kurator*innen und Forscher*innen las­sen in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den hin­ter die Kulis­sen bli­cken und geben span­nen­de Hintergrundinformationen.

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Führung

Archi­tek­tur­füh­run­gen

Wir bie­ten spe­zi­el­le Archi­tek­tur­füh­run­gen durch das Lentos an. Sie erhal­ten Infor­ma­tio­nen zum Stand­ort, den Beson­der­hei­ten des Gebäu­des, zu den Ideen der Archi­tek­ten und zum Hochwasserschutz.

für Erwach­se­ne
Dau­er 1 Stun­de, € 70 zuzügl. Eintritt

für Schul­klas­sen (frei­er Ein­tritt im Klassenverband)
Dau­er 1 Stun­de, € 4 pro SchülerIn

für Archi­tek­tur­spe­zia­lis­tIn­nen
Dau­er: 90 Min., € 95 zuzügl. Eintritt

Anmel­dung unter 0732 7070 3614

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Kinderprogramm

Zum Geburts­tag: Kunst

Wir laden zu einem sehr künst­le­ri­schen Geburts­tag! Je nach The­men­wahl expe­ri­men­tie­ren wir mit Klän­gen und selbst­ge­mach­ten Instru­men­ten, um das Muse­um erschal­len zu las­sen, bau­en selt­sa­me Wesen oder ​„zau­bern“ mit Far­ben – bis alles ​„kun­ter­grau­b­unt” gemischt ist. Als Muse­ums­de­tek­ti­ve fin­den wir auch Spu­ren von Ali­ens an der Donau­län­de. Oder: Umhang über die Schul­tern, Zau­ber­trank brau­en und beob­ach­ten, wie im ​„Muse­um für Hexe­rei und Zau­be­rei“ Kunst­wer­ke mit­hel­fen, den ​„Raum der Wün­sche“ zu öffnen.

Für alle Geburts­tags­kin­der schmü­cken wir den Tisch fei­er­lich – Kuchen, Tor­te, Säf­te und Geschen­ke bit­te sel­ber mitbringen!

Max. 7 Kin­der (ab 6 Jahren)
Kindergeburtstag: 100,00 €, Pauschalpreis für Geburtstagskind und Gäste

Treff­punkt: pünkt­lich zur ver­ein­bar­ten Uhr­zeit im Donauatelier

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Ausstellung virtuell

Samm­lungs­da­ten­bank Online

Die Lentos Daten­bank bie­tet Ihnen einen Ein­blick in die umfas­sen­den Bestän­de des Hau­ses. Ler­nen Sie die rund 13.000 Kunst­wer­ke (Gemäl­de, Plas­ti­ken, Skulp­tu­ren, Gra­fi­ken, Foto­gra­fien und Neue Medi­en) des Muse­ums ken­nen. Im Such­mo­dus kön­nen Sie in der Samm­lung nach Künst­le­rIn­nen, Werk­ti­teln, Arbeits­tech­ni­ken und Datie­run­gen recherchieren.

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Online

Lentos Digi­tal

Das Lentos Kunstmuseum Linz bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten um das Museum auch virtuell und somit auch abseits unserer Ausstellungsräumlichkeiten genießen zu können.

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Ausstellung virtuell

3D-Rund­gang durch ​„Die Sammlung”

Die Samm­lungs­prä­sen­ta­ti­on des Lentos Kunst­mu­se­um kann auch vir­tu­ell via 3D-Run­d­­gang erlebt wer­den. Die Samm­lung ist das Herz­stück und die See­le unse­res Muse­ums. Grund­ge­dan­ke der Prä­sen­ta­ti­on ist eine chro­no­lo­gi­sche Abfol­ge, die es ermög­licht, die wich­tigs­ten Bewe­gun­gen und Sti­le der Kunst­ge­schich­te vom 19. Jahr­hun­dert bis zur Gegen­wart im Ori­gi­nal ken­nen zu ler­nen. Zusätz­lich legen wir den Fokus auf Künst­le­rIn­nen, die eine beson­de­re Bezie­hung zu Linz und zum Lentos haben, wie VALIE EXPORT und Her­bert Bayer.

Der vir­tu­el­le Rund­gang durch Die Samm­lung bie­tet span­nen­de Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen via Audio­gui­de sowie Video­in­ter­views mit Lentos Direk­to­rin Hem­ma Schmutz.

Ein Pro­jekt in Koope­ra­ti­on mit dem Inno­va­ti­ons­haupt­platz und dem Start-Up qap­tu­re.

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Podcast

Ein­tau­chen: Der Lentos Podcast

Der Lentos Pod­cast ist eine Gesprächs­rei­he zu aktu­el­len Aus­stel­lun­gen. Den Start macht die Kuratorin/​der Kura­tor, und in Fol­ge laden wir wei­te­re Gäs­te ein, sich mit unse­rer Aus­stel­lung aus­ein­an­der­zu­set­zen. Die The­men des Pod­casts ver­bin­den sich mit gesell­schaft­li­chen und sozia­len Fra­gen, die durch die künst­le­ri­schen Posi­tio­nen auf­ge­wor­fen wer­den. Sie ermög­li­chen, auch außer­halb des Muse­ums tief in die­se ein­zu­tau­chen und sich damit eine Denk­an­re­gung für den eige­nen Aus­stel­lungs­be­such zu gönnen.

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1 Ausstellung

EXTRAORDINAIRE!

Unbekannte Werke aus psychiatrischen Einrichtungen in der Schweiz um 1900 – ergänzt um Werke aus Österreich

Das künstlerische Schaffen von PatientInnen aus psychiatrischen Institutionen stößt zunehmend auf öffentliches Interesse, ist aber erst wenig erforscht. In einem einzigartigen Projekt an der Zürcher Hochschule der Künste wurden unter der Leitung von Katrin Luchsinger die um 1900 in allen kantonalen Kliniken der Schweiz entstandenen Werke erfasst. Die PatientInnen schufen ihre Werke mit Hingabe und mit großer technischer wie künstlerischer Kompetenz. Sie verstanden ihre Arbeiten als Beitrag zum öffentlichen Leben, als Erfindung oder Ausdruck ihrer Gedanken, als Kritik an der Anstalt oder Bereicherung im eintönigen Alltag. Ihre Kunst ist geprägt vom Ausschluss aus der Öffentlichkeit und von der Frage, was als „normal“ galt.

Die Ausstellung wird im LENTOS Kunstmuseum um Werke aus Österreich ergänzt. Diese Zeichnungen stammen aus der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Niedernhart (heute: Neuromed Campus), aus der Landesheilanstalt Salzburg und von Josef Karl Rädler (1844–1917), der von 1905 bis zu seinem Tod in der Kaiser Franz Josef Landes-Heil- und Pflegeanstalt im niederösterreichischen Mauer-Öhling hospitalisiert war.

Kuratorinnen: Katrin Luchsinger, Brigitte Reutner

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Bewertungen & Berichte EXTRAORDINAIRE!

08.06.19, 14:40, Kulturnator Wahnsinnsarbeiten

Man möge mir das Wortspiel verzeihen, aber die Arbeiten sind wahnsinnig gut. Das zeigt wie nah Genie und Wahnsinn liegen kann.

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Lentos Kunstmuseum Linz

Als eines der bedeutendsten Museen moderner und zeitgenössischer Kunst in Österreich beeindruckt das 2003 eröffnete Lentos Kunstmuseum Linz mit seinen Sonderausstellungen und einer hochkarätigen Sammlung. Ausgehend von Meisterwerken der klassischen Moderne, unter anderem von Gustav Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka, Helene Funke und Gabriele Münter spannt das Haus den Bogen zur zeitgenössischen Kunst. Herbert Bayer, Haus-Rucker-Co und VALIE EXPORT – sie alle stehen in enger Beziehung zu Linz und zeichnen die Sammlung in besonderer Weise aus. Direkt an der Donau gelegen, bietet das Museum einen herrlichen Ausblick auf den Pöstlingberg und prägt als eindrucksvolles Wahrzeichen die Silhouette von Linz. Zugleich liegt das Lentos im Herzen der Stadt und ist vom Stadtzentrum in wenigen Gehminuten erreichbar. Ob beim Besuch mit Freund*innen, in Workshops oder durch Führungen, das Lentos Kunstmuseum Linz belebt, bildet und verbindet.



Mehr zu den aktuellen Ausstellungen auf www.lentos.at/ausstellungen/aktuell



(Foto: © Engelhardt/Sellin Architekturfotografie)
ÖFFNUNGSZEITEN
Di–So: 10–18 Uhr, Do: 10–20 Uhr, Mo: geschlos­sen

ANREISEMÖGLICHKEITEN
Straßenbahn: Linie 1, 2, 3 oder 4: Haltestelle Hauptplatz (ca. 4 Gehminuten entfernt)
Bus: Linie 26: Haltestelle Brucknerhaus (ca. 5 Gehminuten entfernt)

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Ausstellungen / Museum Schlossmuseum Linz Linz, Schlossberg 1
Ausstellungen / Ausstellung OK Linz Linz, OK-Platz 1
Ausstellungen / Museum FC - Francisco Carolinum Linz Linz, Museumstraße 14
Ausstellungen / Museum Lentos Kunstmuseum Linz Linz, Ernst-Koref-Promenade 1
Ausstellungen / Museum Nordico Stadtmuseum Linz Linz, Dametzstraße 23
Ausstellungen / Museum Anton-Bruckner-Museum Ansfelden Ansfelden, Augustinerstraße 3
Ausstellungen / Museum Ursulienhof Linz Linz, Landstraße 1
Ausstellungen / Museum Sumerauerhof St. Florian St. Florian, Samesleiten 15
Familie+Kinder / Museum Voestalpine Stahlwelt Linz Linz, voestalpine-Straße 4
Ausstellungen / Museum Oberösterreichisches Schifffahrtsmuseum Grein, Greinburg 1
Ausstellungen / Museum Biologiezentrum Linz Linz, Johann-Wilhelm-Klein-Straße 73
Ausstellungen / Museum Kubin-Haus Zwickledt Wernstein am Inn, Zwickledt 7
Ausstellungen / Museum Stelzhamer-Gedenkstätte Pramet Pramet, Großpiesenham 26
Ausstellungen / Archäologischer Park Römerbad & Römerpark Schlögen St. Agatha, Mitterberg 3
Ausstellungen / Archäologischer Park Römerburgus Oberranna Engelhartszell, Oberranna 5
Ausstellungen / Archäologischer Park Römische Kalkbrennöfen Enns Enns, Lorcher Str. 62
Ausstellungen / Museum Stadtmuseum St. Pölten St. Pölten, Prandtauerstraße 2

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