Festival Strings Lucerne
Das künstlerische Profil der Festival Strings Lucerne ist seit jeher durch die Zusammenarbeit mit herausragenden Künstlerpersönlichkeiten geprägt. Dazu gehören heute Augustin Hadelich, Hélène Grimaud, Khatia Buniatishvili oder Emanuel Ax ebenso wie die jüngeren Daniel Lozakovich und Anastasia Kobekina. Eine besonders intensive künstlerische Zusammenarbeit verbindet das Orchester mit Rudolf Buchbinder und Midori; mit Midori ist sie durch gemeinsame CD-Einspielungen dokumentiert.
Das Repertoire reicht vom Barock bis zur Gegenwart. Neubearbeitungen und über 100 Ur- und Erstaufführungen von Komponistinnen und Komponisten wie Jean Françaix, Frank Martin, Bohuslav Martinů, Krzysztof Penderecki oder Richard Dubugnon und Helena Winkelman bilden seit jeher einen wesentlichen Bestandteil der künstlerischen Arbeit der Festival Strings Lucerne.
Das Ensemble wurde 1956 von Wolfgang Schneiderhan und Rudolf Baumgartner im Rahmen der Internationalen Musikfestwochen Luzern (seit 2001: Lucerne Festival) als Streicherensemble mit Cembalo gegründet. Seit 2012 wird das Orchester von Daniel Dodds vom Konzertmeisterpult aus geleitet und tritt vermehrt in sinfonischer Besetzung auf. Die Leitung vom Konzertmeisterpult ermöglicht es, auch in sinfonischer Besetzung jene klangliche Transparenz und kammermusikalische Spielkultur zu bewahren, die den unverwechselbaren Klang des Ensembles seit seinen Anfängen ausmacht.
Die reiche Diskografie der Festival Strings Lucerne umfasst zahlreiche Einspielungen. Zuletzt erschienen Aufnahmen bei Warner Classics, Sony Classical und Pentatone.